Jeder meint momentan dass es dass beste ist was man machen kann Eigentum zu schaffen und dass es aufs selbe rauskommt ob man 500 Euro Miete oder Kredit bezahlt. Dieses Gerede hat mich jetzt doch neugierig gemacht.
Könnte mir vielleicht jemand eine ungefähre Kostenaufstellung machen oder die Einzelnen Posten (Grundstückssteuer ...) nennen, dass ich mir dass selber raussuchen kann.
Danke!
Als Hausbesitzer hast Du zunächst mal dieselben Nebenkosten wie als Mieter: Heizung, Strom, Wasser, Abwasser, Müll, Grundsteuer, Versicherung - immer auf Deinen Verbrauch bzw. auf die Wohnfläche bezogen. Die meisten Vermieter legen alles um, was sie umlegen dürfen.
Was Du bei der längerfristigen Belastung letztlich vergleichen mußt, ist die Netto-(Kalt-)Miete mit der Kreditbelastung zuzüglich Geld für Reparaturaufwand.
Beachte, daß Mieten langfristig steigen, während Dein Kredit irgendwann getilgt ist. Bei einer langfristig kalkulierten Finanzierung kannst Du das Risiko steigender Zinsen ausschließen.
Du hast zum Kaufpreis noch einmaligen Aufwand durch Notar- und Maklerkosten sowie Grunderwerbssteuer und Kosten für Grundbucheintragungen. Aber die rechnest Du eben in den Anschaffungspreis rein.

Wenn Kaltmiete der Bankbelastung gleichgesetzt ist, lautet Ihre Frage nach den Nebenkosten. Für ein Haus mit 120 bis 140 Quadratmetern Wohnfläche müssen Sie rd € 400 mtl. für Nebenkosten planen, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen. Mit den 6000 Euro p.a. können Sie aber höchstens einen Kapitaldinst für ein Darlehn über Euro 110.000 bedienen. Dafür gibt es nicht viel zu kaufen, wenn nicht zusätzlich reichlich Eigenkapital vorhanden ist!
Es kommt in erster Linie auf Dein Eigenkapital an. Denn es ist wichtig, ob Du nun 300.000,- Euro oder 200.000,- Euro oder gar nur 100.000,- Euro finanzieren musst.
Die Tilgung bei einem Prozent und bei 250.000,- z.B. liegst Du monatlich locker bei 1300,- Euro Rate! keine 500,-!
An Hausgeld (Betriebskosten, Gebühren und Steuern) alles zusammen, musst du ca. 300,- - 500,- Euro monatlich rechnen, je nach Größe des Objekts.
Verbraucherzentralen beraten gegen eine Gebühr ausführlich! Aber man kann auch kostenlos Googeln oder den netten Nachbarn hausbesitzer fragen.
Du sollste aber locker minimum 4000,- Euro netto verdienen, sonst wird alles ziemlich knapp mit den Kosten. Denn Du musst auch Rücklagen bilden für Reparaturen oder Ausbau des Hauses oder evt. ein neues Auto.
Ich wünsche Dir weises handeln und viel Glück!
Kaufen ist nur dann empfehlenswert wenn Du Zinsen und Tilgung gut bewältigen kannst. Der Betrag sollte nicht höher als eine normale Miete sein.
Grundsteuern, Hausversicherung und die üblichen Nebenkosten kommen dazu.
Außerdem können jederzeit Kosten für Renovierungen anfallen.
Erkundige Dich vor einem Kauf auch, ob evtl. Anliegerkosten für Straßenbau anfallen.

Wohnst du zur Zeit zur Miete? Schau in deine Nebenkostenabrechnung, da hast du schon ein Großteil der Kosten mit erschlagen. Es ist ja kein grundlegender Unterschied, ob ich im Eigentum oder in der Mietswohnung die Heizung anstelle, den Müll raustrage, Wasser verbrauche, Strom verbrauche....
Ja, wir wohnen zur Miete. Ist mir auch gerade eingefallen mir der Nebenkostenabrechnung :-)
Das einzige, was Du dabei dann noch berücksichtigen mußt: Wenn Du ein Haus hast, wird der eine oder andere Punkt aus der Nebenkostenabrechnung höher ausfallen: mehr Wohn-Quadratmeter = mehr Grundsteuer, mehr Räume = (möglicherweise) mehr Heizkosten (wobei Du als Eigentümer über die Installation einer modernen energiesparenden Anlage nachdenken darfst), eigener Garten = mehr Wasserverbrauch usw.
Ok, Danke. Ich glaube wenn ich die einzelnen Aufstellungpunkte mal die Bewohner meines Hauses rechne komme ich da auch auf einen Nenner.
Die echte Mehrbelastung sind die Kosten der Gebäudeunterhaltung. Die hat ein Mieter nie zu tragen, da diese in der Kaltmiete kalkuliert sind!
"Gebäudeunterhaltung" wurde von mir als "Reparaturaufwand" benannt. Ist meiner Ansicht nach anschaulicher.
ja, das andere hört sich so nach Hausparty an...