Frage von gowiwi, 160

Welche Linux-Distribution ist am besten?

Expertenantwort
von LemyDanger57, Community-Experte für Computer & Linux, 54
sonstige

Wie oft wird diese, an sich sinnlose, Frage eigentlich noch hier gestellt?

Wie schon Einige hier geschrieben haben, kann man diese Frage (so) nicht beantworten, weil zum Einen wichtige Informationen fehlen (Welche Hardware, welche Anwendungen), zum Anderen, wie Du auch aus den Antworten lesen kannst, es völlig unterschiedliche Meinungen dazu gibt.

Die für Dich beste Distro ist wahrscheinlich eine, die Du selbst kompiliert hast.

Antwort
von mirolPirol, 97

Es gibt nicht DIE BESTE, es gibt mehrere hindert Distributionen und jede einzelne hat ihre Berechtigung. Je nach Geschmack, Nutzungsschwerpunkt, Supportbedarf, Aktualitäts- und Stabilitätsanfordeeungen, Softwareumfang, Hatdware u.s.w. Wird sich jeder selbst entscheiden müssen, was für ihn/sie DAS BESTE ist.

Kommentar von ByteJunkey ,

Jep. Es gibt einfach nicht DIE BESTE Distribution ;)

Kommentar von PWolff ,

Vergleiche http://faq.linuxnetz.de/distribution/

Vor 10, 15 Jahren hätte ich dem Fragesteller Trollerei und den Versuch, einen Flame War zu starten, vorgeworfen. Damals haben sich die Verfechter verschiedener Distributionen gegenseitig verbal die Köpfe eingeschlagen.

Siehe auch https://www.reddit.com/r/linux/comments/1j20pc/linux_distro_wars_is_it_time_to_s...

Antwort
von Kerridis, 65
Debian

Also für MEINE Zwecke ist derzeit Netrunner am besten. Ansonsten Debian, was mir immer noch am sympathischsten ist. KaOS ist auch richtig richtig gut, aber leider für meine Zwecke zu eingeschränkt in der Softwareauswahl.

Deine Frage kann man aber nur beantworten, wenn man weiß, wofür du die Distri verwenden willst, wie deine ganz persönlichen Präferenzen sind. Gibt nämlich nicht DIE beste Distribution, nur die beste für genau dich und/oder einen speziellen Anwendungszweck.

Antwort
von mrlilienweg, 60
sonstige

Ich bevorzuge ArchLinux, Manjaro, Antergos. ArchLinux ist nicht für Neueinsteiger gedacht, die Installation erfordert schon etwas Linuxwissen, Manjaro und Antergos die ebenfals ArchLinux basierte Distributionen sind, sind bequem und einfach zu installieren. Vorteil es sind alles "rolling Releases", diese werden ständig aktualisiert, es gibt keine halbjährliche bzw. jährliche Versionsupdates mehr. Ich bin seit Jahren damit gut gefahren und ich möchte nicht mehr wechseln. 

Antwort
von LiemaeuLP, 77

Ubuntu 15.10
Kali und Elementary OS sind aber auch gut

Antwort
von HardwareGuru, 84

Ich persönlich nutze Ubuntu, kommt auf persönliche Vorlieben an.

Antwort
von Linuxhase, 83
openSUSE

Hallo

Welche Linux-Distribution ist am besten?

Ich hasse solche unpräzisen und darüber hinaus sinnlose Fragen!

Das "Beste"  bedarf immer einer Beschreibung dessen wofür es sein soll !

  1. Für welche Hardware soll es sein?
  2. Welche Arbeiten sollen damit erledigt werden?
  3. Gibt es eine Vorliebe für einen bestimmten Desktop?
  4. Wie sieht es aus mit der Sprache?

Und was soll denn die Auswahl, die ist (und kann) niemals vollständig sein da es rund 500 Distributionen gibt die den Kernel (Linux) als Grundlage haben.

Für meine Bedürfnisse sind (aus Deine Auswahl) nur openSUSE und Debian als "beste" zu bezeichnen. Den Mist den Ubuntu und seine Forks verzapfen will ich nicht haben, da kann man ja gleich Windows benutzen.

Linuxhase

Expertenantwort
von guenterhalt, Community-Experte für Computer & Linux, 54
openSUSE

wie oft muss man sagen, dass "besser" oder "schlechter" subjektive Begriffe sind, die jeder nur aus seiner Sicht beantworten kann.

Ich finde z.B. die deutsche Sprache besser als die chinesische. Chinesisch ist sogar schlechter als russisch weil ich weiß, dass unser p ein dort als r ausgesprochen wird.

Ubuntu hat eine Strategie entwickelt, die von Unix abweicht, scheidet aus meiner Sicht aus.

Meine Entscheidung daher openSuSE

Kommentar von holgerww ,

Hallo @guenterhalt,

Ubuntu hat eine Strategie entwickelt, die von Unix abweicht, scheidet aus meiner Sicht aus.

Oh, dann darfst Du den Minix-Clone GNU/Linux gar nicht benutzen, sondern nur Solaris, FreeBSD und ähnliche. Es beginnt schon mit der strengeren Trennung von systemnahen Komponenten und dem sogenannten userland, daher hast Du bei *BSD vieles an globalen Konfigurationen (z.B. von cups) nicht in /etc sondern in /usr/local/etc u.s.w.

Ich bevorzuge z. B. Systeme, die kein systemd verwenden, daher nutze ich MX-Linux, Void Linux und FreeBSD.

Gegen openSUSE, Debian und Arch habe ich aber auch nichts einzuwenden.

Viele Grüße,

  Holger

Kommentar von guenterhalt ,

jede Technik wird sich weiter entwickeln (auch systemd wird nicht das Ende der Entwicklung sein), mit oder ohne Zustimmung der "Erfinder". Bei freier Software ist das sogar ausdrücklich erwünscht. Wer aber, um das Windows-Prinzip "Jeder darf Alles" bei Linux einführt, der hat die Grenze des Erlaubten überschritten.

/etc/ oder /usr/local/etc oder ... ist dabei doch unerheblich, solange es find und which ... gibt.

Kommentar von holgerww ,

Hallo Günter,

/etc/ oder /usr/local/etc oder ... ist dabei doch unerheblich, solange es find und which ... gibt.

das ist überhaupt nicht unerheblich, weil es nicht aus Jux und Dollerei unter *BSD so gehandhabt wird, sondern damit zusammen hängt, dass dort sauber getrennt wird zwischen userland und dem Betriebsystem.

jede Technik wird sich weiter entwickeln (auch systemd wird nicht das Ende der Entwicklung sein), mit oder ohne Zustimmung der "Erfinder".

Da stimme ich Dir zu, allerdings bedeutet Weiterentwicklung nicht unbedingt, dass ein Werkzeug besser wird. Um mal systemd aufzugreifen: Ich war mal ziemlich systemd freundlich eingestellt, wusste nicht, was es mit der Kritik daran auf sich hat und habe das als typische haltlose Nörgelei interpretiert (klar, die gibt es auch bei systemd Gegnern).  Aufgrund einiger Erfahrungen (auch seit meiner Beschäftigung mit BSD, Sysadmins, die Unix/Linux sehr gut kennen und schon beruflich mit unixoiden Systemen zu tun hatten, als Linus noch von seinen Eltern huckepack genommen wurde) wurde ich dann eines Besseren belehrt, aber Details führen an dieser Stelle zu weit. Wobei ich zugeben muss: systemd hat gute Seiten, ich kann verstehen, warum einige Entwickler begeistert sind, und openSUSE hat systemd ziemlich gut im Griff, dort nervte es mich am wenigsten. Aber dank MX-Linux,, Void Linux und FreeBSD ist systemd für mich Geschichte und Diskussionen mit bloßen Technikfetischisten in gewissen Foren auch.

Kommentar von guenterhalt ,

dass dort sauber getrennt wird zwischen userland und dem Betriebsystem.

auf /etc/ und /usr/local/etc passt das nun überhaupt nicht.
/etc/ gehört garantiert zum Betriebssystem und bei /usr steckt das auch noch im Namen

usr = Unix system resources

Wo ist da das UserLand?

Antwort
von sirWambo, 62
sonstige

Eine ganz bestimmte "die Beste" Distribution gibt es nicht.

Jede Distribution hat irgendwo ihre eigene Zielgruppe.

Zu der Zeit wo ich wirklich viel Linux gebraucht hab, hab ich mir ein BackTrack installiert, weil da alles schon drauf war, was ich brauchte.

Mittlerweile hab ich einfach ödes Debian installiert. 

Alternativ schau mal auf https://distrowatch.com/ vorbei. 

Antwort
von Christophror, 76

Das kommt drauf an was du damit machen willst.

Antwort
von Walum, 70
Mint

Für Umsteiger von Windows ist Mint prima.

Kommentar von holgerww ,

Hallo,

besonders wegen des sehr laxen Umgangs dort mit Aspekten der Sicherheit fühlen sich Umsteiger vermutlich gleich heimisch :-)



Kommentar von Walum ,

Quark. Das Trollen kannst Du Dir wirklich sparen.

Wichtig ist, dass die Installation out-of-the-box einfach funktioniert. Und ganz dringend oben auf meiner Wunschliste: Jede Distribution braucht ein Windows-Tool, mit dem man ein bootfähigen USB-Stick zu generieren.

Kommentar von holgerww ,

Hallo @Walum, das sollte keine Trollerei sein, die Mint Macher nehmen es mit Sicherheitsaspekten wohl leider nicht sehr ernst.

Jede Distribution braucht ein Windows-Tool, mit dem man ein bootfähigen USB-Stick zu generieren.

So ein Unsinn, lerne mit dd umzugehen, ein "Windows-Tool" braucht gar keine Distribution.  Was ist an

dd if=*.iso of=/dev/usb-device bs=8M ; sync

so schwierig?

Kommentar von Walum ,

Was soll das? Du weißt genau, dass Windows-Lemminge mit dd nichts anfangen können. Woher auch, wenn sie es nicht einfach ausprobieren können. Vollkommen ohne Vorkenntnisse. 

Was glaubst Du wohl, was sicherer ist, Mint oder W10?

Guck Dir die üblichen Distries an und sag mir, was für einen Umsteiger relevant ist und welche Probleme auf der Hand liegen.

Ach, was füttere ich auch wieder Trolle ...

Antwort
von Retch, 75

Das musst du selbst rausfinden. Ich empfehle Elementary OS.

Antwort
von chongzi, 85

Kommt drauf an: 

Server performant: Debian

Server stable: CentOS

Desktop, Anfänger: Ubuntu, Mint

Desktop, fortgeschritten: ArchLinux

Aber das wären wie gesagt nur meine persönlichen Empfehlungen.

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