Frage von itsamaya2002, 164

Welche Hunde Rasse ist für uns?

Hallo, meine Familie und ich planen uns einen Hund zuzulegen. Auf unserer Suche haben wir ein paar Rassen endeckt (Bolonka Zwentna, Cavalier King Charles Spaniel ect.) Leider haben aber die Cavaliere zu viele Gesundheitliche Probleme für uns. Über uns: Unsere Familie geht gerne raus wir sind relativ sportlich, aber keine Sportskanonen wie man so sagt. Wir lieben auch einfach nur mal Faulenzen. Wir leben in einem großen Haus mit Garten. Leider sind wir uns nicht so einig, ob großer Hund oder klein, weil ein kleiner Hund einfach viel "praktischer" in dem Sinne ist, weil wir viel verreisen. Ich hätte ja gerne einen Golden Retriever, aber wie schon erwähnt; Platz ist da ein problem. Aber auch, dass Goldies sehr viele Gesundheitliche Probleme haben. Tja, und jetzt sind wir auf der Rassen suche. Kann uns jemand irgendeine Empfehlung geben? Die rasse muss im allgemeinen sehr viel Kuscheln wollen, und relativ anhänglich sein. Ich weiß dass jedes Tier anders ist, aber wir sprechen ja im allgemeinen... Also irgendjemand Tipps und Ratschläge? Vielen Dank

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 75

Berner Sennenhund :-)

Und wenn es ein kleinerer Hund sein müßte, würde für mich der englische Cocker Spaniel in die engere Wahl kommen - die find ich toll.

Bei Deiner Cavalier-Frage habe ich ja schon geschrieben, wie ich bei der Züchterauswahl vorgehen würde. Dies kannst Du im Grunde genommen auf alle Rassen anwenden. ;-)

Kommentar von itsamaya2002 ,

Ja! Vielen dank

Kommentar von FantaFanta76 ,

Englische Cocker sind zu 80% schwierig und bestimmt keine Kuschelhunde!

Kommentar von Berni74 ,

Hab ich auch gehört, aber ich kenne nur welche, die total "easy" sind.

Kommentar von friesennarr ,

Die Cocker die ich kenne sind alle gut erzogen und sehr liebe Hunde. Schwierig würde ich die nicht nennen.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 43

Wie wäre es damit:

http://www.bentjesgos.de/

Ich kenne die Zuchthunde und auch einige Nachzuchten. Von Krankheiten hab ich da bislang nichts gehört.

Die Hunde wollen allerdings - wie nahezu jeder Hund - beschäftigt werden. Die Züchterin betreibt Obedience mit ihnen...

Kommentar von friesennarr ,

Die sind ja super knuffig, bestimmt auch sehr lieb, oder?

Kommentar von Berni74 ,

Ja. Total süß :-)

Antwort
von LukaUndShiba, 73

Was haltet ihr davon ins Tierheim zu gehen? Vielleicht auch ein erwachsenes Tier zu nehmen wo man den Charakter bereits kennt.

Also nur als Vorschlag falls es kein Rassehund sein muss. 

Kommentar von itsamaya2002 ,

ja sowas ähnliches haben wir uns schon überlegt! Ich frage nur für den Fall wenn wir uns doch um entscheiden :) 

Antwort
von brandon, 41

Wie wäre es denn mit einem “Europäischen Vierpfotenhund“?

Den bekommst Du zwar nicht vom Züchter dafür aber von Tierheimen und Tierschutzorganisationen wie z.B. Zergportal.

Den Europäischen Vierpfotenhund gibt es in drei Größen den Riesenvierpfotenhund, den Mittelvierpfotenhund und den Zwergvierpfotenhund.

Der Vierpfotenhund hat ein weißes Fell, es gibt ihn aber auch in beige, verschiedenen Brauntönen, schwarz und auch mehrfarbig.

Das Fell des Europäischen Vierpfotenhundes ist rauh-, lang- oder kurz.

Die meisten Vierpfotenhunde haben Schlappohren es gibt sie aber auch Hunde mit stehenden Ohren.

Seine Augen sind braun, bernsteinfarben oder auch blau.

Bei guter Haltung ist der Europäische Vierpfotenhund ein treuer Kamerad der mit seinem Halter durch dick und dünn geht.

Wenn er gut erzogen ist fühlt sich der Vierpfotenhund auch in einer Familie mit Kindern wohl.

Der Vierpfotenhund möchte nicht über längere Zeit allein sein und eignet sich nicht zur Zwingerhaltung 

Manche Vierpfotenhunde haben auch nichts gegen einen Zweithund und können auch mit Katzen auskommen wenn man sie aneinander gewöhnt.

Leider gibt es auch problematische Vierpfotenhunde die noch nicht viel positives erlebt haben. Diese Hunde gehören nur in erfahrene Hände.

Glücklicherweise gibt es aber auch sehr viel freundliche und unkomplizierte Vierpfotenhunde.

Eines haben alle Europäischen Vierpfotenhunde gemeinsam sie sind mindestens genauso liebenswert wie ein teurer Hund vom Züchter. 😉

Antwort
von Virgilia, 17

Wie ich bei deiner anderen Frage schon geschrieben habe, könnt ihr einfach mal die FCI-Listen auf der Seite des VDH durchgucken. Wenn eine Rasse euch gefällt, könnt ihr einfach Google nach ihren Anforderungen und Erbkrankheiten fragen. 

Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt für euch auch ein (erwachsener) Mischling in Frage? Dann könnt ihr euch entweder in den umliegenden Tierheimen oder auf Internetseiten wie Zergportal, ABC-Tierschutz oder "Rasse" in Not umsehen. Viele Hunde aus dem Auslandstierschutz leben in Pflegestellen und können dort persönlich kennengelernt werden :)

Ein kleiner Tipp: Besonders wenn ihr euch für einen Mischling entscheiden solltet, versteift euch nicht auf eine Rasse. 

Ich mag z.B rote, plattnasige, rauhaarige Hunde, Terrier und kurzbeinige Rassen, wie Dackel, nicht so gerne. Nach dem Tod meiner Chi-Hündin habe ich nach einem Papillon- oder Kleinspitz (mix) gesucht. Irgendwie bin ich dann bei meiner rotblonden, rauhaarigen Terrier-Hündin gelandet (lebt bei meinen Eltern). Aber ich/wir habe es nicht eine Sekunde bereut mich für unseren kleinen "Kobold" entschieden zu haben <3 

Und mein Freund und ich haben, als Zweithund, nach einem max. 5kg schweren Hund gesucht. "Reserviert" ist jetzt eine ca. 10kg schwere Dackel-Peki-Mix (?) Hündin (kurze Schnauze und kurze Beine) für uns :D Aber die Entscheidung fühlt sich richtig an! 

Antwort
von FantaFanta76, 35

Also, ich habe zB Flatcoated Retriever und bin damit sehr glücklich geworden. Wenn ich einen kleinen Hund hätte haben wollen, währe ein American Cocker oder ein Papillion der Hund meiner Wahl gewesen. Ich hatte ähnliche Vorstellungen wie du. Koikerhundje hatte ich auch in der Wahl, diese aber zB auf Ausstellungen erlebt und die sind ganz furchtbar vom Charakter her. Vom Charakter her ganz zauberhaft, aber sehr pflegeintensiv, ist ein portugiesischer Wasserhund. Sehr süß.  Die anderen Wasserhunde, lagotto und Co mag ich persönlich wegen der Locken nicht so, aber charakterlich top. Insgesamt solltest du dich von deinen Wünschen her in der Rassegruppe 8 umschauen.

Kommentar von itsamaya2002 ,

VIELEN Dank

Antwort
von HARUMIN, 32

Dürfte ich fragen, wieso du nach »der« Rasse suchst...?

In Tierheimen sitzen so viele tolle Hunde - aus den unterschiedlichsten Gründen. Besitzer verstorben; wurden einfach ausgesetzt da sie zu anstrengend o.ä. wurden; wurden auf der Straße geboren etc.
Manche Menschen haben das bekannte Vorurteil: "Alle Tierheimhunde sind gestört und/oder durch die Reihe Problemhunde" - das ist allerdings kompletter Blödsinn.

Sicherlich gibt es dort auch Hunde, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, bsp. Aggressivität oder welche die ein absoluter Angsthund sind.
Allerdings hat das immer! Gründe. Kein Lebewesen wird böse geboren.
Und selbst wenn ein Hund verhaltensauffällig ist, ist das kein Grund, ihn deswegen noch länger im Tierheim versauern zu lassen - das passiert aber leider noch sehr häufig.
Und das ist das Letzte, was diesen Hunden hilft. Sie brauchen eine Familie, die sie mit Liebe geradezu überschütten. Liebe, Zeit und Geduld. Das brauchen diese Hunde.
Falls es dich interessiert: Meine Hündin (aus einem südkoreanischen Tierheim) war ein absoluter Angsthund. Es dauerte ca. ein halbes Jahr, bis sie ihre Angst vor allem abgelegt hatte. Mittlerweile ist sie ein kleiner Schmusehund geworden. ;o)

Was ich dir damit sagen will:
Schau doch mal in Tierheimen.
Je nach dem wie du dazu stehst: Es muss auch kein Tierheimhund aus Deutschland sein. Es gibt auch Tierheime in Spanien, Italien, Griechenland, Südkorea usw.
Besuch Tierheime in deiner Nähe und schau auch mal im Internet nach Adoptionsseiten. Dort ist mit riesiger Wahrscheinlichkeit irgendwo dein Traumhund dabei - du weißt es nur noch nicht. :o)

Nebenbei, ich verstehe nicht ganz, welches "Platzproblem" du/ihr bei einem Goldie seht. Klar, diese Rasse ist größer als bsp. ein Bolonka Zwetna, aber sie ist auch kein Haus, wenn du verstehst was ich meine.
Also: Wo liegt das Problem?

Zu deinen Kriterien:
Kuscheln und anhänglich sein sollten nicht die Auswahlkriterien sein. Man sollte nicht vergessen, dass das immer noch echte Tiere sind - keine Kuscheltiere. Sicherlich gibt es manche (in dem Fall) Hunde, die einem Kuscheltier sehr gleichen - aber diese Tiere haben trotzdem Bedürfnisse. Das sollte man nicht vergessen. Sie wollen, neben Kuscheleinheiten, auch beschäftigt und gefordert sowie gefördert werden. Wenn man sie (je nach Rasse) nicht richtig auslastet, hilft alles kuscheln der Welt nichts - dann hat man, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, einen Kläffer, oder einen Innenarchitekten o.ä.

LG

Kommentar von itsamaya2002 ,

ja, wie schon gesagt wollte ich eh in ein Tierheim, nur für den Fall WENN wir einen Rassenhund bekommen würden, welcher es wäre. Und die vielen Kommentare hier, habe mich wirklich dazu bewegt, in Tierheimen nachzuschauen, also danke. Wegen dem Platz Problem; Im Haus wäre das kein Problem, keine Frage, aber im Auto, zum Bespiel ist es bei längeren Fährten immer praktischer, einen kleinen Hund zu haben, da wir oft 8 Stunden nach Köln unterwegs sind. Aber trotzdem dankeschön und Liebe Grüße 

Kommentar von brandon ,

Gute Antwort, Danke 🌷

Antwort
von profilux, 10

Die liebenswürdigsten und teilweise einfachsten hunde sind die die aus tötungsstationen aus dem Ausland wie Spanien oder rumänien oder Portugal kommen. Solche HUnde sind eben Mischlinge aber eig immer meeega lieb und kuschelfreudig. Dann kannst du mal auf Facebook schauen da gibts auch leute die solche hunde zB vermitteln. Eine andere Idee wäre natürlich Tierheim, da die armen Wuffis dort sehnlichst auf liebe Besitzer warten. Ich spreche aus erfahrung: Wir haben einen kleinen Cocker-Schnauzer-etc.-Mix aus Lanzarote von einer Tötungsstation und den haben wir über "Herrchen gesucht" gefunden. Bobby ist ttal lebensfroh und freut sich über alles und ist auch klein und komplett unkompliziert.

Viel Erfolg bei der Suche

Antwort
von Bitterkraut, 62

Wie wärs mit einem Besuch im Tierheim?

Da gibts Hunde aller Art in allen Größen, und wichtiger als Rasse oder Gröeß ist Sympathue, das ist bei der hundesuche kaum anders al bei der Partnersuche ;)

Alles, was du beschreibst, kann jeder Hund bieten, alle diese Eigenschaften sind nicht rasseabhängig. Ob ein Hund gern schmust, hängt von seiner Sozialisierung ab, anhänglich ist jeder Hund, schließlich hängt sein Leben von seiner Sozialen Gruppe/Familie ab. All sowas ist nicht rasseabhängig.

Vielleicht solltet ihr euch erst mal ein bischen über Hunde allgemein belesen.

Kommentar von itsamaya2002 ,

Das habe ich schon, wirklich. Wir haben viele Hundebücher, und ich beschäftige mich im Moment mit nichts anderem! :D Danke,Tierheim ist keine schlechte Idee :) 

Antwort
von Joaen, 2

.....ich würde euch gerne einen Labrador empfehlen, sind sehr treu und anhänglich, und schwimmen und Faulenzen gehört zu Lieblingsbeschäftigung. Was die die Krankheiten betrifft, die Rasse kriegt oft Probleme mit Gelenken, aber wenn ihr in einem  Haus mit Garten lebt und er nicht ganze Leben Treppen steigen muss  sind das gute Voraussetzungen, und was reisen betr.es ist immer ein Problem egal wir groß der Hund ist, wir haben selber einen Labrador, mittlerweile schon älter deswegen spreche ich aus Erfahrung..LG und viel Glück bei der Entscheidung :)

Antwort
von LoveDancing, 6

Guten,
Nehmt doch einen Tibet Terrier .
Sie sind nicht zu groß und nicht zu klein, total menschenbezogen, kinderfreundlich und lieben es auch mal zu rennen und aber auch zu faulenzen.Also wirklich ein perfekter Familienhund. Wenn man diese Hunde Scheren lässt hat man auch nicht so viel mit der fellpflege zu tun.

Kommentar von LoveDancing ,

Sorry verschrieben. *Hallo,

Antwort
von Gingeroni, 57

Also ich würde euch ganz klar zu einem Mischling raten. Die haben nicht so viele Gesundheitliche Probleme. Versuchts doch mal mit einem Hund aus dem Tierschutz.   Ich hab immer Spanische Hunde weil diese in der Regel seeehr gut sozialisiert sind.   Abraten würde ich euch in eurem Fall von allem wo ein Hütehund mit drin ist. Vlt. wäre ja ein settermix etwas für euch oder auch ein Goldimix

Kommentar von itsamaya2002 ,

danke! Wo kriegt ihr denn die Hunde her? Also gibt es da eine website oder so... Sorry aber ich kenne mich mit Tierschutz nicht so aus :)

Kommentar von Gingeroni ,

Also man kann nach rassen gehen 
Sprich  du googlest
z.B.    Dackel in not oder so   da gibts eigentlich immer was je nachdem welche rasse du magst 
oder du kannst nach herkunftsland gehen
z.B   tierhilfe russland oder hundehilfe inca

wenn du möchtest elf ich dir gern auch bei der suche privat weiter 
LG 

Kommentar von itsamaya2002 ,

dankeschön

Kommentar von Berni74 ,

Der generalisierenden Aussage, daß Mischlinge nicht so viele gesundheitliche Probleme haben, kann ich leider nicht zustimmen. Man weiß auch und gerade bei einem Mischling nicht, welche Erbkrankheiten in den Vorfahren schlummern und bei dem Nachwuchs dann ausbrechen können.

Kommentar von Gingeroni ,

Naja ich rede mehr von der Dorf Promenadenmischung und von ehemaligen Straßenhunden. Je größer deren Genpool ist desto besser eigentlich.   Also natürlich kann ein VDH Dackel-Jack Russell-Mix  auch alle rassetypischen erbkrankheiten haben.

Und auch gerade die Spanier können die landestypischen Krankheiten haben.  

Kommentar von Gingeroni ,

Man sollte sich aber vlt auch garnicht so darauf konzentrieren was Hunde alles für Erbkrankheiten haben könnten, denn auch eine Straßenpromenadenmischung kann irgendwann krank werden und teure Tierarztkosten verursachen

Kommentar von Berni74 ,

Da bin ich absolut bei Dir!

Antwort
von SabiSafj, 41

Also ich habe einen biewer yorkie. Das ist eine der neuen Rassen. Eine Mischung aus malteser und yorkie. Halt also keine Probleme mit Krankheiten.
Meiner ist extrem auf mich fixiert, verspielt und sucht immer Nähe. Er ist in etwa so groß wie ein malteser. Wenn man das Fell kurz lässt ist es auch kein Problem mit der Pflege. Ein kleiner "nachteil" ist der jagtrieb. Er rennt gerne mal einer Katze oder kleineres hinterher. Was auch wiederRum ein Vorteil sein kann, da er sich gerne bewegt und gerne draußen ist. Mit der Erziehung hatte ich keine Probleme könnte sogar rein theoretisch ohne Leine mit ihm laufen (da er mir sowieso immer und überall hinter her läuft).

das jeder biewer so ist kann ich nicht versprechen

Kommentar von itsamaya2002 ,

danke

Kommentar von NoLies ,

Ein Biewer Yorkie hast du dann nicht. Ein Biewer (übrigens nicht anerkannt) ist ein Yorkie wo beide Eltern ebenfalls Biewer sind, mit der Fehlfarbe weiss im Fell! Damit hast du keinen Biewer sondern man hat dir einen Malteser-Yorkie mix angedreht.

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