Frage von Zischelmann, 96

Welche Hilfe kann der Sohn meiner Bekannten erhalten?

Er ist 20 Jahre alt und hat den Hauptschulabschluss. Lebt in Baden-Würtemberg Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter zusammen in einer 45 qm großen Wohnung.
Im Herbst vorigen Jahres hätte er an einem Projekt zur Berufsfindung teilnehmen sollen-
er feierte stets krank; kam einmal pro Woche (manchmal 2 mal)und machte dann wieder ein paar Tage blau.. Alles schön im Wechsel Er bekam sogar Hausbesuche von den Leitern des Projektes-alles vergebens.

Er ging anfangs zu seinem Hausarzt ;dann ließ er sich von verschiedenen Allgemeinmedizinern krankschreiben.
Krankheitsgründe gab er stets verschiedene an: Einmal klagte er über Schmerzen im Bauch, dann war es wieder Migräne, dann gab er an ,er habe Schmerzen im Knie...(Aber abends zu seinem Fußballtraining da war er fit!)

Der Sohn meiner Bekannten äußerte anfangs er wolle im Sanitärbereich arbeiten-jedoch auch da hatte er mal eine Chance auf eine Ausbildung und feierte auch dort krank-und war frech zu seinem Chef.

Mir ist es ein Rätsel wie ein junger Mensch so arbeitsscheu sein kann -psychisch krank ist es nicht!
Seine Mutter hat nur Hartz IV und kann ihn nicht unterstützen-sie will das er auszieht-denn er kommt fast jeden Abend sehr spät heim( manchmal sogar erst gegen 3 Uhr nachts

Nebenan wurde neulich sogar eine kleine Wohnung frei welche er erhalten hätte-sogar der Hausmeister hätte ihm diese angeboten-zu ihm war er noch frech und sagte" Wenn ich ausziehe, dann will ich weit weg von meiner Mutter ;nicht hier wohnen in der Nähe"

Was kann seine Mutter unternehmen, das er eine Wohnung bekommt? (in einem anderen Stadtteil)
Seine Mutter hat Angst das er eines Tages ein Obdachloser wird-für sie ist jedoch auch die derzeitige Wohnsituation untragbar-er ist auch ihr gegenüber frech: Er schickt sie sogar zu den Nachbarn um Geld betteln für sich
Cola im 6-er pack muss sie vom Discounter für ihn holen(mit dem Trolley)-und in den 3. Stock bringen.
Der Herr Sohn rührt keinen Finger!
Er ist darüber hinaus sehr anspruchsvoll: Von seiner Schwester(welche in einem anderen Stadtteil lebt und verheiratet ist) lässt er sich teure Sportschuhe und Kleidung von teuren Läden kaufen( der C& A oder H & M ist unter seiner Würde) Deichmann-Schuhe? Nein Danke-es müssen die teuren vom Snipe sein-Schuhe unter 100 Euro sind nichts für ihn.. Was meint Ihr?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von petrapetra64, 10

Ganz ehrlich, der junge Mann scheint doch schon viel zu viel Hilfe erhalten zu haben und ihr solltet doch gemerkt haben, ihm ist derzeit einfach nicht zu helfen.

Wenn ihm jeder alles nachschmeisst fürs Nichts tun, man kauft ihm teure Sachen, besorgt ihm Jobs und Wohnung, für was bitte sollte er sich besseren oder überhaupt irgendwas tun? Dazu hat er doch gar keinen Grund. Er baut ständig Mist und erntet dafür immer wieder Belohnungen. Das ist kein erfolgreiches Erziehungsprinzip.

Ihm wurden scheinbar nie Grenzen gesetzt, das ist der Fehler. Hier hilft (vielleicht, wenn es nicht schon längst zu spät ist) nur eine klare Ansage, dass ER sich um Arbeit und Wohnung zu kümern hat und ansosten fliegt er raus. Und mit der Konsequenz, dass das auch passiert.

Ich habe auch zwei Jungs und bin Alleinerziehend. Aber ich gehe arbeiten und erwarte von meinen Kindern, dass diese auch was tun. Und mein Ältester war in der Pupertät auch nicht einfach und hat auch Mist gebaut. Aber er musste es dann auch ausbaden und er wurde dafür nicht belohnt. Und als es um Ausbildungsstellen giing, da habe ich zwar vieles für ihn rausgesucht, aber dann habe ich ihn so lange genervt, bis ER die Bewerbung gemacht hat. Das war um ein vielfaches anstrengender, als sie selbst zu schreiben, aber es war wichtig, dass er Verantwortung übernimmt.

Und er wusste immer, einfach rumhocken und faulenzen gibt es bei mir nicht. er musste weiter zur Schule gehen, bis zum Ende und auf seine Vorstellungsgespräche und wenn er das nicht gemach hätte, hätte er mit 18 gehen dürfen, denn so was unterstütze ich nicht. Ich helfe meinen Kindern auf den rechten Weg, aber sie müssen Verantwortung für sich übernehmen.

Und ich erwarte auch Respekt von meinen Kindern, mich schickt niemand irgendwo hin für ihn betteln und Beleidigungen waren bei uns zu Hause tabu, denn so geht man nicht miteinander um. 

Und ich denke, das war hier nie der Fall. Es ist sicher das härteste, sein Kind rauszuschmeissen und ihm nichts mehr zu geben, keine teuren Sachen (warum um Himmels wissen kauft die Schwester teure Sachen, wenn er sich so benimmt?), aber es ist jetzt noch die einzige Chance, ihn wachzurütteln. So lange er im gemachten Nest sitzt, ihm jeder alles hinterher trägt und ihm "hilft" (der arme Junge!), wird er es nie lernen.

Wenn er obdachlos wird, dann ist es eben so, dann muss er sich halt mal durchschlagen. Dann ist er vielleicht irgendwann bereit, Hilfe anzunehmen, aber derzeit ist er es nicht.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Hartz IV, 19

Dann ist die Schwester selber schuld wenn sie ihn das Geld in den A .... bläst bzw.ihm so teure Sachen kauft !

Der Mutter kann man nur raten ihm eine Frist zu setzen,hat er bis dahin keine Arbeit / Ausbildung gefunden würde ich ihn ganz einfach vor die Tür setzen,denn nur so lernt er auch dass das Leben kein Wunschkonzert ist.

Auch wenn es sich erst einmal hart anhört,aber manche Kinder brauchen eben einen Schuss vor den Bug,sonst lernen sie es nie auf eigenen Beinen zu stehen.

Denn nur wenn sie ihn vor die Tür setzt kann er sich dann als Obdachlos beim Jobcenter melden und einen eigenen Antrag auf ALG - 2 und die Kostenübernahme von angemessenen Wohnraum stellen.

Die Mutter ist nämlich nicht dazu verpflichtet ihn weiterhin bei sich wohnen zu lassen und schon gar nicht in so einer kleinen Wohnung ( die ist für 1 Person bestimmt ) und unter diesen Umständen.

Er kann sich dann aber nicht aussuchen wohin er ziehen kann wenn er auf die Hilfe vom Jobcenter angewiesen ist,dann muss er im Zuständigkeitsbereich seines Jobcenters bleiben,es sei denn er kann eine versicherungspflichtige Beschäftigung in einer anderen Stadt nachweisen bzw.die Zusicherung das er diese dann bekommt wenn er da wohnen würde.

Antwort
von beangato, 39

Die beste Hilfe, die er bekommen kann, ist ein Rauswurf.

Dann muss er sich selbst um alles kümmern, z. B. zum Jobcenter gehen.

Von mit hätte dieser besagte Sohn schon da

er feierte stets krank;

einen Tritt in den Allerwertesten bekommen.

er kommt fast jeden Abend sehr spät heim( manchmal sogar erst gegen 3 Uhr nachts

Das darf er allerdings - er ist erwachsen.

Vlt. sollte sie ihn mal gar nicht mehr in die Wohnung lassen - sie ist nicht mehr fürsorgeberechtigt für ihn.

Kommentar von Zischelmann ,

Er ist jedoch krankgeschrieben und ist nachts trotzdem unterwegs-mich wundert das er keine Angst hat gesehen zu werden von einem Arzt oder einem Leiter des Projekts..

Kommentar von beangato ,

Das kann der Mutter doch völlig egal sein. Der Sohn ist erwachsen und für alles, was er macht, selbst verantwortlich. Die Mutter muss auch loslassen können - ich denke, das kann sie nicht.

Wenn er erwischt wird, ist das sein ganz perönliches Pech.

Antwort
von micompra, 32

ich würde sagen solange er alles von der mutter und seinem Umfeld bekommt, macht nicht er etwas falsch, sondern die anderen.

die anderen sorgen dafür das er für nichts arbeiten muss und das sollten sie tunlichst einstellen.

er ist 20 und die mutter sollte ihn vor die tür setzten damit er lernt wieviel arbeit es ist um eine miete zu bezahlen und ein Lebensunterhalt zu finanzieren

die schwester sollte ihm keine schuhe schenken damit er lernt wie lange man für solche schuhe arbeiten muss.

und wenn der werte herr Cola vom Supermarkt brauch, sollte er sie selber holen gehen.

er kann nichts zu schätzen wissen wenn er alles von anderen bekommt.

er braucht einen tritt damit er ins kalte wasser fällt. nur so kann er das lernen.

hopp oder top. keine verdienst heist keine schuhe, keine Wohnung und kein bisschen Luxus.

danach wird er eine Entscheidung treffen die ihn sein leben lang begleiten wird.

Kommentar von EstherNele ,

Tolle Meinung - ganz viele DH!

Antwort
von Otilie1, 48

also erstmal ist die schwester ganz schön blöd wenn sie ihm teure sachen kauft , ein deutliches nein wäre da ganz gut. auch die mutter darf sich nicht von dem rumschicken lassen, das geht absolut garnicht. wenn die mutter der sklave für ihren sohn ist , sollte sie sich mit dem jugendamt  in verbindung setzen und sagen das die situation für sie untragbar geworden ist und sie auch angst hat - vielleicht kommt er dann in eine wohngruppe


Kommentar von john152 ,

Das geht mit 20 nicht mehr

Antwort
von Mopetfahrer, 17

Hallo

Dieses Früchtchen wird Ihre Bekannte so schnell nicht los, soweit ich weiß, bekommt Die ihren Sohn nicht aus der Wohnung, da das Jobcenter keine eigene Wohnung Finanziert, erst wenn der Sohn 25 Jahre alt ist, besteht die Möglichkeit einer eigenen Wohnung. Trotzdem sollte ihre Bekannte mal zum Jobcenter gehen und mit denen ein Konzept Überlegen, wie Sie ihren Sohn an die Arbeit bekommt und denen die Sachlage auch mal Erklären

Antwort
von lillsister, 28

Bis 25 oder bis zum Abschluss der ersten Ausbildung sind die Eltern unterhaltspflichtig. War deine Bekannte mal beim Jugendamt? Im Endeffekt liegt es ja auch an ihrer Erziehung, um es mal krass zu sagen. Sie lässt es mit sich machen und er nutzt es natürlich aus. Was sagt denn der Vater von dem jungen Herren dazu?

Kommentar von Zischelmann ,

Sein Vater ist aus Albanien und er hat zu diesem seit Jahren keinen Kontakt mehr

Kommentar von lillsister ,

Ihm fehlten in der Jungend wohl mal ein paar kräftige Ansagen. Soll die Mutter den Part mal übernehmen ;)

Antwort
von frodobeutlin100, 9

Dem Herren fehlt ein deutlicher Tritt in den Hintern .. und das nicht erst seit gestern .... eine Mutter, die sich zu Einkaufen schicken lässt, während der Sohn zu Hause sitzt, ist selbst schuld ...

sie sollte dringenst das Hotel Mama beenden ...

wer etwas essen will, muss selbst kochen

wer frische Wäsche will, muss selbst waschen

wer Cola braucht, muss den Hintern vom Sofa nehmen und einkaufen gehen ...

etc. ...

Antwort
von juliasiglesio, 38

Er hat wohl doch psychische Probleme, wenn die nicht gelöst werden kann das in der Tat so weiter in die Obdachlosigkeit führen.

Kommentar von frodobeutlin100 ,

nicht jeder Faulenzer hat psychische Probleme

Kommentar von juliasiglesio ,

dieser schon

Antwort
von Germandefence, 39

Ehrliche Meinung der junge gehört für 1 Jahr verpflichtend in die Bundeswehr

Kommentar von Zischelmann ,

Diesen Vorschlag machte ihm auch mal sein Schwager-jedoch der Sohn meinte ;er  wolle nicht zum Bund-er will nicht früh aufstehen..(geschweige denn Anweisungen von einem Vorgesetzten ausführen..)

Kommentar von john152 ,

Das ist das Problem an der ausgesetzten Wehrpflicht

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