Was für "Techniken" gibt es, um Konflikte so zu manipulieren, dass sie am besten erst garnicht aufkommen? Wie kann man das im Berufsleben nutzen?
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Diplomatie ist noch immer die beste Vorgehensweise.
Distanz um sich seiner gefühle klar zu werden! auseinandersetzung mit den eigenen gefühlen! Offenheit um darüber zu sprechen! Zuhören um sich der gefühle des anderen bewusst zu werden, distanz um diese zu "verdauen" und eine eigene position dazu zu finden! daran glauben, dass der andere es gut meint, damit kommunikation konstruktiv ist (vertrauen), fortschritt bringt! erkenntnis durch reflexion über die kommunikation! handeln als konsequenz von erkenntnis! REDEN UND HANDELN als schlüsselmotive!
vielen dank für die schöne formulierung.ich hätte es nicht besser sagen können
Konflikte so manipulieren, daß sie gar nicht erst aufkommen...
Da kommt bei mir schon die erste Aggression auf: Fundierte Antworten erwarten ohne sich selbst die Zeit für eine qualifizierte Frage zu nehmen.
Die zweite Aggression: Sie wollen andere manipulieren und die Technik dazu im Berufsleben - wahrscheinlich zum eigenen Vorteil - nutzen.
Erster Rat: Vorsichtig mit den eigenen Äußerungen sein.
Zweiter Rat: Wohlwollend mit der eigenen Umgebung umgehen, fühlbar positiver Umgang führt zu freundlichem Feedback.
Dritter Rat: Wer Aggressionen loswerden will, läßt sich in den seltensten Fällen vor Ausbruch derselben manipulativ stoppen.
Erste Einsicht: Manchmal sind Konflikte nötig.
Da wir a.a. O. schon fest gestellt haben, dass in jeglicher Kommunikation Manipulation enthalten ist, sollten wir uns über diese Formulierung nicht allzu sehr aufregen.
Ich bin der Meinung, dass Konflikte zum Leben dazu gehören. Es kann nicht sein, dass ich in allem und jedem der gleichen Meinung bin wie mein Gegenüber. Und wenn ich mich dann "diplomatisch" verhalte, und keine klare Stellung beziehe, wäre für mich der Konflikt schon da :-)). Aber highlight hat durchaus Recht, es gibt überaus gute Literatur über Kommunikation, die mich lehrt, wie ich konstruktiv an Konflikte herangehe.Mein Buchtipp: Thomas Gordon, "Familienkonferenz" oder Christian Weisbach "Zuhören und Verstehen"
engelhaar am 25. November 2007 16:35 Gute Antwort, DH.

Am Besten ist es, Du belegst ein gutes Seminar zum Thema Kommunikation. Ich-Botschaften, spiegeln, aktives Zuhören usw. können darin geübt werden. Achte darauf, dass die Grundbotschaft des Seminars lautet "Ich bin o.k., du bist o.k." oder ähnlich, da es auch Retorik-Seminare gibt, die den "verbalen Sieg" ansteuern und Konflikte und negative Gefühle verstärken.

....um Konflikte so zu manipulieren....
Nach meiner Erfahrung sollte man möglichst wenig manipulieren und Konflikte schon gar nicht.
Die sollte man sachlich und ruhig ansprechen und versuchen, zu einer für alle tragbaren Lösung zu kommen.
Wenn man hier zu manipulieren versucht, dann hat man vielleicht im ersten Moment tatsächlich Ruhe, aber davon ist das Problem ja noch nicht gelöst - irgendwann kommt es wieder hoch, hat sich inzwischen vertieft und ist dann schwerer zu lösen, als hätte man es gleich angesprochen.
DH
Wieso müssen Konflikte möglichst vermieden werden?
Ich habe nur auf die Frage geantwortet. Meiner Meinung nach gehört Konfliktbewältigung zum Alltag dazu. :-)
jetzt wird bald mal ordentlich gestritten, Shira! :-)
Oh ja,bin dabei.
Opa, sind im "Hohen Norden" alle Kastien gefallen? Oder gehst du noch immer nur mit Vollvisierhelm aus dem Hause..? ;-)
Einverstanden Solf, aber nur mit anschließendem Vertragen! ;-)
Schönen Abend Opa, du willst doch nicht wirklich streiten, oder doch? :-)
Mit Dir nicht,aber mit Solf.Thema:
drehen sich die Uhrzeiger nun rechts oder links rum ???
Opa, nach rechts.. Stelle dich doch vor eure Kirche und schaue hoch zur Uhr! Wohin läuft nun der grosse Zeiger? Doch wohl rechts rum, oder? Ich meine es wirklich im Ernst!!!
Diplomatie hat bei mir etwas mit "Unehrlichkeit" zu tun.....
Sie kann unehrlich sein, ist es aber nicht automatisch.
@kiralee, für mich beinhaltet das Wort Diplomatie das Gegenteil: Wertschätzung, Achtung, Ehrlichkeit, Kooperation, Toleranz usw.