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Welche Grenzen sollte man Kindern im Krabbelalter setzen?

gefragt von laracroft am 03.05.2007 um 22:02 Uhr

Manchmal bin ich sehr unsicher welche Grenzen und wieviele NEINS ich meinem Kind "im Krabbelalter" so zumuten darf. Man will ja auch nicht zu streng sein. Wer hat Rat?


Reply


Mona * Lisa
beantwortet von Mona * Lisa am 3. Mai 2007 22:09
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zuviele "neins" sind auf keinen fall gut. die kleinen werden sozusagen dagegen immun. räume so viele "neins" wie möglich aus dem weg. soll er/sie z.b. nicht an einen bestimmten schrank, dann riegel ihn mit einer kindersicherung ab und schon ist ein "nein" eingespart u.s.w. das spart nicht nur viele "neins" sondern auch jede menge nerven. je weniger man nein sagen muss, desto mehr kann man den tag mit dem kind geniessen. das sagt mir meine erfahrung mit meinem mittlerweile 2,5 jährigen sohn. wenn sie dann in das alter kommen, wo sie die kindersicherungen besser aufbekommen als man selbst (siehe mein sohn), sind sie auch alt genug ein nein zu verstehen und zu akzeptieren. vorher macht es wenig sinn.


anonym
beantwortet von evamarie am 3. Mai 2007 22:11
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Grenzen solltest Du setzen, wenn sich Dein Kind einer Gefahr aussetzt. Ich bin der Meinung, dass das Erfahrung sammeln in dieser Lebensphase extrem wichtig ist und man nicht zu oft NEIN sagen soll. Bing lieber die Dinge, die kaputt gehen können ausser Reichweite Deines Kindes. Wir haben z.B. eine Decke über die Stereo-Anlage gelegt und damit war Ruhe. Vorher stand der kleine Held ständig davor und hat rumgedrückt.


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 3. Mai 2007 22:30
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Begeht aber nicht den Fehler und räumt zu viele "neins" aus dem Weg - an dem Nein lernt ein Kind schon seine Grenzen. Eine Freundin von mir hat das mal so formuliert: Wenn Du als Mutter das Gefühl hast genug nein gesagt zu haben, dann sag noch eines mehr - dann stimmts. Aus erwachsener Sicht sehen wir nämlich uns in unserer Kinderzeit und was uns so auf die Nerven gegangen ist - das wollen wir dem Kind nicht zumuten und gehen daher oft in die gefahr , zuwenig statt zuviel zu reagieren. (Ich will doch nicht so sein wie meinen Mutter/mein Vater!)

Kommentar von 94acc9c4465d76006fc8d0a9ad662689smallMona * Lisa am 3. Mai 2007 22:41

das ist sicher auch ein guter aspekt, aber es geht ja hier ums krabbelalter. ich behaupte jetzt einfach mal, das die neins, an die wir uns erinnern können, aus einem alter stammen, das jenseits des krabbelalters lag. und wie ich schon sagte, wenn die kleinen älter werden, können und MÜSSEN sie mit entschiedenen neins konfrontiert werden. auch wenn es ihnen (und uns eltern) auf die nerven geht...


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 3. Mai 2007 23:10
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Mein Kleiner ist jetzt 3 und im Krabbelalter wollte ich einfach nur verstehen, warum Dieses oder Jenes so interessant ist. Also krabbelten wir gemeinsam durch die Wohnung. Neben dem Spaß für mein Kind habe ich gelernt, die Wohnung, die Einrichtung, die Gegenstände in den Regalen etc. aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben. Und zugegeben: das ist echt spannend. Nur wußte ich immer, wann und wo welche Gefahr drohen könnte. Nach der Krabbeltour gab es dann einen Rundgang auf meinem Arm durch die Wohnung und ich gab ihm die Zeit, alles aus meinem Blickwinkel zu erkunden. Wir haben auch gemeinsam irgendeinen Schrank bzw. die Teile in seiner Höhe ausgeräumt und wieder eingeräumt.

Aber trotzdem gab es auch bei uns einige NEIN's. Und wenn dann doch ein Mißgeschick passierte und er weinte, mußte ich mich oft dazu zwingen zu sagen: "Du brauchst gar nicht weinen, Mama hatte NEIN gesagt."

Gott sei Dank können unsere Kleinen nicht schreiben und wenn doch, würde in einem Heft von der ersten bis zur letzten Seite nur "NEIN" "NEIN" "NEIN" "NEIN" "NEIN" geschrieben sein.


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