Frage von Russiangirl92, 289

Welche Krebsart hat die niedrigsten Überlebensraten?

Antwort
von Angsthase4533, 159

1.Glioblastom (bösartiger Hirntumor) Überlebebschance 2% 2.Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) 5% Überlebenschance. 3.Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)15% Überlebenschance lg

Antwort
von anwesende, 190

ich habe mal gehört, daß Darm und Leberkrebs schlecht erkannt und daher zu spät behandelt werden, so daß die Mortalität sehr hoch sei. Aber ich bin kein Mediziner.

Evtl. muß man auch unterscheiden zwischen Krebsarten, die unabhängig vom Diagnosezeitpunkt zum Tode führen, weil sie schlecht behandelbar sind und Krebsarten, die nicht/zu spät erkannt werden und daher zum Tode führen. Das wird aus deiner Frage leider nicht klar.

m.f.G.  

Antwort
von user8787, 173

- akuteLymphatische Leukämie

- Glioblastom 

Beim Bauchspeicheldrüsenkreb bin ich mir nicht so sicher, weil der wird leider immer erst sehr spät entdeckt und macht in den ersten Stadien keine Symptome.

 

Kommentar von Angsthase4533 ,

Leukämie kann man inzwischen gut behandeln . Die einzige Ausnahme ist wenn keine Chemotherapie durchgeführt werden kann und auch keine Operation weil der Patient zu alt oder zu schwach ist. Aber beim Glioblastom geb ich dir recht ich hoffe mal für die Patienten das sich da in der Forschung mal was tut genauso wie beim Pankreaskarzinom 

Kommentar von user8787 ,

Die akute lymph. Leukämie verläuft sehr agressiv und hat eine extrem hohe Rückfallquote. Die Therapien sind heftig und und Knochenmaktransplantationen immer nötig. 

Die Mortalitätsrate ist hoch...aktuell letzte Fall Hr. Westerwelle. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Akute\_lymphatische\_Leukämie

Man unterscheidet die agressive Form nochmal....

Kommentar von Angsthase4533 ,

Ja harmlos ist es nicht das ist klar. Aber beim Glioblastom wachsen die Krebszellen so schnell teilweise in wichtige bereichen wie das atemzentrum. Und bei Leukämie ist ja Heilung möglich beim Glioblastom ist eine Heilung eher eine Ausnahme und nicht die Regel . 

Kommentar von user8787 ,

Beachte hierbei bitte die Rückfallquote nach der stat. Efassung der Heilung. 

Das Risiko eines Rückfalls ist immer present. 

Kommentar von Chillersun03 ,

Aus dem Wikipedia-Artikel:

Insgesamt liegt das Gesamtüberleben bei ALL-Patienten zurzeit bei ca. 80 % bei Kindern und ca. 40–45 % bei Erwachsenen. 

Das ist eine ziemlich hohe Überlebensrate, verglichen mit anderen Krebsarten. 

Kommentar von user8787 ,

Vorsicht, diese Zahlen stammen aus der Statistik, angesetzt sind diese Quoten über einen Zeitraum von max.10 Jahren (überleben).

Die wirkliche Heilung liegt nach schätzungen bei nur 35%, die anderen Patienten erkranken immer wieder, mit alles Risiken. 

Die Betreung läuft ein Leben lang:

Für alle Patienten, die in einer GMALL-Studie oder entsprechend einer GMALL-Therapieempfehlung behandelt worden sind, wird ein kostenloser Patientenausweis angeboten. Dieser enthält wesentliche Informationen über die Erkrankung und die bisherige Behandlung des Patienten. Wenn sich ein Patient neu bei einem Arzt vorstellt, kann sich der Arzt anhand des Ausweises schnell und umfassend über die besondere gesundheitliche Situation des Patienten informieren. Im Ausweis kann der Patient aber auch selbst Einträge zu wichtigen Informationen, zukünftigen Behandlungsterminen oder zurzeit eingenommenen Medikamente anlegen. Zudem enthält der Ausweis auch Hinweise auf Internetseiten mit weiterführenden aktuellen und hilfreichen Informationen für Ärzte und Patienten. Den Patientenausweis erhalten Sie auf Wunsch von Ihrem behandelnden Hämatologen oder Onkologen.

Die Patienten die ich betreue begeistern mich mit ihrem Lebensmut, aber ich bekomme auch die Ängste mit wenn Werte wieder auffälliger werden. 

Immunsupressiva hinterlassen Spuren, das größte Risiko dieser Medis ist Krebs. 

Kommentar von Angsthase4533 ,

Ja aber dem gegenüber steht das bronchialkarzinom der häufigste Krebsbedingte tod mit einer Überlebenschance von 15% und wenn dich der kleinzellige erwischt schaut es noch schlimmer aus. Aber einigen wir uns einfach drauf Krebs ist immer schlimm egal welche Art es kommt auf die Therapie und den Patienten an

Kommentar von user8787 ,

Sicher, Krebs ist eine individuelle Erkrankung. 

Letztlich zustören auch die agressiven Therapien.

Ich habe Respekt vor der Kraft und den Mut der Patienten die dagegen ankämpfen.....egal bei welchem Krebs. Keine Therapie ist eine Garantie. 

Kommentar von Angsthase4533 ,

Das stimmt und deswegen muss jeder seine Gesundheit zu schätzen wissen den sie ist NICHT selbstverständlich 

Kommentar von user8787 ,

Das wertvollste und wichtigste das wir haben.....

Antwort
von EinAlex6, 73

Soweit ich weiß ist der Bauchspeicheldrüsen-Krebs der mit den wenigsten überlebenden, danach kommt läukemie und so weiter...

Antwort
von LillyLP, 61

Leukämie ist sehr gut heilbar geworden 80%ige Überlebenschance.

Bauchspeicheldrüsenkrebs hat eine sehr ungünstige Prognose. Genauso wie das Glioblastom. Je nach Lage auch das Chondrosarkom. Es ist vor allem auch abhängig wann der Krebs entdeckt wird. Je später man es entdeckt, desto schlechter die Überlebenschancen.

Antwort
von muschmuschiii, 145

Das ist weniger von der Krebsart abhängig als vom Zeitpunkt, wann er entdeckt wird und von der Tatsache, ob er schon Metastasen gebildet hat.

Antwort
von Weisefrau, 144

Hallo, das lässt sich Pauschal schwer beantworten. Alles wo die inneren Lebenswichtigen Organe betroffen sind.

Expertenantwort
von Chillersun03, Community-Experte für Medizin, 67

Solch eine Statistik gibt es sogar auf Wikipedia. Noch nicht mal vorher gegoogelt? Man, man, man...

https://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_(Medizin)

Speiseröhre, Pankreas, Lunge und auch das Nervensysten (v.a. Gerhirn) sind die Überlebensrate am niedrigsten.

Antwort
von padalica, 136

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Antwort
von 1kuroshitsuji1, 123

Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Lungenkrebs

Antwort
von kgunther, 56

Jede Antwort auf diese Frage ist irreführend, wenn der Frager aus der Antwort Schlüsse auf einen Einzelfall ableiten will (etwa: Überlebenschancen bei Patient A, er hat Lungenkrebs).

Denn Krebsstatistiken fassen alle Fälle zusammen, die ein bestimmtes Organ betreffen (zB "Lungenkrebs"), oder differenzieren noch ein wenig weiter (zB "kleinzelliger Lungenkrebs"). Krebs entsteht aber in allen Fällen dadurch, daß genotoxische Einflüsse (DNA-schädigende Einflüsse) eine Zelle so verändern, daß ihr spezifisches Wachstumsverhalten verändert wird. Dies geschieht schrittweise durch sukzessive Einzelschritte (zumeist) in langen Zeiträumen.

Die Art der Veränderungen ist aber unglaublich vielfältig. Deshalb ist jede Krebserkrankung ein individueller Einzelfall. Nicht allein die Organzugehörigkeit der veränderten Zelle ist entscheidend, sondern auch ihre individuelle "Veränderungsgeschichte" und "Veränderungsart".

Deshalb werden Erkrankungen nach ihren Symptomen unterschieden, etwa schnellwachsend, invasiv, metastasenbildend, medikationsempfindlich. Diese Unterscheidungen sind für die Abschätzung der Überlebenswahrscheinlichkeit wesentlich.

Antwort
von Herb3472, 88

Hier hast Du eine Statistik aus dem Jahr 2012, gegliedert nach Organen:

https://www.dkfz.de/de/krebsatlas/gesamt/organ.html

Antwort
von Schlumpfiene12, 101

Speicheldrüsenkrebs gehört dazu

Antwort
von clemensw, 75

Die häufigsten Todesursachen:

Bei Männern Lunge, Darm, Prostata.

Bei Frauen Brust, Lunge, Darm.

Siehe https://www.dkfz.de/de/krebsatlas/gesamt/organ.html

Antwort
von Bevarian, 43

Da nur wenige Krebse nicht Unmengen an Nachkommen zeugen, kann man das wohl kaum sagen - oder die Art ist schon ausgestorben...

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