Frage von HERZA11, 552

Welche Maßnahmen könnte der Staat noch ergreifen,um Familien zu unterstützen?

Der Staat hat ja schon sehr viele Maßnahmen ergriffen aber welche könnte er noch ergreifen?

Antwort
von Lycaa, 205

Die Skandinavier machen es vor.

Davon abgesehen zahlt Deutschland im internationalen Vergleich schon viele Zuschüsse für Familien.

Damit bekämpft man aber nur die Symptome, solange die andern Rahmenbedingungen nicht geschaffen werden. Sichere Jobs, kinderfreundliche Betriebspolitiken, flexieble Kinderbetreuung.

Kommentar von violatedsoul ,

Die Skandinavier machen nichts für mich Neues.

Kommentar von Hooks ,

Die Skandinavier haben auch die höchste Rate an kaputten Familien und familienfeindlichen Beziehungen (sie nennen es "liberal") und einen sehr hohen Alkoholmißbrauch.

Kommentar von Lennister ,

die höchste Rate an kaputten Familien 

Quelle? 

Kommentar von blumenkanne ,

hat es nicht, kann nur blödsinn quarken

Antwort
von DODOsBACK, 181

Ich fände es wesentlich sinnvoller, allgemein mehr für Kinder und Jugendliche (und deren Eltern) zu tun, statt immer mehr Sonderregeln mit noch mehr Ausnahmen zu erfinden.

Wie wäre es mit Ganztagsschulen für alle, die das wollen? Inklusive Nachhilfe (wenn nötig), Sport- und Musikunterricht (nicht das "Zwangsprogramm", sondern das, was bisher im Verein oder privat ein kleines Vermögen kostet!!!), vernünftigen Mahlzeiten usw.

Kinderbetreuung für alle, die es brauchen. Passend zu den jeweiligen Arbeitszeiten, und auch mal "einfach so", für ein bisschen "Kinderpause", v.a. bei Alleinerziehenden.

Inklusive der "richtigen Vorbereitung" auf das spätere Leben: Sprachkurse schon für die ganz Kleinen, soziales Kompetenztraining, gesunde Ernährung, Sport, Frühförderung...

Wie wäre es, wenn wir die Mehrwertsteuer auf Kinderklamotten und -schuhe abschaffen? Oder zumindest auf 7% senken (wie für Lebensmittel)?

ÖPNV für Schüler kostenlos.

Gratis Internet.

Unterrichtsmaterial umsonst.

Mindestlöhne, von denen man eine Familie ernähren kann.

Vernünftiger, bezahlbarer Wohnraum.

Dafür ist kein Geld da? Vielleicht sollte man die (Langzeit-) Kosten der momentanen Situation mal gegenrechnen:

Schulabbrecher, Jugendkriminalität, Sprachprobleme, Arbeitslosigkeit wegen mangelnder Qualifikation, Working Poor, Altersarmut, Perspektivlosigkeit, soziale Ausgrenzung, Parallelgesellschaften

Nicht zu vergessen die Milliarden, die jedes Jahr für die Schaffung, Umsetzung, Verbesserung und Wiederabschaffung immer neuer Gesetze, die Neuberechnung bereits vorhandener Ansprüche und die Bearbeitung neuer Anträge investiert werden müssen...

Kommentar von Huflattich ,

Nicht zu vergessen ab dem dritten Kind ein neues großes Auto - 50% Zuschuss .

Kommentar von Hooks ,

Ein alter Bulli tuts auch... unser hat schon über 450.000 km erledigt.

Antwort
von piepmatz333, 135

Guten Morgen HERZA11, ich denke, Familien ist nicht damit gedient, wenn sie durch staatliche Hilfen immer unselbständiger werden, damit meine ich reine Geldzuwendiugen von Seiten des Staates, wie zum Beispiel zu lange Hartz 4 Zuwendungen. Hilfe zur Selbsthilfe wäre sicher besser, indem man arbeitslosen Familienoberhäuptern hilft, einen Job zu finden anstatt zu viel Geld fürs Nichts-tun. Denn das fördert nur mehr Bequemlichkeit und Frust bei den Betroffenen.  Aber ich glaube, Familien sollten langsam selber etwas tun: Sich nämlich die Politiker, die sie da wählen, vorher besser angucken. Wenn man sich die Zusammensetzung der Politiker anguckt, so sind dort immer mehr Bestimmer jenseits des Rentenalter zu finden, die meist keine Kinder haben. Dass diese Leute nicht viel für Familien tun, erklärt sich fast von selbst. Man hat den Eindruck, dass da "da oben" immer mehr Leute sitzen, denen es gleichgülttig ist, was in den nächsten Generationen aus diesem Land und der Erde wird. Weil sie selbst alt sind und keine Kinder haben. Wenn ich beispielsweise sehe, dass eine neue saftige Rentenerhöhung festgesetzt ist, obwohl bereits jetzt die Renten aufgrund der Vergreisung der Gesellschaft nur noch gezahlt werden können, weil man den jetzigen Kindern immer höhere Schuldenberge aufhalst, denke ich, dass diesen Politikern das ganz gleichgültig sein muss. Es gäbe noch viele andere Beispiele, die meine Meinung unterstützen. Wir werden jedenfalls nur noch Politiker wählen, die selbst Familien haben, wie zum Beispiel die Familienpartei. Die denlen und planen sicher mehr im Sinne von Familien, weil sie selbst welche haben und weil es ihnen nicht gleichgültig ist, was aus denen in der Zukunft wird.

Kommentar von Kathyli88 ,

Ja das ist mir auch bereits aufgefallen. Selbst bei den familienministern sind fast alle kinderlos, oder haben dann ende ihrer amtszeit doch noch ein kind. Davor allerdings nicht. 

Man sieht in derzeitigen krisen, dass es politikern völlig egal ist. Selbst sind sie schon alt. Kinder haben sie keine. Ihre gehälter und pensionen sind hoch für sie selbst reicht es also noch gut bis zum tode.

Antwort
von Lennister, 117

Wichtig wäre es vor allem, endlich eine ausreichende Kita-Infrastruktur zu schaffen, die es Eltern ermöglicht, ihre Kinder unabhängig von ihren Arbeitszeiten betreuen zu lassen.

Sprich: Wir brauchen 24-Stunden-Kitas, wie in Skandinavien. Nur dann ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich gewährleistet. Andernfalls besteht immer die Möglichkeit, dass jemand um eine bestimmte Zeit nicht arbeiten kann, weil es keine Möglichkeit zur Betreuung des Kindes gibt.

Und die gegenwärtige Situation, in der Familie und Beruf nicht vereinbar sind, zeigt ja eines ganz klar: Im Falle eines Falles entscheiden sich viele Menschen gegen die Familie. Hier muss mehr Vereinbarkeit her.

Was die Familienleistungen angeht, so liegt Deutschland hier weit oben im internationalen Vergleich. Wir zahlen mehr als alle skandinavischen Staaten. Hier würde ich dazu raten, das Geld, das bisher in monetäre Leistungen gesteckt wird, vermehrt in den Aufbau einer guten Betreuungsinfrastruktur zu stecken. 

Antwort
von voayager, 135

Der Staat hat zwar viele Maßnahmen ergriffen, doch sind diese nicht segensreich und ausreichend für die Familien. Hier ein paar Vorschläge:

1. ausreichende Bereitstellung von Kinderkrippen, Kitas und Horten

2. kostenloses Betreuen dieser genannten Einrichtungen

3. Ganztagsschulen einführen

4. Erhöhung des Kindergeldes

5. verbilligte Tarife für den öffentl. Nah, - u. Fernverkehr kinderreicher Familien

6. sonstige Vergünstigungen bei Eintritt öffentl. WEinrichtungen (Scvhwimmbäder, Zoo, Botanischer Garten usw.)

Kommentar von Hooks ,

Bei den letzten drei Punkten stimme ich Dir voll und ganz zu, die ersten drei sehe ich anders.

Kommentar von blumenkanne ,

lol weil du keinen realistischen blick hast. gerade die ersten punkte sind unglaublich wichtig. deutschland hängt da der entwicklung weit hinterher. sie dir frankreich an, die sind da schon sehr viel weiter

Kommentar von voayager ,

Österreich kommt noch hinzu!

Kommentar von Lennister ,

Österreich weniger, die haben auch sehr niedrige Fertilitiätsraten. Aber die skandinavischen Länder und die untergegangene DDR wären hier noch als Vorbilder anzuführen. 

Kommentar von voayager ,

Immerhin ist Österreich "nur" ein Agrarstaat mit wenig Industrie und kann es dennoch stemmen, - die kostenlose Kinderbetreuung in Kitas, während das wirtschaftlich viertstärkste Land der Welt es nicht hinkriegt, gratis Kinderbetreuung anzubieten. Find ich schon irre, bzw. ne echte Sauerei.

Kommentar von Lennister ,

Gratis ist die eine Sache, ausreichend die andere. Und mit Blick auf die Geburtenrate scheint Österreich da hinterherzuhinken.

Dass Österreich hier mehr Geld ausgibt, liegt daran, dass Österreich nicht der schwarzen Null huldigt. 

Kommentar von voayager ,

nun, wie auch immer, Österreich ist dsbzgl. Deutschland einfach ne Nasenlänge voraus. Überhaupt ist Ö. sozialer als D.

Antwort
von Hooks, 174

Am allerwichtigsten wäre mal, mit dieser Propaganda aufzuhören, dass Frauen arbeiten gehen müssen, um sich selbst zu verwirklichen. Das stand ja schon 1975 im 2. Famiulienbericht, (als festgestellt wurde,  dass 80% der Frauen zufrieden sind mit dem, was sie und ihr Mann im yleben erreicht haben), dass diese Frauen falsch informiert sind über die Möglichkeiten, die Sie haben, sonst würden sie nicht so reden....  Im laufe der Jahre wurde so den Frauen eingeredet, dass sie minderwertiger sind, wenn sie Kindererziehen als Hauptaufgabe einer Ehefrau sehen. Dadurch wurden die Familien sehr geschwächt, denn wenn man nur noch 1 oder 2 Kinder hat und die auch noch weggibt, wissen immer weniger Menschen, wie man ein Familienleben wirklich gestaltet. Und das wäre äußerst wichtig für unser Volk!




Kommentar von NorthernLights1 ,

Ganz richtig ! Familie / Familienleben würde den menschen ausgetrieben und statt es wieder zu ermöglichen, werden an anderen Stellen herumgeschustert ( zB Ausbau von Kitaplätzen, 24 Stunden-Kitas, usw).

Kommentar von Hooks ,

Und die Gesellschaft muß es ausbaden. Sehr euch die Schulen an, es gibt soviele nicht ausbildungsfähige junge Leute! Denen fehlt das Urvertrauen des Kleinkindes! U d dann tut man sich auch schwer mit dem Lernen... und wie es dann im weiteren Leben aussehen soll...

Kommentar von NorthernLights1 ,

Genau...in den ersten Jahren wird der Mensch erstmal geformt mit den Urvertrauen ...eben auch mit der starken Eltern-Kindbindung, die eben nur entsteht, wenn man erlebnisse zusammen erlebt.

Heutzutage heißt es aber, dass kind muss so schnell wie möglich erwachsen sein / vorgaben entsprechen, damit man kein schlechtes gewissen hat, wenn man es mit wenigen Monaten / Jahren abschiebt, um sich der wirtschaftlichen -/ gesellschaft der Arbeit-fröhnung zu entsprechen.

Dieser gruppen-Eltern-Mütterzwang zur schnellstmöglichen arbeitaufnahme ist schädlich, aber wird anscheinend wohlwollend in kauf genommen bzw gar noch verteidigt. 

Kommentar von NorthernLights1 ,

und das Krasse ist noch, wenn Kinder nicht den Zwangsvorgaben sich unterwerfen, werden dem Kind Verhaltensauffälligkeiten vorgeworfen und mit Therapien und tabletten in die "richtige" Richtung zurecht gerückt :(

Kommentar von Kathyli88 ,

Genau so ist es. Was denkst wie es mir geht wenn ich mein baby mit 12 monaten in eine kita angeben muss? Nicht gut. Es ist für beide nicht schön für das kind am wenigstens. Aber bleibe ein paar jahre mal zuhause beim kind bis es zumindest zur schule geht,oder wenigstens 3 jahre so wie es früher noch war...da findest schwer bis gar nicht eine arbeitsstelle weil man solange aus dem berufsleben draußen war. Man wird auch gleichzeitig als faul dargestellt. Von etwas leben muss man auch, oder rechnungen und hauskredit abzahlen. Für alleinerziehende was ich zum glück nicht bin ist es ja besonders schwierig. Man gilt recht wenig, wenn man "nur" die kinder erzieht. Die emanzipation haben sie schön missbraucht. Und zudem verdient eine frau generell trotzdem um einiges weniger als ein mann, selbst im gleichen beruf im selben unternehmen. 

Kommentar von papandopulus ,

NortenLights1 das was du da beschreibst ist verbrecherisch. Unsere Kinder werden mit Drogen vollgepumpt um sie in die Spur zu ZWINGEN!

Kommentar von NorthernLights1 ,

ich habe nicht alle geschrieben, sondern viele ! Kleine Kinder suchen von der Natur aus die Nähe und Bindung zu den Eltern / Mütter, dass passt aber der wirtschaft nicht und ein kind welches sich nicht anpassen kann / will, wird oftmals mit Tabletten / Therapien dazugebracht, neuzeitliche-/ wirtschaftliche Entscheidungen als normal anzusehen und seine natürliche bedürfnisse zu unterdrücken !

Kommentar von NorthernLights1 ,

ja, es ist verbrecherisch und egoistisch, aber wird leider immer häufiger praktiziert ! siehe dir die ADHS und depressions-Pharmageschäfte an !

Kommentar von blumenkanne ,

adhs ist eine modekrankheit - das hat in den meisten fällen mit fehlender erziehung und konsequenz zu tun.

Kommentar von Hooks ,

Stimmt. Obwohl es wirklich unterschiedliche Gehirne gibt. Das hat Thom Hartmann sehr gut beschrieben in seinem Buch "Eine andere Art, die Welt zusehen". Er sagt, manche Menschen sind wie Farmer, die erreichen ihr Ziel durch langsames Nacheianderabarbeiten dessen, was dran ist. Andere sind Hunter (Jäger), die erreichen  ihr Ziel durch "da ist was", "und dahinten raschelt es im Gebüsch". Meine Erfahrung ist, daß Hunter die perfekten Autodidakten sind. Leider ist unser Schulsystem weitgehend auf Farmer abgestellt. Wenn man Hunter nach Interesse lernen läßt, erzielt man super Ergebnisse.

Kommentar von blumenkanne ,

hunter arbeiten ihre interessen nach der schule aus - das nennt sich neumodisch hobby

Kommentar von Hooks ,

Sie kommen aber im Unterricht meist nicht so recht mit durch ihre Ablenkbarkeit. Es sei denn, das Thema interessiert sie brennend...

Antwort
von papandopulus, 178

Ich kann aus Erfahrung sagen Kinder sind in Deutschland nicht erwünscht. Familien mit über 2-3 Kinder werden als asis dar gestellt, junge Eltern werden geradezu diskriminiert, Hunde bellen wird mehr akzeptiert als Kinder Lärm. In Deutschland gibt's nur noch alte Menschen die Spielplätze sind leer. Diese Maßnahmen von denen du sprichst, davon habe ich die letzten zwanzig Jahre nix mitbekommen. Aber dafür genug Maßnahmen gegen die Familie z.B die Frauenquote.

Kommentar von blumenkanne ,

also hier bellt kein hund ungestraft. kinder dagegen dürfen spielen und die spielplätze sind voll, egal ob gutes oder schlechte witterung ist. das es überall nur alte menschen gibt ist quatsch.

Antwort
von pn551, 193

Die sinnvollste Maßnahme wäre, daß Familie wieder Familie sein kann. Männer sollten so viel verdienen, daß sie leicht eine Familie ernähren können. Die Frauenquote im Berufsleben diente nur dazu, Familien zu zerstören. 

Kommentar von NorthernLights1 ,

Männer oder Frauen...jenachdem wer mehr verdient, könnte arbeiten gehen bzw der, der es möchte. Aber dass beide arbeiten gehen Müssen, ist absolut falsch. Wenn beide unbedingt arbeiten wollen, sollten sie lieber auf Kinder verzichten, als seine Kinder hinter seine Arbeit / karriere zu schieben.

Kommentar von violatedsoul ,

Entschuldigung, aber so argumentiert nur einer, der es nicht kennt. Es hat nichts mit "müssen" zu tun, sondern mit "wollen".

Kommentar von pn551 ,

Aus einem "Müssen" seit den 70/80erJahren, weil Löhne immer mehr heruntergesetzt wurden, ist leider ein "Wollen" geworden. Aber um das zu erklären, bräuchte man mehr Zeit und Platz, weil nämlich ein Politisches Kalkül dahinter steckt.

Es war ein schleichender Prozess, der uns bis zum heutigen Zustand geführt hat. Zerrissene Familien dienen dem Staat mehr, denn an Kinder aus intakten Familien kann man nicht so leicht herankommen und beeinflussen, wie man es mit Kindern aus kranken und haltlosen Familien machen kann. Positive Einflüsse der Eltern auf ihre Kinder werden immer geringer und netagive Einflüsse von außen zeigen immer mehr ihre Wirkung.

Kommentar von Hooks ,

Leider will man meist das, was einem seit Jahren eingeredet wurde... und keine Alternativen kennt!

Kommentar von violatedsoul ,

Das ist mit Verlaub gesagt Käse! Junge Mädchen lernen keine Berufe, um sie hinterher nicht auszuüben! Und selbst, wenn mal Kinder kommen, muss deshalb keine Frau das Heimchen am Herd spielen bis zum Sanktnimmerleinstag!

Kommentar von NorthernLights1 ,

Aber die entwicklung mit ständig wechselnen Partner, samenbank oder künstliche Befruchtung, passt besser ? 

Wenn frauen mehr ihre vermeintliche karriere und sexuellen wechselnen spass sieht, wird sie blind für eine Familie !

Kommentar von Hooks ,

Genau das meine ich mit einreden. 

Man kann auch sehr gut einen Beruf lernen, um sich selbst zu ernähren, bis man heiratet. (Da stellt sich naturlich die Frage, wieviel Zeit investiere ich da in eine Ausbildung, und vor allem, was will ich denn überhaupt lernen.) Und den Begriff "Heimchen am Herd" ist eine verächtliche Behauptung! Ein Schlechtmachen der Frau, die sich für ihre Familie einsetzt und darin Erfülling findet. Manipulation durch Begriffsänderung. Früher nannte man das Bodenständigkeit und Verantwortungsbewußtsein!

Ganz genau das ist die Propaganda.

Ich kann Dir ein paar äußerst hilfreiche Bücher zum Thema empfehlen, die die Hintergründe dieses Denkens auszudecken. 

Brzinka, Die Pädagogik der Neuen Linken, 1972

Kosiek, Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen, 2001 

Schoeck, Kinderverstörung, Umschulung auf eine andere andere Republik, 1987

Kommentar von NorthernLights1 ,

Früher nannte man das Bodenständigkeit und Verantwortungsbewußtsein!


Aber damit verdient der Staat / Wirtschaft nichts bzw kämen aus solchen familien zu viele starke Persönlichkeiten, die man schwerer kontrollieren / manipulieren könnte.( wie du auch schon schriebst )


Kommentar von blumenkanne ,

aha und welcher mann will heute noch einen schmarotzer zu hause haben, der um 10 im bäcker sitzt und mit anderen ihrer sorte kaffee schlürft während die kids sich selbst überlassen im wagen sitzen und sich langweilen. welcher mann will so eine frau noch? garkeiner, es sei denn ein mann ohne ansprüche.

Kommentar von NorthernLights1 ,

du hälst wohl wirklich alle Mütter, die zuhause bleiben, um für ihr Kind dazusein, für Konsum-Tratsch-Tussies ? Klar gibt es auch solche frauen, die sich auf Kosten des arbeitenes Mannes ausruhen, aber wenn so ein Mann nicht schon vorher sieht, wie die Frau gestrickt ist, dann sieht er es auch nicht, wenn sie ein Kind haben !

Wache Männer sehen vorher schon, auf was die Frau aus ist und lassen sich nicht von geplänkel und großen Brüste täuschen bzw lassen sie sich nicht um den Finger wickeln !

Wenn Beide, Mann und Frau, sich für das klassische familienmodell bewusst entscheiden, dann wird es auch von beiden so umgesetzt werden und dass heißt, dass die Frau alles macht ( Haushalt, Kinder ) und hält somit den Rücken des Mannes frei.

Was ist daran falsch, wenn es Beide wollen ? Das Problem ist eben, dass sich die wenigsten das klassische Familienmodell sich leisten können und daran scheitert alles ! Beide sind gezwungen arbeiten zu gehen und niemand übernimmt wirklich die Elternrolle mehr :/

Kommentar von violatedsoul ,

Wenn Beide, Mann und Frau, sich für das klassische familienmodell bewusst entscheiden, dann wird es auch von beiden so umgesetzt werden und dass heißt, dass die Frau alles macht ( Haushalt, Kinder ) und hält somit den Rücken des Mannes frei.

Das ist das schlimmste Modell, was man Kindern vorleben kann!

Jungs werden zu Machos erzogen, die ja sehen, dass Papi keinen Finger rühren muss und Töchter bekommen das falsche Signal, die Haushälterin für Männer sein zu müssen!

In modernen Haushalten wird sich Haushalt und Erziehung geteilt. Zu DDR-Zeiten war das üblich. Und wer das kennengelernt hat, lebt das auch so weiter.

Kommentar von Hooks ,

Violatedsoul,

es geht auch anders. Es kommt sehr auf den Beruf des Mannes an, wie weit er den Rücken freigehalten haben muß. Bei uns war es so, daß mein Mann später auf eine halbe Stelle gegangen ist, um mir im Haushalt zu helfen. Als die Kinder noch kleiner waren und er eine volle Stelle mit harter Arbeit hatte, habe ich alles alleine gemacht.

Kommentar von Hooks ,

Nunja, ich habe nur das BRD-Modell kennengelernt und halte es für gut. Ich muß sagen, seit 1990 geht unser Land beschleunigt den Bach runter...

Kommentar von Hooks ,

Blumenkanne, ich habe in meinem Leben 1x beim Bäcker gesessen, und da hatte mich eine Freundin eingeladen, die ich zum Arzt gefahren hatte. Ich habe meine Kinder NIE alleine gelassen! 

Was anderes ist es natürlich,  wenn sich Mütter mit Kindern gegenseitig besuchen, dann spielen die Kinder im Sandkasten, während die Mütter sich unterhalten. Das hatten wir ein paarmal, aber wirklich selten. Dann braucte ich ja das Auto.

Kommentar von blumenkanne ,

sehr niveaulos so ein dasein zu fristen. sorry tut mir leid. aber den kindern tut man damit überhaupt nichts gutes.das klassische familienmodell ist kinder gehen in die einrichtung oder eine betreuung - besagte dorfoma, oma der straße was auch immer und die eltern gingen arbeiten. das ist seit jahrzehnten und jahrhunderten so. das model das du beschreibst ist westdeutsch und aufgedrückt, damit mann steinzeitaffe spielen kann und ugga ugaa durch die gegend  rennt. die die zu hause sind, gucken den ganzen tag fernseh und machen nix weiter als mit kind rumzurennen. sorry aber die verblöden auf dauer, die mutter und das kind.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Das steinzeit-modell ist auf jeden fall wertvoller für das Kind und der Familie, als kinder zur fremden Betreuung und beide Eltern auf arbeit zu schicken ! Das ist keine Familie mehr sondern hat WG-Charakter.

Es ist für mich auch irgendwie unlogisch ! Da geht man arbeiten um geld zu verdienen, um dann eine fremde Betreuung zu bezahlen ?!

Warum dieser emense umweg `? Eben weil der staat daran mehr verdient, als wenn es die mutter selbst tut !

Kommentar von blumenkanne ,

du labberst blödsinn, weil du keine ahnung hast. das modell kind in betreuung und eltern gehen arbeiten ist tausende jahre alt und über generationen schon so verankert. reiche familien die es sich leisten können ihre frauen zu unterdrücken, lassen diese zu hause gammeln. mit nanny und anderem schnickschnack. frauen der mittleren schicht und vor allem der arbeiterschicht sind immer arbeiten gegangen. was redest du für müll?

Kommentar von NorthernLights1 ,

nein, früher reichte das gehalt der männer aus um ne familie zu versorgen, aber durch veränderte maßnahmen, mussten auch die Frauen ran..aber man nannte es Emanzipation. Erst da würde, wie von der wirtschaft / staat gewollt, die Kinder in Kitas abzuschieben.

"schaffe ein Problem und liefere die lösung dafür ! "

Kommentar von Lycaa ,

In welchem Paralleluniversum war das so? 

Hast Du Dir die Lebensbedingungen der Frauen damals mal angesehen?

Meine Urgroßmütter hatten nicht nur die vielköpfige Kinderschar und den Haushalt zu versorgen ( und zwar ohne Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Staubsauger, Bügeleisen und Konsorten), sondern auch noch den großen Gemüsegarten zu pflegen (sähen, jäten, ernten, einmachen), sich um das Vieh kümmern und mussten auch noch beizeiten mit aufs Feld. Das haben sie nicht aus Zeitvertreib gemacht, sondern weil die Landwirtschaft dringend notwendig war, da die durchaus ehrbaren Handwerksgehälter meiner Urgroßväter eben nicht gereicht hätten, um die Familie davon zu versorgen. So war es im ländlichen Bereich Usus und es handelte sich keinesfalls um bedauerliche Einzelschicksale.

Bei meinen Großeltern es noch ähnlich aus.

Was glaubst Du, wieviel Zeit an mütterlicher Betreuung für jedes Kind übrig blieb? Das war damals Luxus, genau wie heute.

Kommentar von Hooks ,

Blumenkanne, Du redest dummes Zeug, sorry. Unsere Familien waren immer arm oder Mittelschicht, und die Frauen sind nur arbeiten gegangen zwischen Schule und Ehe. Du bist so richtig gehirngewaschen und hast von Geschichte keine Ahnung.

Kommentar von Hooks ,

Blumenkanne, entschuldige, das ist ei  richtiger Blödsinn, den Du da verzapfst. Das Familienmodell, das bis nach dem zweiten Weltkrieg einzig vorhanden war, ist eben das, daß der Mann arbeiten geht. Heute ist es eher so, daß schon gar kein Mann mehr da ist...

Und was für ein Quatsch ist das mit dem Fernsehen? Ich weiß nicht, woher Du Deine Ideen hernimmst, zeigt man so etwas etwa im Fernsehen? Das geht total an der Wirklichkeit vorbei!

Wir hatten unseren ersten Fernseher, als der Große 24 war. Vorher nur mal VHS-Kassetten. Außer ganz wenigen Spielfilmen alles Filme über Tiere, Landschaften und Kontinente. Keine Angst, bei sowas verblödet man nicht so schnell. 

Und wenn man dann noch Latein und Französisch in den Unterricht aufnimmt und mit den Kindern individuell Schulmaterial erstellt, ist die geistigeVersorgung einigermaßen sichergestellt - jedenfalls mehr, als wenn Du irgendwo Toiletten putzen gehst.

Antwort
von blumenkanne, 126

es sollten kitas ausgebaut werden im gesamten land um den bedarf an kitaplätzen zu decken, der benötigt wird. weiterhin sollte die herdprämie abgeschafft werden u. damit eine kita für alle kinder ermöglicht werden und das mittagessen sollte kostenlos für alle kids sein, auch in der schule.

somit wäre es möglich, frauen den wiedereinstieg in den job zu ermöglichen und sie müssten nicht jahrelang zu hause vergammeln, weil es keine vernünftigen kitas mit annehmbaren zeiten gibt die vollzeitarbeit ermöglicht. das wäre mal eine wirkliche unterstützung für familien.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Es sollte eine auswahl geben und nicht nur in eine richtung gefördert werden !

Manche Eltern / Mütter wollen, aber können nicht zuhause mit ihren Kindern bleiben. 

Krippe / Kitas sind nicht die Allerheilmittel, wie es von dir / anderen präsentiert wird. 

Aber dies ist jeden selbst überlassen, wie und was er über Kitas denkt, aber ich finde es falsch, weil man es sich finanziell nicht leisten kann, seine Kinder in Kitas zustecken, obwohl man sie gerne zuhause hätte und sie dort aufs Leben vorbereiten will.

Es ist ein falsches Bild, dass Mütter zu hause versauern ! Wer für seine Kinder da ist, ist / wird der beste Lehrer / begleiter sein auf den Weg in die Selbstständigkeit !

Kommentar von blumenkanne ,

wenn sie zu hause bleiben möchten, dann sollen sie das geld dafür auf kante haben um es sich leisten zu können. nach einem jahr muss einfach mal schluss sein. umso später ein kind in die kita kommt umso weniger wird es lernen sich anzupassen. das sieht man dann in den kitas und der schule. umso ehr ein kind in die kita geht umso schneller lernt es die skills für gruppen- und sozialverhalten. das lenrt sich dann nicht mehr.

es werden kitas benötigt flächendeckend und seit jahren wird nur gelabbert mit dem ausbau. da kitas so teuer sind, sollte die bezuschussung höher ausfallen, das essen kostenlos sein und damit einfach die herdprämie abgeschafft werden.

wer zu hause bleiben will, der kann es ja, so er sich das leisten kann.

man kann kinder nicht jahrelang zu hause versauern lassen. das bereitet sie nicht aufs leben vor. sie brauchen gleichaltrige kinder um sich um zu lernen im täglichen miteinander.

Kommentar von NorthernLights1 ,

*schön wie die Propaganda der Politik / Medien / Wirtschaft funktioniert. So gibt ihr freiwillig eure Kinder ab, damit der Staat willige, unfähiger Arbeiter und Konsumenten sich heranzüchten kann ! *

Irgendwann dauert der Politik / Wirtschaft auch das erste Halbe jahr ihnen zu lange und man nimmt gleich die Kinder im Kreißsaal den eltern  weg...aber auch da werden die Menschen sagen, die Kinder hätten es besser, wa ? Immer sich alles schönreden, damit es passt.

Kommentar von blumenkanne ,

das hat nichts mit dem staat zu tun oder mit der politik, sondern damit, dass ich mich selbst verwirklichen will. in erster linie bin ich mensch und ein eigeständiger. dann bin ich auch mutti zu hause und familienmanager, seit vielen jahren. ich brauche weder politik, noch staat noch wirtschaft um zu wissen was ich will. ich will die beste bildung die meine kinder in deutschland erreichen können, das sie sich selbst verwirklichen können - abi, studium, ausbildung, arbeit um sie in ihre private welt zu entlassen ob hier in deutschland oder im ausland wo sie geboren wurden. dabei ist mir egal ob meine tochter in die wissenschaften studiert, mein mittlerer in die finanzen geht und mini chef der straßenbahnfahrerkolone oder doch polizist wird. jeder der drei wird seinen weg gehen. was sie wollen? einen schönen job mit gutem geld, ein auto, eine kleine wohnung, nettes umfeld und irgendwann mit dem richtigen partner vielleicht mal kinder. glaubst du mein großer würde sich das anschauen das madam jahrelang zu hause rumsitzt und sich den hintern platt drückt, während er arbeitet. im leben nicht, würde ich auch nicht akzeptieren.

es ist das leben wie es ist. kinder müssen lernen, brauchen grenzen, brauchen konsequenz. liebe, aufmerksamkeit bekommen sie trotzdem. nach der kita, nach der schule - wenn sie ihre aufgaben erledigt haben ist zeit für gemeinsam fahrrad fahren, gemeinsam auf dem spielplatz sitzen oder gemeinsam in den wald zu gehen baum zu klopfen. nun troll woanders weiter.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Dafür ist der Vater da ! Er hat auch wichtige Rollen in der Familie / Erziehung, wenn du es nicht weißt ! Vom Vater sehen sie den Ausgleich / die Ballance ...den Zutritt zur welt nach draußen !

Die Mutter ist für das Zuhause und zuflucht da und der Vater führt die Kinder in die andere Welt / in die selbstständigkeit !

Die Natur hat nicht ohne grund zwei geschlechter erschaffen, eben um die Kinder auf jeder ebene ihrer Entwicklung sich abzulösen oder zu ergänzen, damit kinder ein Rundum-sorglos-Paket erhalten !

Aber indem man eltern ihre Rollen abspricht, sind Kinder orientierungslos und scheitern immer mehr ...und dass auf mehreren Ebenen !

Kommentar von NorthernLights1 ,

* ich sage nur vaterlose Generationen / alleinerzieherin, die arbeiten gehen müssen. 

Das nennst du Familie / oder ne elterrolle , wenn noch nicht mal dann die Mutter zuhause bleiben kann ?

Kommentar von violatedsoul ,

Es gibt heute mehr Modelle als die Mutter-Vater-Kind-Konstellation.

Es gibt Patchworkfamilien und nicht zu vergessen die Regenbogenfamilien. Alleinerziehende machen ihren Job auch gut. Und überall, wo es klare Regeln gibt, klappt das auch.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Es gibt Patchworkfamilien und nicht zu vergessen die Regenbogenfamilien. Alleinerziehende machen ihren Job auch gut. Und überall, wo es klare Regeln gibt, klappt das auch.





So eine traurige Entwicklung fröne ich nicht bzw heiße so was gut. Der Staat schafft durch seine Umerziehung immer mehr beziehungsgestörte Menschen und fördert gerade diese zusammengeschusterten Beziehungen.

Auf den ersten Blick sagt man, hey super, aber wenn man genauer blickt, sieht man die zusammengeschusterte Seelen, die immer wieder bangen, weil sie nicht wissen, wie lange diese Familienkonstalation halten wird :/

Nein, sowas finde ich falsch, dies noch als Alternative zu frönen...dass sind für mich wacklige Fundamente aus Menschen mit Narben auf der Seele !

Ich strebe eine monogame dauerhafte Beziehung an, wo unsere möglichen Kinder wissen WER seine Eltern sind und auch WO sich gerade seine Eltern befinden !


Kommentar von violatedsoul ,

Der Vater führt die Kinder in die Selbstständigkeit? Ja, in (d)einer Idealvorstellung vielleicht.

In der Realität sieht es so aus: Da, wo es noch beide Elternteile gibt, die an einem Strang ziehen oder wo nach Trennungen noch die erwachsene Ebene gewahrt wird, gibt es keine starre Rollenverteilung mehr, sondern es wird sich zu gleichen Teilen reingeteilt und keiner ausgespielt, im Interesse der Kinder.

Und wo die Erzeuger stiften gehen, sind die Mütter diejenigen welche, die ihre Kinder in die Selbstständigkeit führen.

Die Zeit, wo der Vater der Ernährer der Familie war, ist seit Jahrzehnten Geschichte.

Kommentar von NorthernLights1 ,

starre Rollenverteilung
.


Ich schrieb nicht, dass das klassische Familiemodell starr sein muss, aber es sollte eine klare Aufgabenverteilung geben

Wem keine Aufgaben zugewiesen wird, entscheidet nach Lust und Laune ( ohne Verlässlichkeit ). Diese kann sehr nachteilig für die Partnerschaft, Kinder und Haushalt sein ! Jeder fühlt sich nämlich gleich viel durch seine externe Arbeit ausgelastet ( Stress ) und fängt dann zuhause an, alles gegenseitig sich aufzulisten, wer was zu machen hat. Da entstehen auch viele Streits !

Und wie geschrieben, bin ich nicht absolut gegen Kitas, nur eben sollte man es nicht zu früh übertreiben und mal 4 oder 6 Jahre sich wirklich dem Kind widmen.

Mensch ! Halt dir das mal vor Augen. Da strebst du 45 jahre Arbeitsleben an und machst dir wegen 4 jahren intensive Kindererziehung ins Hemd. das ist echt traurig, dass dir nicht mal 4 jahre dein Kind wert ist :/

Kommentar von NorthernLights1 ,

Und ja, deshalb strebe ich eine sichere feste familie an, wo jeder seine aufgaben kennt und sie auch zu 100% sicher erfüllt. Das schafft verlässlichkeit, sicherheit und Geborgenheit...für alle beteiligten ! 

Desweiteren lasse ich mich von der feministischen / anti-männerbewegungen mir nicht einreden, dass Männer / Ehemänner nur " dumme " erzeuger und ernährer sind ...nein, ich sehen in Männer / Ehemänner sehr wichtige Menschen, die für Frauen und den gemeinsamen Kindern sehr wichtig sind ! Ohne Väter sind Kinder nicht vollständig in ihrer entwicklung. Männer / Väter haben eigenschaften, die eine Frau / Mutter natur-/ biologisch bedingt nie geben kann...auch wenn die gender / feministen alles nur gesellschaftlich sehen wollen...nein,...tief in uns ist die Natur und die hat für unsere jeweilige Rollen uns mit Fähigkeiten grundausgerüstet, die man nie gesellschaftlich nachahmen kann !

Kommentar von blumenkanne ,

wofür ist der vater da? der vater geht mit mini rollschuh laufen, der geht mit mini shoppen, der kocht unglaublich gerne mit ihm, der lehrt ihm gerade das bügeln und wie man schnee in klumpen formt. das sind sachen die kv gerne macht in seiner umgangszeit.

es gibt keine rund-um-sorglos-pakete. wo lebst du denn. das tgl. leben lernt mini bei mir: waschen, aufräumen, kochen, auf kindgerechte art - macht er wenn ich arbeiten bin mit seinen geschwistern am samstag vormittag. spielen, rodeln, waldspaziergänge, tiere beobachten, bäume beklopfen oder schmutz sammeln macht er mit mir. was hat da der vater mit zu tun? du musst mal realistisch werden. ich bin alleinerziehend und das sehr gerne sogar. die rollen der eltern sind heute nicht mehr das was du gerne in deiner westdeutschen vergangenheit suchst. die natur hat menschen erschaffen. einer zeugt kinder, der andere bekommt sie. beide versorgen das kind - früher wurde es in den baum gehängt, während einer jagen, der andere sachen suchen ging. heute gehen sie in die einrichtung und die eltern gehen arbeiten.

ich bin mein eigener herr und nicht seiner hoheits putzmamsel.

Kommentar von NorthernLights1 ,

@blumenkanne

nur weil du ne überzeugte feministin bist, siehst du nicht, wie wertvoll männer / Väter sind !

Es geht auch um die vielen nicht-sichtbaren dinge, die ein Mann / vater an seine Kinder und seiner Partnerin überträgt. Es ist der Klang der stimme, sein geruch, seine charaktereigenschaften, seine männlichen eigenschaften, seine harmonie / schwingungen, die ein fremder mann nicht so nebenbei mal den kindern geben kann

Kommentar von Hooks ,

Blumenkanne,

 das klingt jetzt sehr verbittert. Um es mal mit deinen Worten auszudrücken: Ich kann mir nicht vorstellen, daß es ein Mann gerne aushält mit einer bitteren Meckerziege. Dann lieber eine fröhliche Kindermutter, die ihren Mann und sein Versorgen wertschätzt. 

Ein Kind braucht Vater und Muter, die sich liebhaben und das auch zeigen - wie soll essonst selbst lernen, einen andern zu lieben und zu respektieren? Da redet ihr schön von anderen Familienmodellen .... weil ihr es nicht anders kennt. Und damit ihr das aushaltet, macht ihr heile Familien schlecht. 

Tut mir leid, für mich sind Vater und Mutter mit Kindern das einzige akzeptable Familienmodel, egal, was die jeweiligen Regierungen da an Propaganhda verzapfen.

Kommentar von Hooks ,

Blumenkanne,

du hast keine Ahngung von Gruppendynamik. Wenn Kinder lernen, sich anzupassen, dann passen sie sich dem größten Schreier an oder dem brutalsten. Gerade das ist äußerst schlecht und ungesund - aber just von der Politik gewollt. Irgendwann sind die Leute alle wieder soweit, daß sie kritiklos dem großen starken Mann hinterherlaufen und brüllen: Dir nach, o Führer! Für Kinder ist es allemal besser, est einmal ein wertesystem zu entwickeln, bevor sie auf eine gleichtri

 

Kommentar von blumenkanne ,

gruppendynamik ist: mein großer ist in die gruppe rein, hat alle links liegen gelassen. setzte sich dann in eine ecke und jahr und tag gespielt. erst mit sich selbst, dann mit den anderen. als der brutalo kam und ihn umnieten wollte, hat mein großer ihm einen traktor über den schädel gezogen und ruhe war.

mein mini hat den ersten brutalo unter den arm genommen und ab da war brutalo ein lämmchen. du glaubst doch nicht das sich kids irgendwas gefallen lassen. meine große hat den brutalo ihrer gruppe voll im griff gehabt, indem sie ihn gesittet hat wie ein minipsychologe. du musst kinder loslassen können. du musst sie gehen lassen können und damit leben, dass sie eigene erfahrungen machen dürfen. auch wenn sie schmerzen könnten. wie es aussieht wenn du das nicht tust, kannst du an den schulversagern, schulverweigerern, grenzenverweigerern sehen - in den meisten fällen sind das opfer von helikoptermüttern, wie du es gerne hättest.

Kommentar von Hooks ,

Ja, mein Sohn sollte den Brutalo auch einfach kirre machen. Als er damit anfing, hieß es: Ja, aber Ihr Sohn...! Da wurde es uns zu blöde, diese Ellenbogengesellschaft, und wir haben die Kinder aus der Schule genommen. Ab da lebten sie auf in der fröhlichen heilen Welt im Geschwisterkreis und mit Freunden, und die meisten haben sich inzwischen zu tauglichen Mitgliedern unserer Gesellschaft entwickelt (der Rest ist noch zu jung). Sie sind zufrieden und haben ihr Leben im  Griff. Ok!

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