Welche Möglichkeit würdet ihr an meiner Stelle nehmen um Medizin zu studieren?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Die Lebenshaltungskosten in Schottland sind nicht ohne, da würde ich nicht ohne Weiteres von einem Kostenvorteil ausgehen.

Du könntest aber auch erst mal eine Ausbildung machen, beispielsweise als Krankenpfleger, Rettungssanitäter und dergleichen.

Entgegen
weit verbreiteter Meinung gibt es keine "Warteliste", in der Sie sich
eintragen müssen. Ihre Wartezeit wird zu jedem Semester neu berechnet,
zu dem Sie sich bewerben. Auch wer sich zwischenzeitlich einmal nicht
beworben hat, erhält dafür sein Halbjahr Wartezeit. Wer beispielsweise
nach dem Abitur zuerst eine Berufsausbildung absolviert und sich am Ende
der Ausbildung zum ersten Mal um einen Studienplatz bewirbt, bekommt
die entsprechende Anzahl von Semestern als Wartezeit angerechnet. Das
gleiche gilt für Auslandsaufenthalte oder einen "Dienst" (Wehrdienst,
Zivildienst, freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr). Wer
ausreichend lange gewartet hat, kommt auch in den NC-Fächern mit
Sicherheit zum Studienplatz.“

hochschulstart.de, offizielle Internetpräsenz der SfH

Letztes Jahr lag die Wartezeit zwar bei mindestens sechs Jahren, aber aufgrund der Neuberechnung kann das jedes Jahr niedriger ausfallen. Du kannst nach der Ausbildung womöglich sogar schon Berufserfahrung sammeln.

Man kann übrigens inzwischen sogar Pflegewissenschaften studieren und da gibt es vermutlich keinen so drastischen NC, allerdings gehen einem dann wohl die Semester bei der Wartezeit flöten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Welche Stadt denn in Polen? Ich wollte es damals in Krakow und Lodz versuchen. Du musst halt bedenken, dass du zum einen sehr gut in Englisch sein musst (dort sind ja fast nur Muttersprachler) und zum anderen wirst du ja auch noch Polnisch lernen müssen.
Günstig ists ja auch nicht und genommen musst ja auch erst nochmal.

Und in Schottland ist es halt "riskant", weil wenn du nicht für das beschl. Med. Studium genommen wirst (und ich kann mir vorstellen, dass du nicht der einzige bist, der das machen will) und wenn nicht, musst du auch erst in Polen dafür genommen werden. 
Wenn beides nicht klappt, was machst du dann? 
Dazu kommt ja auch noch, dass du 8 Jahre hierfür brauchst - + Wartejahre, wenn du nicht sofort fürs beschl. Studium genommen wirst - was schon eine ziemliche zeitliche Investition ist.

Und das Argument, dass es in Polen mehr Arbeit/Anstrengender ist, ist ja im Endeffekt nur relativ. Erstens dauert das Ding 2 Jahre (2 Jahre!!) weniger, außerdem brauchst du auch nicht glauben, dass das beschl. Med. Studium weniger anstrengend wird. Kann mir gut vorstellen, dass die 4 Jahre nochmehr reinknallen als die 6 in Polen. :P

Sprache ist so ne Sache. Es ist natürlich mehr Arbeit, aber dafür hast du noch eine Sprache gelernt, was nie verkehrt ist. 

Ist schwierig und ich würde mich an deiner Stelle mal für beides bewerben, damit du möglichst lange Zeit hast, um dich endgültig zu entscheiden. 

Ich persönlich habs ja dann gelassen, weil ich meine Passion in Ernährungswissenschaften mit anschließenden Master in Ernährungsmedizin gefunden habe. :)


Ps: Hast du wsl schon gemacht, aber in Dt. gibts ja auch private Med. Studien und der Bund ist auch ne Möglichkeit, wenn es wirklich Medizin sein muss. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von samman
10.05.2016, 11:49

Danke :). Warschau. Ich bin in Englisch sehr gut und fast nur Muttersprachler sind dort nicht. Die meisten kommen aus Norwegen. Unterschied ist übrigens nur 1 Jahr. In Schottland die Methode würde 8 Jahre dauern und in Polen 7, 6 Jahre Studium und 1 Jahr ärztliches Praktikum.

Übrigens wird in Polen absolut jeder genommen, der bereit ist die Gebühren zu bezahlen ;).

Meine Frage ist jetzt, würdest du eher Polen statt Schottland nehmen, aus dem Grund dass es für das Studium direkter ist, obwohl du dann nicht in deinem Wunschland bist?

0