Frage von LeDreamer, 90

welche inhaltsstoffe in shapoos sind schlecht für die haare?

ich hab mal gehört das silikone schädlich sind aber ich denke da gibts bestimmt nochmehr....^^

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Beauty, 50

Da bist du auf ein weit verbreitetes Internet-Gerücht reingefallen, das jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Silikone sind überhaupt nicht "schädlich", weder für die Haut noch für die Haare. Es sind pflegende Öle, die sich im Grunde verhalten wie jedes andere Öl. Mit einem wichtigen Unterschied: Silikonöle fetten nicht.

Deswegen sind sie zur Haarpflege besonders geeignet - wenn du deine Haare mit normalen Ölen einschmierst, sieht es fettig aus, aber mit Silikonen nicht.

Aber es gibt andere Inhaltsstoffe in Shampoos, die man meiden sollte, insbesondere das aggressive Tensid Sodium Lauryl Sulfate. Dasselbe gibt für Ammonium Lauryl Sulfate. Achtung: Das ganz ähnlich klingende Sodium Laureth Sulfate ist viel milder.

Ansonsten die "üblichen Verdächtigen", also Alkohol und Duftstoffe. Die sind in jedem Fall schädlich für Haut und Haare.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Du vergißt dabei lediglich, dass gerade die von Dir als "milder" bezeichneten Laureth Sulfate die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe einschleusen können. Würdest Du Dir DAS freiwillig auf der Kopfhaut einmassieren?

Kommentar von Pangaea ,

Vorausgesetzt das Shampoo enthält Schadstoffe.

Kommentar von Andreas Schubert ,

??? Die Laureth Sulfate gehören ja mit zu den Schadstoffen und eine durchlässigere Haut lässt auch generell mehr Schadstoffe aus Umwelteinflüssen durch.  Das mit der durchlässigeren Haut scheinst Du nicht so 10%ig verstanden zu haben.

Die wird nach nicht nach einer Haarwäsche wieder weniger durchlässig, sondern durch die Sulfate immer durchlässiger, je häufiger sie damit in Berührung kommt. Nennt sich dann auch "irreparabler Schaden".

Glaubst Du ernsthaft, dass die immens/sprunghaft angestiegenen Krankheitsbilder und -fälle der vergangenen Jahrzehnte lediglich mit Ernährung mangelnder Bewegung, dem Trinken aus Plastikflaschen, Umwelteinflüssen, etc. zu tun haben?

Die Kosmetik- und Haarkosmetik-Industrie hilft da auch schon lange sehr fleißig mit.

Kommentar von Pangaea ,

Es ist interessant, was du da schreibst. Hast du dazu auch wissenschaftliche Quellen? Ich finde nämlich zum Thema Hautpermeabilität nur Quellen zum Thema Sodium Lauryl Sulfate, was ja eine komplett andere Substanz ist.

Außerdem müsstest du bitte noch ausführen, welche "immens angestiegenen Krankheitsbilder" du genau  meinst und inwiefern dies mit der Kosmetikindustrie zu tun hat. Mit wissenschaftlichen Quellen bitte, am besten Evidenzklasse 1 oder 2.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Dazu muss niemand irgendwelche BlaBlaBlubb "Evidenzklasse", Gedönskram Abhandlungen beschaffen, Frau Professor Doktor xxx.

Wenn die Kosten für Krankheiten und auch damit verbundene Arbeitsauffälle alleine bei unseren Staat (die Kassen noch nicht mit einberechnet) jährlich im 1-stelligen Milliardenbereich liegen und innerhalb der kommenden 10 Jahre mit einem Anstieg auf ca. 20 Mrd. Euro gerechnet wird, lässt sich schon alleine daraus recht viel auslesen.

Bist Du eine der Ökotest-Leserin, die sich von deren teils "Hersteller-gesteuerten" Tests und Abhandlungen leiten lässt?

Und selbst wenn es danach ginge, was die veröffentlichen, würden Laurethulfate zumindest in Zusammenhang mit anderen "Leckereien" Schadstoffe bilden, die nicht nur die Haut durchlässiger machen.

Verschiedene TUs kommen da zu anderen Ergebnissen, schwächen das allerdings ab, indem sie darauf hinweisen, dass die Einwirkzeit von Shampoos und Duschgels relativ kurz ist.

In den vergangenen 34 Jahren habe ich (und damit stehe ich nicht alleine da) schon reichlich Kopfhaut vor mir gehabt, die einige Zeit nach Absetzen solche Shampoos wenigstens wieder etwas besser ausgesehen hat.

Kommentar von Pangaea ,

Mit anderen Worten, du hast keine Studien, sondern nur eine Meinung. Die sei dir gegönnt.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Mit anderen Worten: Ich muss nicht erst auf Studien warten oder diese irgendwo suchen, um erkennen und ausrechnen zu können, dass 1 + 1 einfach 2 ergibt.

Nur alleine Krebserkrankungen sind sind de facto unproportional angestiegen und die Hochrechnugen bis 2025 sehen ebenso düster aus.

Wer dann z.b: Nitrosamine. Formaldehyd & Co. in Produkten dagehen hält, die Menschen auf ihrer Haut einreiben (und auch die Kopfhaut ist Haut), braucht keinerlei Studien, um eben auch Zusammenhänge mit Kosmetika, Reinigungs- und Pflegeprodukten herszustellen.

Zwischen 1977 und 1985 brauchte ich auch keine Studien, um zu erkennen, dass Umwelt-Sauereien nicht nur Dreck verursachen, sondern sich in der Masse generell auch global auswirken  .... ebenso wenig dafür, dass irgendwann nur noch eine Handvoll Konzerne, Banken , u.s.w. die alleinige Macht über den Konsumenten (und auch gegenüber Regierungen) haben werden.

Auch damals gab es Menschen in meinem Umfeld, die immer nur dann etwas geglaubt haben, wenn ein Briefkopf/Stempel irgendeiner anerkannten Fakultät/Einrichtung mit Aussagen verbunden war.

Verschanz Dich ruhig hinter Studien und werde damit glücklich. Was so alles um uns herum geschieht, findet auch ohne/außerhalb/abseits von Studien statt.

Kommentar von Andreas Schubert ,

By the way  ....  in Sachen Asbest und Amalgam konnten einem auch schon immer Fachleute darüber Auskunft geben, die sich eingehender damit befasst hatten.

Aber es mussten ja erst Studien erstellt werden und in diesen Zeiträumen erst einmal noch mehr Menschen erkranken.

Welch in Schwachsinn vollkommen bürokratisch funktionierender Mitmenschen.

Antwort
von sharlinecenna, 44

sowas ist so überbewertet und nur geldmacherei.. deine haare sind einfach abgestorbene zellen du kannst die wie überall angepriesen wird nicht reparieren oder sonst was. das einzige was du wirklich machen solltest ist so dumm es klingt - gesunde ernährung, viel sport, viel wasser und so wenig hitze oder färben wie es geht. ich hab auch eine zeit lang mega auf silikone geachtet und dabei sind mir so viele haare abgebrochen und sie sahen einfach stumpf und hässlich aus. naja jeder wie er will :D

wenn du echt auf sowas achten willst, was eigentlich echt nicht nötig ist dann solltest du vlt auf babyshampoo oder diese naturshampoos keine ahnung wie die heißen steigen ^^

Kommentar von Pangaea ,

"Naturshampoos" enthalten zwar keine Silikone (was eigentlich schade ist), dafür aber leider oft Alkohol und hautreizende Duftstoffe. Lieber nicht. Babyshampoos sind meistens OK.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Dann kennst Du wohl recht wenige, wirklich gute Naturshampoos(?)

Kommentar von Pangaea ,

Ich kenne gar keine. Bei denen, die ich gesehen habe, rollen sich dir angesichts der Inhaltsstoffe die Fußnägel auf. Sowas hier: http://www.lavera.de/produkte/p/anti-fett-shampoo-113/

Kommentar von Andreas Schubert ,

Unter den ganzen Drogerie- und Supermarkt-Shampoos ist das doch ein absolutes "Glanzlicht"  .. weiß gar nicht, was Du hast.  Wenn Du Dir auf codecheck.info mal die ganzen anderen Pampen anschaust, ist hier lediglich das Kokos-Tensid nicht ganz "massentauglich-mehrheitsfähig"  ... aber es gibt auch Menschen, deren Kopfhaut ein rein natürliches Zuckertensid nicht toll findet.

Wer es richtig vollständig natürlich haben will und für wen selbst das in Shampoos verwendete Wasser nicht irgendein Industriewasser sein soll, ist z.B. bei MARIAS Organic Care bestens aufgehoben.

Dieser absolut sympathische Familienbetrieb arbeitet sogar mit reinen Blütenwassern.

http://www.marias-biokosmetik.com/shop/index.php?cat=c35_Reinigen-Reinigen-35.ht...

Zudem sind alle Shampoos ausdrücklich verdünnbar (1:10 - 1:20) und somit liegen dann z.B. 500 ml runtergerechnet bei max. 2,80 EUR.

DAS sind für mich Naturshampoos  ... ebenso wie Oliebe, Herbanima, CulumNatura und Villa Lodola.

Kommentar von Pangaea ,

Du willst jetzt nicht allen Ernstes Codecheck als Quelle heranziehen, oder? Das ist eine reine Meinungsmache-Seite, ohne jede wissenschaftliche Grundlage.

Da könntest du genauso gut Zentrum der Gesundheit nehmen, genau der gleich Mist.

Übrigens enthalten "reine Blütenwasser" hautreizende Duftstoffe. Lass dich doch nicht von diesem Bio-Sprech einwickeln.

Antwort
von beautyartist, Business, 14

Ich persönlich schaue hier gerne in das www.langhaarnetzwerk.de weil die Mitglieder sich dort echt extrem gut mit Shampoos und überhaupt auch mit Kosmetik Inhaltsstoffen auskennen. Da findet man auch eine Produktsammlung von empfehlenswerten Haarpflegeprodukten! Tolle Seite, kann ich nur wärmstens empfehlen!

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 26

Generell sind die meisten Inhaltsstoffe in Shampoos weniger schädlich für die Haare als für die gesamte Gesundheit, denn ein Shampoo wird ja nunmal auf dem Kopf angewendet und eben zur Reinigung (und dafür sind Shampoos ja da) auf der Kopfhaut einmassiert.

Such Dich einfach mal auf durch Produkte durch, schau Dir an, welche Inhaltsstoffe darin verwurstet sind und was sie bewirken können und wenn Du Dich an Produkte hälst, deren Kreis neben dem Namen vollständig grün ist, liegst Du auf der sicheren Seite, was das das Thema "schädlich" betrifft.

Weniger schädlich für die Haare heißt natürlich nicht, dass sich durch die meisten Silikonbomber und das Polyquaternium in sogenannten "silikonfreien" Shampoos nicht nach wie vor chemische Rückstände an den Haaren festsetzen, die das Haar auf Dauer stumpf, kraftlos auch fettend bis hin zu spröde und bruchanfälliger machen.

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