Frage von Ocarina299, 171

welche Kampfkunst betreibt ihr?

Und wieso habt ihr ausgerechnet diese Kampfkunst genommen?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 128

Ich trainiere seit mehreren Jahren Aikido.

Ich wollte keine Disziplin erlernen, die auf Gewalt, Wettkampf, Egoismus und körperliche Kraft ausgerichtet ist, sondern etwas, das sich positiv auf Charakter und Persönlichkeit auswirkt.

Diese Dinge habe ich im Aikido gefunden, dass mit seinen fließenden Bewegungen, exakten Techniken, dem Waffentraining und meditativen Aspekten genau meinen Bedürfnissen entspricht.

Hier habe ich etwas ausführlicher geschrieben, welche Aspekte ich am Aikido besonders schätze

https://www.gutefrage.net/frage/gute-kampfkunst-gesucht

Hoffe, diese Antwort war hilfreich.

Kommentar von Ocarina299 ,

habe ja wie du weißt auch mal Aikido betrieben und ich muss sagen dass es wirklich eine schöne Kampfkunst ist! :)

Kommentar von DrDollar ,

Ich habe ebenfalls Aikido betrieben, jedoch musste ich leider aufhören! Aber an sich ist dies eine wirklich schöne Kampfkunst! :)

Kommentar von jsch1964 ,

Ich würde mal sagen, dass JEDE der Traditions-Sportarten, die ein  "Do" im Namen haben, genau die Ziele verfolgen, die Du für gut und richtig hältst.

Für den einen ist es dann eben Aiki-Do, für andere Ju-Do, Ken-Do, Karate-Do oder sogar Taekwon-Do.

Fließende Bewegungen, exakte Techniken, Waffentraining und meditative Aspekte findest Du auch in sehr sehr vielen Kungfu-Stilen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Wobei Judo mittlerweile auch Wettkampfsport ist, ebenso wie etwa Vollkontaktkarate, oder Turniere im Taekwondo.

Das wäre für mich persönlich unbefriedigend und entspräche meinem Verständnis vom "Weg" (Do) nicht mehr, da es dann eben doch um Titel und Wettbewerb geht.

Deshalb bin ich so froh über Aikido.

Kommentar von jsch1964 ,

Es hängt vermutlich, wie immer, von der Einstellung des Trainers/Lehrers ab, ob da ein eher wettkampforientiertes oder ein traditionelles Training stattfindet.

Genauso hast Du ja anscheinend mit Deinem Verein Glück gehabt und ich eher nicht. :-) Die Name des Clubs oder des unterrichteten Stils alleine sagt noch nichts über die Qualität der Lehre aus.

Antwort
von jsch1964, 60

Ich habe mit Jiu-Jitsu angefangen und dann, nach ein paar Jahren Shaoiln Kungfu bis zum Meister betrieben. Dazu kam dann in derselben Schule noch ein weiterer Kungfu-Stil, der mehr reine Selbstverteidigung war.

Anschließend war ich bei der Bundeswehr. Da gab es nichts anderes als Taekwondo, also habe ich das gemacht und auch einige Zeit danach noch weiter geführt.

Dann habe ich zwei Jahre lang Aikido gelernt. Möglicherweise war die Schule nicht so der Hit oder meine Erwartungen überzogen. Ich habe jedenfalls immer auf das Aha-Erlebnis gewartet und das Tolle an diesem was-auch-immer (Sport ist es nicht, Kampfkunst ist es aber auch nicht, eher Meditation in Bewegung - zumindest da wo ich war) zu finden versucht, aber ich habe es nicht gefunden. In diesem Sinne kann ich mich der Begeisterung anderer, die hier immer schreiben, leider nicht anschließen.

Danach habe ich immer wieder mal verschiedenste Kampfkunst-Schulen besucht und dort eine Zeit lang mittrainiert, von Judo über Shotokan-Karate bis Wing-Tsun war alles dabei.

Für mich sind, genau wie Enzylexikon solche Dinge wie fließende Bewegungen, exakte Techniken und meditative Aspekte wichtig. Waffen trage ich nicht bei mir, das reizt mich nicht. Ich bin die Waffe. Harte Bewegungen, wie im Karate, liegen mir nicht. Daher würde ich immer zu einem Kungfu-Stil tendieren. Dazu kommt, das ich Tritttechniken, die Ziele oberhalb der Hüfte anpeilen, auch nicht so sehr mag. Ich halte das für Energieverschwendung - auch wenn es schick aussieht. Also scheidet Taekwondo für mich auch aus.

Für die reine Selbstverteidigung finde ich inzwischen Krav Maga sehr reizvoll, auch wenn da das Fließende überhaupt nicht vorkommt.

Letztendlich musst Du für Dich herausfinden, was Dir und Deinen Fähigkeiten und Neigungen am besten entspricht. Wer Wettkämpfe mag, wird etwas anderes wählen, als jemand, der sich nur im Ernstfall verteidigen will. Einer arbeitet lieber mit dem ganzen Körper, ein Anderer hat vielleicht eine Vorliebe für Schläge oder Tritte. Was für mich passt, muss noch lange nicht für Dich passen.

Antwort
von beaven, 123

Habe mit jiu jitsu angefangen und bin jetzt zum kickboxen aber nur weil der verein vom jiu jitsu weniger training hatte ich finde beides hat vor und nachteile jiu jitsu braucht halt sehr viel routine bevor man es wirklich anwenden kann kickboxen ist da etwas "einfacher" aber trotzdem wirkungsvoll

Antwort
von Rottx1512, 67

Mache seit zwei Jahren traditionelles Taekwondo. Angefangen habe ich aus neugier. Habe als Kind hin und wieder ein bisschen Judo trainiert. Hab das allerdings nie ernst genommen. 

Ich empfehle Taekwondo jedem der mehr über Disziplin, Respekt und Selbstvertrauen lernen will. Es ist außerdem sehr empfehlenswert für Leute die ungedehnte Bänder haben. Hier lernt man die verschiedensten Dehnübungen (Auch der Spagat kann erlernt werden). Außerdem spezialisiert sich diese Kampfkunst auf schnelle Beinarbeit sowie Tritte. Das ist im Straßenkampf bzw. in der Selbstverteidigung nicht grade das Gelbe vom Ei, jedoch kann man sich immer irgendwie verteidigen, auch mit Tritten.

Ich habe Anfang Oktober 2014 begonnen und war damals ziemlich übergewichtig und unsportlich: Jetzt, zwei Jahre später, Wiege ich Normalgewicht und ein Kick zum Kopf meines Gegners ist für mich kinderleicht.


Antwort
von 53119, 42

Als erstes Kickboxen um etwas fitter zu werden und mich mit den Grundtechnicken vertraut zu machen, einen festen Stand, mein Gleichgewicht und meine Reflexe zu trainieren.

Danach ins Muay Thai, was eine ganze Nummer härter ist.

Warum ich mich für Muay Thai entschieden habe?

Also als allererstes, es macht mir Spaß!

Es ist auch ein sehr gutes Ganzkörper und Ausdauertraining.

Im Punkto Selbstverteidigung hat es eine hohe Straßentauglichkeit, weil es auch im Ring nur sehr wenige Regeln gibt.

Und es ist einfach ein tolles Gefühl sich hochzuarbeiten, bei jedem Sparring immer besser zu werden und bei Wettkämpfen mit seinen Kollegen mitzufiebern.

Das einzige große Problem beim Muay Thai ist, dass der Bodenkampf eher vernachlässigt wird, weshalb viele es mit BJJ kombinieren.

mfg,

53119

Antwort
von lavienrose, 82

Hey,
habe zuerst mit kickboxen angefangen, hat mir sehr viel spaß gemacht und dadurch habe ich gelernt wie man zuschlagen kann, habe mein Fitnessniveau und meinen Ausdauer trainiert. Danach habe ich mit Wing chun angefangen (Selbstverteigung) war damals auch sehr überzeugt von den Filmen Ip Man und Bruce Lee und wollte es unbedingt ausprobieren. Bei Wing chun gibt es Schülergrade von 1-12 und bei jedem Schülergrad lernst du ein Schwerpunkt kennen. Nun Wing Chun hat mir sehr viel Disziplin beigebracht ich habe trainiert und geübt bis mir der arm abfiel :D. Ich fand das beides eine gute Erfahrung war kannst ja gerne in youtube nachschauen wenn du nicht weißt was wing chun ist.

Lg

Antwort
von Kampfsport15, 90

Ich habe schon Kickboxen, Karate und Taekwondo gemacht, aber nichts ist vergleichbar mit Aikido.

Ich mache jetzt seit einem halben Jahr Aikido, und war seit der ersten Stunde an fasziniert. Die ruhige, entspannte, friedliche Atmosphäre und der respektvollen Umgang beim Training machen für mich Aikido aus.

Im Aikido trainiert man
- Waffenloses Kämpfen (bestehend aus Wurf- und Haltegriffen)
-Kampf mit Waffen (Schwert, Stock, Messer)
-Fallschule (wie fällt/rollt man richtig ohne sich zu verletzen)

Enzykleon hat das bereits alles sehr ausführlich ausgeführt.

Man kann viel beschreiben, aber Aikido kann man nur durch ausprobieren erfahren. Ich kann es nur empfehlen! Mir bringt Aikido (oder die Aikido Philosophie) auch viel für den Alltag. Es lohnt sich auf jeden Fall mal ein Probetraining zu machen!

Kommentar von Ocarina299 ,

habe auch mal Aikido gemacht! es ist wirklich eine Tolle Kampfkunst!

Antwort
von dan1212, 54

Brazilian Jiu Jitsu, wollte anfangs Kampfsport betreiben um auch was zu 'können' und habe ein Kickbox Probetraibibg gemacht. Da ich davor Leistungssportler war (Schwimmen), war das Training zwar schön und interessant, aber vom körperlichen her hatte ich noch Power und bin noch zum anschließenden BJJ Training geblieben, um dies auch zu probieren. Kickboxen hat zwar Spaß gemacht aber irgendwie hat das Gefühl der reinen Machtlosigkeit gegenüber einem besseren Gegner beim BJJ mich für JiuJitsu entscheiden lassen. Ist eine ausgezeichnete SV, wo man bei einem guten Trainier lernt, wie man sich auch richtig in realen Situationen verhält.. Falls du überlegst, welchen Sport/Kunst du betreiben wills, empfehle ich es dir dringenst alles mögliche zu probieren. Probetrainings sind (meistens) umsonst und du kannst selbst entscheiden, was du für effektiv/sinnvoll/erfüllend etc.. findest!

Antwort
von Ako5252, 52

Boxen / Muay thai
Das normale boxen sehr gut für die grundeinstellung und für die kondition und muay thai für das grobe ;)

Antwort
von Cecke, 113

Servus, ich mache seid Jahren Judo, es spricht den kompletten Körper an und stärkt mich mental. Diziplin und Ehrgeiz werden gefördert (auch in anderen Kampfsportarten). Ich habe Judo gewählt, da der Nahkontakt an erster Stelle steht und ich mich außerdem auch im Boden gut messen kann (Würger, Hebel etc.) also. Auf Distanz bin ich zwar schwächer im Kampf, aber ich komme schnell an die gegner ran, ein bis zwei Schläge/Tritte kann man schon aushalten, aber wenn du einmal im ordentlichen Würger/Hebel bist dann ist schnell Ende :)

LG

Antwort
von BlackLunatic, 105

Ich habe leider seit einiger Zeit nichtmehr trainiert, aber meine Kampfkunst war Bujinkan. Eine Verbund aus 9 Samurai und Ninjaschulen.

Erstmal ists natürlich nett für Leute mit faible für Japan, aber vorallem wird mit sehr vielen verschiedenen Waffen gearbeitet, was so mein größter anhaltspunkt war

Antwort
von Tuehpi, 101

Krav Maga

Durch verschiedene Umstände in einem "Demo" Training gelandet. Dabei geblieben. 

Aber, Kampf"kunst" ist es eigentlich nicht. Nicht schön, aber effektiv. 

Kommentar von Shiranam ,

Kunst muss nicht äußerlich schön sein. Und ein echter Kampf ist auch nie "schön", sondern dreckig und häßlich.  

Trotzdem kann Effektivität faszinieren und sich gut anfühlen. Krav Maga ist reine SV, keine Kampfkunst, m.E.n.

Kommentar von Tuehpi ,

Damit hast du vollkommen recht. 

Antwort
von Heddy1, 95

Ich betreibe jetzt schon zirka 7 Jahre Taekwondo
Da diese Kampfsport viel vereint wie zB. der voll Kontakt im Kampf wie auch die Selbstbeherrschung für saubere und ruhige Techniken und noch vieles mehr.

Man schult seine Selbstdisziplin und baut Muskulatur auf.

Es gibt mehrere Bereiche wie zB.
-der Freikampf
-der Formenlauf
-der Freestyle ( mein Lieblings Bereich )

Kannst ja mal bei youtube schauen ✌🏻️
Gruß T.

Kommentar von Shiranam ,

Kenne mich da nicht so aus: 

Was ist denn der Unterschied zwischen Freikampf und Freestyle?

Wie findet denn Freikampf statt? Mit Schutzausrüstung? Voll -  oder Leichtkontakt? Regeln?

Antwort
von DrDollar, 49

Ich habe damals mit Judo angefangen, bis zum gelben Gurt, habe jedoch aufgehört.

Danach fing ich Jahre später mit Capoeira an, doch auch dies schien nicht das richtige zu sein.

Nur einen Monat später habe ich dann mit Aikido angefangen, doch ich musste vorallem aus Zeitgründen aufhören. Ich denke, wahrscheinlich wäre ich dort geblieben.

Doch eigentlich mag ich alle Kampfkünste. Sowohl Aikido, als auch Kung Fu, Capoeira, Muay Thai, wirklich alle sind tolle Kampfkünste.

Vielleicht fange ich ja mal bald wieder an, wer weiß? :)

Antwort
von fragmich11, 60

Ich mache jetzt schon seid ner weile wieder kickboxen,ist ein guter kampfsport,man kann sich wenn es nötig ist selbst verteidigen und außerdem hab ich da durch gut muskeln aufgebaut.Empfehle jedem diesen kampfsport. Lg :)

Antwort
von istayanonym, 9

Ich mache seit ich 6 bin Judo und mich reizt besonders, dass man, wenn man gut sein will immer Disziplin haben muss und hart trainieren muss, andererseits reizt mich auch, dass beim Judo viel Wert auf Wettkampf gelegt wird und wer keine Lust auf Wettkampf mit richtigen Kämpfen hat, kann auf Kata Wettkämpfe gehen, wo es darauf ankommt, dass du Techniken vorführst und besonders sauber ausgeführst. Ausserdem wird man beim Judo für einen Längeren Zeitraum gesperrt, wenn man sich auf offiziellen Wettkämpfen grob unsportlich verhält, zB wenn man dem Gegner nach dem Kampf nicht die Hand gibt.

Antwort
von User5217, 14

Ich habe mich damals für Kickboxen entschieden, damit ich fähig bin mich zu verteidigen und mir die Philosophie der anderen Kampfkünste nicht zugesagt hat, mir war alles zu theoretisch und nicht "aggressiv" genug.

Antwort
von spoceg, 98

Ursprünglich 5 Jahre Judo

Momentan Kendo seit 2 Jahren.

Der Grund warum ich mit Kendo angefangen habe war hauptsächlich das proffessionelle Dojo und die Community.


Antwort
von TheCoomabl, 94

Ich habe Muay Thai genommen (Thaiboxen). Es ist besser für mich weil ich mich richtig währen kann und weiß auch wie man schlägt .

Antwort
von fettarmeBrot, 44

TAEKWONDO! ist einfach die beste aller kampfsportarten. Ist mit vollkontakt und guten drehkicks :D und macht mir einfach so viel Spaß wie kein anderer Sport :)

Antwort
von LilliFlatt12, 43

Ju Jutsu, weil es viele Kampfstile vereint und es bei mir in der Gegend angeboten wird ^^

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