Frage von CaleoroX, 38

Welche Kamera (Einsteiger)?

Ich wollte mir schon seit längerem mal eine etwas bessere Kamera zulegen weil ich Spaß am Fotos machen habe und mich dort etwas weiterbilden möchte :). Da es heute die Canon EOS 1300D inkl. EF-S 18-55mm IS Objektiv und die Sony Alpha 68 A-Mount im Angebot gibt wollte ich jetzt endlich mal zuschlagen und mich von euch beraten lassen. Welche von beiden könnt ihr für einen Einsteiger empfehlen mit der man das Fotografieren lernen kann und auch als Fortgeschrittener noch Spaß hat? Vielen Dank euch im Vorraus! :D

Antwort
von Airbus380, 17

Bedenke, dass die 4stelligen Canons arge Sparmodelle sind und dass die Sony Kameras keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher haben. Da besteht also keine Notwendigkeit mehr eine (voluminoese) Kamera mit Spiegel zu kaufen.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht
). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Kommentar von CaleoroX ,

Wow, viele Informationen! Danke ^^

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Kamera, 1

Hallo CaleoroX,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen
passen muss. Deshalb empfehle ich Dir auch, nicht zu sehr auf andere zu
hören bei der Kamerawahl. Die meisten empfehlen einfach ihre eigene
Kamera, ohne überhaupt andere aus eigener Erfahrung zu kennen.

Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und
sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen,
und die kennen wir nicht.

Außerdem wissen wir auch nicht, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder  Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger
verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere
Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen – und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR
bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der
optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt!) und probierst verschiedene Kameras und Objektive aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität haben die Objektive. Deshalb sollte sie auch die mit Bedacht auswählen - Brennweite, Lichtstärke und Preis sind dabei wichtige Aspekte -, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheiden solltest.

In diese Kategorie fallen auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

Und wenn Du sparen musst, schau Dich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt um! Kameras und Objektive kann man auch sehr gut gebraucht kaufen.

Antwort
von Kreativst, 20

Also für mich sind das beides eher schon Kameras für Fortgeschrittene, ich habe mir vor einer Weile eine Canon PowerShot SX410 IS gekauft. 

Die macht auch hervorragende Bilder, kostet kein Vermögen ist grade für den Anfang super da man nicht mit Einstellungsmöglichkeiten und zig verschiedenen Objektiven überfordert wird.

Kommentar von CaleoroX ,

Da hab ich nämlich auch ein bisschen Angst vor, mit den ganzen Einstellungen ^^ danke für deinen Tipp!

Kommentar von Kreativst ,

Vorallem bei hochpreisigeren Kameras bräuchtest du eigentlich auch direkt ein ganzes Magazin an Objektiven die natürlich auch nochmal gut ins Geld gehen, ich würde dir erstmal zu so einer wie meiner raten und wenn du in 1-2 Jahren immernoch dabei bist nochmal über eine teurere Kamera mit entsprechenden Objektiven nachdenken.

Kommentar von CaleoroX ,

Also erst klein anfangen und langsam steigern :P

Kommentar von softie1962 ,

Ein ganzes Magazin an Objjektiven braucht man nicht.

Für den Anfang reicht ein Zoomobjektiv um erst mal zu sehen in welchem Bereich man seine Vorlieben beim Fotografieren entwickelt.

Wenn sich da was spezielles herauskristallisiert, dann kann man gezielt auch die eine oder andere Festbrennweite kaufen.

Auf einer Fototour wird man allerdings eher weniger Objektive mitnehmen, denn die Dinger haben ein ordentliches Gewicht, besonders die besseren Objektive (Viel Glas, stabiles Gehäuse).

Die empfohlene Bridgekamera ist sicherlich keine schlechte Wahl um sich die Welt des Fotografierens zu erschließen. Der Imagestabilizer sorgt dafür, dass der Frust durch verwackelte Bilder minimiert wird. Wenn du irgendwann mal mehr möchtest und Erfahrungen gesammelt hast, kannst du die Kamera verkaufen (sind heute allerdings keine Wertanlage mehr ...) und kaufst dir was für dich passendes.

Kommentar von randomuser20 ,

Ich würde mir für den Anfang keine Kompaktkamera kaufen. So kannst du dich ja überhaupt nicht weiterentwickeln. Kauf dir eine Spiegelreflex und ein Zoomobjektiv oder besser gleich eine Lichtstarke Festbrennweite. So kannst du dich langsam an die Einstellungen herantasten und die einzelnen Funktionen deiner Kamera kennenlernen.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 4

Bei der Auswahl die A68, wobei das Objektiv eh immer wichtiger ist als die Kamera. Mit nem 18-55mm, welches es von jedem Hersteller dazu gibt bist Du bei jeder Marke genauso gut oder schlecht dran. Du wirst dich mit sowas also auch noch an kein System binden, sollang Du dir keine teuren Objektive zulegst. Die Standardbrennweiten gibt es übrigens von allen Herstellern bzw auch von Fremdanbietern. Und Sonysensoren sind inzwischen ausser bei Canon so in so ziemlich jeder DSLR zu finden, auch in einer Nikon oder Pentax.

Vorteil der SONY ist der AF-Speed - auch bei Video und die Dynamikrange.

Nachteil wird der Akku sein, weil du praktisch immer einen der beiden Bildschirme an hast, der Sucher ist ja auch nur ein hochauflösender ein OLED.

Bei der kleinen Canon, naja sie ist halt komplet aus Plastik und man fragt sich immer, ob da nicht das Objektiv die Kamera hält als andersrum :D

Antwort
von softie1962, 27

Die Kameras sind heute im wesentlichen alle so gut, dass du da wenig falsch machen kannst.

Beachte allerdings, dass für die Qualität der Bilder das Objektiv entscheidend ist. Viele geben viel Geld für ein Gehäuse aus und sparen dann beim Objektiv.

Meiner Ansicht nach ist es wichtig dass du gut mit der Kamera zurecht kommst, sie dir gut in der Hand liegt. Das ist bei jedem ein bischen anders, deswegen wäre es gut, wenn du die Gelegenheit hast bei einem Fotohändler die Kameras mal in die Hand zu nehmen.

Auf jeden Fall ist das ein Hobby, was Spass macht. Vielleicht hast du die Gelegenheit Gleichgesinnte kennenzulernen zum Erfahrungsaustausch.

Kommentar von CaleoroX ,

Ich merke das aus dir jemand erfahrenes spricht :) dann werde ich mal so schnell wie möglich versuchen ein Paar Modelle in die Hände zu bekommen :D

Antwort
von Fragentierchen, 4

Wenn du die Fotografie wirklich konsequent erlernen willst, dann würde ich von aktuellen Einsteiger Sachen konsequent die Finger lassen.

geh lieber her und kauf dir eine gebrauchte halb professionelle wie die Canon 10D / 30D oder Nikon D100 / D80. Das hat du mehr von, die Dinger können zwar nicht oder nur schlecht Filmen aber das willst du ja eh nicht, außerdem rauschen die teile bei hohen Iso Zahlen aber als guter Fotograf arbeitet man eh nicht über 400 ( unter normalen Bedingungen ) auch ist der Dynamikumfang ist nicht der Beste aber so muss man eben das Zonensystem erlernen.

Der ganze Einsteigerkram mit seinen ganzen Automatiken und der enormen Fehlertoleranz macht keine besseren Fotografen - nur faule.

Wenn du noch besser lernen möchtest, kannst du auch gleich ins ganz kalte Wasser springen und dir eine analoge Kamera mit Film und einen Externen Belichtungsmesser kaufen.

Antwort
von JuergenWB, 3

Sorgenfrei wärst Du mit diesem Paket:

https://www.alpa.ch/de/article/alpa-12-stc

https://www.calumetphoto.de/product/Phase-One-IQ1-100MP-Digital-Back-fur-645DF-u...

Dazu etwas Zubehör, ein paar Objektive, gut ist! ;-) OK, die Zahl auf Deinem Konto wäre je nach Objektivauswahl um rund 60.000 bis 100.000 niedriger, aber was solls? Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Ernsthaft:

Zuerst mal solltest Du überlegen was Du fotografieren willst. Die eierlegende Wollmichsau gibt es nämlich immer noch nicht. Zwar kann so ein sorglos-Komplettpaket zwischen 500 und 1000 Euro alles etwas besser als die Pocketknipse oder gar das Handy, aber noch immer nichts wirklich gut!

Wenn Du Dich noch gar nicht richtig festlegen willst, empfehle ich Dir für den Anfang eine kleine Nikon oder Pentax, ruhig zuerst mal mit einem Kitobjektiv, und dann zuerst mal fotografieren. Kein weiteres Objektiv für den Anfang! Schau Dich eher nach einem kleinen Stativ mit Arca-kompatibler Klemme um!

Diese beiden Marken deshalb, weil da die Objektivauswahl gigantisch ist, denn seit über 60 Jahren passen da alle Objektive irgendwie an alle Kameras. Zwar die ganz Alten teils ohne AF, aber es geht! Damit hast Du auch einen gigantischen und günstigen Markt an gebrauchten Linsen, kannst mal was ausprobieren ohne dass es Dich bei Fehlkauf etwas kostet (gebraucht kaufen, probieren, und wenn es nicht gefällt für ungefähr das gleiche Geld wieder verkaufen) - ein unschätzbarer Vorteil, solange Du Dir noch nicht sicher bist was Du willst!

Lass Dich nicht von den spiegellosen Systemkameras blenden: in der Preisklasse sind die elektronischen Sucher noch nicht ausgereift, Du musst für die gleiche Reichweite mindestens zwei Akkus zusätzlich mitschleppen (weil Du ohne Einschalten nichts siehst, der Bildschirm dauernd an ist), und kannst zwar alles Mögliche adaptieren, aber nur mit teuren Adaptern und immer unter Verzicht auf AF! Die sind derzeit noch nur etwas für den, der mit der Kitlinse dauerhaft zufrieden ist, sich also eigentlich auch eine Bridge kaufen könnte, oder für Fotoverrückte, denen es Spaß macht exotische Linsen zu sammeln und zu experimentieren - teuer! Dann aber sind sie richtig gut!!!

Welche Kamera jetzt genau? Geh in den Laden und nimm sie in die Hand! Prüfe, ob sie in diese passen, ob Du mit der Bedienung und Menüführung auf Anhieb klar kommst, und nur wenn diese beiden Punkte stimmen ob das Angebot mit der erwähnten Kitlinse passt. Wenn Du dann mal einige Zeit damit fotografiert hast, weißt Du auch was Dir noch fehlt: Supertele für Sport oder Wildlife, Ultraweitwinkel für Landschaft oder Architektur, Portraitlinse, Spezialisten wie Makro, Fisheye oder Tilt/Shift?

Wichtig; bei den genannten Marken musst Du dann nicht jedesmal neue Linsen kaufen, wenn Du doch eine größere Kamera kaufst! Und diese Objektive können richtig teuer werden: Meine Kamera kostet neu um die 1400 Euro, die Objektive, da bin ich derzeit bei 8000! Und ich habe noch kein Makro, kein Tilt/Shift, und Tele nur bis 300 mm mit einer Zoomlinse aus den 80ern! Dafür habe ich Vollformat-Festbrennweiten der besseren Art von 14 bis 85 mm. Denk daran, die Kamera ist nur ein kleiner Computer, wird in 3 bis 5 Jahren ersetzt. Die Objektive sind weitaus teurer!!!

Antwort
von christl10, 8

Als Einsteigerkamera sind beide geeignet. Für Fortgeschrittene würde ich die Canon EOS 1300D nicht mehr empfehlen, dann nimm entweder eine gebrauchte EOS 60D oder die EOS 700D. 


Zudem wichtig zu wissen: 


Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Welche Kamera ist die richtige für
mich?

Siehe Internetseite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://images.myposter.de/magazin/2014/05/Kameratyp-8_VARIANTE-gross.jpg&imgrefurl=https://www.myposter.de/magazin/welcher-kameratyp-ist-richtig/&h=850&w=1...:&tbnh=92&tbnw=115&docid=sYPJuHu7npCcEM&usg=__HgPLRH46oEEOl_ElBbRprWYp7Xo=&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwj2huKz7-nPAhXDBcAKHUe8AIoQ9QEIMDAE

Antwort
von randomuser20, 20

Die a68.

Kommentar von CaleoroX ,

Und warum?:)

Kommentar von randomuser20 ,

Weil die 1xxxD Reihe von Canon nur Schrott ist. Da hat man als Einsteiger mehr von der a68. Außerdem gibt es ebenfalls viele gute und preiswerte A-Mount Objektive.

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