Frage von Hooks, 43

Welche Getreidesorte eignet sich besonders für grobere Stücke im Brot?

Ich habe Dinkel, Roggen, Gerste und Buchweizen. Ich möchte gerne ein Brot backen mit groben Anteilen; weiß jemand, was ich da am besten nehme (Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam)? Buchweizen bröselt ja etwas beim Draufbeißen, der ist sehr trocken - wie ist das bei den Getreidesorten?

Es soll Hefebrot werden, bin kein Sauerteigfan.

Antwort
von Pummelweib, 26

Schau mal bitte hier: http://eatsmarter.de/ernaehrung/news/wichtigsten-getreidearten-ueberblick

Oder hier: http://www.familie.de/gesundheit/die-wichtigsten-getreide-sorten-im-ueberblick-5...

Und hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

Gutes Gelingen.

LG Pummelweib :-)

Kommentar von Hooks ,

Tja, das sind alles sehr interessante Seiten, aber nichts davon beantwortet meine Frage.

Dinkel wird auf jeden Fall fein gemahlen (um genügend Kleber zum Zusammenhalt des Brotes zu erhalten), und die anderen gebe ich sonst auch als Mehl zu. Nun wüßte ich gerne, welche Sorte sich am besten dazu eignet, als größere Stücke in den Teig gegeben zu werden, als grobes Schrot also.

Bevor ich da groß experimentiere, weiß vielleicht hier jemand Bescheid, durch Versuch oder Ausbildung.

Kommentar von Pummelweib ,

Du hast aber schnell alles durchgelesen *lach*.

Wenn du es selbst ausprobierst, sieht du sehr schnell was dir mehr zusagt, denn das ist bei jedem anders .-)

Auch die Rezepte unterscheiden sich sehr oft voneinander, so das nicht jedes gleich für jeden geeignet ist,

Haferflocken kannst du nehmen, auch Sonneblumenkerne, Leinsamen und Sesam kannst du prima zugeben.

Sonenblumenkerne kannst du im ganzen, oder auch zerkleinert zugeben, das kommt auf deine Vorliebe drauf an.

Auch kannst du es mal mit Müsli versuchen, das finde ich persönlich sehr lecker.

Hier noch ein Rezept für dich, beimischen kannst du alles was dein Herz begehrt:

Brot backen – Rezept für ein Mischbrot ohne Sauerteig

Als Zutaten werden 250 g Weizenmehl (Type 405), 250 g Dinkelmehl, 100 g Roggenvollkornmehl, 2 Tüten Trockenhefe, 450 ml lauwarmes Wasser, 21/2 EL Essig, 2 TL Salz, 1 TL Zucker sowie Fett und Mehl für die Form benötigt.

Zuerst das Weizen- und das Dinkelmehl sieben. Das gesiebte Mehl mit dem Roggenmehl und den anderen Zutaten – bis auf das Wasser – in einer Rührschüssel vermischen.

Anschließend das warme Wasser hinzufügen. Mit dem Handrührgerät eine gleichmäßige Masse herstellen. Sobald der Teig nicht mehr an der Schüssel klebt, kann er in die eingefettete und mit Mehl bestäubte Brotbackform.

Das Ganze anschließend mit einem feuchten Tuch abdecken und an einen warmen Ort, beispielsweise über eine Heizung, 30 Minuten gehen lassen. Hat das Brot sein doppeltes Volumen erreicht, wird es ganz vorsichtig und langsam auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestürzt.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine Schüssel mit heißem Wasser in den Ofen stellen. Dann das Backblech hinein schieben und ungefähr 50 Minuten bei 175 Grad backen.

Geschmacklich vergleichbar ist das Mischbrot mit dem Ciabatta Brot. Quelle: http://www.selbstversorger.de/verarbeitung/brotbacken.html

Gutes Gelingen.

LG Pummelweib :-)

Kommentar von Hooks ,

Ja, ich lese sehr schnell, (Schreiben ist mühsam;-).

Aber Du hast meine Frage immer noch nicht richtig verstanden. Ok, ich seh gerade, das ist meine Schuld, Schreibfehler, ich wollte schreiben "neben" den Ölkörnern.

Also nochmal.

Ich möchte grrne wissen, wie sich die genannten Getreidesorten benehmen, wenn sie nicht gemahlen sondern grob in den Teug kommen.

Buchweizen zerbröselt trocken beim Draufbeißen. Und nun wüßte ich gerne, wie sich Dinkel, Roggen und Gerste als ganze Körner anfühlen.

Als Mehl klebt Dinkel, Roggen hält feucht, und Gerste macht knusprig. (Buchweizen schleimt.)

Und was machen die Körner dazu?

Kommentar von Pummelweib ,

Meiner Ansicht nach, dürften sie gar nichts machen, weil sie im Korn noch geschlossen noch .-)

Je nach Korn kann es noch aufgehen oder platzen, am besten du testest es mal mit wenig Teil aus :-)

Gutes Gelingen.

LG Pummelweib :-)

Antwort
von elliellen, 5

Hallo!

Du könntest Buchweizen mischen mit Dinkel. Ich selbst mag Brote mit Buchweizen sehr gerne, habe letztens eines nach Hildegard von Bingen gegessen,schmeckte sehr gut.

Zum reinmischen kannst du Leinsamen und auch ein paar Haferflocken nehmen.

Kommentar von Hooks ,

Danke, ich will ja alles mischen, was ich genannt habe.

Ich wollte nur wissen, ob sich jemand damit auskennt, wie sich die Körner anfühlen oder was sie bewirken, wenn sie ganz oder fast ganz sind.

Also einfach nur, welche ich grob lassen soll. Buchweizen werde ich recht kleinmahlen, weil das so staubig ist.

Antwort
von Miramar1234, 20

Alle Lecithinhaltigen Kerne eignen sich besonders gut.

Kommentar von Hooks ,

Warum? Und welche sind das?

Kommentar von Miramar1234 ,

Haften gut,und schmecken gut.Sonnenblumenkerne,Ölsaaten.

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