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welche hormonpräparate sind in den wechseljahren empfehlenswert?

gefragt von pumpkin am 14.03.2007 um 9:59 Uhr

einer guten freundin wurde empfohlen ihre wechseljahresbeschwerden durch hormonpräparate zu behandeln. ich habe mal gelesen, dass diese z.t. erhebliche nebenwirkungen haben und sogar krebsauslösend sein können. stimmt das, oder gibt es auch präparate, die tatsächlich ohne nebenwirkungen helfen?


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Heartlight
beantwortet von Heartlight am 14. März 2007 10:14
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Richtige Hormonhammer sind natürlich nicht so bedenkenlos einzusetzen. Erstmal am besten mit den pflanzlichen Produkten wie z. B. "Mönchspfeffer" versuchen. SOJA ist auch empfehlenswert. Dauert natürlich erstmal 3-4 Monate, bis es wirkt.


anonym
beantwortet von Jensel am 14. März 2007 17:54
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das sojaprodukte die wechseljahresbeschwerden lindern, wissen die asiaten schon länger (obwohl es einen anderen hintergrund gibt, warum die soja essen)als empfehle deine freundin ruhig den tipp von heartlight. übrigens: früher waren die wechseljahre kein so großes problem wie heute. bzw. wie die pharmaindustrie uns das weiss machen will. es ist ein symptom und keine krankheit.aber man will ja verkaufen was man erfunden hat


DocRoc
beantwortet von DocRoc am 14. März 2007 21:51
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Eine Hormonsubstitution mit Östrogen/Progesteron Präpataten sollte tatsächlich nur bei ausgeprägten Beschwerden in den Wechseljahren durchgeführt werden. Vor wenigen Jahren wurde sie noch als Nonplusultra als Vorbeuge Therapie angepriesen. Hiervon sind die Experten zwischenzeitlich abgerügt. Die unreflektierte Hormoneinnahme in den wechseljahren und danach wird inzwischen nicht nur mit Osteoporose sondern auch mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht.





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Hormone- nicht mehr selbstverständlich
Es schlug hohe Wellen, als 2002 die eigentlich auf acht Jahre angelegte Women's Health Initiative (WHI)-Studie zur Hormontherapie in den Wechseljahren vorzeitig abgebrochen wurde. Bei der Analyse der Daten von über 27 000 amerikanischen Frauen hatte sich gezeigt, dass die Gabe von Östrogenen und Gestagenen Herz und Blutgefäße nicht wie erhofft schützte, sondern sich eher in mehr Arteriosklerose, Infarkten und Schlaganfällen niederschlug.

Nun liegen erste Ergebnisse vor, wie sich das auf die Verschreibungspraxis in Deutschland ausgewirkt hat. Es zeigt sich ein Rückgang um fast zwanzig Prozent. Zudem ergab sich, dass in Deutschland vor allem die besser ausgebildeten und gesundheitsbewussteren Frauen ihre Haltung änderten. Die auf einem Symposium in Berlin vorgestellten Daten stammen aus einem Projekt, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2003 ausgeschrieben hatte. Die Studie, die aus drei in Berlin angesiedelten Teilprojekten besteht, läuft noch bis Ende des Jahres und wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) koordiniert.




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