Frage von BauZie, 225

Welche Körnung/Material muss für den Unterbau einer Terrasse gewählt werden?

Ich möchte eine alte Terrasse abreißen und dafür eine neue anlegen. Die Platten sind aus Naturstein und die Verlegung dieser wohl kein Problem. Mir stellt sich nun aber die Frage, welcher Unterbau hier genommen werden muss.

Oft ist von Mineralbeton 0/32 die Rede. Doch dieser wird nach dem Verdichten wasserundurchlässig. Wenn die Natursteinplatten aber mit Sand verfugt werden, kann dann das Wasser, was ja durch diese Schicht durchläuft, unten nicht mehr abfließen. Welche Alternativen gibt es zu dem Mineralbeton?

Der Händler, welcher mir auch die Steine liefert, hat Schotter in 16/32 angeboten. Doch rutscht da nicht der Splitt aus dem Verlegebett rein?

Wie kann man dieses Problem lösen? Welche Körnung kann hier gewählt werden, dass noch eine wasserdurchlässige Schicht entsteht, das Verlegebett dann aber nicht in die Hohlräume rutscht?

Das Internet gibt dazu leider keine konkreten Aussagen her...

Danke schon einmal für die Hilfe!

Antwort
von domtschig, 163

Servus, 

habe gerade noch eine Anleitung die ich erst letzte Woche nutze da ich auch eine Terrasse angelegt habe ;))

Bin sehr zufrieden bisher damit da es in letzter Zeit oft regnete und auch noch schneite, nachts Frost und so Späße und bisher ist alles top. 

Frostschutzschicht und Tragschicht werden aus Kies- oder Schotter (Mineralmischung oder RCL) angelegt. Sie dienen dem Frostschutz und der Durchlüftung des Bodens. Bei Kies sollte man eine Körnung von 0 bis 32 mm verwenden und eine Schichtdicke von mindestens 10 cm einplanen. Schotter ist besonders für stark belastete Flächen zu empfehlen, da eine solche Tragschicht wesentlich tragfähiger als eine Kiestragschicht ist. Der Schotter sollte eine Körnung von 0 bis 45 mm und eine Schichtdicke von 13 cm aufweisen.

Das Material für die Schichten des Unterbaus werdenh erdfeucht mit dem Gefälle auf der Fläche verteilt und mit Handstampfer oder Rüttelplatte mehrfach verdichtet. Man sollte das Fundament der Terrasse mindestens drei Mal verdichten und auch nur Schicht für Schicht anfülllen. Alle Schichten für die Terrassenpflasterung sollten drainfähig bleiben, d. h. der natürliche Wasserkreislauf sollte nicht durch das Fundament unterbrochen werden.

Antwort
von peterobm, 121

Schotter zum Plattenlegen, da ist besser Split anzuraten. Die Fugen mit Quarzsand einkehren

Antwort
von ollikanns, 98

Da gibt es viele Variationen. Meine Terrasse habe ich 30 cm tief ausgehoben, dann eine 17 cm dicke Schicht RCL Schotter eingebaut, gerüttelt, dann 8 cm Beton der Klasse B5 aufgebracht, gerüttelt, nochmal 2 cm nachgelegt, glattgezogen, Platten lose verlegt, nochmal gerüttelt, eingefugt, fertig.

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