Frage von Mim123, 85

Welche Kampfsportart passt zu mir (mit viel Action)?

Hallo! Ich weiß, dass man vieles im Internet nachlesen kann, aber gibt einfach so eine große Auswahl! Und ich kenne mich überhaupt nicht aus. Zu mir: ich bin ein Mädchen und 14 Jahre alt. Ich habe noch nie einen Kampfsport gemacht, interessiere mich aber sehr dafür. Ich mache sonst auch keinen regelmäßigen Sport bzw gehe ich in keinen Sportverein oder so. Ich bin deshalb aber kein krüppel, ich hab bis jetzt oft HIIT Workouts gemacht, aber ok das ist denke ich jetzt nicht so wichtig. Mir ist es eigentlich egal ob mit oder ohne Waffen. Allerdings bin ich so ein Action Typ. Also richtig schwitzen und auch richtig "reinhauen" können (im Sinne von alles geben). So um sich richtig auszupowern und eben mit Action. Ich denke da aber schon eher an Kampfsportarten wo man als Waffen den ganzen Körper einsetzt, also auch tritte. Boxen ist deswegen nicht so meins. Faszinieren tun mich japanische und chinesische Kampfsportarten oder ähnliche. Nur viele sind oft ziemlich langsam und mir fehlt da ein bisschen der "richtige Kampf". Ich hoffe es gibt etwas, das zu mir passt xD. Wenn ja, würde ich mich der über antworten freuen! Lg Mim123

Antwort
von Shiranam, 24

Es ist nicht unbedingt eine Frage der Kampfkunst/ Kampfsportes/ Selbstverteidigung, ob das Training körperlich anstrengend ist, sondern es ist mehr vom Trainer und dessen Lehrart abhängig.   

Was wohl überall gleich ist: Zunächst werden die Techniken langsam geübt, um das richtige Bewegungsmuster zu verinnerlichen. Erst dann kann man die Geschwindigkeit steigern. Ob auch schnell trainiert wird, Drills verwendet werden, Sparring stattfindet, hängt vom Trainer ab. Darum schau Dir ruhig auch mehrere Schulen derselben Sportart an.  

Aber Du hast recht, einige Schulen verwenden seeehr viel Zeit mit dem Aufwärmen. Da fällt mir spontan Ving Tsun und Kickboxen ein. Beim Krav Maga ist eher das Training selbst körperlich sehr fordernd.  Beim Wing Tsun gibt es Schulen, wo man die ganze Zeit nicht einmal schwitzt und welche, wo man jede Trainingseinheit ausgepowert wird.   

Probier einfach alles in erreichbarer Nähe aus!

Antwort
von jsch1964, 19

Richtig schwitzen und richtig reinhauen kannst Du am ehesten bei Krav Maga, Muay Thai (Thaiboxen), Kickboxen und K1. Geh zu den entsprechenden Vereinen und mach ein paar Probetrainings.

Wenn Du auch Bodenkampf machen möchtest, wäre MMA noch eine Alternative, obwohl ich denke, dass Du dafür noch etwas jung bist.

Beim Taekwondo kommt es auf den Verein und den Trainer an. Da musst Du einfach mal ausprobieren, ob Dir das Training nicht evtl. zu "luschig" ist.

Antwort
von judgehotfudge, 33

Hallo Mim123,

bei solchen Fragen empfehlen die meisten das, was sie selbst am besten kennen. Das ist auch normal. Letzten Endes bringt es Dich aber bei Deiner Entscheidungsfindung nicht so viel weiter.

Am besten ist es, wenn Du mal ein paar verschiedene Kampfsportarten/Kampfkünste ausprobierst. Es ist schließlich eine sehr persönliche Entscheidung. Die Kampfsportart/Kampfkunst muss Dir Spaß machen und Du musst Dich auch in der Gruppe und mit dem Meister/Trainer wohl fühlen. Alles Dinge, die Du nur durch Ausprobieren herausfinden wirst. Wohlgemerkt: durch Ausprobieren, nicht durch Zuschauen!

Ich selbst mache Kung Fu (Shaolin) und würde Dir auch empfehlen, das mal auszuprobieren, weil es sehr vielseitig von den Techniken her ist und Körper und Geist gleichermaßen trainiert.

Antwort
von Hamburger02, 21

Habe Taekwondo, Karate und Kung Fu trainiert und empfand das Trainig für Teakwondo dabei als das körperlich härteste.

Kommentar von Mim123 ,

Hallo, taekwondo hab ich mir auch schon mal angeguckt. Bis jetzt finde ich das tatsächlich am interessantesten und ich werde wahrscheinlich mal eine probestunde nehmen. Mein Problem ist allerdings, dass ich Angst vor überkopfsachen habe und die machen da ja auch Saltos usw. Es ist nicht so, dass ich mich nicjt irgendwann dazu überreden kann zB einen Handstand zu versuchen, aber gruselig finde ich es trzd und ich kann weder Handstand noch Rat noch sonst Iwas... Deswegen weis ich nicht, ob taekwondo in dem Sinne was für mich wäre, obwohl ich es echt super gerne machen würde

Kommentar von Hamburger02 ,

Ach da mach dir mal keinen Kopf. Solche Kunststückchen kommen erst bei den hohen Gürteln vor. Im normalen Training spielt das keine Rolle. Für eine Selbstverteidigung reicht es schon, einen technisch sauberen Fußstoß in die Magengegend zu setzen.

Und Sinn des Trainings ist es ja, zum einen eine hohe Dehnung und Elastizität sowie eine hervorragende Körperbeherrschung zu lernen. 14 Jahre wäre da schon ein gutes Einstiegsalter. Mit Mitte 20 kannst du dann Sachen, über die du heute nur staunen kannst.

Kommentar von FabiolaxD ,

Genau, Hamburger02 hat Recht . Das was man auf YouTube sieht ist nicht das, was die ganze Zeit beim training gemacht wird. Wie es sich anhört würde TKD schon recht gut zu dir passen. Du musst mal gucken ob es in deiner Gegend verschiedene Vereine gibt, denn grade beim TKD kann sich der Trainingsstil stark unterscheiden. Man kann entweder entspannte Selbstverteidigung machen und Formen ("Katas") laufen, oder hartes Wettkampftraining machen (also echter Zweikampf mit schutzausrüstung und so). Für beides sollte man gründlich die Techniken lernen.

Antwort
von Wepster, 20

Hey...Also erstmal müsstest du dich entscheiden ob du eher Kampfkunst oder Kampfsport machen willst. Und wenn du was gewählt hast dann warum du das willst. Einfach der Bewegung wegen kannste du auch TaeBo (Aerobic, Tanz, Kampfsport) machen. TaeBo ist speziell zum auspowern, aber kein Kampf im eigentlichen Sinne. Im Kampf gehts entweder um Sieg oder Niederlage, selten benutzt man Kampfsport als reinen Sport um mit anderen sich zu messen. Es gibt zwar Richtungen wie Meditation (ThaiChi, ChiGong), und natürlich Tradition (Ninjutsu, Sumo, KungFu) und Selbstverteidigung (WingTsun und alles andere auch außer vielleicht Sumo), und man kann alles mit Sport verbinden, aber wenn du fighten willst, gegen andere, als Sport, dann denke ich du könntest Judo machen oder auch Karate mit viel Körperkontakt. Wobei bei Karate die Kampfe auch eher kurz sind und nicht viel passiert, wie im Film. Ich dachte erst an MuayThai, aber da ist auch Boxen dabei und viel Tradition, nicht japanisch. Habe paar Monate Wing Tsun gemacht, da kannst du theoretisch auch Powern, Schläge und Tritte sind dabei, aber auch viel Diszipin, Lernen, WT ist aber Kampfkunst (Tradition und Selbstverteidigung) Selbstverteidigung mit allen Mitteln, inkl. tödlichen Backpfeifen...für viel Beinarbeit nimmt man für gewöhnlich Taekwondo...Zu den richtig harten Jungs/Mädels gehste mal in den "Käfig", MMA (mixed martial arts)-Freaks, zu UFC, die sich die Nase blutig prügeln, nennt sich auch "Ultimate Fight"...aber für ein Mädchen ist das sicher nichts schönes.

Die meisten jap. Stile sind eher Meditation oder Tradition. Kampf wird da jeweils eher vermieden, aber wenn es dazu kommen muss, hat der Erfahrene die besseren Karten. Man kann aber jeweils die einzelnen Katas und Bewegungen je mit Kraft ausüben.

Kleine Mädchen bleiben da besser beim "Haare ziehn" :)

Kommentar von FabiolaxD ,

Naja MMA kann auch von Mädchen gemocht werden, siehe Ronda Rousey. Allerding bräuchte man dafür wohl erst ein paar Erfahrungen in grundlegenderen Sportarten. ...

Kommentar von Wepster ,

Ja stimmt, okay, die hab ich glatt ausgeblendet, ist aber trotzdem selten...sicher MMA heißt ja nicht umsonst so :D

Antwort
von Meiky125, 37

dieses japanische schwertkampf habe aber den namen vergessen bin mimig kein sport fan

Kommentar von Purphoros ,

"Kendo" von Ken=Schwert + Do=Weg

Kommentar von Meiky125 ,

ok danke

Kommentar von Wepster ,

Kenjutsu = Oberbegriff aller jap. Schwertkünste

Antwort
von Berndino1408, 45

Ich kann dir Nin Nitzu Empfehlen oder Teak VanDu

Wenn dir diese arten zu low sind 4 Finger und ein Daumen gegen WILLI..^^

Kommentar von RefaUlm ,

Nin Jutsu?

Teakwondo?!

Kommentar von judgehotfudge ,

Immer wieder lustig, wenn Leute Sachen empfehlen, die sie nicht mal schreiben können.

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