Frage von Renguees, 169

Welche Haarschnitte sind im Islam verboten?

Hallo Leute,

Meine Frage richtet sich vielmehr an gläubige Muslime. Ich habe erst vor kurzem erfahren, das es verboten (haram) ist, sich eine Frisur schneiden zu lassen wo die Kopfhaare nicht einer Länge sind??

Ich schneide seit 10 Jahren immer an den Seiten bisschen kürzer und oben lasse ich etwas mehr Haare. Das gefiel mir so bis jetzt immer am Besten und ich bin glücklich mit der Frisur gewesen. ABER: Ich will mit der Frisur keinesfalls irgendwie auffallen oder so, bis jetzt sah das ganz normal aus und mir würde es einfach sehr sehr schweren Herzens fallen, wenn ich meine gewohnte Frisur nicht mehr schneiden darf und ich habe auch ehrlich gesagt Angst, wenn ich eine Haarlänge zuschneide das ich dann hässlich ausschaue dadurch und ich mega unglücklich werde.

Gibt es keine Ausnahmen irgendwie? Warum ist das eigentlich haram? Ich weiß das der Prophet s.a.s gesagt hat, es ist nicht erlaubt, sich Teile der Haare abzurasieren und andere Teile lang zu lassen in einem Ahadith.

Ich bin praktizierend, aber ich war schockiert als ich gelesen habe, das verschiedene Haarlängen nicht erlaubt sind. Also wie gesagt, wenn es sich rausstellen sollte, das es keine Ausnahmen gibt, dann muss ich es kurz schneiden, aber ob ich dann noch glücklich werde in diesem Leben, das weiß ich nicht, weil mein gutes Aussehen ist mir schon wichtig.

Ich hoffe das ihr mir helfen könnt liebe Geschwister im Islam. Wa Alakum Essalam.

Antwort
von furkansel, 38

Wo hast du das denn gelesen? Höre ich zum ersten Mal. Und ich bezweifle, dass unterschiedliche Haarlängen verboten sind, da eigentlich jede Friseur unterschiedliche Längen beinhaltet.

Antwort
von saidjj, 32

Esselamu alejkum

Was verboten wäre , wäre die Seiten abzurasieren und in der Mitte die Haare lang wachsen lassen beispielsweise , oder in der Mitte abrasieren und an den Seiten die Haare wachsen lassen um nur einige Beispiele zu nennen .
Deine Frisur scheint normal zu sein und somit sollte es inschallah kein Problem sein wenn du dir auch weiterhin die Haare so schneiden lässt .

Antwort
von clemensw, 65

Irgendwie komisch, daß so viele Muslime hinter Kleinigkeiten eine Sünde vermuten, aber die offensichtlichen Sünden, die jeder Muslim in einem westlichen Land begeht - ja sogar: begehen muss - vollkommen ignoriert.

Klingt für mich nach Doppelmoral...

Antwort
von Akka2323, 105

Wieso interessieren sich Allah und Mohammed für Haarschnitte? Im Koran kann da nichts drüber stehen, weil es z.Zt. der Entstehung noch keine besonderen Haarschnitte gab.

Kommentar von Renguees ,

Ich wusste es ja auch nicht, das IST ES JA. Erst nach mehrmaligen Recherchieren und nachdem ich ein Imam gefragt habe, hat er mir das bestätigt, das der Prophet gesagt hat, das man eine Haarlänge schneiden soll oder die Haare so lassen soll wie sie sind.

Kommentar von Miesepriem ,

Dann lass sie so wie sie sind. In ein paar Jahren brauchst du dann keinen Besen mehr zum fegen.

Antwort
von Meeew, 117

Lass sie wie sie sind, du wirst niemals alles so erfüllen wie es "Gott" oder Propheten aufgeschrieben haben sollen..
Es ist so viel, es widerspricht sich zu häufig und es ist nicht zeitgemäß..

Kommentar von Renguees ,

ja, sehr schwierig. Einerseits fühle ich mich halt schlecht, wenn ich was verbotenes rechtfertige sozusagen, aber einerseits tuts mir auch innerlich weh, wenn ich mein Lieblingshaarschnitt ändern muss.

Kommentar von Meeew ,

Du glaubst, du musst es wissen..
Aber ehrlich das ein Haarschnitt Sünde ist, ist so lächerlich. Entschuldigung..

Kommentar von Renguees ,

ich hoffe ja das es auch keine Sünde ist, aber ich überprüfe es halt trotzdem gerne nochmal. Ich entscheide es ja nicht selbst.

Antwort
von JustNature, 54

Der Islam ist nur eine Sammlung von Wahnvorstellungen völlig ungebildeter Beduinen aus dem Jahr 600. Nichts davon kann man für heute akzeptieren.

Kommentar von FatihBa ,

Nicht du aber 1,7 Mrd

Kommentar von saliksemi ,

zu den ungebildeten beduinen : sie waren den Europäern lange zeit in mahe zu allem überlegen sei es medizin ,astronomi oder sonst was alein das jetzige wissen wird grösten teil denn ungebildeten beduinen verdankt da diese alte schriften von gelehrten und philosophen aus z.b. dem antiken rom und Griechenland erhalten haben ohne sie wäre das ganze wissen jzt futch da die Europäer dieses wissen von den moslems über nahmen. Sogar das jetzige zahlen system welches nahe zu überall auf der welt verwendet wird stammt von uns Moslems.

Kommentar von SibTiger ,

Das kann man so nicht sagen. Die Zahlen, die wir heutzutage als arabische Zahlen verwenden, sind ein Erfindung aus Indien.

Araber haben sie bestenfalls über Nordafrika und Spanien nach Europa gebracht.

Das was man manchmal als arabische Wissenschaft bezeichnet hat im übrigen wenig mit dem Islam zu tun.

Kommentar von JustNature ,

Schwere unsinnige Themaverfehlung von saliksemi.

Daß Araber in der Zeit ab 800 in Astronomie und Rechnen weiter waren als die Europäer ist unbestritten. Aber sie haben das Zahlenrechnen v.a. aus Indien exportiert. Aber daraus geht LÄNGST nicht hervor, daß der schreckliche Islam, vor dessen Aggressivität  und Intoleranz sich die ganze Welt gruselt, einen Tropfen Wahrheit enthält. Die letzten Jahrhunderte haben Islamländer nichts mehr entiwickelt

Kommentar von KaeteK ,

Und warum sieht es heute dann völlig anders aus? ihr habt doch nicht euer Gehirn abgegeben?

Antwort
von Jogi57L, 26

Ich hoffe das ihr mir helfen könnt liebe Geschwister im Islam. Wa Alakum Essalam.

Was sind andere Menschen ?... klar sind sie nicht im Islam... aber sind es auch "liebe Geschwister..?"

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Antwort:

Muslime müssen ALLES tun, damit sie den Kuffr nicht ähneln.....das bezog sich zwar eher auf "Kleidung"... aber vermutlich sind auch Haartrachten damit gemeint....

http://www.islam-pedia.de/index.php5?title=Islamische_Kleidung

Ein Problem könnte es geben, wenn sich Kuffar plötzlich so kleiden, wie die Muslime....

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jedenfalls tust Du als gläubiger und praktizierender Muslim sicher gut daran... Dich an die Regeln und Fatawas zu halten, die zu bestimmten Themen erstellt wurden...

idF.: Haare

btw:

und iss bitte immer nur mit der rechten Hand... aber das wirst Du ja wissen...

und: WICHTIG !!!

1. Bevor man die Toilette betritt, sagt man "Bismillah
Bismillah Allahumma inni audu bika min al-chubusi wa-l-chabais (Im Namen allahs, O Allah, ich suche Schutz bei Dir vor allem Schlechten und vor allem, was Schaden bringt.) (überliefert bei Tirmidhi, Ibn Maja, Bucharyy, Muslim. Ali ibn Talib)

2. Beim Verlassen der Toilette sagt man Ghufranaka (Ich bitte dich-Allah- um Verzeihung) (überliefert bei An-Nasai)

Kommentar von KaeteK ,

Ich habe nicht nur dich bewertet, sondern auch das, was du geschrieben hast - was den Islam betrifft. Da bleibt einem wirklich immer wieder nur die Sprache weg. lg

Kommentar von Jogi57L ,

Danke KaeteK :-)

Kommentar von clemensw ,

Ersetzen diese beiden Sätze auch das Händewaschen nach dem Toilettengang? Das ist doch mit Sicherheit nur eine Marotte der Kuffar, oder?

Antwort
von AaronMose3, 76

Was ich mich bei solchen Fragen immer frage:

Gibt es eigentlich irgendeinen Bereich im Leben eines Muslims, der nicht von irgendwelchen mittelalterlichen Regeln und Gesetzen eingeschränkt wird ?

Dürft ihr eigentlich, irgendwas ?

Denn wenn ich mir das so ansehe, wirkt ihr lediglich wie Roboter, auf die Welt gebracht um:

darauf zu achten das sie keinen Nagellack verwenden

die richtige Frisur tragen

ihren Körper verstecken

nur bestimmte Dinge essen

Andersgläubige zum konvertieren bringen 

bei jedem noch so primitiven Thema zu fragen ob es "haram" ist..

Habt ihr auch mal Spaß, könnt ihr in eurem Alltag auch mal etwas tun das nichts mit Religion zu tun hat ?

Kommentar von FatihBa ,

An was ist der islam den mittelalterlich?

Kommentar von AaronMose3 ,

An was ist der islam den mittelalterlich?

1. Der Islam als totalitäres, patriarchalisches Rechtssystem

Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch ein totalitäres, von Männern beherrschtes gewalttätiges Rechtssystem (s. Sure 5 (Al-Maida), Vers 33). Der Islam ist darüber hinaus eine politische Anschauung, die aus Versen des Koran, aus dem Leben des Propheten und aus anderen Überlieferungen abgeleitet wird. 

2. Der Prophet – alles andere als ein ethisches Vorbild

Mohammed, der Prophet des Islam, soll von Gott gesandt sein, und sein Leben (d.h. seine Handlungsweisen) gelten als wegweisend für die gesamte Menschheit. Aber eben dieser Mohammed führte Kriege, zwang Menschen, ihren früheren Glauben abzulegen, ließ Gefangene köpfen. 

Das Siegen allein reichte ihm nicht: Er raubte auch den Besitz der Besiegten oder ließ deren Haus, Hof und Baumbestand in Brand stecken, hielt über ein Dutzend Frauen, die er z.T. von seinen Raubzügen gegen andere Stämme als Kriegsbeute mitgebracht hatte; 

Nachdem ihre Familien ermordet worden waren, nahm er sie als Ehefrauen oder Sklavinnen; vom Glauben Abgefallenen kreuzweise Hand und Fuß abhacken; er ließ sie verdursten; ließ seine Kritikerinnen und Kritiker, Dichterinnen und Dichter ermorden, und versprach den Mördern große Belohnung im Jenseits.

Die Liste dieser Beispiele ließe sich noch verlängern. Das Ergebnis ist eindeutig: Mohammed hat kein Leben gelebt, das als Vorbild für die Menschheit gelten kann, sondern das abschreckt und das allein schon Grund genug ist, die Religion, die er schuf, abzulehnen.

3. Gottesknechtschaft statt Leben in Selbstverantwortung

Koran und Überlieferungen verbreiten die Mär, jede Handlung des Menschen wäre von Gott vorherbestimmt, und ohne Erlaubnis Gottes könne kein Mensch etwas tun. Sein Schicksal sei von Gott besiegelt. Allah bestimme, wer reich und wer arm werde, bestimme, wer Muslim und wer Ungläubiger würde und so fort. Mohammed hat einen Gott kreiert, der beliebig und ungerecht handelt, und wer nicht an ihn glaubt, sei Heide.

Die negative Wirkung dieser Lehre wird noch dadurch verstärkt, dass viele gläubige Muslime glauben, dass das eigentliche Leben erst im Jenseits gelebt werde. Dieser Irrglaube behindert Wissenschaft, Fortschritt, Aufklärung, Mündigkeit und Freiheit. Abgesehen davon schwächt all dies die Moral, weil dem Menschen die Verantwortlichkeit für seine Taten abgenommen wird.

4. Intoleranz gegen Nicht- und Andersgläubige

Toleranz und Friede sind für den Islam lediglich Mittel, die man im Krieg als List einsetzen kann. 

Natürlich gibt es im Koran Verse, die bejahen, dass die „Götzenanbeter“ ihre Götter anbeten sollen und die Moslems ihren Gott. Es gibt auch den Vers, der besagt, dass Juden, Christen und Sabiis, die gute Taten vollbracht haben, ins Paradies kommen werden. Es gibt auch einen Vers, der besagt, dass es keinen Zwang in der Religion geben dürfe (Sure 2 (Al-Bakara), Vers 256). Von daher könnte man meinen, der Islam wäre tolerant. Doch es gibt noch viel mehr Verse, die den genannten Vers aufheben und genau das Gegenteil proklamieren. Der Islam ist eine Religion, die die Welt als Kriegsschauplatz ansieht – und zwar solange, bis die gesamte Menschheit islamisch geworden ist.

An vielen Stellen im Koran rechtfertigt Mohammed die Gewalt gegen Andersgläubige. Sie seien des Todes (z.B. Sure 47 (Muhammad), Vers 4), sollen unterworfen werden (Sure 9 (At-Tauba), Vers 29), dürfen vertrieben und enteignet werden (Sure 59 (El-Haschr) Verse 1-7)

Mit diesen Textstellen konfrontiert, weisen Muslime gerne auf Stellen im Alten Testament hin, an denen ebenfalls von Gewalt gegen Andersgläubige die Rede ist (z.B. 2.Mose 22, 17; 3.Mose 20). Aber erstens ist es Unsinn, die Pest mit der Cholera austreiben zu wollen, und zweitens haben sich die meisten Juden und Christen – im Unterschied zu vielen Muslimen – von diesen Wahnideen längst distanziert

5. Das muslimische Bild des Menschen: ein undankbares, zu absolutem Gehorsam verpflichtetes Geschöpf

Immer wieder stellt Mohammed fest, dass der Mensch von Grund auf ein undankbares Geschöpf ist. Vielgebrauchte Ausdrücke im Koran sind: Heuchler, Wildesel, der verfluchte Mensch. Wie undankbar ist er doch! Unzählige Male werden die Menschen gefragt: „Was wollt ihr alles leugnen von den Wohltaten eures Herrn?“ Die Menschen sind in Mohammeds Augen undankbare, zu absolutem Gehorsam verpflichtete Wesen, die im Namen einer sonderbaren göttlichen „Gerechtigkeit“ bestraft werden müssen. Diesem Bild stelle ich die Idee des mündigen Bürgers mit aufrechtem Gang entgegen, das Bild eines Menschen, der Behauptungen mit wachem Verstand kritisch prüft, anstatt sich in blindem Gehorsam archaischen Wahnideen zu unterwerfen.

Wenn das nicht die Merkmale einer Religion sind, die alles andere als Fortschrittlich ist, weiß ich auch nicht. 

Jeder kann glauben was er will. Dennoch. Der Islam ist alles, aber nicht für diese Zeit gemacht.

Antwort
von josef050153, 28

Als erstes musst du einmal wissen, dass es DEN Islam nicht gibt. Es existieren etwa acht verschiedene Rechtsschulen, die sich oft diametral widersprechen. Deshalb wirst du hier auch untersiedliche Antworten bekommen.

Im Koran selbst ist nicht verboten, was du machst.

Antwort
von RipeClown, 64

"Ich habe gehört"

Da fängt es schon an.

Von wem ? Einem Sheikh ? Einem Gelehrten ? Hast du einen hadith gesehen oder es im Qur'an gelesen ?

Jeder kann auf Facebook schreiben

"Imam Ali sagte alles was im Internet steht ist eine Lüge"

Das in ein Bild setzen und als Hadith verkaufen obwohl da nicht mal die Quelle steht.

Aus diesem Grund glaub nicht alles.

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