Frage von Kenzy, 132

Welche Lehre geht aus dem Buch Genesis (Kapitel 1-12) hervor?

Was sollen wir Menschen aus diesem Teil der Bibel lernen, was ist die Hauptaussage/ der Sinn und Zweck dieser Kapitel?

Antwort
von Rosenblad, 39

In der Allegorie dieser frühen Archaik mesopotamischer Gründungsmythologien werden zwei grundlegende Anschauungszusammenhänge deutlich:

1.

Die Gottebenbildlichkeit des Menschen - "Gott" schuf den Menschen in seinem Bilde"  (Gen. 1:27 - siehe auch  Gilgamesch-Epos)

2.

"Gott" bereut seinen Schöpfungsakt und will Menschen wie Tiere (warum die Tiere bleibt allerdings kryptisch) wieder eliminieren (Gen. 6:6,7), der die Sinflut als Exekution folgte (Gen. 7:6, ebd. Gilgamesch-Epos) und Noah und seine Familie überlebte.

Diese Allegorie lässt den Schluss zu, das entweder die Entität Mensch oder die Entität Gott oder beide Entitäten sich als Aberration eines zu generierenden stabilen Ordnungssystems erweisen (das es, wie Gen. 6:4 ausführt, zu reproduktiven Handlungen zwischen "Gottessöhnen" und Menschentöchtern gekommen ist, verstärkt dieses pathogene Vollbild).


Anm.: Der sog. Sündenfall wäre nur ein weiterer Nenner in dieser "Gleichung".


Antwort
von NewKemroy, 70

Ich denke das Bedeutendste in dem Bereich 1-12 ist der Sündenfall. Er besagt, dass hier etwas gründlich schief gelaufen ist. Meines Erachtens stehen Adam, Eva und Kain symbolisch für den menschlichen Geist. Adam steht für das erste Abbild Gottes, die erste Idee von Selbst, daraus entstanden ist Eva und daraus entstanden ist Kain, mit dem dann alles Böse in die Welt kam. Als Grund hierfür wird angegeben, der Verzehr einer Frucht vom Baum der Erkenntnis (wie das genau zu deuten ist, darüber kann ich nur wage spekulieren).

Auf jeden Fall gibt es seit dem die Erbsünde (bitte googeln), die in jedem von uns steckt. Kern-Thema der Religion ist: Wie gehe ich mit dem Schlamassel nun um? Wie biege ich das - wenigstens teilweise - wieder gerade?

Also für mich sind Adam, Eva und Kain ein Modell des menschlichen Geistes. Ganz schnörkellos könnte man auch sagen es sind drei Identifikationspunkte. Wenn Du so willst, drei Ichs. Allerdings würden zwei total ausreichen, dann wären wir nämlich wieder zurück im Paradies.

Kommentar von Abundumzu ,

Also lieber NewKemroy, 

es ist nicht das Anliegen des Wortes Gottes explizit Dir eine persönliche Nachricht zu übermitteln, die Du tadeln, ablehnen oder "für Dich" interpretieren könntest.

Die Bibel ist Gottes Botschaft an seine gesamte vernunftbegabte (!) irdische Schöpfung  und übermittelt uns eine komplexe aber klare Nachricht, die nicht verhandelbar ist.

Zwar macht sie das nicht immer im Klartext, aber überall dort wo sich Verständnisengpässe auftun,  gleicht sie die selber an anderer Stelle aus.

Insofern besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, dass Du in diese  einzigartige "göttliche Bibliothek"  philosophisches Gedankengut hinein phantasierst, mit dem  Du lediglich ihre, der Bibel,  Botschaft vernebelst.

Deshalb ist es für Gottes Geschöpfe auch völlig bedeutungslos, was die Ereignisse um Adam und Eva für Dich und Dein Privat- verständnis bedeuten. Was sie allerdings für unseren Schöpfer und für seine irdische Schöpfung wirklich und verbindlich bedeuten, erläutert die Bibel selbst:

In Römer 5:12 beispielsweise erklärt sie dazu:   „Die Sünde kam durch einen einzigen Menschen  in die Welt - Adam.  Als Folge davon kam der Tod, und der Tod ergriff alle . . .“  (NLdB).  ALLE !!

Aber nicht nur das, sondern auch die Lösung des Problems wird in Gottes Wort ausführlich erörtert: 

Im Vers 19 des gleichen Kapitels:  "Weil ein Mensch Gott ungehorsam war, wurden viele Menschen zu Sündern. Doch weil in anderer Mensch [Jesus] Gott gehorchte, werden viele Menschen in Gottes Augen gerechtfertigt“ (NLdB).

Viele  -  also nicht alle !  Warum, wieso und wer?

Sollte Dich das interessieren,   versuche es bitte mit einem ersten Schritt, nämlich einem Einblick in die Bibel-Interpretationen mit Hilfe der Bibel:

https://www.gutefrage.net/frage/bibelinterpretationsmethoden?foundIn=list-answer...

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Antwort
von PeterP58, 69

Habe schon seit über 25 Jahren nicht mehr in der Bibel gelesen, aber Genesis war doch der Anfang mit Adam und Eva, oder nicht?

Demnach gibt es keine Dinosaurier und keine Evolution, sondern die Info, dass Gott die Welt an 7 Tagen erschaffen hat.

Was man jetzt davon halten soll? Mann muss sich halt zwischen Fiction und Realität entscheiden :)

[Angaben ohne Gewähr.]

PS: Lies doch GEN1-12 einfach!?

Kommentar von comhb3mpqy ,

kennen Sie die Meinungen der Kirchen zur Evolutionstheorie? Wenn nicht, dann beschäftigen Sie sich doch mal damit. Und ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich daran glaube, dann können Sie mal bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen. Oder Sie fragen mich in den Kommentaren.

Kommentar von PeterP58 ,

Ja, natürlich kenne ich diese - zumindest rudimentär.

Erst kürzlich hat Papst Franziskus sich ja dazu geäußert, dass Evolution und Schöpfung für Ihn kein Gegensatz darstellen, bzw. der Urknall die Voraussetzung war/ist.

Bitte seien Sie mir nicht böse, denn ich möchte in keinsterweise Ihren Glauben in Frage stellen, aber letztendlich ist die Bibel 'nur' eine Ansammlung von teils erfundenen Erzählungen und gilt als Leitfaden für Gläubige zu interpretieren und nicht als Geschichtsbuch.

Zustimmung habe ich von unserem Pastor erhalten, der es ähnlich sieht. Es sind symbolische Geschichten, die Ansichten und Werte vermitteln sollen. Danach sollte man - nach seiner Meinung - sich richten, muss man jedoch nicht.

Das gilt natürlich auch für andere "Heilige Schriften" wie z.B. den Koran. Und auch dieser wird - wie die Bibel - unterschiedlich interpretiert.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo PeterP58,

zu deiner Information: Zur Evolutionstheorie hat sich in diesem Sinn noch früher in einer Enzyklika Papst Pius XII. im Jahr 1958 geäußert.

Zur Aussage "Ansammlung von erfundenen Erzählungen": Es handelt sich nicht um zweckfreie Erzählungen, sondern um  nach Art der Orientalen reich ausgeschmückte Glaubensaussagen. Wichtig ist nicht die Form und die Einzelheiten des Inhaltes, sondern die Aussagen, die sie über das Verhältnis von Gott - Mensch - Schöpfung treffen.

Die Form ist Fiktion, die Aussage ist dann für den Gläubigen die Realität. - Das dürfte dir auch der Pastor bestätigen.

Kommentar von PeterP58 ,

Ich bedanke mich für die Rückmeldung und werde darüber nachdenken. Auch werde ich dieses Buch irgendwann mal wieder lesen.

Möglicherweise habe ich mich auch falsch ausgedrückt - sollte es also dadurch zu "Reibereien" gekommen sein, so bitte ich um Nachsicht.

Antwort
von Sturmwolke, 57

Nutzen des Buches. Aus
der Genesis erfahren wir, wie das Universum ins Dasein kam. In Form
eines Tatsachenberichts schildert sie die Wunder der Schöpfung, ohne
dadurch den Hauptzweck des Buches in den Schatten zu stellen. Sie
unterscheidet sich dadurch von den heidnischen Schöpfungsgeschichten,
die diese Wunder zur Hauptsache machen und sie durch absurde
Darstellungen und offensichtliche Unwahrheiten hervorheben. Die Genesis
berichtet über das Schöpfungswerk und zeigt, welchen Zweck Gott mit der
Erschaffung des Menschen verfolgte und welches Verhältnis zwischen ihm
und dem Menschen sowie zwischen Mensch und Tier bestehen sollte. Wir
erfahren daraus die Ursache für den Tod und die Schwierigkeiten, mit
denen die Menschheit zu kämpfen hat, erhalten aber auch die Hoffnung auf
eine Befreiung. Sie weist darauf hin, daß alle Menschen von dem einen
Menschen, Adam, abstammen, der sündigte und das Leben für seine
Nachkommen verwirkte; dadurch hilft sie uns verstehen, wieso das
Loskaufsopfer e i n e s Menschen, Jesu Christi, für die Sünden der
Menschheit Sühne leisten konnte. Die Genesis läßt uns erkennen,
inwiefern die symbolische Schlange, Satan, der Teufel, die Streitfrage
um die Rechtmäßigkeit der Souveränität Gottes aufwarf. Sie vermittelt
die sichere Hoffnung auf die Vernichtung Satans und die Befreiung der
Menschheit. Sie berichtet eingehend über die Entstehung Babylons und den
Ursprung der falschen Religion nach der Sintflut und hilft uns dadurch,
Babylon die Große zu erkennen, die in der Offenbarung erwähnt wird.
(Siehe BABYLON DIE GROSSE.)

Jesus sagte, wer Gott dienen wolle, müsse ihn mit Geist und Wahrheit anbeten (Joh 4:24).
Die Genesis enthält den wahrheitsgetreuen Bericht über den Anfang des
Menschen und über Gottes Verfahrensweise mit ihm. Da dieser Bericht
keine Legenden enthält, sondern der Wahrheit entspricht, sind wir in der
Lage, die Wahrheit über die Geschichte des Menschen zu kennen. Wir
können uns vorstellen, daß die Menschen bis zur Zeit der Sintflut von
dem im Bibelbericht erwähnten Garten Eden gewußt haben, denn der Garten
und die Cherube mit dem flammenden Schwert am Eingang waren noch da (1Mo 3:24).
Diejenigen aber, die ihre eigenen Wege gehen wollten, achteten nicht
auf die für sie sichtbaren Gegebenheiten. Noah dagegen diente Gott so,
wie der Schöpfer es gemäß dem wahren Geschichtsbericht für den
Menschen ursprünglich vorgesehen hatte. Durch Nimrod kam es nach der
Sintflut beim Turm von Babel zu einer Auflehnung gegen Gott, aber die
von Sem abstammenden Patriarchen folgten weiterhin dem wahren Weg. Als
Gottes Zeit gekommen war, die Israeliten zu einer Nation zu organisieren
und ihnen das Gesetz zu geben, brachte dies für sie nicht etwas
vollständig Neues mit sich, keinen umwälzenden Wechsel, denn viele
Bestimmungen des Gesetzes wurzelten in der patriarchalischen
Gesellschaft, in der sie gelebt hatten. In der Cyclopædia von
M’Clintock und Strong (1881, Bd. III, S. 782) heißt es unter „Genesis“:
„Diese Theokratie kann nicht ohne Vorgeschichte entstanden sein. Die
Gegebenheiten, die zu ihrer Gründung führten, sind in den Erzählungen
der Genesis zu finden.“

Außerdem bereitete das Gesetz den
Weg für den Messias und die Gründung des Christentums. Als Jesus
Christus kam, konnten ihn diejenigen, die sich nach bestem Vermögen an
das Gesetz gehalten hatten, sehr bald als Messias erkennen. Er trat
nicht unvermittelt, ohne geschichtlichen Hintergrund und ohne
entsprechende Erkennungsmerkmale, als großer Retter und Führer auf.
Seine bis auf das erste Buch Mose zurückgehende Vorgeschichte
ermöglichte es aufrichtiggesinnten Personen, ihn zu erkennen, und
veranlaßte sie, ihm nachzufolgen. Auf diese Weise konnte der Kern einer
tatkräftigen Organisation von Judenchristen entstehen, die darauf
vorbereitet waren, den Nationen eine überzeugende frohe Botschaft zu
bringen. Die Heidennationen waren durch ihre Vorväter von der Wahrheit
weggeführt worden. Sie waren ‘dem Staatswesen Israels entfremdet und
Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung; sie hatten keine
Hoffnung und waren ohne Gott in der Welt’ (Eph 2:12). Sie mußten daher die von Anfang an bekannten Grundsätze Gottes kennenlernen, bevor sie Christen werden konnten.

Die Genesis bildet somit eine
wertvolle Grundlage für das Verständnis aller anderen Bibelbücher und
ist für das Christentum unentbehrlich. Sie liefert das Thema der Bibel:
die Rechtfertigung der Souveränität Jehovas und die endgültige
Verwirklichung seines Vorsatzes in Verbindung mit der Erde durch sein
Königreich unter dem verheißenen Samen. Abgesehen von der ersten,
grundlegenden Prophezeiung in 1. Mose 3:15,
enthält die Genesis zahlreiche weitere Prophezeiungen, von denen sich
seit ihrer Zusammenstellung bereits sehr viele erfüllt haben.

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Quelle und weitere Infos:
Einsichten, Band 1 S. 867, Stichwort: Genesis, auf jw.org

Kommentar von Giustolisi ,



. In Form 
eines Tatsachenberichts schildert sie die Wunder der Schöpfung

Ja, man soll immer mit einem Witz anfangen. Das war ein Guter.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Giustolisi, bitte genau lesen: ... in Form eines Tatsachenberichtes ... heißt jedoch nicht, dass es überhaupt ein Tatsachenbericht sein soll - und das ist es auch nicht

Antwort
von Nadelwald75, 40

Hallo Kenzy,

ich stelle dir mal einen Artikel aus der Zeitschrift Christ in der Gegenwart von Erich Zenger zur Verfügung, der sich genau mit dem Teil Genesis 1 - 12 beschäftigt. Er ist ausführlich, aber lies ihn mal diagonal durch. Die für dich wichtigen Aussagen kannst du aber alle darin finden.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Zur Ergänzung: Der Artikel behandelt Gen 1 - 9.

10 ist dann die Aufzählung einer Generatioenfolge.

11,1 - 9 behandelt dann die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Hier dürfte die kernaussage die gleiche wie in der geschichte vom Sündenfall im Paradies sein: Gott lässt nicht zu, dass man sich versucht, über ihn zu stellen.

12 bildet dann wieder eine Generationenfolge.

Antwort
von Blitzlicht2000, 48

Diese Kapitel zeigen, (z. B. 1. Mose 2:4) daß Jhwh (deutsch. Jehova) die Erde und die Himmel erschaffen hat. Die Schöpfung war ursprünglich vollkommen, bis das erste Menschenpaar bewußt ungehorsam wurde und sich von seinem liebevollen Schöpfer abwandte, um einem bösen Geistwesen, das in Form einer Schlange agierte, anzuschließen.

So kamen Sünde und Tod in die Welt.

Unsere Ureltern wurden aus dem Garten Eden vertrieben, in dessen Mitte sich der "Baum des Lebens" befand, der unzugänglich gemacht wurde.

Die erste Prophezeiung Gottes sagt aber, daß er einen "Samen" schicken, der der Schlange den Kopf zermalmen - sie also unschädlich machen - wird.

In Offenbarung, Kapitel 21, und Kapitel 22 ist zu lesen, daß es wieder viele Bäume des Lebens geben wird und die blätter werden zur Heilung der Völker dienen.

Die Geschichte mit der Arche zeigt, daß Gott Menschen und ihre Verhaltensweise beobachtet. Wenn er Gericht an den Bösen übt, ist er in der Lage, selektiv zu handeln und Menschen durch eine Rettungsvorkehrung (Arche) vor der Vernichtung zu bewahren. Dies setzte bei Noah und seinen Söhnen aber Glaube, Gehorsam und Mitarbeit voraus.

Kommentar von Kenzy ,

Die Sünde bestand ja darin, dass Adam und Eva von der Frucht aßen, weil sie selber entscheiden wollten was gut und böse ist. Das war ja sozusagen ein selbstsüchtiges, egoistisches Verhalten, da ihnen egal war was ihre Tat für Auswirkungen haben könnte.

Will die Bibel uns also sagen, dass wir uns nicht von Gott abwenden und seine Regeln brechen sollen, also auch nicht selbst für uns entscheiden sollen, was wir für gut/schlecht empfinden?

Kommentar von Hooks ,

Eva wurde von dem Teufel verführt, während Adam von der Frau verführt wurde. Der Teufel hätte sich an Adam alleine nicht heranmachenkönnen, darum hat er sich Eva ausgesucht.

Daraus lernen wir, warum Frauen in der Gemeinde schweigen und nicht über den Mann herrschen sollen, weil sie sich leichter verführen lassen.

Andererseits lassen sich Männer leichter von Frauen verführen, deshalb sollen sie die Führung übernehmen, um sich klarer an Gott ausrichten zu können.

Adam und Eva wollten so sein wie gott - und sie wußten durch ihren Ungehorsam nun den Unterschied zwischen gut und böse ... aber was hat es ihnen gebracht? Gar nichts, denn wir Menschen sind gar nicht in der Lage, das Gute zu tun, das wir erkannt haben.

Wir lernen daraus, daß es sich überhaupt nicht lohnt, ungehorsam gegen Gott zu sein.

Antwort
von tinimini, 22

Die Vollkommene Schöpfung Gottes in 6 Tagen und ein Tag Ruhe am 7 Tag der auch uns kleinen Menschen zusteht.So sagte Gott denn das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Die Schöpfungsgeschichte sollte nicht wortwörtlich gedacht werden , sondern man sollte den Sinn darin erkennen

Die Paradieserzählung ist nicht »Naturgeschichte« , sondern eine Metapher, ein Bild.

,Wir sollen die Schöpfung verwalten und Gestalten.sie nicht niedermachen.

Es ging um Gehorsam und darum das man nicht so sein wird wie Gott. Aber das will der Mensch ,so sein Wie Gott denn dann meint er, das er Gott nicht mehr Braucht. 

Gott hat Adam gesagt, das die Frucht am Baum in der Mitte des Gartens verboten ist, Eva gab es da noch nicht.

“Nur eine falsche Übersetzung Martin Luthers habe die erste Frau zum Ableger von Adams Rippe gemacht. „Luther tut sich sehr schwer mit der Übersetzung. Die hebräische Sprache ist anders strukturiert 

.Interpretiere man die Bibel richtig, ist Eva in Wirklichkeit Adams Flanke entsprungen, was ihre Rolle im Paradies gehörig aufwerte. „Sie war also gleichberechtigt.“ Und: „Eva war keineswegs eine lahme Ja- Sagerin. Sie war verantwortlich für die Familie, und sie war die erste Theologin der Menschheitsgeschichte. Sie führte nämlich ein tiefes Gespräch mit dem Schlangerich.“ Es war Adam, nicht Eva, dem Gott untersagt hatte, von den Früchten des einen Baumes zu essen.Eva war da noch gar nicht erschaffen. Hatte er Eva später das Verbot vielleicht nicht korrekt übermittelt? Und warum sagte er nicht »Halt!« als sie ihm die Frucht reichte? »Im Gegenteil: Adam war ein fröhlicher Mitesser!.Sie reichte ihm die Frucht ! Sie brachte ihm die Frucht nicht, dann wäre er ja nicht dabei gewesen, aber es steht da, sie reichte ihm die Frucht,also war er dabei. Und er hat nicht gegengeredet, er war ein Feigling , ein Mittläufer. Niemand der sagte, Halt, das dürfen wir nicht. Er trage die Hauptschuld, und Eva müsse sich nicht länger alleine verantwortlich für die Erbsünde fühlen. Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.Und wer war Adam?

Adam hat nach dem Verzehr der Frucht  Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. 

Adam ist derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand. Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“

Gott schikte sie aus dem Paradies damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen , Er hat sie weggeschickt, weil er gesehen hat, das sie ungehorsam waren, und er ihnen nicht mehr vertrauen konnte.

Es gelingt , sogar bekannte Geschichten gegen den Strich zu bürsten, Aspekte herauszustellen, die sich beim ersten Lesen nicht erschließen und immer neu zu belegen, dass das Buch der Bücher aktuell ist wie eh und je.Danach werden sie weggeschickt aus dem Paradies, und Gott sorgt weiterhin für sie. Er macht ihnen Mäntel aus Tierhaar..Gott hat dafür kein Tier getötet, Er hat es geschont, Das ist Gottes liebe ,zu seine Geschöpfen,.

Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. 

Auf dem Acker auf den Gott sie geschickt hat wuchsen keine so bedeutenden Pflanzen wie im Paradies, Dort konnten sie keine Dummheiten mehr machen. Wenn man die Heutige Zeit betrachtet tun wir jetzt das was Gott nie wollte, Wir essen vom Baum des Lebens Wir experimentieren mir unseren Geenen, Unserem Stammbaum, Das werden wir noch schwer bereuen,Den Acker den Gott uns gab den Verseuchen wir durch den Ungehorsam gegenüber Gott. Wir sind Gott ähnlich, aber wir greifen nach der Göttlichkeit, wir wollen sein wie Gott, und das ist es , was wir nicht sollen. Unser Auftrag war, das wir den Acker fruchtbar machen sollten  mit dem was Gott uns gab, und nicht mit dem was wir denken ,was uns zusteht, das ist allein Gottes Entscheidung.  Der Raubbau an der Natur hat ungeahnte Folgen für die Menschheit, und wir kriegen immer noch nicht den Hals voll genug, Wir lassen 18 Millionen Menschen in einem Jahr verhungern, obwohl genug Lebensmittel für alle da sind.   Gott schenkte uns den Steinigen Acker von dem wir leben sollten, Er schenkte uns keine Tiere zum Essen, Damit heißt es, das die ersten Menschen Vegetarier waren. Erst nach der Sinflut fingen die Menschen an Tiere zu essen. 

Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt.Dann schickte Gott ihn zum Schutz weg, Er bekam das Kainsmal zum Schutz und nicht als Sündenmahl.. 

Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stammen die Menschen von dem dritten Sohn Evas ab,dessen Stammbaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

Es ist wichtig ,das die Bibel sinnverstanden wird, und nicht Wortwörtlich,  Es steckt eine tiefe Botschaft in dem Text.

Antwort
von Abundumzu, 18

Hallo Kenzy

Damit wir uns nicht „von Gott abwenden und seine Regeln brechen“  -  wie Du das  richtiger Weise schlussfolgerst  -   vergleicht Jesus am Schluss seiner  Bergpredigt einen  unerschütterlichen Glauben mit einem selbst erbauten Haus,  das von seinem Erbauer dadurch auf eine solide Grundlage gestellt wird,  als dass  er  „tief ausschachtet und das Fundament auf felsigen Grund legt  . . . “;   selbst außergewöhnliche Belastungen  „können  es dann nicht erschüttern, so gut ist es gebaut“.  (siehe Lukas 6:47-48  NGÜ)

Im übertragenen Sinne gleicht der Bibelbericht aus der Genesis 1-12  dem  „tief ausgeschachteten Fundament“  für den  gesamten christlichen Glauben. Ohne dieses „Ursprungszeugnis“ wären wichtige christliche  Lehren  in sich nicht schlüssig und nur sehr schwer oder gar nicht zu verstehen und einzuordnen.  Auch die Notwendigkeit sie zu befolgen wäre schwerer zu erkennen.

Durch ein paar Beispiele möchte ich Dir aufzeigen,  was im „Rahmenbau“ des christlichen Glaubens auf der Kippe stehen würde, wenn man den stabilisierenden „felsigen Grund“  des Genesis-Berichtes nicht hätte. Der jeweilige Umkehrschluss beantwortet dann Deine Frage.

Es beginnt mit einer groben Skizze, in der dieses erste Bibelbuch darüber informiert,  wer „Himmel und Erde“  bzw. das Universum erschaffen hat und es schildert,  wie aus einem  zwar „wüst und leeren“ aber vorhandenen  Himmelskörper namens „Erde“  (als Teil eines schon vorhandenen Sonnensystems), schrittweise ein bewohnbarer  Planet entsteht. Als krönender Abschluss das erste Menschenpaar. 

Der in der Genesis geschilderte Start dieses „Neulings im Universum“  war  -  wie später berichtet wird  -  so paradiesisch,  dass „damals alle Morgensterne sangen, [und] die Gottessöhne [im Himmel] vor Freude jubelten . . .“ (Hiob 38:7 GNB).   Als dann  Jesus Jahrtausende später darauf aufmerksam machte, „dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat“  und sie in Eden der vernunftbegabten Schöpfung als Muster-Ehepaar vorgestellt hatte, dann wüssten wir ohne den Genesis-Bericht  weder diesen „Anfang“  noch den Grund für den Jubel der Engel im Himmel einzuordnen.

Oder betrachte das dort beschriebene  „fertige Zuhause“, das  wie eine freudige Überraschung für die Gründungsfamilie  vorbereitet wurde.  Angesichts der Genesis-Beschreibung empfindet es  ein loyaler Mensch als selbstverständlich, dass der Stifter dieser Wunderwelt auch das Recht hatte, festzulegen, was Gut und was Böse ist.  Ja, es ist sogar ein Ausdruck von Fürsorge, dass unser himmlischer Vater  den Unerfahrenen eine Wegleitung an die Hand gab, in denen er ihnen nicht nur Freiheiten sondern auch Mitverantwortung übertrug. Wenn daher Gottes Sohn später die Liebe zu unserem Lebengeber als das erste und größte Gebot bezeichnete, dann finden wir nur in der Genesis die überzeugendste Begründung dafür.  

Und insofern Kenzy  schlussfolgerst Du völlig richtig, wenn Du als einen der Hauptlehrpunkte aus diesen Aufzeichnungen die Erkenntnis ableitest,  dass  wir  „nicht selbst entscheiden sollen, was wir für gut oder schlecht halten“  -  denn was dabei herauskommt,  belegt die chaotische Welt in der wir heute leben.

Dann wäre da als weiterer Punkt, den wir ohne Genesis nicht zu würdigen wüssten, die Person Jesu Christi  selbst.  Nach seinen eigene Worten aus Markus 10:45 kam er,  „um sein Leben hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden“  (HfA). Ohne den Bericht in der Genesis  wüssten  wir den  „Bösen“ und seine Bosheit nicht recht einzuschätzen;  und ohne „den Bösen“ gäbe es nicht einmal einen Grund für das Christentum schlechthin und auch nicht für seine  „rettende Botschaft,  das Gottes neue Welt nun begonnen hat . . .“  (Matthäus 4:23 HfA

Auch die in der Offenbarung 12:9 erwähnte „Schlange der Urzeit, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Menschheit verführt“ (NGÜ) wäre uns ohne Genesis rätselhaft.  Und wenn Jesus die Heuchelei der Pharisäer  anprangerte und ihnen  vorhielt:  „Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr tut mit Vorliebe die bösen Dinge, die er tut. Er war von Anbeginn an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst . . .“  - dann hätten sogar diese Schriftgelehrten nicht gewusst, wer das denn wohl sein sollte, der da  von Anbeginn an ein Mörder war,  wenn,  ja wenn  es den Genesis -Bericht nicht geben würde.

Ein weiteres Beispiel . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Ein weiteres Beispiel:  

Wären uns die Aufzeichnungen (aus der Genesis) über die Rebellion des ersten Menschenpaares einschließlich der Urteilsbegründung nicht zugänglich, dann wäre es uns unerklärlich, wieso  die Bibel in Römer 5:12 erklärt   „Die Sünde kam durch einen einzigen Menschen  in die Welt - Adam.  Als Folge davon kam der Tod, und der Tod
ergriff alle . . .“  (NLdB

Und eben weil wir dann keine plausible Vorstellung davon hätten,  wie denn  wohl Sünde und Tod so einfach in eine heile Welt eindringen konnten, wäre demzufolge die „Gleichung“  im Vers 19 ebenso wenig plausibel:    „Weil ein Mensch Gott ungehorsam war, wurden viele Menschen zu Sündern. Doch weil ein anderer Mensch [Jesus] Gott gehorchte, werden viele Menschen in Gottes Augen gerechtfertigt“  (NLdB)

Als „vorläufiges Endergebnis“ dessen, was nach dem Bericht der Genesis  den Menschen in seinemVerhältnis zu seinem Schöpfer einst scheitern ließ,  ein solch „vorläufiges Endergebnis“ steht uns heute kurz bevor.  Jesus beschreibt dessen Ernst  in einer Warnung,  in der  er sich auf Genesis Kapitel  6 und 7  bezieht.

Er sagt laut  Matthäus 24:37-39

„Wenn der Menschensohn [Jesus Christus] kommt,  wird es auf der Erde zugehen wie zur Zeit Noahs,  als die große Flut hereinbrach. Damals dachten die Menschen auch nur an Essen, Trinken und Heiraten. Selbst als Noah in die Arche stieg, glaubten die Leute nicht an das Unheil, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein“  (HfA)

Und nicht zuletzt wüssten wir ohne Genesis 11:5-9 nichts davon, dass Jahwe in den Tagen Nimrods den größenwahnsinnigen Turmbau zu Babel stoppte,  indem er die bis dahin einheitliche Sprache verwirrte.  „Deswegen gab man der Stadt den Namen Babel, Verwirrung, denn Jahwe hatte dort die Sprache der Menschen verwirrt und sie von diesem Ort aus über die ganze Erde zerstreut“  (NeÜ)

Alles in allem ist das Beschriebene nur ein kleiner Auszug  aus jenen Teilen der christlichen Lehre, die sich einem in ihrer vollen Tragweite  nur dann erschließen, wenn man die Genesis als Fundament verwendet. 

Wenn uns daher unser himmlischer Vater heute wissen lässt, wie sehr   „ . . es sein Wille  ist,  dass  alle Arten von Menschen gerettet werden . . .“   dann versteht man seinen einschränkenden Zusatz  zu diesem Text in 1. Timotheus 2:3-6  sehr gut, dass  er den  persönlichen Erfolg des Einzelnen von „einer genauen Erkenntnis der Wahrheit“  abhängig macht.“   Ohne den Genesis Bericht würden ganz sicher noch viel weniger Menschen diesen ernsten Rat aufmerksam beachten  und stattdessen ähnlich oberflächlich,  selbstsüchtig und egoistisches reagieren,  wie einst Adam und Eva,  die es mit der genauen Erkenntnis göttlicher Anweisungen und dem genauen Befolgen göttlicher Maßstäbe nicht so eng sahen.   (NWÜ)

Summa summarum ist Deine Frage äußerst interessant,   weil die Suche nach der Antwort einmal mehr bestätigt, wie sehr Gottes Wort ein in sich geschlossenes Ganzes  ist. 

Die Bibel hat also völlig Recht, wenn sie in Psalm 119:160 sagt:  „Die Summe deines Wortes ist Wahrheit“  (SB)

Und deshalb hoffe ich sehr, dass Dir durch diese Denkanstöße der Sinn und Zweck der ersten Bibelkapitel etwas  klarer geworden sind..

Alles Gute.

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Antwort
von Hooks, 12

Hier steht, wie die Erde und alles auf ihr geschaffen wurde,

- wie das Leben in die Welt kam

- wie die Sünde in die Welt kam

- ein Vor-Bild auf die Erlösung ("ohne Blutvergießen gibts keine Vergebung")

- wie die Ehe funktioniert (1. Eltern verlassen, 2. am andern kleben durch feste Verbindung, 3. ein-Fleisch-werden)

- wie die heutige Erde zustandekam mit ihren hohen Bergen, tiefen Tälern, zerbrochenen Landstücken und riesigen Friedhöfen im Gestein

- wie sich die Menschen gegen Gott auflehnen und er immer wieder einen Neuanfang macht mit den Menschen

- und der Beginn seines Volkes durch den Bundesschluß mit Abraham.

Gleichzeitig lernst Du auch etwas über die Abgründe im Menschenherzen kennen...



Antwort
von josef050153, 10

Gott hat die Welt erschaffen und die Menschen sind von ihm abgefallen.

Antwort
von nowka20, 7

die hauptaussage ist die evolution

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