Frage von thisgirlnutella, 128

Welche Leistungen erbringt die Unfallversicherung und was muss man tun, um die Leistungen beziehen?

Antwort
von Elisamaus55, 128

Die Unfallversicherung bezahlt dir die Arzt und Krankenhaus kosten sowie anteilig dein Lohn wenn du länger als 6 Wochen auf Arbeit ausfällst. Dies musst du beantragen bei der Versicherung selbst (musst du mal beim Arbeitgeber Nachfragen welche er hat). 

Das heißt dann eine ganze Menge Unterlagen ausfüllen und zu senden zur Versicherung.

Alles gute für dich

Kommentar von thisgirlnutella ,

Was muss man tun, um die Leistungen beziehen?

Kommentar von Elisamaus55 ,

Diese bei der Unfallversicherung beantragen, ruf da an, erkläre ihnen um was es geht und die senden dir die Unterlagen zu was du dann ausgefüllt zurück senden musst

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Das einzige was man tun muß, ist Elisamaus Antwort so schnell wie möglich vergessen. Sie bringt zig Dinge durcheinander von denen keines, aber auch wirklich garkeines etwas mit einer Unfallversicherung zu tun hat

Kommentar von Elisamaus55 ,

RudiRatlos67, wenn du keine Ahnung hast einfach mal raus halten^^

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Meine liebe Elamaus, in dem Fall kannst Du mir sicher zumindest im groben sagen können, in welchen versicherungsbedingungen bzw. sozialgesetzbüchern Deine Behauptungen geschrieben stehen. Ich lasse mich ja gern überzeugen, bis dahin vertrete ich mein fundiertes und belegbares wissen.

Kommentar von Elisamaus55 ,

Von woher nimmst du denn bitte dein fundiertes und belegbares wissen? Du hast hier noch keine Antwort gegeben... Also hau raus, wenn du der Meinung bist es besser zu wissen ist es okay aber dann beleg mal oder schreib überhaupt mal eine Antwort...!

Ich beziehe mich auf eigener Erfahrung, als ich nach einem Unfall drei Monate krank war und dadurch mich mit der Unfallversicherung auseinander setzten musste.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Ich beziehe mich auf eigener Erfahrung, als ich nach einem Unfall drei Monate krank war und dadurch mich mit der Unfallversicherung auseinander setzten musste.

Das mag sein, ich bin mir aber ganz sicher, das nichts von dem zutrifft was Du in Bezug auf die Unfallversicherung schreibst, in Deinem Fall zutraf.

Von woher nimmst du denn bitte dein fundiertes und belegbares wissen?

Ich habe die Sachkundeprüfung zum Versicherungsfachmann vor der IHK München /Oberbayern sehr erfolgreich abgelegt. Arbeite seit vielen Jahren in der Branche und berate Arbeitgeber unter anderem zu Unfallversicherungen und Gruppenunfallversicherungen für GGF´s und Mitarbeiter.... Und so ganz nebenbei studiere ich noch Betriebswirtschaft der Fachrichtung Versicherungen und Finanzen.

Du hast hier noch keine Antwort gegeben

Das habe ich bereits getan, zu lesen als Antwort auf den Beitrag des Forumsmitglied: Nordseekrabbe46.

Das in dem Verweis auf einen Beitrag eines anderen Forumsmitglieds (Kim294) über das Vorgehen, bzw. die darin beschrieben Eigenschaften einer privaten Unfallversicherung kann ich auch vollständig aus dem VVG nachweisen. Ebenso kann ich weitgehend jede Frage zu Unfallversicherungen aus dem FF im Halbschlaf herunterbeten einschließlich Angabe der gesetzlichen Grundlagen. Genauso wie ich die Bestandteile Deiner Antwort den entsprechenden Versicherungen zuordnen und die gesetzlichen Grundlagen bereitstellen könnte.

Kommentar von Elisamaus55 ,

Wie kannst du sagen das es nicht zutrifft wenn es auf realen Tatsachen beruht?...Kann das immer noch nicht nach voll ziehen wie man solche Lügen äußert. Wie schon gesagt rede von Tatsachen und nicht mehr und nicht weniger.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Ich bestreite nicht, dass Du von Tatsachen redest. Was Du schreibst trifft alles zu.... Nur eben nicht bei einer Unfallversicherung....

Ich will Dich aber nicht länger im dunkeln lassen und gebe Dir mal einen kleinen Schnellkurs in Sachen Unfallversicherung, Krankenversicherung, Berufsgenossenschaften und Arbeitsunfälle mit den entsprechenden Gesetzestexten, und wo welche Teile Deiner Antwort einzuordnen sind:

  1. Private Unfallversicherung, (oberflächliche Gesundheitsfragen bei Vertragsgestaltung, Krankheiten wie Diabetes sind oft ein K.O. Kriterium)die Leistung jeder privaten Unfallversicherung besteht in erster Linie aus der Invaliditätsleitung. Um den Anspruch durchzusetzen muss man den Unfall unmittelbar nach dem Unfallereignis beim Versicherer melden. Der Versicherer nimmt den Unfall zunächst nur auf und schreibt dem Verletzen, dass er sich nach Abschluss der Behandlung / Reha, oder spätestens nach 12 Monaten wieder melden soll. Meldet der Verletzte sich, wird er nach Abschluss der Behandlung zu einem Gutachterlichen Arzt bestellt und von ihm untersucht. Der Arzt wird die bleibenden Unfallfolgen feststellen und einteilen. Beispiel jemand hat ein steifes Knie durch einen Unfall zurück behalten.... Der Gutachter wird dann in etwa folgenden Text an seinen Auftraggeber senden. "Bein oberhalb des Knie zu 8/10 eingeschränkt, Rehabilitation während der nächsten xx Monate nicht zu erwarten". Die Unfallversicherung wird in dem Fall die dem Tarif zugrunde liegende Gliedertaxetabelle zur Hand nehmen in der jedes Körperglied mit Prozenten hinterlegt ist und auf eine etwa so lautende Berechnung kommen:Versicherungssumme 100.000 Euro, Bein oberhalb des Knie (75%) zu acht von zehn eingeschränkt, entspricht 60% Invalidität. Daraus ergibt sich eine Invaliditätsleistung von 60% plus anteiliger Progression (bei 500% Progression dürfte dann etwas mehr als die doppelte Leistung herauskommen, sagen wir mal +120%, das legt aber jeder Versicherer in jedem Tarif individuell fest) Die Rechnung ist dann folgende: 100.000 Euro Grundsumme plus 120% Progression gleich 220.000 Euro aus denen wiederum 60% (=Grad der Invalidität) ausgezahlt wird.60% von 220.000 sind 132.000 Euro.Oft ist auch eine lebenslange monatliche Unfallrente mit versichert, die meistens ab 50% Invalidität gezahlt wird. Dann gibt es noch einige Zusatzleistungen wie zb. Unfall- Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Kosmetische Operationen (festgelegter Betrag der auch für sichtbare Zähne verwendet werden kann, wenn diese durch einen Unfall beschädigt oder ausgeschlagen sind) Sowie besondere Reha- oder Hilfsleistungen (Einkaufsservice usw.) Die gesetzlichen Grundlagen beruhen auf dem 7. Kapitel des Versicherungs- Vertrags- Gesetz (VVG)
  2. Gruppen- oder betriebliche Unfallversicherungist das gleiche wie die private Unfallversicherung, nur vom Arbeitgeber oder Vereinen als Zusatzleistung für seine Mitarbeiter / Mitglieder abgeschlossen. Vorteil: keine Gesundheitsfragen, es darf kein Mitarbeiter ausgeschlossen werden (Gleichbehandlungsgesetz (AGG)). Die Beiträge werden seit 2014 als geldwerter Vorteil in der Gehaltsabrechnung angegeben.Gesetzliche Grundlagen: 7. Kapitel VVG, §8 Einkommensteuer Gesetz (EStG), allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG)
  3. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)Zahlt alles was für die Genesung seiner Mitglieder erforderlich ist. Die Basis für die Leistungen der Krankenversicherung ist der Leistungskatalog des Bundesgesundheitsministeriums. Darüber hinaus Zahlt die GKV Krankengeld bei länger anhaltender Krankheit. (ab dem 43. Tag bis längstens zum Ende der 76. Woche ab dem 1. Tag nach eintritt der Arbeitsunfähigkeit) Grundlage für die Berechnung ist das Durchschnittseinkommen des Versicherten während der letzten 3 Monate. Es werden 70% des durchschnittlichen Bruttogehalt aber nicht mehr als 90% vom Nettogehalt abzgl. AN Anteil an den Sozialversicherungen außer Beiträge zur GKV. Krankengeld ist Steuerfrei, erhöht aber die Progression der EkSt. Gesetzliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch fünfter Teil V.
  4. Berufsgenossenschaftendie Berufsgenossenschaften sind träger der gesetzlichen UnfallversicherungenIm Gegensatz zur Kranken- oder Rentenversicherung ist die gesetzliche Unfallversicherung Sache Ihres Arbeitgebers: Er meldet seinen Betrieb bei einer Berufsgenossenschaft oder einem anderen zuständigen Unfallversicherungs-Träger an und zahlt den kompletten Beitrag. Jeder, der in einem Arbeits-, Ausbildungs- oder Dienstverhältnis steht, ist kraft Gesetzes versichert; der Versicherungsschutz besteht ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Familienstand oder Nationalität. Er erstreckt sich auf Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten.Die Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung sind im Siebten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB VII) festgeschrieben.

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Kommentar von RudiRatlos67 ,

Die gesetzliche Unfallversicherung hat darüber hinaus den Auftrag, nach Eintritt eines Versicherungsfalles den Verletzten, seine Angehörigen oder Hinterbliebenen zu entschädigen. Dazu gehören je nach Einzelfall die medizinische und berufliche Rehabilitation sowie die Auszahlung von Übergangsgeldern und Renten.


Nun mal zu Deiner Antwort:

Die Unfallversicherung bezahlt dir die Arzt und Krankenhaus kosten

Im weitesten Sinne lässt sich das gerade so auf die gesetzliche Unfallversicherung beziehen. Allerdings ist es so, dass bei einem Betriebsunfall zuerst ein Durchgangsarzt oder ein Unfallkrankenhaus aufgesucht wird. Träger eines Unfallkrankenhauses sind die BG´s Dementsprechend ist hier von einer Unterbringung und nicht von einer Kostenübernahme zu sprechen. Kosten übernehmen bei Krankenhausaufenthalten nur die Gesetzlichen Krankenversicherungen, die auch direkt mit den Einrichtungen abrechnen.

sowie anteilig dein Lohn wenn du länger als 6 Wochen auf Arbeit ausfällst

Das trifft auf Krankengeld der GKV zu . Die Gesetzliche Unfallversicherung zahlt Verletztengeld,  vom ersten Tag der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit, bzw. ab Beginn der Heilbehandlung. Bis zur Wiederaufnahme der Arbeit oder bis zum Bezug von Übergangsgeld oder einer Rente.

Dies musst du beantragen bei der Versicherung selbst

Der Arbeitgeber muss den Unfall bei der BG anzeigen, die BG wird sich umgehend (allgemein binnen weniger Stunden) mit dem Durchgansarzt in Verbindung setzen und alles daran setzen, den Verletzten so schnell, so gesund wie möglich ins Berufsleben zurück zu schicken. Sollte der AG den Unfall noch nicht angezeigt haben ist die DGUV zuständig, von der aus alle Berufsgenossenschaften getragen werden, im allgemeinen erledigt das auch der Durchgangsarzt.

Krankengeld muss hingegen nach 6 Wochen bei der persönlichen Krankenversicherung beantragt werden und zwar nach jeder neuen AU Bescheinigung auch bei der GKV eingereicht werden..

Das heißt dann eine ganze Menge Unterlagen ausfüllen und zu senden zur Versicherung.

OK, dem ist wohl so, das trifft aber auf alles zu was ich hier heute geschrieben habe. Die Leistungserbringer haben schließlich ein Recht darauf zu erfahren warum sie zahlen sollen.

Weitere Fragen beantworte ich Dir gern.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Im Übrigen ging es dem Fragesteller nicht um die gesetzliche Unfallversicherung, sondern um die private Unfallversicherung, die, wie du nun lesen kannst, völlig andere Bedingungen hat.

Antwort
von Kleckerfrau, 122

Um Geld von der Versicherung zu bekommen , musst du eine Unfall gehabt haben.

Antwort
von nordseekrabbe46, 103

sie zahlt nach einem Unfall Krankenhaustagegeld, oder Chefarztbehandlung, oder auch Verdienstausfall, gibt da verschiedene Varianten


Kommentar von thisgirlnutella ,

Was muss man tun, um die Leistungen beziehen?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

lies kims Antwort da steht es richtig drin.... Alle anderen antworten solltest Du wegen der massiven Falschaussagen nicht mal lesen

Kommentar von Buerger41 ,

Das was Sie meinen sind Leistungen einer Krankenversicherung.

Hier geht es aber um Unfallversicherung

Antwort
von kim294, 84

Redest du von der gesetzlichen oder der privaten Unfallversicherung? Das ist nämlich ein Unterschied.

Kommentar von thisgirlnutella ,

privaten unfallversicherung

Kommentar von kim294 ,

Da zahlt die Versicherung eine Invaliditätsleistung, wenn durch einen Unfall eine dauerhafte Invalidität eintritt. Die Höhe bemisst sich an der vereinbarten Versicherungssumme und der sogenannten "Gliedertaxe". Da ist festgelegt, wie viel Prozent der Versicherungssumme es bei welcher Verletzung gibt.

Dazu gibt es noch diverse weitere Möglichkeiten. So kann man eine Unfall-Rente mit einschließen, die dann meist ab 50% Invalidität zahlt.

Auch ein Krankenhaus-Tagegeld und eine Todesfall-Leistung kann man vereinbaren.

Um die Leistungen zu bekommen, musst du den Unfall rechtzeitig der Versicherung melden. Die prüft dann nach einem gewissen Zeitraum, ob die Invalidität dauerhaft ist.

Kommentar von Buerger41 ,

Wobei man natürlich betonen muss, dass es auf die Vereinbarung mit dem jeweiligen Versicherer ankommt. Es gibt erweiterte Gliedertaxen, die Progression kann bereits bei 1% einsetzen, es gibt Übergangsleistungen, Man kann Genesungsgeld- und Krankentagegeld vereinbaren, auch eine Todesfallsumme. Daneben gewinnen Assistenzleistungen wie Pflegeleistungen an Bedeutung.

Voraussetzung ist immer, dass ein Unfall im Sinne von §178VVG und den Erweiterungen vorliegt.

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