Welche Kamera ist für den Reitsport geeignet?

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3 Antworten

Bei Aufnahmen in der Halle wäre vor allem ein lichtstarkes Objektiv wichtig, welche Kameramarke ist da ziemlich egal. Falls Du Dir wirklich eine 700D holen möchtest, würde ich mindestens ein 17-50mm f/2.8 Objektiv empfehlen. Das 18-55mm Kitobjektiv, mit dem die Kameras oft verkauft werden taugt dafür nicht viel, für Innenaufnahmen ist das einfach zu lichtschwach.

Es muß heutzutage auch nicht mehr unbedingt eine DSLR sein. Viele aktuelle DSLMs (spiegellose Systemkameras) können mit den DSLRs locker mithalten, übertreffen sie zum Teil sogar, was Bildqualität und Geschwindigkeit betrifft. Und sie sind um einiges leichter und handlicher. Aber probier am besten selbst, in einem Fotofachgeschäft, verschiedene Modelle aus und schau, welche Dir gut in der Hand liegen und ob Du mit der Bedienung und den Menues gut zurecht kommst.

Eine sehr gute Bildqualität bieten eigentlich alle aktuellen DSLRs, DSLTs und DSLMs mit APS-C (oder Vollformat-) Sensor, welche Marke einem da eher liegt ist oft Geschmackssache. Die Sony Sensoren (sind z.B. auch in Nikon Kameras) sind zwar etwas besser, als die Sensoren von Canon, aber um das wirklich ausnutzen zu können, braucht man auch sehr hochwertige und teure Objektive.

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Hallo Landruht,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen
passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören
bei der Kamerawahl. Die meisten empfehlen einfach ihre eigene Kamera,
ohne überhaupt andere aus eigener Erfahrung zu kennen.

Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und
sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen,
und zumindest erstere kennen wir nicht.

Außerdem wissen wir auch nicht, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder
Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger
verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du  musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen – und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR
bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt) und probierst verschiedene Kameras und Objektive aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität haben die Objektive. Deshalb solltest Du auch die mit Bedacht auswählen - Brennweite, Lichtstärke und Preis sind dabei wichtige Aspekte -, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

In diese Kategorie fallen übrigens auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein
kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

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ich würde immer wieder ne Spiegelreflexkamera nehmen

und am betsen bei der VHS einen Fotokurs machen, um noch ein paar Finessen und Tricks zu lernen - nicht jeder hat nen Fotografen zum Vater und lernt auch noch 2 Semester Fotografie...

wenn irgend möglich, probiere viel aus

und

nimm für Hallenfotos möglichst ein Stativ, damit's nicht verwackelt

p.s.  Handyfotos müssen auch nicht so arg verwackeln, wenn man ein Stativ nimmt ODER sich wenigstens auf etwas hartes/festet aufstützt UND den Atem anhält beim knipsen

(wie es schon so richtig hieß: nicht die Kamera, sondern der, der den Auslöser drückt macht die Fotos  ;-D)

Viel Erfolg !

p.p.s.

in der Kursen lernst du meist u.a. auch Bewegungsfotografie - damit kann man tolle Ergebnisse erzielen, egal ob brilliant-statisch oder im Schwung-verwischt

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