Welche Kosten fallen für die Erben an?

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3 Antworten

Du mußt herausfinden, ob es noch offene Rechnungen gibt? Die erbt man nämlich mit. Wenn die Summe der Rechnungen zu hoch ist, sollte man das Erbe ablehnen. Auf den Beerdigungskosten bleibt man aber immer sitzen. Daher dem Bestatter gleich sagen, dass es nicht die Delux-Beerdigung werden soll.

Die Beerdigung umfaßt auch eine Grabstellenaufnahme. Für dieses Stelle bezahlt man ja nach Friedhof 20 - 30 Jahre. Das ist oft richtig teuer.

Die Grabpflege bedeutet nicht nur Unkraut zupfen und an Allerheiligen eine Kerze hinstellen. Das ganze Jahr müssen immer wieder neue Pflanzen drauf. Entweder sind sie verblüht oder die Hasen und Käfer haben sie aufgefressen. Uns sind die Pflanzen auch schon mal geklaut worden. Es muß Erde nachgeschüttet werden und ein Stein aufgestellt werden. (Wenn man einen mag oder für wichtig hält.) Das Teil wird nicht nur hingestellt, es hat ein richtiges Fundament.  Daher ist ein Urnengrab langfristig auch in der Pflege bedeutend billiger.

Dann muß die Wohnung oder das Haus aufgelöst werden. Es fallen Unmengen an Sperrmüll etc. an. Das muß abgefahren werden. Die Wohnung muß renoviert werden, entweder für die Nachmieter oder gem. Mietvertrag.

Ach, und die Leichenhalle. Jede dumme Vase, die man benutzt hat eine Mietgebühr. Da kommt auch schnell was zusammen. Zeitungsanzeigen sind auch nicht billig. Anschließend braucht man eine Briefkastenwache. Diebe lesen nähmlich auch Zeitungsanzeigen. Totenbriefe und Dankkarten nicht vergessen!

Dann das Abbestellen der Zeitungen, Abos etc. Die wollen allen einen Beweis sehen.

Erbscheine bekommt man auch nur gegen Gebühr. Ohne sie kommt ihr an kein Bankkonto.

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wenn sie nichts hat solltet ihr das Erbe ablehnen, denn ihr könnt auch Schulden erben

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Porto für die Totenbriefe.

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