Frage von grimaldi,

Welche Methode gibt es zum prüfen der Schärfe eines Kochmessers?

Ich mache mich jetzt gleich ans Messer schleifen. Wie kann ich testen, ob die Messer scharf sind, oder ob ich noch weiter schleifen muss?

Antwort von juezi,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

nimm ein Blatt Papier und halte es nur an einer Stelle fest. Mit dem Messer nun am Papier entlang schneiden. Trennt es das Papier, dann ist es scharf

Kommentar von userd,

nein!!!!!!!!!!!! papier ist zu hart, niemals mit dem Küchenmesser papier schneiden, dann ist es gleich wieder stumpf

Kommentar von ManfredP,

Ein gutes Messer kann auch das vertragen.

Kommentar von juezi,

kann ja dann wieder geschärft werden

Kommentar von Katzentatze,

Das mit dem Papier ist genau richtig. Es macht das Messer auch nicht wieder stumpf, weil wie ManfredP. es sagte, ein gutes Messer das ohne weiteres verträgt.

Kommentar von donnerunddoria,

Mache ich auch so, dafür ---> DH

Kommentar von userd,

mm machen das die nur im TV so um zu zeigen wie scharf das messer ist. ein gutes Kochmesser verträgt das zwar ist aber nicht unbeding gut fürs messer. Fragt mal einen guten Koch

Antwort von kaesbrot,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Schneide eine weiche Tomate damit.

Kommentar von userd,

tomaten werden mit kleinen sägemesser geschnitten, nicht mit glatten messern

Kommentar von kaesbrot,

Ich schneide meine immer mit glatten :)

Kommentar von littletiger,

@frechdachs: es geht ja um den Test des Messers, dafür ist eine weiche Tomate sehr gut geeignet.
Ich mach das auch so.

Kommentar von Baiana,

Wenn Du einmal ein gutes Messer gehabt hast, dann wirst Du keine Tomate mehr mit einem Sägemesser schneiden wollen. Wenn die Tomate zu weich ist, dann halt sie für einen Moment unter eiskaltes Wasser.

Kommentar von userd,

sorry ich habe nur "sehr gute" messer. aber tomaten werden nun mal mit sägeschliff geschnitten. Frage mal einen guten Koch

Kommentar von Baiana,

Jepp - so mach ich's auch.

Antwort von Kuechenjunge,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Tomatentest ist auch meine Empfehlung. Bei einer scharfen 15 cm Klinge sollte man dabei das Messer hinten am Griff ohne Druck festhalten und auf eine reife Tomate legen. Wenn die Tomate beim einmaligen Vor- und Zurückziehen ist das Messer richtig scharf.

Antwort von ngherrmann,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Jetzt im Ernst, zurück zu den Tomaten. Es geht nicht um das Schneiden von Tomaten, sondern um einen Schärfetest. Nimm eine normal harte Tomate und setze das Messer mit der Schneide auf. Zieh es dann ohne jede Kraft (!) durch. Wenn es sauber einschneidet, ist es scharf genug für jede Küchenarbeit.

Antwort von bernd12,

Google weiß alles: http://www.tomatentest.de ;-)

Antwort von WolfgangXX,

Der Tipp mit der Tomate stimmt schon, ist auch Küchentauglich.

Zum Thema Wellenschliff für Tomaten: nur wenn die Messer nichts kosten sollen und zu wenig Zeit zum Schleifen ist, wird mit Welle Gemüse geschnitten, ein glattes,gutes Messer ist immer schärfer und die Schneidekante glatter. Idealerweise würde ich die Tomaten mit einem Santoku schneiden, das wäre dann richtig scharf, vielleicht ein Carbonstahl, gut auspoliert - fertig.

Zum Schärfetest: Das ist ein altes Thema - jeder macht es anderst:

Mann kann das Messer am Hinterkopf auf die Haare stellen, wenn es vom Eigengewicht an den haare zieht ist es scharf

Mann kann die Daumennagelmethode verwenden, da ich aber NUR japanische Stähle/Messer verwende ist mit mein Nagel da eher zu schade...

Zum Papiertest. würde mein Messer davon auch nur im geringsten beschädigt werden oder die Schärfe leiden, würde ich mir aber ernsthafte Sorgen um die Qualität meines Messers machen. Also gehen wir mal davon aus, daß das Messer nicht aus Bananenstahl sondern aus einem guten weißen Papierstahl wäre, dann ist der Papiertest kein Problem, sagt aber NICHTS aus, da auch Einflussgrößen wie: Papierstärke, Schöpfgewicht, Haltung des Papiers, Abstand zum haltenden Finger und Polierausführung der Klinge mit hinzukommen. Wenn einer damit den Nachbarn beeindrucken möchte - bitteschön....

Meine Empfehlung, und da ich sehr viel Koche und praktisch jeden Tag schleife (Weils Spaß macht, nicht weil´s notwedig wäre !!!) Zwiebel schneiden. 2 Beobachtungen sind dabei zu machen: Wenn sehr wenig ätherische Öle austreten, man also wenig weinen muß, dann ist man schon mal auf dem richtigen Wege. (dann wird die Zwiebel wirklich geschnitten und nicht gequetscht) wenn die Zwiebel beim sehr feinen Würfeln nicht auseinanderrutschen, dann übt die Klinge keinen seitlichen Druck aus, schneidet also perfekt in Schnittrichtung durch... Beides zusammen genommen sind für mich Küchengerechte Indikatoren.

Ein letzer Indikator ist, das sollte man aber nur machen, wenn man selbst Erfahrung mit Schleifen und Klingen hat, ich führe nach dem Endschliff oder der Politur die Klinge genau über meine Fingerkuppen und prüfe, wie leicht sich die Klinge in die ersten Schichten der Haut einschneidet, da das ja die Lederhaut ist ist das also komplett unbedenklich, geht aber nur für wirklich geübte. Man kann dabei auch spüren, ob die Klinge noch den kleinsten Grat hat.

Antwort von greimel,

Der Fingertest ;-)

Kommentar von Gartenfee1971,

autsch ;-)

Kommentar von greimel,

Ohhh ja ;-)

Kommentar von donnerunddoria,

bist Du blutrünstig !!! :o)))

Kommentar von ngherrmann,

Rasier dich damit. Wenn das geht, ist es scharf.

Antwort von userd,

wenn das Messer durchs Fleisch geht, wie durch weiche butter, ist es scharf genug. wenn nicht dann weiter schleifen

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