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Welche Impfungen sollte man für eine Senegal-Reise machen lassen?

gefragt von frank72 am 13.06.2008 um 12:06 Uhr

Welche Tropenkrankheiten sind im Senegal verbreitet? Wogegen sollte man sich impfen lassen, wenn man ca. 7 Wochen durch das Land reist?


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Reply


vayio
beantwortet von vayio am 13. Juni 2008 12:07
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Das hier ist ganz informativ: http://www.tropenmedizin.de/info/senegal.htm

Einfach "senegal impfungen" in Google eingeben. ;)


tradaix
beantwortet von tradaix am 13. Juni 2008 12:50
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Medizinische Hinweise

Impfungen ― Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sehr sinnvoll sein.

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird verlangt bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet heraus.

HIV / Aids ― HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Cholera ― Cholera kommt in weiten Teilen Afrikas endemisch vor mit gelegentlichen Ausbrüchen. Betroffen ist die in armen Verhältnissen lebende Bevölkerungsschicht. Im Senegal gab es im Jahr 2005 eine Choleraepidemie. Eine Gefahr für Reisende besteht in aller Regel nicht. Gegen Cholera und andere Durchfallerkrankungen kann durch Händehygiene und hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) vorgebeugt werden. Eine Impfung ist derzeit nicht erforderlich.

Malaria ― Ganzjährig besteht ein hohes Malariarisiko. Wichtigste Maßnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Für die medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung, Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.

Medizinische Versorgung ― Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch, besonders auf dem Lande. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete englisch / französisch sprechende Ärzte.

Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt die im Senegal entstehenden und z.T. sehr beträchtlichen Krankheitskosten nicht ab, der Abschluss einer privaten Auslands-Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind

  1. zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

  2. auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten;

  3. für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

  4. nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen;

  5. vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;

  6. trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

(auswaertiges-amt.de)


anonym
beantwortet von freddyfomfach am 13. Juni 2008 12:10
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Ich würde einen Termin in einem Tropeninstitut machen, dort wird man am besten beraten, was die aktuelle Verbreitung von Tropenkrankheiten angeht. Allerdings kostet die Beratung allein schon meistens um die 10 Euro.




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