Welche Lebensweisen befürwortete Buddha und welche lehnte er ab?

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2 Antworten

du machst das sehr kompliziert, ich mache es einfach, auch was die verschiedenen richtungen im buddhismus angeht. nachstehendes hat Buddha gesagt, du kannst es für dein ganzes leben anwenden, ich finde es ist absout richtig und auch noch heute voll gueltig. erfordert natuerlich auch etwas mut zu bestimmten dingen seinen standpunkt zu vertreten oder abstand zu nehmen. vielleicht kann ich damit die frage nach lebensweisen beantworten. achte daraufm dass hier auch gesagt wird, "sogar, wenn ich es gesagt habe", bleibe ein anstaendiger mensch, beurteile andere nicht, habe keine schlechten gedanken und denke daran besitz und reichtum macht dich gierig nach mehr und belastet dich, denke an einen gesunden koerper und geist, dann bleibst du auch von krankheiten verschont, koerperlich und seelisch, natuerlich kannst du hinfallen und dir ein bein brechen, das meine ich aber nicht. konzentriere dich auf die dinge di du tust, lebe nicht in der vergangenheit oder zukunft, sondern in der gegenwart und habe mitgefuehl fuer alle lebewesen, ich sage alle. dann kommst du irgendwie hin, leicht gesagt aber schwierig zu tun. 

"Glaubt nicht an irgendwelche Überlieferungen, nur weil sie für lange Zeit in vielen Ländern Gültigkeit besessen haben. Glaubt nicht an etwas, nur weil es viele dauernd wiederholen. Akzeptiert nichts, nur weil es ein anderer gesagt hat, weil es auf der Autorität eines Weisen beruht oder weil es in einer heiligen Schrift geschrieben steht. Glaubt nichts, nur weil es wahrscheinlich ist. Glaubt nicht an Einbildungen und Visionen, die ihr für gottgegeben haltet. Glaubt nichts, nur weil die Autorität eines Lehrers oder Priesters dahinter steht. Glaubt an das, was ihr durch lange eigene Prüfung als richtig erkannt habt, was sich mit eurem Wohlergehen und dem anderer vereinbaren lässt."

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Ich bin Buddhist und gebe mal meinen Senf ab

Buddha sprach sich gegen alle extremen Lebensweisen aus.

Er hat der Legende nach als Fürstensohn im extremen materiellen Luxus gelebt und bekam alle körperlichen Bedürfnisse erfüllt die er wollte.

Er lebte aber anschließend lange als Asket, lehnte alle körperlichen Bedürfnisse ab und wollte sich nur noch vergeistigen.

Schließlich erkannte er, das keiner dieser extremen Wege einen Menschen dauerhaft glücklich machen und ihm Frieden bringen kann.

Deshalb nannte er seine Lehre auch den "Mittleren Weg" - das richtige Maß zwischen allen extremen Formen.

Der Buddhismus verbietet deshalb keinen materiellen Besitz und er hält auch Sex und Parties nicht automatisch für schlecht.

Problematisch ist nur die Anhaftung an diese Dinge und die Vorstellung, durch diese Dinge glücklich zu werden.

Aber auch das andere Extrem, nämlich ganz natürliche Bedürfnisse zu ignorieren, oder sogar zu unterdrücken, macht nicht glücklich. Auch daran soll man nicht haften.

Das Gleichgewicht zwischen den Extremen ist einer der grundlegenden Pfeiler des Buddhismus.

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