Was für lebensmittel gab es früher so? also ich mein zu adolfs zeiten zB... was gab es da was es jetzt vielleicht nicht mehr gibt, oder auch andersrum...
Zum Beispiel Mangold und Stielmus. Das gibt es zwar heute auch noch, und es schmeckt wirklich sehr gut, aber es ist bestimmt nicht mehr so bekannt und verbreitet wie früher.

Kohlrüben...
hilti am 20. April 2009 19:54 Ja, und daraus wurden sogar Klöße gemacht, weil Kartoffeln zu teuer waren.

Da gab es keine Fertiggerichte und nicht alles mehrfach verpackt. Also noch offene Ware. Die Nahrungsmittel waren die gleichen ausser exotischen Früchte oder Gemüsearten. Saisongemüse gabs in der Saison - und nicht Spargel im Herbst und Erdbeeren im Februar.
Also zu Hi*ler's Zeiten kann ich Dir nicht beantworten. Aber es wurde ohne Geschmackverstärker, Glutamat, oder ähnlichen gekocht. Ich bin in der französichen Besatzungszone aufgewachsen, da gab es fast so wenig wie in der Ehemaligen DDR. Aber meine Oma konnte aus nichts ein schmackhaftes Essen zaubern. Z.B. Brennesselspinat, selbstgemachte Nudeln oder noch besser Spätzle, es gab viele Tage ohne Fleisch aber das war nicht weiter schlimm. Obst und Gemüse gab es je nach Jahreszeit, was übrig war wurde eingeweckt. Am liebst ass ich "Suri Plättle". Ein typisch schweizerisches Arme Leute Essen. Das war eine dunkle Mehlschwitze die sauer war, dort wurden Kartoffeln natürlich gekocht hineingeschnitten, dazu gab es harte Eier. Bis heute habe ich das nie wieder so gut gegessen wie bei meiner Oma, die leider schon seit 41 Jahren tot ist, aber wie Du siehst dank Ihrer Kochkünste unvergessen. Nie werde ich das selber Backen mit Ihr zu Weihnachten vergessen, das hat immer sehr viel Spass gemacht und hat auch noch geschmeckt. LG
spreewaldgurken xD
Pumukl am 20. April 2009 19:52 Gibt es doch immer noch und wird es immer geben!

Erbsenbrot
Pumukl am 20. April 2009 19:55 Klingt nicht nach armer Leute Essen:... Erbsenbrot: 70 g Erbsenpulver 190 g Mandelmehl 50 g Weizenmehl 150 g Butter 7 g Salz

Steckrüben,Lindeskaffee(gibts heute auch noch),Rübensirup

oder andersrum, na du bist gut, da gibts bestimmbt ne millionen sachen! :P

Ich weiß von meiner Oma, es gab fast alles nur einmal, also ein Waschpulver, eine Butter , einfach sehr wenig von allem, es gab Kern Seife, da sagte sie immer, die würde aus Menschen Knochen gemacht werden,, naja, :-)
Nur Lebensmittel aus dem Deutschen Reich, das war ja Hitlers Wunsch. Es gab Brot, das hart wurde, aber nicht verschimmelte. So war es auch mit anderen Lebensmitteln
Pumukl am 21. April 2009 11:14 Brot ist nie hart, aber kein Brot ist hart.
viele waren auch Teil-Selbstversorger mit Hühnern, Kaninchen und Ziegen im Hof sowie selbst angebauten Gemüsen und Obstbäumen. Und haben wie mein Oppa oft geangelt im Fluss.

Weniger Fleisch viel mehr Getreide Produkte wie Grützen der verschiedensten arten.Kaum Südfrüchte/Gemüse dafür sehr viel mehr heimische Obstsorten und Gemüse arten.
LG Sikas
Grünkern fällt mir noch ein; unreif geernteter Weizen
oder normale Kastanien, die man erst lange wässern muss, bevor man sie essen kann
man kann wirklich ne Menge Zeug essen, was hier so wächst; z.B. auch Löwenzahn
umgekehrt ist es mit exotischen Früchten und vielen Gewürzen; wenn man sie früher überhaupt bekommen hat, dann waren es exotische Spezialitäten die man sich nur zu besonderen Anlässen geleistet hat
die ganze Weihnachtsbäckerei und viele Festtags-Rezepte erinnern heute noch daran
Was bitte ist Stielmus? Noch nie gehört.
jop kenn ich nich ... klingt aber glaubwürdig :)
Hat sich nicht bis in die Tiefkühltruhe durchgesetzt.
@hilti Rübstiel oder Stielmus: http://de.wikipedia.org/wiki/Stielmus