Frage von IAFFan, 56

Welche Homöopathischen mittel helfen bei einem unregelmäßigen Menstruationszyklus?

Guten Morgen, ich habe seit 2003 -2016 einen unregelmäßigen Menstruationszyklus von 28-50 tagen

Meine Frage ist jetzt welche Homöopathischen mittel helfen den Menstruationszyklus zu regulieren

Nehme seit Oktober 2014 Agnus castus Mönchspfeffer

Antwort
von uteausmuenchen, 22

Hallo IAFFAN,

zuerst sind scheinbar einige Begriffsklärungen notwendig...

Homöopathie und Pflanzenheilkunde sind NICHT dasselbe. Das wird leider laut Umfragen von etwa 43% der Anwender verwechselt.

Die Homöopathie ist ein 200 Jahre altes Glaubenssystem, das auf heute nicht mehr haltbaren Annahmen beruht. In der Vorstellung der Homöopathen sollen Wirkstoffe gegen Beschwerden helfen, wie sie sie beim Gesunden hervorrufen können - und zwar auch dann noch, wenn die Präparate so stark verdünnt wurden, dass sie den eigentlichen Wirkstoff nicht mehr enthalten. Neben Pflanzen werden in der Homöopathie alle möglichen Ausgangsstoffe verwendet: Tiere (zerriebene Honigbiene), Giftstoffe (Arsen, Nitroglycerin, Plutonium), aber auch Absurdes (Licht des Polarsterns, magnetischer Nordpol).

Arzneien, die so stark verdünnt wurden, dass sie den aufgedruckten Wirkstoff nicht oder in zu geringer Dosis enthalten, wirken einfach gar nicht gezielt auf den Körper: Es handelt sich um Placebos, Scheinmedikamente.

Wenn Du den Mönchspfeffer (Agnus Castus) also seit 2014 als homöopathisches Präparat eingenommen hast (steht da so was wie "C 12" oder "C30" drauf oder im Beipackzettel "homöopathisches Arzneimittel"?), dann sollte jetzt klar sein, warum die Beschwerden nicht besser geworden sind: Sie wurden bisher einfach gar nicht behandelt...

In der Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde werden Heilpflanzen dagegen in Dosierungen eingenommen, die tatsächlich pharmakologische Effekte im Körper hervorrufen können. Bedenken sollte man hier allerdings, dass Heilpflanzen auch nichts anderes enthalten bzw. darstellen als Kombinationen
chemischer(!) Inhaltsstoffe.

Nur allzu oft liest man "wenn es pflanzlich ist, dann kann es nicht schaden". Und das ist echt gefährlicher Unsinn. Natürlich können pflanzliche Inhaltsstoffe sehr wohl schaden und heftige Nebenwirkungen und allergische Reaktionen hervorrufen.

Auf Pflanzenbasis gewonnene Arzneien können also (je nach enthaltener Heilpflanze) im Gegensatz zu homöopathischen Verdünnungen tatsächlich gezielte Wirksamkeiten haben. Sie können aber wie jede wirksame Arznei auch Nebenwirkungen und Allergien auslösen. Nur weil etwas "pflanzlich" ist, sollte man es nicht jahrelang einfach einnehmen, wenn man eigentlich beobachtet, dass die Beschwerden nicht besser werden.

Wenn Du sagst, dass Du Mönchspfeffer seit 2014 einnimmst und immer noch Probleme hast, dann solltest Du das unbedingt mit Deinem Frauenarzt besprechen. Nicht mit einem Heilpraktiker.

Grundsätzlich ist dem Mönchspfeffer durchaus eine Wirksamkeit bei Unregelmäßigkeiten im weiblichen Zyklus nachgewiesen. Auch hat er vergleichsweise milde Nebenwirkungen. Die jedoch hat er. (https://www.researchgate.net/publication/7952378_Vitex_agnus_castus_A_systematic...

"The most frequent adverse events are nausea, headache, gastrointestinal
disturbances, menstrual disorders, acne, pruritus and erythematous rash.
No drug interactions were reported. Use of VAC should be avoided during
pregnancy or lactation. Theoretically, VAC might also interfere with
dopaminergic antagonists.")

Also: Nicht einfach "irgendwas Pflanzliches" oder "was Homöopathisches" einnehmen, sondern versuchen, zusammen mit dem Frauenarzt die eigentliche Ursache abzuklären. Da kommt nämlich sehr viel in Frage, z.B. harmlose Ursachen wie Stress, aber auch Schilddrüsenprobleme, Zysten bis hin zu ernsten Ursachen wie Geschwüren. Das ist sogar besonders wichtig, wenn die Beschwerden über längere Zeiträume anhalten.

Grüße

Kommentar von Kev19b ,

haha, Albert Einstein würde sich im Grab Umdrehen würde er das lesen. Ja, Albert Einstein, nicht Samuel Hahnemann. Nur weil gewisse Menschen die Homöopathie nicht verstehen heisst das nicht, dass sie nicht wirkt. haha, aber Homöopathie als "Meine Gebiete" angeben, wie ich da nur schmunzeln kann xD

Kommentar von uteausmuenchen ,

Hallo Kev19b,

hast Du auch noch irgend ein Argument vorzubringen? Darf ich Dich fragen, wie viele Studien zur Homöopathie Du schon gelesen hast?

Nur weil gewisse Menschen die Homöopathie nicht verstehen

Du weißt, aber, dass Umfragen ergeben, dass es vor allem die Anwender der Homöopathie sind, die nicht wissen, worum es sich bei Homöopathie handelt?

Bei einer repräsentativen Umfrage des Allensbach Institutes 2009 konnten nur 17% der Anwender korrekt erklären, was Homöopathie eigentlich ist und wenigstens eine der Säulen (Simileprinzip oder Verdünnung) nennen. Alle anderen hielten Homöopathie für Naturheilkunde oder Phytotherapie. (http://www.homoeopathie-forum.de/anhaenge/sonstige\_anhaenge/BAH\_Praesentation\...)

nicht verstehen heisst das nicht, dass sie nicht wirkt. haha,

Richtig. Aus der Tatsache, dass wir etwas nicht verstehen, folgt nicht, dass das nicht "wirkt". Aus der Gesamtlage der Daten zur Homöopathie eben schon:

  • Naturwissenschaftlich unplausbles Grundkonzept, das in Widerspruch zum in den Naturwissenschaften seit Hahnemann angefallenem Wissen steht
  • Keine Placeboüberlegenheit in Studien nachweisbar (http://motherboard.vice.com/de/read/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-find...)
  • Innere Widersprüche im Gedankengebäude der Homöopathie (Manche Aussagen der Homöopathie widersprechen sich gegenseitig)
  • Immunisierungsstrategien prägen den Umgang der Homöopathen mit wissenschaftlicher Kritik. Eine seriöse, ernsthafte Auseinandersetzung mit der Datenlage findet nicht statt.

(Wobei man "die Homöopathie wirkt" differenzieren sollte in

  • Homöopathika sind Placebos ohne spezifische Wirkung
  • Die Homöopathie erzeugt über die intensiven Gespräche und die damit verbundene Empathie, sowohl über den Wunsch vieler Anwender, sich "natürlich" zu behandeln, Placebo-Effekte. Diese "Wirkung" als sprechende Medizin spricht kein Kritiker der Homöopathie ab.)

Grüße


Kommentar von Kev19b ,

Meine Erfahrung ist, und leider kann ich dir nur von meiner erzählen. Dass diese ganzen Homöpathischen Mittel die man schnell in der Apotheke erhaltet für Husten, Heiserkeit, Schnupfen etc., selbst wenn es wirkt wenig beeinflussen können in der Wertschätzung der Homöopathie oder im Wissen über das Gebiet. Die Leute brauchen mehr und das ist auch Verständlich. Es gibt immerhin genug gute Medikamente, die auch auch bevorzuge, gegen Husten, Schnupfen etc., und vor allem es ist lange nicht so kompliziert wie ein richtiges Homöopathisches Mittel zu finden. Jedoch bei einer komplizierten Belastung, da muss man auch in Kauf nehmen dass man sich ein bisschen länger damit auseinandersetzen muss wenn man einen ECHTEN Erfolg und eine echte Veränderung haben möchte. Wir haben doch alle sowas wie eine Intuition oder nicht...also ganz ehrlich, alleine Intuitiv betrachtet, glaubst du dass du eine komplizierte Krankheit die sehr sehr oft aus seelischen Ursachen kommt, einfach schnell durch eine "Pille" Behandeln kannst? Auf eine ECHTE Art. Das passt einfach nicht zum Leben. Es passt nicht. 

Und zum Glauben...Angenommen eine junge Frau hat einen feuchten Traum (sorry für das primitive Beispiel, aber muss einfach..)..und glaubt somit dass Sie wirklich Sex hatte. Und ich denke im Traum ist es ziemlich die stärkste Form von Glaube. Glaubst du dann auch, dass Sie am nächsten Tag schwanger ist?

Glaube hat meiner Meinung nach, nie eine direkte Wirkung auf das Problem, sonder beeinflusst höchsten andere Faktoren. Man wird gelassener, lässt einfach los, kümmert sich um anderes etc. . Aber das löst keine Krankheit.

In den letzten 2 Jahren erlebte ich 2 Menschen wie sie von einer Schizophrenie weggekommen sind, komplett. Ohne Einnahme von Medikamenten. Nicht nur die Schizophrenie ging weg sondern die Menschen haben sich von Grund auf positiv Verändert. Von Aussen nicht zu übersehen. Jemand der keine Ahnung hat von dem Gebiet würde jetzt fragen, "Was war das denn bitte für ein Mittel." Genau deswegen weil sie die Anwendung einfach nicht verstehen. 

In Sinn kommt mir dabei immer das Beispiel von gewissen Musikern.

Leute die schon 10 Jahre ein Instrument spielen, sehr viel üben und lernen und das Gefühl haben sie haben doch jetzt endlich sowas wie ein Anrecht einen Hit Song zu schreiben. Sie finden es unfair dass andere in 10 Minuten einen Hit schreiben und sie selbst nach 10 Jahre Erfahrung schaffen es nicht, auch nicht in Tagen. Vielleicht sehen sie die Musik einfach aus einem anderen Blickwinkel. Sind gut im logisch denken und darin einfach die Theorie anzuwenden, doch da ganze zu verstehen das GANZE das können nicht alle.

Danach sind sie frustriert, überheben sich anderen Musikern, betiteln Musik von anderen als Geldmacherei etc. .

Bei der Homöopathie gibt es genug solcher Leute. Einerseits Homöopathen an sich, die sich nur auf Hahnemann stützen auf Repertoiren und nur im Buch nachlesen können,aber das ganze selbst nicht verstehen. (welche meiner Meinung nach auch keine hohe Erfolgsquote haben, und bei komplexen Fällen selbst an sich zweifeln)

Und dann gibt es die die gar nichts verstehen, und dann nur Unfug rauslassen Mist verbreiten, um Ihren eigenen Gefühlen lauf zu lassen. 

Deshalb finde ich es traurig dass Menschen die Hilfe suchen, hier täglich nur in die irre geführt werden.

LG


Kommentar von MalNachgedacht ,

also ganz ehrlich, alleine Intuitiv betrachtet, glaubst du dass du eine komplizierte Krankheit die sehr sehr oft aus seelischen Ursachen kommt, einfach schnell durch eine "Pille" Behandeln kannst?

Genau das behauptet aber die Homöopathie - nämliche komplizierte Krankheiten mit einer Pille (es muss allerdings die "passende" Pille in Form homöopathischer Globuli sein) heilen zu können.
Glaubst Du das etwa nicht?

Kommentar von MalNachgedacht ,

In den letzten 2 Jahren erlebte ich 2 Menschen wie sie von einer Schizophrenie weggekommen sind, komplett. Ohne Einnahme von Medikamenten. Nicht nur die Schizophrenie ging weg sondern die Menschen haben sich von Grund auf positiv Verändert

Siehst Du - hätten man diesen beiden Menschen nun zusätzlich noch Zuckerpillen in Form homöopathischer Globuli verabreicht dann wären sie wohl trotzdem gesund geworden - nur würde der verabreichende Homöopath hinterher ziemlich sicher behaupten dass die beiden ihre Heilung den verabreichten Glaubuli zu verdanken hätten...

Kommentar von MalNachgedacht ,

und vor allem es ist lange nicht so kompliziert wie ein richtiges Homöopathisches Mittel zu finden

Also für den Homöopathiefan brido ist das kein Problem - der hat das richtige Mittel praktisch schon gefunden.

Nämlich je nach Typ Sepia oder Pulsatilla. 

Kann es sein das er mehr von Homöopathie versteht wie Du?

Kommentar von uteausmuenchen ,

Hallo Kev19b,

Meine Erfahrung ist, und leider kann ich dir nur von meiner erzählen.

Genau deswegen solltest Du Dich aber fragen, ob Deine Erfahrung zuverlässiger und aussagekräftiger ist als die Summe aller Erfahrungen, die tausende von Ärzten und Patienten in den klinischen Studien gemacht haben und deren eindeutiges Gesamtergebnis ist, dass sich eine Placeboüberlegenheit homöopathischer Mittel nicht nachweisen lässt. (Siehe mein Link zu "motherboard" oben)

Erfahrungen sind irrtumsanfällig. Wir können uns irren, weil manchmal Dinge auch dann nacheinander passieren, die nichts miteinander zu tun haben.

Wir nehmen Globuli. Und irgendwann danach wird es dann besser. Und prompt denkt man "Ui, die Globuli haben geholfen." Was man sich hier aber fragen sollte, ist: War es nicht wahrscheinlich, dass ich, bevor mein Körper mit dem Problem fertig wird, anfange, an mir herumzudoktern?

Unser Körper wird mit sehr vielen Infekten einfach von selber fertig. "Natürlicher Krankheitsverlauf" nennt man diesen Bogen, in dem Beschwerden auftreten, plagen und wieder abklingen. Wer irgendwo auf diesem Weg Placebos zu sich nimmt, der erlebt ("erfährt") Verbesserungen nach deren Einnahme.

Diese belegen genau deshalb keine Wirksamkeit.

Wunderbar erklärt es hier Jörg Wipplinger in diesem Video:

http://www.diewahrheit.at/video/erfolgsgeschichten-der-alternativmedizin

es ist lange nicht so kompliziert wie ein richtiges Homöopathisches Mittel zu finden.

Es gibt nicht "das richtige" homöopathische Mittel. Die sind alle gleich. Scheinmedikamente. Das große Brimborium der Homöopathie - die lange Gesprächssituation - die angebliche Suche nach dem "einen" Mittel, das ist das, was "wirkt": Der Patient fühlt sich gehört, verstanden, darf sich aussprechen, in sich hineinhören, reflektieren. All das hat eine Bedeutung für ihn. Homöopathie ist inszenierte Medizin, das Gespräch ist die große Show.

glaubst du dass du eine komplizierte Krankheit die sehr sehr oft aus seelischen Ursachen kommt, einfach schnell durch eine "Pille" Behandeln kannst?

Nein. So etwas Absurdes behaupten nur die Homöopathen. Nimm wirkstofffreien Zucker - und alles wird gut.

In der richtigen Medizin dagegen hat man längst erkannt, dass eine strenge Trennung von Körper und Geist den Menschen nicht richtig erfasst. Wissenschaftlich spricht man hier von systemischen Wechselwirkungen. Schmerzen können psychosomatisch verstärkt oder bedingt sein - und umgekehrt deprimieren Beschwerden.

Glaube hat meiner Meinung nach, nie eine direkte Wirkung auf das
Problem, sonder beeinflusst höchsten andere Faktoren. Man wird
gelassener, lässt einfach los, kümmert sich um anderes etc. . Aber das löst keine Krankheit.

Placebo ist nicht Glaube. Der Placeboeffekt ist ein interessantes und komplexes Phänomen, über den sehr viele falsche Vorstellungen kursieren. Placebos lösen die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn aus, was man im EEG nachweisen kann. Placebos können nachweislich auch Nebenwirkungen haben.

Vor allem aber: Richtig: Wo Beschwerden nicht grundsätzlich "von selbst", also unbehandelt, zurückgehen können, erreicht man mit  Placebos keine dauerhafte Besserung. Bei allen Beschwerden, die von selbst dauerhaft oder zeitweise besser werden können, können diese natürlichen Besserungen aber Wirksamkeiten nutzloser Therapien, die man mittlerweile probiert hat, vortäuschen.

Hier ein sehr guter Text, der das alles erklärt:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/66733/Placebo-Missverstaendnisse-und-Vorurteile

Leider verbreiten Homöopathen oft gezielt falsche Vorstellungen über so ein faszinierendes Thema wie den Placeboeffekt.

In den letzten 2 Jahren erlebte ich 2 Menschen wie sie von einer
Schizophrenie weggekommen sind, komplett. Ohne Einnahme von
Medikamenten. Nicht nur die Schizophrenie ging weg sondern die Menschen haben sich von Grund auf positiv Verändert.

Genau: Nicht die Globuli haben geholfen, sondern die Veränderungen der Lebenssituation und der Faktor Zeit.

Martin Lambeck erzählt in "Irrt die Physik?" z.B:

"Ein Journalist, der mich zur Homöopathie interviewte, berichtete, er selbst sei durch einen Homöopathen mittels des Hochpotenz-Homöopathikums Schwefel D30 von seiner ihn jahrelang quälenden Neurodermitis befreit worden. Meine Rückfrage ergab, dass der Homöopath ihn aber keineswegs nur mit dieser Arznei behandelt, sondern 25 weitere Maßnahmen ergriffen hatte. Dazu zählten eine vollständige Umstellung der Ernährung (...), bestimmte Sportübungen, Wasseranwendungen, weniger Duschen, nur bei bestimmten Temperaturen, Entspannungsübungen usw. Außerdem hatte der Journalist während der Zeit der Behandlung seinen Beruf gewechselt und seine Familienverhältnisse geändert. ..."

Und dann gibt es die die gar nichts verstehen,

Der alte Immunisierungsspruch: Ja, es gibt Scharlatane, aber ICH mache die einzig wahre, echte Homöopathie... nur sagen das alle ;-)

Und Kritiker der Homöopathie beschäftigen sich intensiver mit ihr und den Belegen für den Placebocharakter der Globuli als ihre Anwender.

Grüße

Kommentar von MalNachgedacht ,

Nur weil gewisse Menschen die Homöopathie nicht verstehen heisst das nicht,

Ich nehme mal dass Du zu den gewissen Menschen gehörst welche die Homöopathie verstanden haben?

Falls ja kannst Du doch sicherlich mal eine konkrete Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie verraten, die einer objektiven und unabhängigen Überprüfung wiederholt standgehalten hat.

Oder beruht dein Wissen über Homöopathie am Ende auch nur auf überlieferten Ritualen und Glaubenssätzen die man eben nicht hinterfragen darf sondern einfach glauben muss?

Antwort
von Grobbeldopp, 23

Ich habe den beiden Antworten nichts hinzuzufügen - außer, dass das richtig ist.

Homöopathie wird nur noch von Propaganda und der rechtlichen Sonderstellung über Wasser gehalten - dass das archaische Zauberei und völliger Unsinn ist weiß man schon fast so lange, wie es diese absurde Pseudomedizin gibt.

Also nicht versuchen, die Beschwerden selbst zu behandel, sondern eine Überweisung i eine gynäkologische Praxis besorgen - und die Beschwerden schildern.

Kommentar von Madmoisele ,

Als Betroffener (anderer Ihrer Kommentare) sollten Sie mal homöopathische Mittel versuchen. Es könnten Ihnen die Augen aufgehen...

Kommentar von Grobbeldopp ,

Als Betroffener (anderer Ihrer Kommentare)

Worum geht es hier? Du erwartest doch nicht dass ich oder irgend ein Leser diesen verunglückten Satz von dir verstehen?

Da ich weiß, dass homöopathische Mittel nicht wirken, werde ich auch keine nehmen.

Antwort
von GoodFella2306, 16

Homöopathische Mittel helfen da überhaupt nicht, weil homöopathische Mittel überhaupt keinen Einfluss auf deinen Gesundheitszustand haben. Wenn du dieses Zeug schon seit 2014 nimmst und immer noch keine Verbesserung der Beschwerden eingetreten ist, siehst du doch schon von alleine dass dieses Mittelchen überhaupt keine Auswirkungen auf deine Gesundheit hat.

Wie sollen denn Zuckerkügelchen ohne jeglichen Inhaltsstoff irgendeine Auswirkung auf deinen Körper haben, außer dass dein Insulinspiegel kurzfristig steigt?

Begib dich in deinem eigenen Interesse besser zu einem Gynäkologen und lass dich dort vernünftig untersuchen.

Antwort
von huldave, 21

Das kann man so pauschal nicht sagen, das wird individuell von einem Homöopathen angepasst, vielen Faktoren müssen berücksichtigt werden

Kommentar von IAFFan ,

welche Faktoren?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Aus diesem Link:

Gibt es allgemein bewährte Mittel zu bestimmten Krankheiten, werden diese ebenfalls aufgeführt. Diese können dann allein oder mit anderen Mitteln zusammen angewendet werden.

Samuel Hahnemanns (das war bekanntlich der Herr, der sich die Homöopathie ausgedacht hat)  Standardwerk "Organon der Heilkunst" (sozusagen die "Bibel" der Homöopathie) hat der Autor deines Links offensichtlich nicht gelesen:

http://www.doktor-quak.de/pdf/organon.pdf

§ 273
In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sei, nur einen einzelnen, einfachen wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen. 

In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmaleinzugeben.

Noch weiterer Unsinn;

http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/pages/fragen.htm

Kann die Homöopathie gleichzeitig anderen naturheilkundlichen Therapieformen verbunden werden?
Da die Homöopathie selbst ein naturheilkundliches Verfahren ist, kann sie sehr gut mit anderen naturheilkundlichen Therapien, wie der Akupunktur, Kräuterheilkunde, Ernährungs- und Bachblütentherapie, kombiniert werden.

Erstens ist die Homöopathie kein Naturheilkundliches Verfahren und mit Heilkräutern darf eine homöopathische Behandlung schon gar nicht kombiniert werden. Siehe §273 oben oder auch

§260

Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus.
Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien,welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sindeben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene HautBekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durchReiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zuverhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. 

Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer,ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist.

Darüber hinaus werden "passende" homöopathische Mittel in der Homöopathie auch nicht (wie vom Autor behauptet) anhand von Diagnosen oder Krankheitsursachen bestimmt - in der Homöopathie interessieren dafür ausschließlich die Symptome und die Begleitumstände unter denen die Symptome auftauchen.

Wodurch die Symptome verursacht werden ist aus homöopathischer Sicht belanglos.

Kommentar von Tigerkater ,

Da hast Du Dir aber sehr viel Mühe gemacht !

Antwort
von MalNachgedacht, 13

Keine - was nicht bedeutet dass sich (mit oder homöopathische Mittel) dein Zyklus nicht irgendwann mal wieder von alleine stabilisiert.

Bei derart großen Schwankungen über eine so langen Zeitraum sollte allerdings die Ursache gesucht werden.

Um die Ursache zu finden sollte man logischerweise wissen wie der Menstruationszyklus funktioniert (z.B. wie die hormonellen Zusammenhänge sind)

Die Homöopathie weiß nicht wie der Menstruationszyklus funktioniert und von der Existenz oder gar der Wirkung einzelner Hormone weiß die Homöopathie schon gar nichts.

Noch schlimmer: 

Aus Sicht der homöopathischen Lehre ist das auch vollkommen uninteressant.

Fazit:

Beim Homöopathen bist Du falsch - er hat weder homöopathische Mittel welche den Zyklus irgendwie beeinflußen können noch hat die homöopathische Methode hat irgendwelche Kenntnisse über den weiblichen Zyklus.

Antwort
von brido, 4

Je nach Typ Sepia oder Pulsatilla. 

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