Welche Kosten müssen bei einem Import aus den USA per Seefracht/Luftfracht berücksichtigt werden?

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3 Antworten

evtl Zollgebühren in Deutschland?

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Kommentar von Forturama
18.02.2016, 09:41

Danke für dein Feedback.

Stimmt, Zollgebühren sind auf Jeden Fall zu Berücksichtigen. Dank Google bin ich noch auf eine Atlas-Gebühr, ATC,Gebühr, usw. gestoßen. Alles Gebühren die ich nicht kenne. Wird schwer da nichts zu vergessen. Eventuell frage ich besser einfach Preise an, bei denen ich um Berücksichtigung aller Zuschläge bitte.

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hier mal mögliche Kosten, die nicht alle anfallen müssen:

Seefracht:

  • Vorlauf
  • Chassismiete
  • Zollabfertigung
  • IMO surcharge
  • THC
  • Dokumentation
  • Seefracht
  • Low Sulphur Charge
  • Currency Adjustment fee
  • Bunker adjustment fee
  • wharfage
  • THC
  • ISPS
  • ISF
  • AMS
  • ENS
  • D/O fee
  • Equipment inspection
  • Zollabfertigung
  • Zölle & Steuern
  • Zustellung
  • Demurrage
  • Storage

Luftfracht

  • Abholung
  • X-Ray
  • airport handling
  • Export-Zollabfertigung
  • Messenger fee
  • Umfuhr
  • Luftfracht
  • fuel surcharge
  • security surcharge
  • DGR fee
  • Atlas-Gebühr
  • airport handling
  • Terminal fee
  • Zollabfertigung
  • Zölle & Steuern
  • Zustellung
  • Lagergelder

Das ist das, was mir so auf die Schnelle einfällt.

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Die Kostenpunkte sind bei Luft- und Seefracht sehr verschieden, und werden manchmal sogar durch speditionseigene Begriffe ersetzt. Einfacher ist es um ein "Angebot inklusive aller Nebenkosten, sowie Zoll und Einfuhrumsatzsteuer" zu bitten. Dann hast Du einen Überblick, was Du am Ende bezahlen musst. Und sollte jemand doch auf die Idee kommen, einen Satz wie "plus Nebenkosten", "plus Speditionsgebühren", o.ä. zu schreiben, kannst Du entweder nachfragen - oder den Anbieter ignorieren... Es ist aber durchaus legitim zu schreiben "unvorhersehbare Kosten gemäß Auslage". Der Spediteur kann z.B. nicht wissen, ob der Zoll eine Beschau anordnet. Oder es fallen Lagergelder zu Deinen Lasten an, weil der Zoll eine Probe zur Untersuchung zieht und Bearbeitung halt dauert. Das kann der Spediteur beim besten Willen nicht vorhersehen! Er könnte aber schreiben: "Beschaukosten, falls anfallen, X Euro/Y Minuten", oder "Lagergeld X Euro/Tag"; diese Kosten sind ja grundsätzlich als möglich bekannt. Andere Kosten sind einfach nicht bekannt und können es auch nicht sein. Solch ein Vorbehalt ist für den spediteur fast schon ein "Muss", um sich selbst abzusichern. Aber er darf dann antürlich nciht Atlas oder Kaigebühren, o,ä. als "nicht vorhersehbar" deklarieren, denn die können bei Bekanntsein der Sendungsdaten exakt beziffert werden. Es müssen also wirklich außergewöhnliche Kosten sein, die er nachbelastet.

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