Frage von darkboyking, 45

Welche literarischen Werke der deutschsprachigen Literatur müsste ein Abiturient im Deutschunterricht gelesen haben?

Was haltet ihr davon? Welche Werke sollte man gelesen haben? Reicht eine Auswahl von drei bis fünf Titeln oder sollte man weniger oder mehr lesen? Welche Argument fallen euch für das Lesen weniger bzw. mehr Literatur ein?

Antwort
von SG975, 12

Der Trend geht immer mehr dahin, dass nur noch wenige Bücher in der Oberstufe gelesen werden. Ich persönliche finde es schade, weil viele Werke einfach zur Allgemeinbildung gehören und meiner Meinung nach 6+/- Werke zu wenig sind. Dafür bleibt bei G8, aber nunmal kaum noch Zeit. 

Einige der wichtigsten Werke sind meiner Ansicht nach:

- Faust - Goethe

- Buddenbrooks - Thomas Mann

- Romeo & Julia - Shakespeare (eher in Englisch)

- Der Prozess - Franz Kafka

- Tagebücher der Anne Frank (aber eher in Geschichte)

- Leben des Galilei - Bertolt Brecht

- Nathan der Weise - Lessing

- Don Quijote - Miguel de Cervantes

- Kabale und Liebe - Schiller

- Wilhelm Tell - Schiller

Antwort
von ponyfliege, 31

im grundkurs mindestens 4, bzw. 6 (je nachdem ob 2 oder 3 jahre oberstufe 1 werk je halbjahr.)

im leistungskurs dürfen es ruhig ein paar mehr sein, die dann auch miteinander in beziehung gesetzt werden dürfen.

davor in der mittelsufe entweder ein umfassendes werk pro ganzjahr oder ein etwas einfacheres pro halbjahr. und schliesslich sind kurzgeschichten, gedichte  und erzählungen ja auch im lehrplan...

hesse, frisch, thomas mann, heine, storm, grass, beckett, walser, gernhardt, pearl s. buck, steinbeck, böll, musil, von horvath und ähnliches kenn ich alles aus dem schulunterricht. mann und musil hab ich darüber hinaus nicht gelesen, aber von den andern hab ich freiwillig nachschub besorgt.

man sollte soviel gelesen haben, wie möglich.

Antwort
von Froschkoenig8, 19

Für einen Abiturienten ist vor allem eine gute Allgemeinbildung wichtig. Dazu zählt meines Erachtens auch ein profundes Literatur-Wissen. Neben dem von ponyfliege empfohlenen Autoren sind die Klassiker (Goethe, Schiller) wichtig, aber auch Tucholsy, Kästner, Ringelnatz, Werfel, Stefan Zweig, Thoma, Anna Seghers, Christa Wolf, Elfriede Jellinek, Lessing und viele mehr. Neben der Allgemeinbildung verbessert sich oft auch die eigene Sprache :-).

Antwort
von zigaan, 5

Ich würde dir raten, mehr zu lesen, bsp
- Die Leiden des jungen Werthers (Goethe)
- Die neuen Leiden des jungen W. (Plenzdorf)
- sandmann (hoffmann)
- in der strafkolonie (kafka)
usw.

Antwort
von kubamax, 21

Ich habe, als ich jung war, Die Leiden des jungen Werther gelesen. Auch wegen der schönen Sprache empfand ich darauf hin alles andere (ein bißchen übertrieben) für Schrott. Max Frisch hat mich damals auch fasziniert und Kafka und natürlich als Jugendlicher Herrmann Hesse.

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