Frage von narUt0, 122

Welche Kampfsportart-Wie Angst überwinden?

hallo Leute, ich hab eine frage welche kampfsportart ich probieren sollte um mich am besten zu verteidigen.Früher hab ich taekwondo gemacht, damals war ich aber noch in der Grundschule.. Ich such eher eine Kampfsportart die mir meine Angst wegnimmt wenn jemand vor mir steht und Stress macht.Das ist mir wirklich wichtig! Vor einigen Wochen hat ein Junge seine Freundin geschlagen, so krass, dass die sogar geblutet hat. Das Mädchen war grade mal 14 und er schon 17. Keiner hat ihr geholfen obwohl so viele Leute da waren.Ich konnte mir das nicht ansehen und bin dazwischen gegangen. Aufeinmal fing der Junge an mich anzugreifen (ich bin 18). Ich hab mich natürlich gewehrt und hab ihn auch "verkloppt". Danach kam er zurück mit mehreren Leuten und einer von denen hat in mein Gesicht geschlagen, ohne dass ich es gesehen hab. Ich hab eine Platzwunde bekommen, die verheilt ist aber man sieht noch die Narbe.. Jedenfalls hab ich nach dem Schlag garkein Schmerz gefühlt obwohl es echt heftig war und es extrem geblutet hat. Doch ich hatte diese starke Angst dem Jungen es heimzuzahlen.Eigentlich bin ich in solchen Sachen sehr selbstbewusst aber wenn es hart auf hart kommt krieg ich immer viel zu viel Angst und schlag mich nur wenn ich mich währen muss. Das Enttäuschende war, dass ich nach dem Vorfall das Mädchen wieder mit dem Jungen zusammen gesehen habe wie sie sich umarmen.. hab auch mitgekriegt dass sie von ihm sogar ins Koma geschlagen wurde.. Die Narbe hab ich also ganz umsonst bekommen.. Ich verstehe Mädchen einfach nicht.. Sie hat noch nichtmals Danke gesagt.. und lernt nicht aus ihren Fehlern.. Naja.. Habt ihr irgendwelche Vorschläge welche Kampfsportart in solchen Situationen gut währe und vorallem mir die Angst wegnimmt denn das ist bei mir das größte Problem.. ich bin nähmlich nicht schwach ganz im Gegenteil.. nur diese Angst macht mir sehr viele Probleme .. Danke schonmal an alle die helfen :)

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Antwort
von Fadox45, 68

Hallo,

Eigentlich stärkt jede Kampfsportart das Selbstbewusstsein. Mir Boxen könntest du deine Geschwindigkeit verbessern (gegen unvorhergesehene Schläge) aber alleine hast du gegen mehrere Gegner kaum eine Chance.

Das mit der Platzwunde tut mir leid und Gute Besserung.

Schau dich einfach mal um und mach mal Probestunden bei verschiedenen Kampfsportarten und du wirst die richtige finden.

LG

Kommentar von narUt0 ,

an boxen hab ich auch schon gedacht. Vielen Dank für deine Antwort :)

Antwort
von FRECHDACHS1505, 61

Auch wenn es dir nicht hilft, hast du meinen größten Respekt! Ich habe mir vorgenommenin solchen Situationen immer einzugreifen, aber wer weiß, wie das sein wird, wenn es mal dazu kommt. Kurz gesagt: Ich habe Angst, dass ich dann vor Ort kneife. 

Die Welt braucht mehr Menschen wie dich! 

Kommentar von narUt0 ,

Vielen Dank :) ich bin halt so einer der eingreift wenn jemand gemobbt oder geschlagen wird kann da nicht einfach zusehen ^^ auch wenn sie zu zehnt sind

Kommentar von FRECHDACHS1505 ,

Mein persönliches Vorbild! Solltest du aber auch für jedermann sein. Hoffe, dass Ich eingreifen werde, wenn mir mal so etwas passiert.

Kommentar von narUt0 ,

Ich hoffe mal, dass du nie in solch eine Situation geräts.. falls doch wünsch ich dir jetzt schonmal viel Glück :) ich hasse Menschen die einfach so zusehen obwohl sie helfen könnten. Auch wenn man Angst hat sollte man sich überwinden und sich in die Rolle des Opfers hineinversetzen

Antwort
von laserstrahl, 40

Es gibt total viele kampfsport und kampfkunst arten du musst es dir wirklich selbst anschauen und entscheiden was für dich das beste ist mir würde jetzt folgendes einfallen : boxen, wing chun oder systema. Systema ist die kampfart die auch im russischen militär verwendet wird das heißt du lernst dort auch elemente wie du jemanden entwaffnen kannst. Es gibt sachen in denen du irgendwelche choreographien lernst und dann diese in denen du lernst wie man sich am effizientesten verteidigt letzteres ist empfehlenswerter da es dir in alltagssituationen mehr nutzen wird. Falls du einen kampfsport lernst musst du bedenken dass dein gegenüber im ernstfall keine regeln befolgen wird so wie es im sport üblich ist. Viel Glück!

Kommentar von narUt0 ,

systema hab ich noch nie gehört, also danke für den Vorschlag deswegen hab ich nähmlich auch hier gefragt. Krav maga ist auch so ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass es die Israelis im Millitär lernen. Nur sind solche Kampfsportarten wie Systema oder Krav Maga die wirklich in der wirklichen Welt nützlich währen wie z.B. bei Überfällen oder Selbsverteidigung nicht so verbreitet in Deutschland. 

Kommentar von laserstrahl ,

ja das stimmt du musst schauen was in deinem umfeld verfügbar ist grundsätzlich ist es ja so dass dir jedes kampftraining nützt wenn es mal hart auf hart kommt

Antwort
von 2002chris, 7

Also ich würde dir empfehlen erst gar keine Kampfsportart zu erlernen da diese sehr unrealistisch sind und nur (wenn überhaupt) bei Konfrontationen helfen bei denen du nur einen Gegner hast ich würde dir mal Krav Maga empfehlen ist sehr realistisch da der Grundsatz ist dass du alles das du zur Verfügung Hast nutzt sei es ein Handy oder ein Schuh (ja ich meine es ernst man kann sich mit nem Schuh super verteidigen und hat auch immer mindestens einen dabei :D)um dich zu verteidigen kannst dich ja mal schlau lesen wenns dich interessiert ich kann dir auch noch sagen dass Krav Maga den israelischen Polizisten und dem israelischen Militär beigebracht wird

Außerdem lernt man dabei auch sich gegen größere Gruppen zu verteidigen und man lernt nicht wie man alle zusammenschlägt

 und für alle die es mir nicht glauben wollen dass man sich Effektiv gegen größere Gruppen wehren kann können mich gerne kontaktieren und ich werde es euch erläutern

Ich hoffe ich konnte dich überzeugen ich Kann nur aus Erfahrung sprechen inzwischen hab ich keine Angst mehr vor egal welcher Konfrontation da dieses Konzept nenn ich es mal sehr viel Sicherheit gibt und man wie gesagt lernt alles zu nutzen was man zur Verfügung hat

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Christian

Antwort
von Dracn, 24

Bin ein großer Fan vom MMA und Brazilian Jiu Jitsu im Speziellen. Du lernst alle Elemente die bei einem Kampf wichtig sind - seien es Tritte, Schläge oder der Bodenkampf - und kannst das gelernte außerdem im Sparring anwenden. Das Anwenden fehlt leider bei Selbstverteidigungsarten, ob es letztlich funktioniert findet man da leider erst heraus, wenn man einmal in einer ernsten Situation steckt. 

Bjj ist besonders empfehlenswert, da früher oder später jeder Kampf auf dem Boden endet. Wenn du miserabel im Boxen und Treten bist, dafür 1a am Boden, wird dein Gegenüber keine Chance haben. Kannst dir ja mal die ersten Kämpfe der UFC angucken. Da gab's weder Handschuhe, noch Mundschutz und Royce Gracie hat damals mit Bjj alles gewonnen.

Aber gut, dass du so gehandelt hast, ich war leider noch nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort um sowas zu verhindern.

Kommentar von narUt0 ,

in Straßenkämpfen finden die Kämpfe meistens im Stehen statt oder enden halt damit dass einer auf dem Boden liegt hab leider viel Erfahrung damit, weil ich den ganzen Tag unterwegs bin mit Freunden. Bjj könnte aber nützlich sein wenn man den gegner als erstes auf den Boden wirft und weil er höchstwarscheinlich keine Erfahrung bei Bodenkämpfen hat leicht gewinnen.. hmm daran hatte ich noch nie gedacht. Danke für den Vorschlag! :)

Antwort
von HavenT, 53

Kickbox vielleicht :) .Das mache ich auch und es ist wirklich sehr hilfreich .Ich war mal in der fast gleichen Situation und der Kerl da hat nen ordendlichen Tritt in die Eier bekommen .

Kommentar von narUt0 ,

In die Eier :o als ich das gelesen habe hab ich aus reflex meine eigenen gehalten :D hoffentlich hat er es verdient ^^ 

Danke für deinen Vorschlag :)

Kommentar von HavenT ,

Hahah you felt the pain XD Der hats richtig verdient .

Antwort
von peterwimmelwutz, 12

MMA ist sehr effektiv, sparring dort kann ich nur empfehlen. Zum Thema Angst kann ich die ein Buch empfehlen:

https://www.amazon.de/Die-T%C3%BCr-Erfahrungen-eines-Rausschmei%C3%9Fers/dp/3927...

Beschreibung:
Verstehe die Angst! 
„Die Tür“ ist die Biographie von Geoff Thompson, der sich um seine eigene Angst zu bekämpfen, in das Milieu der Türsteher begibt. Seine Variante der Selbstfindung ist realistisch und brutal zugleich. Schonungslos berichtet er in seinem Buch über seine Panikattacken, über die Versuche, sie unter Kontrolle zu bekommen und die Erfahrungen, die er während seiner Zeit in Coventry, an Englands „härtesten Türen“, gesammelt hat.

„Die Tür“ bietet auf dem ersten Blick ein hohes Gewaltpotential und detallierte, aggressive Darstellung der kämpferischen Auseinander-setzungen. Der Autor, Geoff Thompson, konfrontiert den Leser schonungslos mit den schockierenden Situationen, die er als Bouncer (engl. „Türsteher“) erlebt hat.

Obwohl die Schilderungen die Vorlage für eine Hollywood-Produktion liefern könnten, geben sie lediglich die Realität wieder.

„Die Tür“ handelt von Angst. Von der Angst zu versagen, von der Angst zu verlieren und von der Angst eines Menschen, Opfer der Gewaltbereitschaft anderer zu werden!

Geoff Thompson erzählt von Menschen, die Gewalt lieben und sich ihrer bedienen, um andere einzuschüchtern oder gar zu verletzen. Er schreibt über Minderheiten, die durch körperliche Gewalt anderen Leid zu fügen und wie er selbst psychisch unter diesen Gefahren litt. Dabei flüchtet sich Thompson nicht durch philosophische Hintertüren, er lehnt rein theoretische Abfassungen über die Gewaltproblematiken ab. Und so wird dem Leser bereits nach wenigen Kapiteln ersichtlich - um Gewalt zu verstehen, reicht es, von ihr gehört zu haben, um gegen sie zu bestehen, sollte man sich, wenn auch nicht aktiv, direkt mit Gefahrensituationen beschäftigen. Geoff Thompson steht dazu, Gewalt mit Gewalt bekämpft zu haben und gibt so dem interessierten Leser die Möglichkeit, von seinen Erfahrungen zu profitieren.

Bei all seinen Ausführungen läßt der Autor jedoch trotz seiner eigenen Gewalttaten, Kritik an dieser Methode nicht aus und versucht, Wege zur De-Eskalation aufzuzeigen.

Dadurch, daß Geoff Thompson neben seinen „erfolgreichen“ Auseinandersetzungen auch seine eigenen Schwächen offenlegt, erhält der Leser Einblick hinter die Fassaden eines Schauspielers, wie es tausende gibt. Nach außen hin lässig und cool, wird auch Thompson das Gefühl der Angst nie verlieren, aber lernt es, sie zu kontrollieren, sogar zu nutzen. Mit diesen Ausführungen entlarvt Thompson potentielle Gewalttäter auf der ganzen Welt. Seine Schemata, die die Auseinandersetzungen auf eine lebhafte Weise schildern, ermöglichen es interessierten Lesern, gefahrlos Ausnahmesituationen zu erleben.

Eine der treffendsten Schilderung der heutigen Gewaltproblematik, die helfen kann Gefahrensituationen zu erkennen und zu meistern!

LG ~pablo

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