Frage von LadyLawKakashi, 60

Welche Kamera nehm ich nur?

Ich bin kein Anfänger mehr was das Fotografieren angeht und besitze auch mehrere Kameras allerdings alle mit Film. Nun hab ich mir 3 gute Digitale Spiegelreflexkameras rausgesucht da ich mal was neues probieren will. Kann mir jemand eine empfehlen? Zur Auswahl:

-Canon EOS 700D -Nikon D5300 -Canon EOS 100D

Antwort
von Airbus380, 25

Gibt es von deinen "Filmkameras" noch Objektive?

Von den 3 genannten Kameras wuerde ich keine nehmen, weil ich deren kleine Sucherbilder nicht mag und die Canons zudem noch einen Sensor haben, der weit hinter dem Sony Sensor (in Nikon, Pentax und Sony Kameras) zurueck ist.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von BurkeUndCo, 9

Wenn Du jetzt neu mit dem Digitsalbereich anfängst, dann würde ich die Fingger von veralteten Spiegelsystemen lassen und gleich eine der neueren, fortschrittlichen Kameras auss einem spiegellosen System-Programm kaufen.

Den Spiegel brauchte man damals für den Analogfilm. Heute braucht man ihn nicht mehr.

Oder Du hast noch gute Objektive aus Deiner Filmzeit, dann bleibe beim gleichen System, dann kannst Du Deine Objektive weiter verwenden.

Antwort
von FoxundFixy, 15

Ich bin kein Canonfan,mir ist der Dynamikumfang bei deren Sensoren zu klein.Ich hab keine Lust immer für vernünftig belichtete Fotos da ein eine Belichtungsreihe zu machen.

Solange Canon da immer gegenüber den Sonysensoren hinterher hinkt,würde ich mir lieber eine Nikon,Pentax,Sony oder Fuji ansehen

Antwort
von Arrow90, 40

Ich fotografiere seit 7 Jahren. 2 Jahre mit einer Canon EOS 6D mit einem 24-105mm 4L Objektiv. Ein tipp von mir: geh mal in ein Fotofachgeschäft und lass dir eine Nikon und eine Canon Kamera zeigen. Frag mal ob du ein paar einstellungen machen kannst. Auch mal auslösen. So merkst du schnell ob du Canon oder Nikon besser findest. Von den Kameras her sind alle für einsteiger gut. Lg Arrow90

Kommentar von LadyLawKakashi ,

Ich hab schon ein langes Praktikum beim Fotografen gemacht und viele Kameras kennen gelernt und ich mag Canon sowie Nikon gleichermaßen. Kann mich deshalb auch überhaupt nicht entscheiden. welche würdest du dir in meiner Situation von den dreien kaufen?

Kommentar von Arrow90 ,

Also ich persönlich würde mich für die Canon 700D entscheiden. Ich habe lieber Canon als Nikon. Obwohl die Nikon auch sehr überzeugend von den technischen Daten her ist. Was auch noch dazu zu sagen ist ist, das Canon in den Objektiven und Kamerazubehör meist teurer ist als Nikon. Lg Arrow90

Antwort
von Thadeus, 37

Schau doch einfach mal im Internet was die Bewertungen über jede Kamera sagen.Ich denke hier findest du nur ahnungslose 😉

Kommentar von LadyLawKakashi ,

Das Problem ist das ich schon alles durchsucht hab und alle 3 mal irgendwo Testsieger waren :D Totalle verwirrung hier :,D

Kommentar von FoxundFixy ,

Gerade hier beim Thema Fotografie findet man viele Experten

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