Welche Lebenserwartung hat ein Epileptiker , der zwar seine Pillen nimmt aber täglich ca 8-10 Bier trinkt?

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10 Antworten

Wenn ein Epileptiker regelmäßig seine Tabletten einnimmst, hat der Betreffende keine geringere Lebenserwartung als andere Menschen. An Epilepsie stirbt man nicht. Inwiefern sich dieses Medikament mit diesen hohen Mengen an Alkholol verträgt, weiß ich nicht, da müsste man mal den Namen des Medikamentes wissen. Auf alle Fälle ist diese tägliche Menge an Bier ein ziemlich sicheres Zeichen, dass er Alkoholiker ist. Man kann - glücklicherweise möchte ich mal sagen - nicht einfach so jemanden zwangseinweisen lassen. Dazu bedarf es eines gerichterlichen Beschlusses. Der Betreffende müsste dann schon für sich oder andere eine wirkliche Gefahr darstellen. So schadet er einfach dauerhaft seiner Leber - und das steht jedem frei. Es wäre weit sinnvoller, mit dem Betreffenden mal über diesen Alkoholkonsum zu sprechen, damit er freiwillig! sich einem Entzug unterzieht oder zumindest mal zu den Meetings der Anonymen Alkoholikern geht. Dieser Mensch ist krank - alkoholabhängig, nicht verrückt. lg Lilo

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Also ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen. Es gibt die Möglichkeit der "fürsorglichen Unterbringung". Solltest Du mal goggeln.
Ein Arzt kann eine Zwangseinweisung anordnen. In der Regel wird die jedoch höchstens bis zum Erlangen eines nüchternen Zustands wirksam sein. Für einen längeren Zeitraum dürfte das nur in Frage kommen wenn eine Gefährdung für dritte oder ihn selbst besteht. Im BGB§6 kann man dazu ezwas nachlesen. Ich würde eher dazu raten den Arzt von ihm aufzusuchen. Man kann das alleine tun, aber es wird so sein, dass er sich das zwar anhört, aber man selber zu dem Patienten keine Auskunft erhält. Am Besten sollte die betroffene Person mitkommen. Wenn er sich schämt, dass bei seinem Facharzt zu tun, sollte man einen Hausarzt aufsuchen und das ganze Problem mal durchsprechen um Lösungswege zu finden. Dazu muss er aber wollen und das dürfte wohl das Problem sein. Anfälle können durch den Alkoholmissbrauch ausgelöst werden und nicht nur durch den Missbrauch. Selbst wenn man artig seine Tabletten einnimmt und eine Zeit lang keinen Alkohol trinkt, kann ein Glas Bier einen Anfall auslösen. Muss nicht, kann aber. Ich persönlich halte den Konsum von Alkohol in diesen Mengen plus Medikamente für bedenklich. Aber natürlich muss das nicht der Fall sein. Wenn man so eine Frage hier stellt dürfte es sich ja um den Betroffenen selbst oder einen Angehörigen handeln. In beiden Fällen sollte man versuchen sich Gedanken darüber zu machen warum man so viel Alkohol trinkt. Man muss sich halt nur helfen lassen und der Wille muss auch vorhanden sein.

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Wenn er seine Pillen nimmt, ist docjh alles klar, sein Zustand ist unter Kontrolle. Das er trinkt, hat nun nicht rudimentaer mit den Pillen oder seiner Krankheit etwas zu tun, er tut es, weil er sich Entspannung verschafft. Zwei unterschiedliche Zielsetzungen. Also vermische sie nichl. Er nimmt doch seine Pillen, was willst du mehr? Versuchst du ihn zu heilen? Von was? Alles Gute!

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Das hat mit der Epilepsie erstmal nicht unbedingt etwas zu tun. Es gibt durchaus Epileptiker, die genauso Bier vertragen, wie jeder andere auch. 

Dann wären die Lebenserwartungen genauso, wie bei jedem anderen Menschen auch. Vielleicht zum Schluss eine kleine nette Leberzirrhose..

Anders sieht es bei denen aus, die wie ich z.B. auf Alkohol mit Anfällen reagieren, insbesondere mit Grand Mal Anfällen. Hier kann theoretisch jeder Anfall der letzte sein. Insbesondere dann, wenn man zu komplizierten Anfällen (z.B. Status Anfällen) neigt oder man infolge des Anfalls einfach blöde fällt. 

Eine Zwangseinweisung wird es dafür aber eher nicht geben (meine persönlich Meinung, ich bin kein Psychiater).

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Es ist ganz egal ob Du Epileptiker bist oder nicht. Wenn Du über Jahrzehnte jeden Tag so viel Bier trinkst, sinkt Deine Lebenserwartung - um wieviel: Keine Ahnung. Frage Deinen Arzt.

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Zwangseinweisung ist ganz schlecht. da wird die Situation noch schlimmer als vor der Einweisung. 

mein bester Freund ist Epileptiker hat früher auch immer Tabletten genommen. dabei waren Psychopax dabei die er abgesetzt hat. danach hat er zum Kiffen angefangen. wir haben den Fehler gemacht und ihn eingewiesen er war 1 Woche in der geschlossenen und das hat sein leben verändert. er war danach 3 Monate im Krankenstand war 2 Tage arbeiten und hat gekündigt. also nicht einweisen lassen und einfach abwarten. er hat eine schlimme zeit hinter sich da darf er auch mal trinken. irgendwann hört er auf auch wieder

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Kommentar von GuidoFawk
19.11.2015, 09:11

die Ärzte sagten dass er fast alle Drogen nehmen darf , nur Alkohol nicht (wegen den Tabletten)

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Epilepsie ist keine Geisteskrankheit, so daß ein Vormund oder Betreuer bestellt werden muß und die Person entmündigt werden kann. Wenn er sonst keine "Zicken" macht, gibt´s keinen Grund schwere Geschütze aufzufahren.

Und 10 Bier am Tag hauen sich viele Leute rein und bleiben unbehelligt.

Du kannst höchstens mal mit der Person vernünftig reden und versuchen sie im Guten zu überzeugen den Alkoholkonsum runter zu fahren.

:-)

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du kannst gar nichts machen, jeder hat das recht, sich totzusaufen

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Wer soll das schon beurteilen können? Bei epilepsie kann jeder anfall der letzte sein.

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Mit den Tabletten sind Alkohol nicht gut.Meine Tochter nimmt auch diese Tabletten,aber keinen Alkohol,das ist nicht gut.

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