Also ich meine irgendwas, was euch wirklich geholfen hat. Es gibt diverse Bücher, aber welches ist das beste? Oder Nikotinkaugummies? Hypnose? Spritze? Akkupunktur? Oder Obst und Gemüse knabbern? Wie habt ihr es geschafft?

Vielfach wird berichtet: die wirksamste Methode zum Aufhören sei die Schlusspunktmethode (Termin setzen, an dem Tag alle Tabakwaren, die noch im Haus sind, wegwerfen, Aschenbecher raus aus dem Haus - und aufhören).
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Hast Du Dir schon mal diese Bilder angesehen? Kann eine gute Motivationshilfe sein:
http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=1233...
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Wichtig ist auch zu wissen, warum wir wie auf Gewohnheiten reagieren. Wir Menschen haben in uns so etwas wie einen "Autopiloten", man kann auch sagen "Gewohnheitsviech". Sobald wir eine Handlung gelernt haben, und unser Unterbewusstsein hat dies für gut befunden (Nikotin manipuliert entsprechend das Gehirn), wird diese Handlung vom Unterbewusstsein in den "Autopiloten" integriert.
Wenn Du nun solch eine Handlung ändern willst, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür (wie z.B. einem auf Dich zusausendem Beil ausweichen), wird es Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran hindern, die gewohnte Handlung zu ändern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß ja nicht, ob Du auch ohne diese Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es das Gegenteil versucht.)
Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Rauchen Dein Leben gefährdet und krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.
Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht Dich mit aller Raffinesse, von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du ohne Rauchen überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.
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Franz Wilhelm Bauer war selbst schwer nikotindrogensüchtig und wunderte sich, wieso es so schwer sei, mit der Qualmerei aufzuhören. Er fing an, seine Motivation zu erforschen und fand heraus, dass er seltsamerweise Angst hatte vor dem Leben ohne Zigarette. Seine Erfahrungen und wie er es doch geschafft hat, schildert er in "Die Rauchgiftfalle - Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen", ein sehr lesenswertes Buch mit Ernst und auch Humor. - Er selbst ist schließlich an der (ehemaligen) Qualmerei verstorben. Und sein Wunsch war es, dass er dazu beiträgt, dass anderen sein Schicksal erspart bleibt.
Wenn Du vielleicht auf ZEN stehst, ist auch sehr schön zu lesen von Thorre Schlameus "ZEN oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen". Dieser Autor übt sich in asiatischer Kampfkunst und nahm eines Tages verblüfft wahr, dass er in der Nikotindrogensucht hing. Die Art, wie er sich da herausgelöst hat, finde ich auch sehr lesenswert und hilfreich.
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Nikotin ist sooooo sehr giftig, dass der Körper es nach dem Rauchen blitzschnell abbaut. Es geht also weniger um den Nikotindrogenentzug, sondern hauptsächlich um die Änderung Deiner Gewohnheit. (Deshalb ist es auch gut, wenn Du immer was zum Spielen oder Kneten greifbar hast, damit Deine Hände beschäftigt sind, sobald Du das brauchst.) - Die Hauptaufgabe, die nun also vor Dir liegt, ist Deiner klaren Linie zu folgen, die Du Dir ja nun selbst gesetzt hast.
Unser "Autopilot" reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.
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Die ersten 72 Stunden Abstinenz sind am schwierigsten, danach wird es leichter. Die 72 Stunden musst Du am Stück (!) abstinent sein. Rauchst Du vorher, fangen die 72 Stunden von vorn an. (Genauso bei einem Rückfall, den Du hoffentlich nicht erleben wirst.)
Wichtig: Sei niemals ärgerlich auf Dich, wenn Du einen Rückfall hast (den Du hoffentlich nicht erleben wirst). Fange ganz geduldig neu mit den 72 Stunden an.
Sorge gut für Dich und lobe Dich, belohne Dich - vielleicht mit einem schönen Spaziergang, einem besonders schönen Blumenstrauß, Theaterbesuch, mp3-Player ... also was auch immer das Richtige für Dich ist.
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Steck täglich das Geld, das Du früher für die giftige Droge ausgegeben hast, in ein Sparschwein und freue dich darauf, was Du Dir davon kaufen wirst ...
UND:
Nimm Dir einen Taschenrechner zur Hand und rechne:
Euro Deiner täglich gerauchten Zigaretten
x
365 Tage
x
10, 20, 30, 40 oder 50 (Jahre) -
oder die Anzahl der Jahre, die Du bisher geraucht hast:
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So viel hast Du der Nikotindrogenindustrie, der Tabakmafia geschenkt. Nach einem aufsehenerregenden Prozess in den USA wurde die Tabakindustrie verurteilt, sämtliche Unterlagen ins Internet zu stellen. Prof. Adams von der Uni Hamburg hat mit seinem Team das gesichtet und eine sehr lesenswerte Dokumentation herausgegeben. Google einfach mal mit
Adams das geschäft mit dem tod
Die Tabakindustrie lässt für sich hoch bezahlte Drogendesigner arbeiten, die dafür sorgen, dass ihre "Kunden" (richtig: Opfer) so süchtig wie möglich werden (in 10 Jahren wurde HEIMLICH der Anteil des Nikotins um 10% erhöht, um auch aussteigewillige "Kunden" bei der (Zigaretten-)Stange zu halten. - Google dafür mal mit
nikotin heimlich erhöht
Gleichzeitig soll die Nikotindroge die "Kunden" möglichst nicht töten, denn nur ein lebender "Kunde" ist ein zahlender "Kunde".
Außerdem wurden von der Tabakindustrie hochrangige, angesehene "Experten" bestochen, damit diese Gutachten fälschen. Damit wurden jahrzehntelang die Verstände der Politiker und Medienleute vernebelt. Das kannst Du nachlesen, indem Du googelst
aerzteblatt vom teufel bezahlt
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Nun entscheide selbst, wer soll Deine kostbaren Euronen die nächsten Jahre bekommen: Du selbst oder die kriminelle Tabakindustrie. - Seit dem Prozess in den USA darf man die Tabakindustrie offiziell "weltumspannende kriminelle Vereinigung" nennen!
Würde einer Deiner Freunde so mit Dir umgehen wie die Glück und Freiheit versprechende Tabakindustrie (so nach dem Motto "versprechen kann man sich öfter") - wie lange wärest Du mit der/dem noch befreundet?
Viel Erfolg!

Das Buch "Endlich Nichraucher" von Allan Carr.
Ich habe vorher alles mögliche versucht.
Mit dem Buch hat es dann geklappt. Ist jetzt 10 Jahre her ;-)

Ich wurde schwanger...;-))
Bei Rückfallgefahr hat ich an ein paar alten Stinkekippen, die ich in einem Schraubglas aufbewahrt hatte, gerochen. Dazu stellte ich mir vor, dass es so in meiner Lunge riecht. Das vertrieb die Raucheslust augenblicklich
Raucherpflaster haben die ersten Tage überbrückt... helfen mir auch gut
Ich habe über 10 Jahre geraucht.Und aufgehört habe ich ganz einfach.Eine Schachtel Zigaretten gekauft,einen Glimmstengel genüsslich geraucht und dann einfach die Schachtel zerknüllt und aus war es mit dem rauchen.Einfach ignorieren,ist zwar hart die ersten paar Tage,aber du wirst sehen es klappt.Und wie eklig es ist dann ist Leute küssen oder zu riechen die rauchen.war bei mir so. Viel Glück mit dem rauchen auf zu hören!!!Wird schon klappen!!!
Nur der Wille ist entscheidend! Wenn´s im Kopf nicht angekommen ist, helfen auch keine Hilfsmittel.

Der eiserne Wille,mit dem Rauchen aufzuhören.
marijo2 am 2. Juli 2009 13:08 Welch naive Antwort! Hat es bei dir damit geklappt? Dann warst du auch nie abhängig...
lenzing42 am 2. Juli 2009 13:37 Danke für deinen Kommentar,ich weiß allerdings nicht,was an meiner Antwort naiv ist.Ich habe im Nov.2006 mit dem eisernen Willen,Nichtraucher zu werden,nach langer Raucherzeit ohne weitere Hilfsmittel Erfolg gehabt.

Die umfangreichsten Informationen rund ums Rauchen findest Du im neuen TABAKATLAS vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (dkfz).
Du kannst ihn kostenlos als pdf-Datei herunterladen oder im Buchhandel erwerben:
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2009/dkfzpm09_31.php
Nochmal: Viel Erfolg!

Wenn Du Unterstützung in einem Forum wünschst, dann google mal mit
kicknic
Dort gibt es gute Foren, in denen sich Aufhörwillige gegenseitig unterstützen.
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Interessant könnte für Dich auch die kostenlose Unterstützung durch das "Rauchertelefon" des dkfz (= Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) sein:
Nicht aufschieben, sondern sofort, also heute (!) aufhören. Und das o.g. Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr.

Hi wunschel80. Ja keine Nikotin-Kaugummi oder Bonbons - denn damit führst du ja dem Körper wieder Nikotin zu, kannst als gleich weiter rauchen.
Ich hab einmal aufgehört durch das Buch von Allen Carr: Nichtraucher für Frauen (gibt auch ein Nichtraucher). Das kann ich bestens empfehlen.
Habe dann durch extreme Stresssituation wieder angefangen zu Rauchen, wie es so ist, mit 1 Zigaratte am Tag - klar steigert sich das mit der Zeit.
Dann habe ich meditiert - aber ganz allgemein. Und plötzlich hab ich das Rauchen sein gelassen, einfach so, wollte frei sein und nicht mehr abhängig von so einem Glimmstengel. Kann mit Rauchern zusammen sein - es stört mich überhaupt nicht - ist einfach kein Thema mehr. Hatte vermutlich genau den RICHTIGEN Moment erwischt.
Viel Glück und lieber Gruss - Noona
Keine Hilfsmittel - einfach aufgehört.
marijo2 am 2. Juli 2009 13:10 Das klappt manchmal, bei 2 oder bei 40 Ziggis am Tag. Die ersteren sind nie in den Abhängigkeitskreislauf reingekommen - die letzteren sind es schlicht leid und haben auch direkt Erfolgserlebnisse bzgl. besser durchatmen und Fitness... Als "normaler" Raucher ohne Hilfsmittel aufhören dürfte eher die Ausnahme sein!

Hallo wuschel,
bei mir hat es mit Sturrheit geklappt.Habe mir immer gesagt, das Rauchen nicht schmeckt.Das es teuer ist, ich keine Lust habe zu rauchen,man nach Qualm, riecht und so weiter. Baue dir dein eigenes Aversionsprinzip auf.Das hat mir mehr geholfen, als andere Sachen.
Gruß Rea

Die Neurasan Spritze. War ganz einfach von jetzt auf gleich!
Ich habe mir die Mandeln entfernen lassen. Danach habe ich über ein Jahr nit geraucht. Man kann nämlich die 4-6 Wochen Heilung nicht einen Zug nehmen, und danach braucht ich kein Nikotin mehr......

..Der Wille Aufzuhören.. DAS ist das einzige was hilft..
Hast schon Recht. Aber der Wille braucht ab und zu auch mal ein Anstoss. Sowas kann nur von einem Nichtraucher kommen.
marijo2 am 2. Juli 2009 13:06 Der Wille ist noch laaaaange nicht alles! Wenn das so einfach wäre, gäbe es keine Süchtigen...! Sucht ist gerade die eine Sache, die sich dem Willen widersetzt!
subsi75 am 2. Juli 2009 13:18 .. Woher willst Du wissen ob ich nicht Raucher bin.. Muss Dich entäuschen.. Rauche selbst, und wollte auch damit aufhören, aber ich wollte es nicht wirklich und da half mir auch kein Buch oder eine CD..oder Nadeln oder sonst was.. Wenn Du was nicht wirklich willst, dann schafts Du es auch nicht.. !!!
Nach mehreren Jahren des Rauchens habe ich endgültig damit aufhören können. Ich habe vieles ausprobiert und wurde gelegentlich auch Rückfällig. Allerdings habe ich einen Nichtraucher-Ratgeber auf www.VIP-eBooks.de gefunden der mir wirklich extrem geholfen hat. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir das durchzulesen, danach hast du nämlich einen vollkommen anderen Bezug zum Rauchen. Einfach auf der linken Seite im Bereich Gesundheit & Wellness nachschauen…