Frage von undercover,

Welche Langzeitfolgen hat Cannabis-Konsum?

In meinem Bekanntenkreis sind einige dabei, die regelmäßig Cannabis konsumieren. Bei manchen, besonders bei einem, habe ich den Eindruck, dass er sich extrem verändert hat, und das nicht zu seinem Wohl...ich erreiche ihn oft tagelang nicht zum Beispiel, obwohl ich weiß, dass er da ist. Und er kommt mir sehr 'neben der Kappe vor'. Hat jemand Ahnung, inwieweit das eine Folge von Cannabis sein kann?

Hilfreichste Antwort von Timog2179,
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Ich habe zwischen meinem 17 und 19. Lebensjahr täglich konsumiert und war während dieser Zeit ziemlich verplant, auch hat das Kiffen das Selbstbewusstsein gedämpft. (Wurde in relativ fremder Gesellschaft sehr schüchtern). Konsumiere heute (seit fünf Jahren) so gut wie gar nicht mehr (allenfalls 2-3 mal im Jahr, in vertrauter Gesellschaft, wenn mal ein Joint rum geht, kaufe mir selbst nichts mehr). Ich muss sagen, dass der "Blödmachfaktor" d.h. die verplantheit, sich aber mit der Zeit zurückgebildet hat und ich bin heute wieder voll auf der Höhe. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass tägliches Kiffen sich unweigerlich beim menschen bemerkbar macht und für den Kopf alles andere als zuträglich ist (es mag sein das das von Mensch zu Mensch verschieden ist, kann halt nur von mir sprechen(. Habe meine Lehre damals zwar trotzdem mit 3 bestanden, habe aber dem mobbing der Kollegen nicht wirklich was entgegen setzen können (Lehrling aufm Bau halt), aufgrund des kaputten selbstbewusstseins durchs tägliche Kiffen. Heute würde ich so nicht mehr mit mir reden lassen (mag vielleicht auch mit dem Alter zusammenhänngen). Hab dann wegen der Musterung aufgehört (Wollte zum Bund) und bin heute glücklich darüber es getan zu haben. Aufhören mit Kiffen ist aber wesentlich einfacher als aufhören mit Rauchen (Ist bei mir seit vier Jahren ein Quartalsmäßiger epischer Kampf), war nicht so schwer, bin einfach eine Woche nicht zu meinen Freunden gegangen (die, mit denen gekifft wurde) und danach ging das eigentlich relativ problemlos. Wie gesagt, ich kann nur von mir selbst sprechen.

Antwort von darson,
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Langzeit psychosen gibt es von cannabis net(wissenschaftlich bewiesen) Das einzige was passieren kann ist lungen krebs bzw durch den nikotin und dem weed . wenn man ein vapo hat lebt man sehr gesund. ik Rauch jetzt seit 8jahren regelmässig und ka hab das erreicht was ik erreichen wolte. werde jetzt in 2jahren,wenn ik genug geld hab ,studieren gehen.(ausser die kosten sind abgeschaft )Aber Cannabis ist eine feine sache ,die seit jahrtausend benutzt wird. Nur leider verteufeln die Medien ,das cannabis. P.s Tastatur ist im sack.....sry wegen den rechtschreibfehlern.

Antwort von nicokl,
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hallo über dieses thema lässt sich halt streiten ich weis gar nicht wo ich anfangen soll. aber ein joint wirkt mindestens 2-3 stunden. rauche seit dem ich 16 bin täglich ca 2 gram haschisch oder canabis. bin jetzt 23 und leide an psychosen angstzuständen und depressionen. und bin dadurch alkoholiker geworden. jetz habe ich drogen und alk an der backe. von chemischen drogen oder kokain gar nicht zu sprechen die ich nur wegen der psychosen nehme. jedoch soll entlich mit allem schluss sein und ich werde eine entgiftung beginnen.hoffe nur das ich wieder normal werde....

Kommentar von 241zweiviereins ,

kommt halt vom unverantwortlichen, exzessivem drogengebraucht.

du hast viel zu früh mit viel zu hoher menge angefangen.

wenn du zu früh rauchst, kifftst, trinkst usw., dann ist deine psyche noch gar nicht gefestigt, sprich, deine persönlichkeit ist nicht gefestigt.

wenn dazu dann drogen kommen, ist doch wohl abzusehen, dass du früher oder später ne macke kriegst. tja, das hast du jetzt davon. wie einfach ich das sagen kann, wa. dazu kommen wahrscheinlich noch probleme bei der erziehung usw.

das kommt halt davon. wer sich nicht informiert, und mit drogen zuballert, wegen problemen, ist selbst schuld.

ich verachte kein alk oder drogen, kenne mich sehr gut aus.ich rauche auch ab- und zu n joint und trinke selten alkohol, aber nie bis zum rausch.

ich bin 21, ab da, habe ich auch erst damit angefangen (kiffen). alkohol, leider schon mit 16. jedoch nie zu viel. danke für die erziehung, mum :*

Kommentar von Timog2179 ,

Das mit der nicht gefestigten Persönlichkeit trifft den Nagel sowas von auf den Kopf !"doppelplusgut"

Antwort von Jungemama20,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also ich war selber drogenabhängig unter anderem auch von cannabis. Ich war depressiv, antriebslos, in mich gekehrt, traurig, das leben wurde trostlos, hatte keine ziele mehr, lustlos, und die folgen können einen ein ganzes Leben begleiten.

Antwort von Patron,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

möglicherweise gibt es beispiele für schadlosen jahrelangen umgang mit cannabis, angeblich zb bei den ersten us-präsidenten. ich habe aber in meinem umfeld beobachtet, dass jahrelange kiffer völlig unfähig zu gesellschaftlichen beziehungen wurden, abgeschottet in ihrer eigenen welt.

Antwort von solf1,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese Frage ist sehr tendenziös und lässt für objektive Sichten sehr wenig Spielraum! Ich kenne Menschen, welche regelmässig Cannabis konsumieren, seit 35 Jahren, welche absolut Herr ihrer Sinne sind! So geht das nicht! Gruss Solf

Kommentar von secretagentman ,

Naja, man weiss schon, dass intensiver Konsum von Cannabis in regelmäßiger Art zu entsprechenden Langzwitfolgen führt. Ich würde Cannabis zumindest nicht verharmlosen, wer es über längere Zeit konsumiert, sollte schon genau wissen was er tut. Und das ist schwierig, das zeigen sehr viele Menschen. Das es geht zeigen einige wie dein Bekannter.

Kommentar von darkmaiden ,

es hat ja auch niemand behauptet, dass jeder auf dieselbe Weise auf alles reagiert...es geht um diesen speziellen fall und es ist durchaus denkbar, dass es einen Zusammenhang gibt.

Antwort von HARDCOREBUDDHA,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Keine ! Außer eine schwarze Lunge. Auf die Lungen geht es auch nur wenn man es nicht pur raucht.

Es ist das beste Medikament. Das beste gegen Depressionen und das beste zum entspannen.

Für mich ist Cannabis genauso harmlos wie grüner Tee. Da passiert nichts.

Es ist verboten, weil die Pharmaindustrie nichts dran verdienen würde. Es heilt und behandelt einfach zuviele Krankheiten.

Ist ja nicht die einzige Pflanze die in Deutschland verboten ist, es gibt auch dutzende die keinen Rausch verursachen, aber wie gesagt, alles ist Kapitalorientiert.

Antwort von lilith4870,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Cannabis kann wie jede andere Droge auch zu einer Abhängigkeit führen. Unter anderen kann es bei langanhaltenem Cannabiskosum auch zu Psychosen, Realitätsverlust usw. kommen. Ob Dein bekannter davon betroffen ist, kann man von hier aus nicht sagen. Er sollte sich in ärztliche Behandlung geben oder eine Beratungsstelle aufsuchen. Ich denke aber mal, dass wird er nicht so einfach tun. Dazu müsste er nämlich erst einsehen, dass er krank ist und Hilfe braucht. Bei Suchterkrankungen dauert das aber meist sehr lange, bis die Betroffenen Hlfe aufsuchen. Du kannst Deinem Bekannten Hilfe anbieten, ihn aber nicht zwingen, diese auch anzunehmen.

Antwort von Shira,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hier kannst du alles nachlesen:

http://www.gasse.franziskaner-werd.ch/Sucht/hasch-info.htm

Antwort von LiquisedChris,

@ lilith4870

Eine psychische Sucht, wie sie bei Cannabis (Menschenabhängig) verhältnismäßig gering, in Hinsicht auf Alkohol und Nikotin, welche ja gang und gebe in der Gesellschaft sind. Aber zurück zum Thema. Jeder Mensch kann seine Psyche beeinflussen, mit Disziplin und Ehrgeiz kann jeder, der weiß wer Er ist und damit klar kommt, eine solch* relativ* geringe psychische Abhängigkeit zu überwinden/ gar nicht erst zu Stande kommen zu lassen. Niemand ist Willenlos!

Es ist keine Krankheit, solange du es durch deine Psyche abwendbar/ bekämpfbar ist.

Zu der Frage:

Das hängt ganz von deinem Konsumverhalten ab. Rauchst du Joint, Rauchst du Bong? Mit Tabak oder ohne?

Cannabis an sich schadet der Lunge nicht, bis auf die** Verbrennungsstoffe**, diese sind** ebenso vorhanden wie bei Tabak.** Jedoch ist es weitaus** harmloser als Tabak!** Die Mischung von beidem ist natürlich vergleichsweise schädlicher.

Was tut THC meinem Gehirn an?

Tötet es Gehirnzellen? nein. Macht es dumm? nein. verändert es deinen Lebensstil? Unterschiedlich

THC ist ein** Cannabinoid,** um es grob zu sagen,** wirkt** es an den körpereigenen Cannabinoid- Rezeptoren im Gehirn. Was für eine Wirkung hat das? Ganz einfach. Die körpereigenen Cannabinoide sind an der Speicherung/Überleitung der Erinnerungen aus dem Kurzzeitgedächtnis, in dein Langzeitgedächtnis beteiligt. Durch die** Toleranz** (die "Resistenz" gegen das THC, Langzeitkonsum bedingt) können** auch die Körpereigenen Cannabinoide eingeschränkt auf die Rezeptoren wirken.** Diese umgangssprachliche*** "Verballert-heit"** wird oft mit Dummheit verwechselt, man kann sich weniger merken, ergo andere bemerken keine Organisation bei dir, du kommst sehr *"Durch den Wind" rüber, also bist du "Dümmlich", erscheinst auf jeden Fall so. Dies ist aber auch** Psychisch unterschiedlich.** Stehst du stabil im Leben? Hast du deine Ziele vor Augen? Setz dir die richtigen Prioritäten und es geht ohne diesen "Realitätsverlust"(haha).

Cannabis ist harmloser, ohne es verharmlosen zu wollen, als Alkohol und Nikotin, welche legal und in die Gesellschaft integriert sind. Alkohol -> Phasen bezogenes Konsumverhalten durch psychische Abhängigkeit, bis hin zur *"recht ordentlichen"*** Physischen Abhängigkeit**. Von Nikotin fange ich jetzt auch nicht an.

GEFAHREN SIND IMMER DA, Ich will niemanden verleiten, niemanden verurteilen, mich über niemanden lustig machen, der in irgendeiner Verbindung zu Cannabis steht.

Wer Rechtschreibfehler, Grammatikfehler oder Fehler solcher Art findet, darf sie mir gerne abkaufen :)

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