Frage von Annie8, 90

Welche Kleidung trug man um 1850?

Hiiii! Ich schreibe ein Buch, das ungefähr von 1850, in Nordamerika, handelt. Man findet ja genug (nachgemachte) Fotos, was sie getragen haben, aber nicht wie diese Klamotten geheißen haben. Wisst ihr das zufällig? Und auch das gleiche, nur in England und überhaupt im Vereinigten Königreich.

Bitte reich und arm und jedes Geschlecht.

Daaaankeeeee, LG Annie

Antwort
von Jerne79, 47

Es ist ein deutlicher Unterschied, ob wir von der Ober- oder Unterschicht reden, von New York oder dem Westen. Zu Kleidung im 19. Jahrhundert auch in den USA gibt es ganze Regalreihen voller Bücher, auch frühe Photographien. Genug davon findest du spielend leicht durch geschickte Nutzung einer Suchmaschine.

Die Ober- und Mittelschicht hat sich generell an der europäischen Mode orientiert, für Siedler und Co. gibt es genug Quellen, etwas dürftiger wird es bei der einfacheren Bevölkerung, aber da muss man dann eben etwas tiefer graben.

Ganz ehrlich, wenn du schon Probleme hast, solche einfachen Sachen zu recherchieren, wie willst du da den Leser glaubwürdig in diese Zeit versetzen? Statt zu schreiben, würde ich an deiner Stelle erstmal gründlich recherchieren. Und das musst du selbst erledigen.

Kommentar von Annie8 ,

Erst einmal danke. Ja, schon klar, dass man in jeder Schicht andere Kleidung trug ... ich wollte nur den Stil wissen.

Zweitens: ich schreibe schon seit meinem 7. Lebensjahr. Zwar waren es damals Geschichten einer 7-Jährigen, aber es war immer schon mein Hobby. Außerdem bin ich grad am Beginn des Buches...und wie du siehst, auch gerade am recherchieren...sonst hätte ich ja wohl nicht nach dem Stil der damaligen Kleidung gefragt. Und den Ansporn zu schreiben gaben mir immer schon meine Professoren. Da sie meinen Schreibstil sehr gut finden/fanden. 

Nicht jeder weiß auf Anhieb, wie der Stil der Kleidung um 1850 geheißen hat. Entschuldigung, dass man nachfragt. Und ich habe übrigens kein Problem damit, es zu beschreiben. Der Name, Jerne, ich wollte nur den Namen....

LG Annie

Kommentar von Annie8 ,

* Geschichten einer 6-Jährigen, meine ich.

Kommentar von Jerne79 ,

Wie lange du schreibst, sagt nichts über deine Recherchefähigkeit aus. Und auch nicht wirklich darüber, wie gut oder schlecht du schreibst.

Der Knackpunkt ist, dass für einen historischen Roman die Fähigkeit zur Recherche der Dreh- und Angelpunkt ist. Wann
dein Roman spielen soll, weißt du erst seit der Frage davor. Will man aber glaubwürdig historische Realität darstellen, so muss man sich nicht nur in Klamotten, sondern auch in die übrige Sachkultur, Sozialgeschichte, historische Hintergründe und Co. einarbeiten. Das kann man nicht über ein paar Fragen im Internet, dazu muss man sich schon gründlich einlesen. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man sich schon seiner Schreiberfahrung brüstet.

Im Übrigen ist es eine Frage von etwa einer Minute, bis man den Namen der Kleidung einer Epoche mit Hilfe einer Suchmaschine ermittelt hat. Von da aus kann man sich dann weiterhangeln. Denn was hilft es dir, wenn man dir sagt, dass Krinoline
das große Stichwort ist, wenn am Ende dein Roman im Westen angesiedelt ist, wo das Ding im Alltag der Durchschnittsbürger keine große Rolle spielt?

Kurz und gut: Willst du einen historischen Roman schreiben, musst du schon auch selbst recherchieren. Und da solltest du erstmal mit den generellen Lebensumständen anfangen. Dann kannst du auch gezielt nachfragen, wenn du Hilfe brauchst, statt hier mit sowas

Bitte reich und arm und jedes Geschlecht.

anzurücken.

Und mit pampigen Kommentaren hat man noch nie die Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen gesteigert.

Kommentar von Annie8 ,

Wie viel ich recherchiere, kann niemand wissen. Ich lese Bücher von dieser Zeit, um mehr darüber zu erfahren und die Buch Idee habe ich schon seit ca. einem halben Jahr. Ich habe mich mit den Lebensumständen auseinandergesetzt und das ist sicher nicht die einzige Recherche für dieses Buch. 

Wie gut ich schreibe, weiß ich selbst. Sicher nicht perfekt, aber so gut, dass mich meine Professoren immer vorlesen haben lassen und von meinem Schreibstil begeistert waren. 

Ich weiß schon selbst, ob ich schreiben soll. Und die Antwortet lautet: ja. 

Wenn man im Internet nicht genügend Information findet und am Wochenende kein historisches Buch bei der Hand hat, kann man doch mal eine Frage stellen. Wofür gibt es diese Website denn? 

Annie

Kommentar von Jerne79 ,

Am Tag deiner Frage konntest du noch nicht einmal eine historische Einordnung eines anderen Lesestoffes vornehmen. Übrigens etwas, das man innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe einer Suchmaschine hätte herausfinden können. Einen Tag später behauptest du, du hättest recherchiert.

Mit Verlaub, dann ist deine Recherche nicht ausreichend.

Soviel Ego, so wenig Einsicht. 13 sein kannst du mächtig gut.

Kommentar von Annie8 ,

Ich habe recherchiert, ob du es glaubst, oder nicht. Den Inhalt des Buches kannte ich schon seit einem halben Jahr, meine einzige Frage war der Modestil. Dass dabei so eine Streiterei herauskommen kann, war mir davor unbekannt. 

Jawohl, ich bin 13 und was mein Ego und meine Einsicht anbelangt, liegst du im Unrecht. Ich mag es nur nicht, wenn man behauptet man wüsste etwas über eine Person besser, wenn man sie nicht einmal kennt. 

Kommentar von Jerne79 ,

Der Knackpunkt ist, dass ich dich nach dem bewerte, wie du dich gibst. Und deine Recherche nach dem, was du hier demonstrierst. Über dein Alter habe ich mich erst informiert, als du dich so aufgeblasen hast und ich mir dachte "7 wird noch nicht so lange her sein".

Statt jetzt dauernd zu tönen, wieviel Erfahrung du hast und wieviel du weißt, solltest du vielleicht auch mal überlegen, wieviel du nicht weißt. Was völlig normal ist, wenn man 13 ist. Da muss man nicht alles wissen. Aber dann darf man sich eben auch nicht als wissend darstellen und würde ab und an gut fahren, wenn man auf Leute hört, die fast dreimal so alt sind und zum Thema ein Vielfaches an Erfahrung haben, es sogar beruflich betreiben.

Und was das Argumentieren und Diskutieren betrifft: Wenn du schon vehement widersprichst, solltest du schon auf die Argumente des Gegners achten und nicht aus Empörung alles abfeuern, was dir in die Finger kommt. Am letzten Beispiel: Auch wenn du den Roman schon vor einiger Zeit gelesen hast, wäre es doch ein Leichtes, die Zeit, in der er angesiedelt ist zu googeln.

Darüber hinaus muss man schon auch auf vergangene Argumente achten. Du sagst, du hast recherchiert. Über welche Zeit, wenn du doch nicht weißt, wann das Buch spielt? Und wenn du beispielsweise das 19. Jh. in den USA recherchiert hast, warum kannst du dann keine zeitliche Einordnung des Romans vornehmen?

Warum ich dir das alles aufdrösle? Nicht nur eine vernünftige Recherche ist wichtig, wenn du einen Roman schreiben willst. Es gilt eine Menge Fäden in der Hand zu behalten. Du hingegen verhedderst dich schon in einer Diskussion, deren Ausgangspunkt der gut gemeinte Rat war: Mädel, recherchier gründlich, sonst wird das nix.

Kommentar von Annie8 ,

Ich möchte hier absolut nicht streiten. Das war und ist nicht meine Absicht. 

Und ich wusste von welcher Zeit mein Roman handeln sollte: vom 19. Jahrhundert. Ob es nun 1845 oder 1877 sein soll ... da war ich mir noch unsicher. 

Ich habe mich mit der Geschichte dieser Zeit befasst, ob es irgendwelche wichtigen Geschehnisse gab, oder nicht. Ich wiederhole es zum X. Mal: Meine einzige Frage war der Modestil! Ob die Hauptperson nun ein weites Kleid, oder einen Rock tragen soll, oder ob es jungen Mädchen schon erlaubt war eine Art Hose - ein Hosen Kleid - zu tragen.

Nicht im Traum habe ich daran gedacht, dabei in so eine Diskussion zu geraten.

....übrigens habe ich mich nicht 'aufgeblasen'. Ich folge nur dem gut gemeinten Rat meiner Professoren und meiner inneren Sehnsucht, zu schreiben. So arrogant es auch klingen mag: Das ist NICHT mein erstes Buch. Zwar bin ich erst 13, das heißt jedoch nicht, dass ich weniger Erfahrung mit dem Schreiben habe, oder schlechter schreibe, als manche Erwachsene. 

Ja, es ist mein erster Roman, der von dieser Zeit handelt - aber irgendwann musste ich es doch 'ansprechen'. Und je früher, desto besser. 

Außerdem habe ich nie behauptet, dass ich sofort anfange, das Buch zu schreiben. Zuerst recherchieren ... das ist doch logo. Aber im Internet steht auch sehr viel Unsinn und wofür gibt es denn diese Website, wenn man nicht mal andere Personen um 'Rat' fragen kann ... vor allem wenn sie es sogar beruflich damit zu tun haben. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, was eine Archäologin mit der Kleidung des 19. Jahrhundert anfangen sollte. Befassen sich Archäologen nicht mit Dingen, die länger her sind, als das Leben meiner Urgroßeltern?!

(immer noch freundlich und nicht aufgeblasen) Annie

Kommentar von Jerne79 ,

Das ist NICHT mein erstes Buch. Zwar bin ich erst 13, das heißt jedoch
nicht, dass ich weniger Erfahrung mit dem Schreiben habe, oder
schlechter schreibe, als manche Erwachsene. 

Doch, das klingt mächtig aufgeblasen. Vor allem, wenn du mit Erwachsenen mit Schreib-, Recherche- und Lebenserfahrung sprichst.

Es ist auch mehr als grenzwertig, wenn du jetzt anfängst, an meiner Qualifikation herumzubohren, aber gut:

1. Archäologen befassen sich mit ganz unterschiedlichen Zeiträumen, da wo ich arbeite, reicht das bis zum 2. Weltkrieg

2. Haben Archäologen der Prä-Bologna-Ära auch Nebenfächer studiert, häufig wie in meinem Fall Geschichte.

3. Ist historische Kleidung auch eines meiner privaten Interessensgebiete. Eines, zudem ich aufgrund meines beruflichen Hintergrundes natürlich einen guten Zugang habe. 

Das alles heißt aber nicht, daß ich dir die Recherche für dein Buch abnehmen werde. Es hieße, dass ich bei konkreten Fragen helfen könnte.

Beispiel:

oder ob es jungen Mädchen schon erlaubt war eine Art Hose - ein Hosen Kleid - zu tragen.

Frauen in Hosen waren eine Ausnahmeerscheinung. Gab es sie? Ja. Waren sie die Regel? Nein.

Meine einzige Frage war der Modestil! Ob die Hauptperson nun ein weites
Kleid, oder einen Rock tragen soll, oder ob es jungen Mädchen schon
erlaubt war eine Art Hose - ein Hosen Kleid - zu tragen.

Nein, deine Frage war ein gewünschter Rundumschlag.

Bitte reich und arm und jedes Geschlecht.

Das ist nunmal hier nicht leistbar.

Nochmal: Fang an, Inhalte zu verarbeiten, statt dauernd Erklärungen abzugeben. Du stellst hier eine Fassade aus Papier auf, die man schon bei der geringsten Berührung durchbricht und die vor allem verhindert, dass das, was vielleicht sogar tatsächlich dahinter steht, übersehen wird. Mir ist klar, dass 13 ein tolles Alter ist, um Kritik einfach abperlen zu lassen, aber so wird es wirklich schwer frür dich werden, nicht nur beim Schreiben.

Ich verabschiede mich aus dieser offenbar sinnlosen Diskussion mit zwei wirklich gut gemeinten Ratschlägen:

 

1. Statt dauernd zu erklären, was du alles kannst und weißt (und das aber gleichzeitig durch deine Fragen und Aussagen zu negieren), ZEIG, was du weißt. Damit fährt man deutlich besser im Leben. Gleichzeitig ist es die wichtigste Regel beim Schreiben: Show, don´t tell.

Daraus resultierend:

2. Stell vernünftige Fragen, bei denen man auch merkt, dass du selbst schon etwas getan hast, dann wird man dir auch helfen.

Kommentar von Annie8 ,

Schau mal, ich verstehe nicht warum wir hier streiten. 

Vielleicht kenne ich mich mit dem Modestil des 19. Jahrhunderts nicht aus. Ja, mag sein. Ist ja auch nicht lebensnotwendig, aber das war der Grund, weshalb ich hier nachgefragt habe. Nicht weil ich eine Streiterei aufhetzen wollte. 

Und es tut mir leid (ernst gemeinte Entschuldigung) wenn ich die Aufgaben einer Archäologin infrage gestellt habe, ich habe bloß auf meine Mama gehört, die auf meine Frage geantwortet hat, dass sich Archäologen mit früherer Zeit befassen. 

Und ich möchte absolut nicht aufgeblasen klingen. Ich habe wirklich kein großes Ego, wie du glaubst. Manche sagen sogar ich habe (fast) kein Selbstbewusstsein. Das hat sich aber erst entwickelt, denn früher war das nicht so. Ich mag es nur nicht, wenn man mir davon abrät zu schreiben, weil es einfach DAS ist, was ich machen will. Meine Sehnsucht. Das klingt vielleicht seltsam, aber das kümmert mich nicht. Ich liebe das Schreiben und ich habe bei anderen Büchern nie die Hilfe von einer Website, wie dieser, gebraucht, aber wenn ein Buch von einer Zeit handeln soll, in der ich mich nicht so gut auskenne, dann kann ich ja auch nicht einfach drauf los schreiben. Wie du schon sagtest: zuerst recherchieren. 

Ich versuche auch, um meinen Schreibstil auszubauen und zu verbessern, möglichst viele qualitativ hochwertige Bücher zu lesen, die der Weltliteratur angehören. Wie zum Beispiel Oliver Twist (alle Charles Dickens Bücher), Anne Franks Tagebuch, Der alte Mann und das Meer, Robinson Crusoe, Gullivers Reisen, usw.. auch wenn es jetzt nicht die allerbeste ausgezeichnete Literatur ist, habe ich alle Harry Potter Teil gelesen usw.... 

Und ich will hier nicht Angeben, das war nie meine Absicht. Für mich gilt auch: Schule vor Schreiben. Auch wenn das nicht ganz in meinen Sinn passt, aber ich machs trotzdem. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Erwachsene glauben, Kinder können das nicht, nur weil sie eben ... Kinder sind. Ich kann schreiben. Ich bin zwar erst 13, ich weiß dass ich jung und in vielen Bereichen auch noch unerfahren. Aber wenn ich eins weiß, dann dass ich schreiben kann. Und auch will. Und ich werde es auch immer tun und meinen Enkelkindern noch diese 'Westerngeschichte' vorlesen und ihnen von diesem Streit hier erzählen. Dass Menschen manchmal über Dinge diskutieren können, auch wenn sie das Gegenüber gar nicht kennen. Ich hoffe, ich habe damit keine weitere Diskussion entfacht. Über die Eitelkeit eines 13-jährigen Mädchens. Denn wie gesagt, das war und ist nicht meine Absicht. :)

Wenn meine Professoren mich nicht meine Schularbeiten und Aufsätze vorlesen lassen würden und nicht meinen, ich könne mal eine Schriftstellerin werden, dann würde ich hier schon längst nicht mehr diskutieren. :)

Nein :) das ist nicht nur eine Phase :) denn ich liebe das Schreiben :)

Kommentar von Jerne79 ,

Ich habe nie behauptet, dass du nicht schreiben kannst, ich habe gesagt, dass die Dauer des Ausübens des Schreibhobbies kein Indikator für Qualität ist. "Ich schreibe seit xy Jahren" heißt halt nicht automatisch, dass jemand gut schreibt, bedeutet aber auch nicht das Gegenteil. Was ich aber beobachte, ist deine Tendenz, dich zu verzetteln und mit vielen Worten nicht auf angesprochene Probleme einzugehen.

Mag sein, dass du im realen Leben völlig anders bist, hier wirst du aber nach dem beurteilt, wie du dich gibst. Mag sein, dass das ein Selbstbewusstsein ist, das du vor dir her trägst und sonst gar nicht hast. Hier scheint es, als wärst du damit ganz gut ausgestattet.

Vergiß nicht: Erwachsene waren schonmal 13, du warst aber noch nicht erwachsen. Mag sein, dass viele Erwachsene vergessen, wie sie sich als Teenager gefühlt haben, mir ist das jedenfalls noch sehr präsent. Ich habe im gleichen Alter wie du zu schreiben begonnen, habe zwischen 13 und 18 einen enormen Output gehabt.

Ich habe nie gesagt, dass du etwas aufgrund deines Alters nicht kannst, sondern dass du dich deinem Alter entsprechend benimmst. Das ist ein deutlicher Unterschied. Beispiele dafür habe ich im Verlauf der Diskussion genug gebracht, da brauche ich micht jetzt hier nicht wiederholen.

Im Moment argumentierst du in die Luft. Du erläuterst Sachen, die nicht einmal themenrelevant sind, auf die Themenbezüge gehst du gar nicht ein.

Niemand behauptet, du kannst nicht schreiben. Woher auch, ich habe keine Leseprobe, anhand derer ich das beurteilen kann.

Im Kritik steht deine Herangehensweise an die Recherche, und da gestatte ich mir zu behaupten, dass ich als jemand im zarten Alter von 37 mit einem abgeschlossenen Studium der fraglichen Fachrichtung und Schreiberfahrung, die länger zurückreicht, als du am Leben bist vielleicht doch die Situation ganz gut einschätzen kann.

Und was du da hier gezeigt hast, ist nunmal nicht der Brüller. Die Zeit, in der "Unsere kleine Farm" spielt, lässt sich in Windeseile googeln. Hast du nicht getan. Deine Frage nach Frauen in Hosen im 19. Jahrhundert lässt sich mit den richtigen Suchbegriffen ebenfalls in weniger als einer Minute zumindest anreißen. Gleiches gilt für Kleidung generell. Und wenn man mit den deutschen Suchbegriffen nichts findet, sucht man sich eben die englischen raus. Mit 13 müsstest du da zumindest soweit sein, dass es für eine Bildersuche reicht und du dir den Text zusammenstöpseln kannst.

Nichts davon hast du gemacht. Das ist das Thema. Nicht dein Alter, nicht deine Schreibkünste. Und aufgrund dieser Fragen, die du nicht selbst recherchiert hast, drängt sich nunmal der Schluss auf, dass du bei der Recherche noch einiges dazuzulernen hast. Punkt. Ist es normal, dass man mit 13 nicht alles kann? Ja. Aber wenn man dir das sagt, willst du nicht hören, dass du etwas eben nicht kannst, weil du noch sehr jung bist. Man wird aber nur durch Erfahrung besser. Und davon hat man nunmal mehr, wenn man älter ist. Wenn du nicht einsiehst, dass du Lücken hast, wirst du dich auch nicht verbessern.

Lerne zu recherchieren. Wenn du dabei Hilfe brauchst, frag nach.

Und lerne vor allem, kritikbezogen zu diskutieren. Dir selbst zuliebe. Durch das Internet hast du einen großen Vorteil: Du kannst nochmal nachlesen, was passiert ist und vielleicht mal versuchen, unaufgebracht über den Inhalt nachzudenken.

Kommentar von Annie8 ,

Ich bin nicht aufgebracht :). Ich weiß, dass man mit 13 nicht alles weiß und in vielen Bereich noch unerfahren ist und ich weiß auch, dass ich noch jung bin. Ich möchte mich auch gar nicht älter darstellen, als ich überhaupt bin. 

Ich vertrage Kritik und sehe sie, wenn sie stimmt, auch ein. Und ich habe auch recherchiert. Ja, vielleicht nicht gut genug, aber oft kann man von Leuten mehr (wahrheitsgetreues) erfahren, als von der Suchmaschine. Und die Personen, die hier, auf meine Frage antworten, interessieren und befassen sich höchstwahrscheinlich mit diesem Thema, und das Internet....

Sicher gibt es tausende von Fotos mit alten Kleidern, aber wie lautet die Namen?! Das ist es ja, was ich brauche ;) ich könnte sie natürlich auch beschreiben, aber jedesmal, wenn ich sie kurz erwähne?! Naja...das ist der Grund, weshalb ich nachgefragt habe. Weil ich schon genug Zeit mit der Recherche anderer geschichtlicher Dinge für mein Buch beansprucht habe und diese Kleinigkeit in Sekundenschnelle regeln kann. Mit dem Link zu einer Website, zum Beispiel. So wie es MaggieundSue und Chilliboss getan haben. :) Denn dann könnte ich meine Zeit für andere Recherchen verwenden und muss nur auf der geratenen Website nachschauen. Immerhin habe ich ja auch noch die Schule zu erledigen und alle Aufgaben, die sie mit sich bringt. Ja, Erwachsene haben auch Jobs ... das weiß ich ;) 

Jedenfalls möchte ich mich nicht als die zickige pubertierende 13-jährige Göre geben, denn so bin ich absolut nicht. Weder hier, noch im 'real life'. Und falls das jedoch so rüber gekommen ist, dann war das nicht meine Absicht. 

Und danke mit dem Tipp, auf Englisch zu suchen. Ich muss ehrlich sein, auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen. ;)

Kommentar von Jerne79 ,

Sicher gibt es tausende von Fotos mit alten Kleidern, aber wie lautet die Namen?!

Dass ich dir das für die wichtigste Kleiderform der Epoche sogar gesagt habe, hast du gar nicht gemerkt, oder?

Weil ich schon genug Zeit mit der Recherche anderer geschichtlicher
Dinge für mein Buch beansprucht habe und diese Kleinigkeit in
Sekundenschnelle regeln kann


Auch das hast du offenbar nicht verstanden. Historische Kleidung ist ein sehr weites Feld, was korrekt ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die du nicht genannt hast und auch nicht nennst.

Ich kapituliere.

Kommentar von Annie8 ,

Eigentlich habe ich in meinem letzten Kommentar versucht wieder Frieden zu schließen. Smileys ... habe mich für den Tipp, auf Englisch zu suchen, bedankt. Aber wenn das Gegenüber das nicht merkt, kann ich auch nichts machen.

Und zu dem 'sicher gibt es tausende Fotos mit alten Kleidern, aber wie lauten die Namen?!': Das Frage- und Rufzeichen sollten darauf hindeuten, dass es die Absicht meiner Frage war, als ich sie hier gestellt habe und nicht, dass ich dich in der letzten Nachricht fragen wollte. 

Und natürlich ist die Kleidung ein sehr weites Feld. Aber ein Link wie MaggieundSue und Chilliboss ihn geschickt haben, ist auch sehr hilfreich. Jedoch wird sie in vielen - wirklich wertvollen Büchern - nicht einmal erwähnt, was in einem Fall auch nicht so sein sollte.

Und kapitulieren ....

Kommentar von Jerne79 ,

Ich kapituliere, weil ich hier gegen eine Wand rede. Und ehrlich gesagt wird mir meine Zeit dafür langsam, aber sicher zu schade.

Wir scheinen hier ein massives Kommunikationsproblem zu haben. Ich versuche, dir zu vermitteln, dass es eben mit einem Link, einem Namen, ein paar Sätzen nicht getan ist, weil historische Kleidung deutlich komplexer ist. Entweder kann ich das nicht begreiflich machen oder du nicht begreifen.

Im Übrigen gibt es reihenweise Literatur zu historischer Kleidung, auch das wurde eingangs schon gesagt. Und wenn du einfach mal sagen würdest, was du konkret suchst, hätte man dir schon lange helfen können. Aber ich wiederhole mich, und dazu habe ich wie gesagt keine Lust mehr.

Wenn du meinst, dass dir ein pauschaler Link zur Kleidung des 19. Jh. mit ein paar Modekupfern und ein Link zu Reenactor-Kleidung reichen und das Thema damit erschöpft ist, meinetwegen. Es ist nicht mein Buch.

Und das alles meine ich nicht aggressiv, sondern resignierend und kapitulierend. Wie auch sonst in dieser Frage, nachdem ich mit eindringlich ja gescheitert bin. Es gibt also keinen Frieden zu schließen, weil er nie gebrochen wurde. Trotzdem bin ich jetzt raus. Einfach weil es nichts bringt und niemand etwas von dieser Diskussion hat.

Kommentar von Annie8 ,

Du redest hier gegen keine Wand. Ich nehme alles zur Kenntnis und vesuche auch langsam aus dieser Diskussion herauszukommen. 

Unzählige smileys....

Antwort
von MaggieundSue, 50

Pionierkleidung ?

Dies könnte eventuell helfen !??

http://www.indian-spirits-trading.de/galerie_kleidung-siedler.htm

Antwort
von Chilliboss, 32

Vielleicht hilft das etwas.

http://www.historical-costumes.eu/de/Biedermeier.html

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