Frage von Romymaren, 72

Welche Geschlechtskrankheiten könnte ich bekommen haben?

Ich und mein freund hatten unser erstes Mal ohne Kondom, auch die Male danach, jetzt hab ich Angst das ich vlt ne Krankheit bekomme, weil er irgendwas hatte.. (Wovon er vlt selber nichts weiß)
Was sind Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit?

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Antwort
von beangato, 72

Wenn es für Euch beide das erste Mal war (also niemand hatte zuvor einen anderen Partner), ist es sehr unwahrscheinlich, dass Du eine Geschlechtskrankheit bekommst.

Du solltest Dir viel mehr Gedanken über eine mögliche Schwangershaft machen.

Kommentar von Romymaren ,

Ja die mögliche Schwangerschaft habe ich Schon mit anderen besprochen.. Das ist auch so eine sache😔
Aber es war halt nicht sein erstes mal und jetzt kann es ja sein das er sich was eingefangen hat

Kommentar von beangato ,

Vlt. solltet Ihr beide zum Arzt gehen. Sehr unverantwortlich - aber das weißt Du ja selbst.

Antwort
von MonaUnicorn, 47

Hat dich meine Antwort unter deiner anderen Frage so verunsichert ?

Das tut mir leid.

Es gibt viele Arten von Geschlechtskrankheiten, die man bekommen kann.

Geschlechtskrankheiten oder sexuell übertragbare Krankheiten sind Erkrankungen, die durch Sexualkontakte übertragen werden - und zwar unabhängig davon, ob dieser Kontakt vaginal, oral oderanal erfolgt. Sie sind die am weitesten verbreiteten ansteckenden Krankheiten weltweit.

Manche Geschlechtskrankheiten bemerkt man schnell, da die Geschlechtsorgane (Scheide oder Penis), jucken und/oder brennen. Andere Erkrankungen sind nur schwer zu erkennen, können jedoch zu Unfruchtbarkeit (z.B. Chlamydien-Infektion) führen oder lebensbedrohend (z.B. AIDS) sein.

Als Erreger dieser Erkrankungen fungieren Bakterien, Parasiten, Pilze, Protozoen oder Viren. In manchen Fällen ist darüber hinaus eine nicht sexuelle Übertragung - z.B. durch Blut - möglich.

Im eigentlichen Sinn zählt man zu Geschlechtskrankheiten:

Syphilis (Lues)Tripper (Gonorrhoe)Weicher Schanker (Ulcus molle)

Es gibt aber noch andere bekannte Erkrankungen, die durch Sexualkontakte weitergegeben werden können:

Virale Infektionen: AIDS,

 

Hepatitis,

 

Herpes,

 

Feigwarzen(Condylome)Bakterielle Infektionen:

 

Chlamydien, Haemophilus,Streptokokken

 

u. a.Pilzinfektionen:

 

Mykosen, z. B. CandidaProtozoen (Einzeller):

 

TrichomonadenParasitäre Erkrankungen: Filzläuse (Pediculosis pubis),

 

Krätze (Skabies)

Die sicherste Methode um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen ist die Verwendung eines Kondoms.

Die Lues ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die der Meldepflicht unterliegt. Nur wer die Therapie verweigert, wird namentlich gemeldet.

Der Erreger (Treponema pallidum) ist ausgesprochen empfindlich, weshalb die Infektionsgefahr nur bei sehr intensiven Kontakten - meist in der äußeren Genitalregion, also äußere Schamlippen und Scheide bzw. Eichel und Vorhaut – gegeben ist. Die Bakterien verursachen dort nach einer Inkubationszeit von etwa drei Wochen ein Knötchen, aus dem infolge ein schmerzloses Geschwür mit begleitender Lymphknotenschwellung entsteht.

Im zweiten Stadium der Erkrankung hat sich der Erreger bereits im ganzen Körper ausgebreitet und verursacht Hautausschläge, Schleimhautschäden und vergrößerte Lymphknoten. Aber auch Augen, Organe, Knochen und Gelenke können betroffen sein. Im Genitalbereich finden sich flache, infektiöse Warzen (Condylome). Im Spätstadium (nach 3 - 25 Jahren), das heutzutage aufgrund verbesserter Therapiemaßnahmen aber kaum mehr erreicht wird, kommt es schließlich zur Beteiligung von Haut, Gehirn und Herz-Kreislauf-System.

Der "Tripper" - eine Infektion mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae (Gonokkoken) ist meldepflichtig. Der Erreger wird fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen.

Bei Frauen führt die Gonorrhoe in den meisten Fällen zu einer Entzündung des Gebärmutterhalses, der Harnröhre und des Afters. Weitere mögliche Beschwerden sind vermehrter Ausfluss und ein Brennen beim Urinieren. Steigt die Infektion in die Gebärmutter und Eileiter auf, besteht die Gefahr ernsthafter Komplikationen, bis hin zur Bauchfellentzündung. Die Erkrankung kann aber auch eine Verklebung der Eileiter mit daraus resultierender Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Bei Männern kommt es häufig zu einer Harnröhrenentzündung mit eitrigem Ausfluss.

Der "weiche Schanker" spielt in unseren Breiten eine untergeordnete Rolle. Es besteht Meldepflicht, namentlich bei Therapieverweigerern.

An der Eintrittsstelle entsteht nach zwei bis fünf Tagen ein Knötchen. Daraus entwickelt sich ein weiches, sehr schmerzhaftes Geschwür. Die Leistenlymphknoten sind schmerzhaft geschwollen und können einschmelzen und aufplatzen. Sie werden dann "Burbonen" genannt. Der Erreger, Haemophilus ducreyi, lässt sich unter dem Mikroskop erkennen. Das Bakterium lässt sich mit Antibiotika gut therapieren.

Aufgrund der Ähnlichkeit mit Syphilis ist eine ärztliche Abklärung unbedingt erforderlich, um diese Erkrankung ausschließen zu können.

Kommentar von Romymaren ,

Ach du Schande 😔
Ich bring mich um wenn ich mit sowas zu kämpfen Habe nur weil ich kein dummes Kondom benutzt habe.. Warum muss mir sowas passieren!!
Noch eine Frage was denkst du denn persönlich: denkst du mein freund der aus einer guten vernünftigen Familie kommen, aber auch schon die eine oder andere Beziehung hatte sowas haben kann??

Kommentar von MonaUnicorn ,

Naja gut, die Familie hat ja nicht unbedingt was mit seinen evtl erhaltenen Geschlechtskrankheiten zutun. Herpes zb kann er sich auch selber verpasst haben. 

Hat er denn Beschwerden oder hatte?

Starker Ausfluss ist nur dann ein Problem, wenn er stark riecht/ und oder eine veränderte Farbe hat

Kommentar von Romymaren ,

Ich hab nämlich in letzter zeit sehr starken Ausfluss..

Kommentar von Romymaren ,

Nein eig ist bei ihm alles in Ordnung er ist weiß und riechen tut es jaa...

Antwort
von fernandoHuart, 50

Statt zu rätseln, Arzttermin machen und Sicherheit und eventuelle sofortige Behandlung bekommen.

Es gibt so viel unterschiedliche Erkrankungen daß eine Laie sie nicht mit Sicherheit deuten kann.

Eins ist sicher je früher die Erkennung desto bessere Chancen zu heilen.

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