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Welche Grundausstattung brauche ich für die indische Küche?

gefragt von Maveric am 26.01.2009 um 23:04 Uhr

Ich bin so ein Kochfan und jetzt kam ich auf die indische Küche. Allein wie das duftet!! Wenn ich jetzt öfter mal indisch kochen möchte- was brauche ich da wirklich als Grundzutaten oder Gewürzen im Haus, ohne jedes Mal losrennen zu müssen? Hat mir da jemand einen kleinen Überblick? Wäre super, danke!


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anonym
beantwortet von Schotenknipser am 26. Januar 2009 23:14
5x
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Wenn du wirklich indisch kochen willst, dann würde ich nicht mit fertigen Gewürzmischungen arbeiten, sondern auf die Basisgewürze zurückgreifen und selber mischen und vor allen dingen rösten!

Trockengewürze (ganze, nicht gemahlen!):

  • Zimtstange
  • Koriandersamen
  • Kardamomkapseln
  • Nelken
  • braune (schwarze) Senfsamen
  • Bockshornklee
  • Kurkuma
  • Pfefferkörner
  • Kreuzkümmel

Frisch: - Ingwer - Knoblauch

Einen schönen Einblick in die Zutaten gibt dieser Artikel über die indische Esskultur: http://goccus.com/magazin.php?id=180

Dort sind die Gewürze und Zutaten dann auch den indischen Regionen zugeordnet (es wird ja sehr unterschiedlich gekocht). In der Datenbank findest du auch recht authentische Gerichte. Viel Spass beim Aromabad ;-)


spiritsoul
beantwortet von spiritsoul am 26. Januar 2009 23:11
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Ich liebe auch indisch und spontan fallen mir ein: Curcuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Zitronengras, Kokosnussmilch. Diese Dinge hab ich jedenfalls daheim und kaufe je nach Rezept nach- frischen Knoblauch zum Beispiel. Tolles Hobby!!


jestu
beantwortet von jestu am 26. Januar 2009 23:14
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kreuzkümmel, kokosmilch in der dose, frische curryblätter (gibts beim inder und lassen sich gut im tiefküler lagern), kurkuma, kolonji (zwiebelsamen, die schwarzen punkte im naan), kardamon, koriander, bockshornklee, chilli, ingwer, knoblauch, lorbeer und einen mörser zum frisch zerkleinern der obengenannten.

es gibt auch fertige mischungen zum selbermörsern.

dazu noch einen kleinen vorrat an linsen und bohnen.

am besten einfach mal in einen indischen oder pakistanladen gehen und alles anschauen.

Kommentar von Schotenknipser am 26. Januar 2009 23:39

Da sind aber ein paar kritische bei: Zwiebelsamen ist so eine gefährliche deutsche Bezeichnung. Das ist Nigella und hat mit Zwiebeln nicht viel zu tun (sieht nur ähnlich aus). Curryblätter sind kritisch, weil sie wirklich frisch verwendet werden müssen und kaum lagerfähig sind. Ist also nix für den Vorratsschrank. Lorbeer ist auch verfänglich: Gemeint ist indischer Lorbeer, der deutlich anders schmeckt als der mediterrane. Indischer hat eine deutliche Zimtnote. Kauft man die Dinger aber im Asienladen, dann dürfte eigentlich nichts schief gehen.

Kommentar von Be154c83cb8c71626074891544ba3947smalljestu am 26. Januar 2009 23:52

ich habe mit den tiefgekühlten curryblättern so gute erfahrungen gemacht, dass ich nicht mehr verstehe, warum sie die nur frisch verkaufen. auf meiner kolonji-packung steht onion seeds drauf, was mich wegen der größe doch etwas irritiert hat. das ist ja lustig-->nigella kenn ich aus meinem garten.


Michabie
beantwortet von Michabie am 26. Januar 2009 23:09
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Okay, mein Thema: Auf jeden Fall einen Pürierstab, gute Messer, viel Liebe zum kochen und circa 15 Gewürze, wenn man die mal hat ist alles ganz billig. Empfehle das Buch "Indische Curries", wenn das wieder erhältlich ist, ist nicht nur meiner Meinung nach das beste.


sikas
beantwortet von sikas am 26. Januar 2009 23:27
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Das mit den Gewürzen hat Schotenknipser schon gut erklärt da kommt nur noch Sternanis und Getrocknete Chilis dazu desweiteren wäre ein schwerer mörser gut zum perfekten mahlen der Gewürze.Dann noch ein guten Topf und eine Gusseisenpfanne für Chapatis&Co. In meinen Tipps findest Du eine Rezeptur für Madrascurry und für Garam masala und einiges anderes aus der Indischenküche. Schau mal rein es Lohnt.

LG Sikas


Kommentar von Schotenknipser am 26. Januar 2009 23:31

:D... Ich hab auch noch die Kokosmilch vergessen und Ghee... und wieso getrocknete Chilis... was ist mit frischen? Was so ein richtiger Indien-Freak ist, dem fällt auch noch mehr ein :D

Kommentar von 32f85a55d93898ee819e0c3f5ffdfc3dsmallsikas am 27. Januar 2009 00:06

War ja nicht Bös gemeint es ging mir nur um die trocknen die man auf vorrat hält die anderen sachen immer frisch oder im eigenem anbau. Wenns nach einfallen geht da könnt man besser ein Buch schreiben,hier wirds zu viel.


anonym
beantwortet von entchen26 am 26. Januar 2009 23:05
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oh das ist ne ganze menge in jeder großstadt gibt es indische händler da würde ich an deiner stelle mal hin gehen woher bist du denn?


anonym
beantwortet von IvBi90 am 26. Januar 2009 23:06
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hähnchen und curry.


anonym
beantwortet von Rolfp am 26. Januar 2009 23:10
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ne Küche und nen Inder


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 27. Januar 2009 00:10
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MissMaas
beantwortet von MissMaas am 27. Januar 2009 16:01
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am wichtigsten: jede menge gewürze, v.a.:

  • koriandersamen
  • kreuzkümmelsamen
  • kurkuma
  • zimtstangen
  • bockshornkleesamen
  • fenchelsamen
  • schwarzen pfeffer
  • kardamomkapseln
  • chilis (frisch und/oder getrocknet)
  • koriandergrün (kann man gut einfrieren)
  • curryleaves
  • zwiebelsamen
  • versch. hülsenfrüchte (lassen sich gut lagern und kommen sehr häufig in der indischen küche vor, zb rote linsen, gelbe spalterbsen, kichererbsen, etc.)
  • chapatimehl (für fladenbrote)
  • kokosmilch

ausserdem ghee (geklärte butter), basmatireis, einen guten mörser und eine schwere gußeiserne pfanne.

Kommentar von A852ac9d958bbe7b54d7c5d83e0278f7smallMissMaas am 27. Januar 2009 16:04

als kochbuch kann ich u.a. "die vegetarische indische küche" von julie sahni. leider ohne hübsche bilder, dafür mit fantastischen rezepten!


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