Wir hatten bislang überlegt, eine Summe von 50,- Euro/ Monat in einem Investmentfonds anzusparen. Angesichts möglicher Risiken durch die globale Wirtschaftskrise und der nicht niedrigen Kosten für die Fondsverwaltung und durch die Zinsabschlagsteuer auf die Kursgewinne haben wir Zweifel, ob diese Variante noch so vorteilhaft ist. Deswegen liebäugelten wir zumindest für einen kurzen Anlagezzeitraum mit einem Tagesgeldkonto. Leider haben wir bislang bei den Anbietern mit höheren Zinssätzen keinen gefunden, der ein solches Konto auch für Minderjährige anbietet. Wer kann hier Empfehlungen abgeben? Oder überschätzen wir Risiken und Kosten bei einem Investmentkonto, hier gibt es ja auch Angebote mit (allerdings auch rendidtesenkender) Versicherung, dass man zumindest sein angespartes Geld wieder erhält.
Viele Grüße,
Jörg und Andrea
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Nehme Bundesschätzchen, da ist zwar nicht die Rendite gegeben, aber der Staat geht nicht pleite, zumindest unsere BRD nicht.

Ich habe ein Bausparvertrag für die Kleine abgeschlossen. Ohne Risiko und mehr Zinsen als auf einem Sparbuch.
tuppergirl am 9. März 2009 18:20 Gute Idee!!
man beachte die Kontoführungsgebühren
mecanoqueen am 9. März 2009 18:26 Das ist nun wahrlich Peanuts - um mit den Worten der Deutschen Bank zu antworten ;))
irgendeiner am 9. März 2009 19:08 Gute Idee! Schmeiß das Geld doch gleich in den Gulli - es ist dann garantiert und ohne Risiko weg, und Du kannst ebenfalls sicher sein - genau wie beim Bausparvertrag oder beim Sparbuch - daß Du nicht einmal das erwirtschaftest, was die Inflation wieder auffrisst.
Vorteil meiner Idee gegenüber Sparbuch und Bausparen ist aber: Deine Kleine merkt später gar nicht, daß man irgendwann mal mit dem Geld etwas sinnvolles hätte anfangen können - es ist gleich ganz verschwunden und hinterlässt keine Spur von ahnungsloser Unwissenheit!
mecanoqueen am 10. März 2009 06:13 Viel Blabla und nichts ausgesagt. Wir reden hier von 50 €uronen im Monat und nicht von einer zusammenbrechenden Wirtschaft oder die Zukunft eines ganzen Menschenlebens. Es oll ein nettes, sicheres und solides Zubrot werden. Nicht mehr und nicht weniger. Lieber solide und konservative Zinsen, als irgendwo habgierige und unrealistische Anlagemöglichkeiten. Du kritisierst ohne zu differenzieren und bietest als Lösung Bauchgefühl oder Sachwerte. Ja ne, ist klar.
...und gerade deswegen KEINEN Bausparer oder Sparbuch. Dann schon eher ein Tagesgeldkonto, wobei ich auch keins kenne, was auf den Namen des Kindes laufen kann...

am besten ein sparbuch
ungererbad am 9. März 2009 18:17 Seh ich auch so! Richte einen Dauerauftrag ein. DH
klar, dann hast du nach 18 Jahren vielleicht noch 3 Euro 50 an Zinsen übrig....
irgendeiner am 9. März 2009 18:55 Stimmt! Die Spaßkasse freut sich drüber!
KLar, ein Sparbuch mit 0,5% p.a., dann vernichtet diese Anlage ja nur 2,5% Geldwert jährlich durch Inflation...
Vielleicht ist sowas in der Art etwas für euch:
http://www.volkswagenbank.de/index.php?id=30&kp=psb&nt_sr=6&pts=1236...
Gibt es auch von anderen Banken, garantierte Zinsen, höher als beim "normalen" Sparbuch.
Zu schnell geklickt... Ich meinte für euch eher diesen links, ihr wollt ja regelmäßig sparen: http://www.volkswagenbank.de/index.php?ntsr=2&id=sparenfsp

ein normales sparbuch würde ich nicht empfehlen. entweder bausparer o tagesgeldkonte, wie diba z. b.

Sparkasse,Sparbuch anlegen.Abschliessen bis zum 18.Lebenjahr
genau, damit die Inflation die mageren Zinsen in 18 Jahren aufgefressen hat...
irgendeiner am 9. März 2009 18:55 Stimmt! Die Spaßkasse freut sich drüber!
wenn du einen Zeitrahmen bis zum 18 Lebensjahr annimmst, ist doch ein Tagesgeldkonto falsch. In diesem langen Zeitraum werden sich Fonds wieder erholen. Auf lange Frist gesehen waren Aktien und Fonds immer im Vorteil. Bloß kein Sparbuch, wie man es früher gemacht hat, denn die Inflation frißt mehr als die mageren Zinsen. Alternativ bietet sich noch ein Bausparvertrag an
Ich würde alle 2 Monate einen Sparbrief für 100 Euro kaufen. Den kann man bei Fälligkeit wieder neu anlegen. Ist kostenfrei.

Gute Frage!
Diese Frage stellt sich in meiner Beratung regelmäßig irgendwer - als Papa, als Onkel, als Opa. Was tun?
Das grundlegende Problem bei der Geldanlage ist, daß man nicht weiß, wie man seine sauer verdienten Moneten behalten, vermehren und gegen alles böse dieser Welt versichern soll. Das ist die zentrale Problemstellung.
Zweite Erkenntnis nach einigen Berufsjahren: Niemand weiß eine Antwort darauf. Absolut niemand.
Dritte Erkenntnis: Es gibt viele, die so tun, als wüssten sie was. Vergiß sie, denn sie wissen nicht, wovon sie reden, egal wie überzeugt sie erscheinen! Es gibt andere, die rennen jeder neuen Idee hinterher - in der Hoffnung, das sei der Stein der Weisen. Alles Quatsch: sicher ist nur der Tod, und was gestern noch wie eine Renditegarantie erschien, ist heute überraschenderweise ins Bodenlose abgestürzt!
The same procedure as every year!
Im laufe der Jahre hab ich meine Vorstellungen von dieser Welt und ihren ökonomischen Funktionen laufend revidieren dürfen - und zum Glück ohne dabei allzu sehr auf die Nase zu fallen. Doch was für mich passt, muss für Dich noch lange nicht passend sein.
Meine Empfehlung:
Vergleiche die Möglichkeiten - und entscheide dann in aller Ruhe, denn was in Eile über's Knie gebrochen wird, ist meistens Mist(!): Sicherheit einer kapitalbildenden Versicherung (vor allem, wenn Du irgendwann nicht mehr einzahlen kannst und die Versicherung Dir das Risiko abnimmt), konservativ operierender Investmentfonds (die Kosten sind ehrlich gsagt nicht so schlimm - da gibt es Mittel und Wege - laß Dich beraten!), ratierliche Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Brachland, Waldanbau, Rohstoffe etc. - und das ist meine persönliche Empfehlung, wenn das Geld mehr als anderthalb Jahrzehnte Zeit hat zu arbeiten).
Entscheide Du mit dem Herzen, denn "Gier frißt Hirn" lautet eine Binsenweisheit der Börsianer - wer aber aus dem Bauch heraus intuitiv die richtige Lösung erspürt, macht seltener Fehler.
Viel Spaß dabei!
p.s.: online-Tipps können Ideen wecken, aber keine kompetente Beratung ersetzen
ich kann dir nicht ganz Recht geben, denn auf der einen Seite sagst du, dass man niemandem galuben kann, der Ratschläge gibt und auf der anderen Seite favorisierst du Sachwerte. Macht nichts, ist eine von vielen Meinungen, die man einholen muß, das ist richtig. Nur das mit dem Bauchgefühl ist nicht gut, denn du siehst hier an den Antworten ja schon, dass oft das Bauchgefühl auf Sparkonto abzielt, was für 18 Jahre Anlagezeitraum ja nun grottenschlecht ist. Ich hätte empfohlen, über einige Zeit mal die Wirtschaftspresse zu verfolgen und ein paar Banker zu fragen.
irgendeiner am 9. März 2009 20:07 Na, da hast Du vielleicht doch ein wenig zu schnell gelesen, "jotde1":
Du hast aber in einem völlig recht: Ich favorisiere Sachwerte. Geld ist ein Tauschmittel (für Sachwerte), und Buchgeld ist ein Verständigungscode für Tauschmittel von Sachwerten. Seit Bretton Woods wissen wir, daß dem Tauschmittel ein eigener Wert zugesprochen wird, und spätestens seit der NewEconomy-Blase vor wenigen Jahren wissen wir um die Anziehungskraft ungedeckter Buchwerte - und ihre Fähigkeit, sich binnen kurzem in fast nichts aufzulösen.
Das genau ist der Grund, warum ich Sachwerte favorisiere.

Für einen längeren Zeitraum, ich meine damit 10 Jahre & More ist es natürlich am allerbesten den Cost Average-Effekt auszunutzen! Gerade in der jetzigen Zeit bekommt man am meisten für's Geld. Komisch immer, daß Menschen es begreifen, wenn's um Jeans, Sonnenbrillen oder sonst was geht. Das ganze Sparbuch + Bausparvertrags-Gerede ist ja wohl der komplette Blödsinn und hat zumindestens mit GeldANLAGE oder GeldVERMEHRUNG überhaupt nix zu tun. Für sehr konservative Sparer bietet z.B. die Zurich ein tolles Angebot für Kinder an.
Auch interessanter Ansatz:
Das Produkt von der Volksfürsorge, jetzt Generali. Dort ist der Mindestbeitrag 20 € im Monat. Ist eine Versorgerpolice, d. h. wenn der VN verstirbt, zahlt die Gesellschaft die Beiträge bis zum 25. Lebensjahr des Kindes weiter. Laufzeit der Police ist Endalter Rente des Kindes oder wie auch immer. Vorteil, zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr des Kindes kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis max. 750 € Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden.
Selbsterständlich können auch Kombis sinnvoll sein, bei einem Monatsbetrag von 50 Euro.
Aber natürlich ist immer die Frage: WAS IST GEWÜNSCHT für's KIND? Kostenloses E-book unter: http://pflugmacher-news.de/e-book
Das grundlegende Problem bei der Geldanlage ist, daß man nicht weiß, wie man seine sauer verdienten Moneten behalten, vermehren und gegen alles böse dieser Welt versichern soll. Das ist die zentrale Problemstellung.
Zweite Erkenntnis nach einigen Berufsjahren: Niemand weiß eine Antwort darauf. Absolut niemand.
Dritte Erkenntnis: Es gibt viele, die so tun, als wüssten sie was. Vergiß sie, denn sie wissen nicht, wovon sie reden, egal wie überzeugt sie erscheinen! Es gibt andere, die rennen jeder neuen Idee hinterher - in der Hoffnung, das sei der Stein der Weisen. Alles Quatsch: sicher ist nur der Tod, und was gestern noch wie eine Renditegarantie erschien, ist heute überraschenderweise ins Bodenlose abgestürzt!
The same procedure as every year!
Im laufe der Jahre hab ich meine Vorstellungen von dieser Welt und ihren ökonomischen Funktionen laufend revidieren dürfen - und zum Glück ohne dabei allzu sehr auf die Nase zu fallen. Doch was für mich passt, muss für Dich noch lange nicht passend sein.
Meine Empfehlung:
Vergleiche die Möglichkeiten - und entscheide dann in aller Ruhe, denn was in Eile über's Knie gebrochen wird, ist meistens Mist(!): Sicherheit einer kapitalbildenden Versicherung (vor allem, wenn Du irgendwann nicht mehr einzahlen kannst und die Versicherung Dir das Risiko abnimmt), konservativ operierender Investmentfonds (die Kosten sind ehrlich gsagt nicht so schlimm - da gibt es Mittel und Wege - laß Dich beraten!), ratierliche Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Brachland, Waldanbau, Rohstoffe etc. - und das ist meine persönliche Empfehlung, wenn das Geld mehr als anderthalb Jahrzehnte Zeit hat zu arbeiten).
Entscheide Du mit dem Herzen, denn "Gier frißt Hirn" lautet eine Binsenweisheit der Börsianer - wer aber aus dem Bauch heraus intuitiv die richtige Lösung erspürt, macht seltener Fehler.
irgendeiner am 9. März 2009 20:30 Schön, daß Du mich kopiert hast. Gibt es dafür einen Grund?

Wichtig finde ich ist auf jeden Fall, dass es eine Wertsteigerung von über 3% hat. Denn die Inflation hat einen Durchschnitswert von 3 % pro Jahr. Wenn die Rendite nun unter 3% liegt verliert man Geld. Also es wird natürlich nicht als Zahl weniger aber man bekommt später dafür weniger als jetzt. Dadurch fällt das reine Sparbuch weg, es ist nicht mehr als eine reine Geldvernichtungsanlage
Hallo, auch wenn jetzt einige sich an den Kopf fassen. Mein Sohn wird in einem Jahr 18. Wir haben damals eine Lebensvers. abgeschlossen. Es gibt Tarife, wenn den Versicherungsnehmer, einer von den Eltern, etwas passiert ( Tod) zahlt die Versicherung bis zum 18.Lebensjahr die Beiträge. Du hast also versicherungsschutz auch mit hinterlegt, dies reduziert etwas die Rendite, aber du hast derzeit einen Garantiezins von 2,25 plus überschüsse. immer noch mehr wie auf ein Sparbuch, dann kannst du das Geld gleich unters Kopfkissen packen
habe mich länger damit befasst. das sinnvollste, risikoärmste und 'gewinnbringenste' gerade auf einen zeitruam von 17 jahren, ist ein tagesgeldkonto. da gibts zwischen 3-5% zinsen, das geld verschwindet nicht, und zur not, kommt man problemlos ohne einen cent verlust innerhalb eines tages an sein geld. ohne wenn und aber... ist auch einen gedanken wert in hinblick auf die altersvorsorge.
Ich empfehle auf diese Laufzeit gerechnet einen Sparplan in physisches (echtes) Gold. Das hat mehrere Vorteile: 1. absolut krisensicher, wirtschats-, börsen- und währungsunabhängig.(Kaufkraft bleibt auch bei Inflation erhalten) 2. Auszahlung absolut steuerfrei 3. Vorteile durch Cost Average Effect. Für weitere Infos kurze Mail an reichardtm@aol.com
Die Mischung machts. Viel wichtiger ist aber das Ziel und der Wunsch wozu die Anlage dienen soll, und ob ein Versorgerschutz bzw. Schutz für das Kind mit eingebunden werden soll. Dann macht evtl auch ein Versicherungsprodukt Sinn. Für 50 EUR ist aber so einiges machbar. Und daher geht durchaus auch eine Mischung. Hier ein Beispiel:
15,-€/mtl. Mittelfristige/Langfristige Anlage inkl. Schutz (Versicherung zahlt weiter bei Ableben des Versorgers) + 15,-€/mtl. Fondsanlage mit Beitragsgarantie + 5,-€/mtl Unfallschutz mit Beitragsrückgewähr (nur bei Kindern wirklich sinnvoll) + 15,-€/mtl. Tagesgeld (Credit Europe Bank, Amsterdamer Trade bank, Volkswagen...) Sicher und flexibel = 50,-€/mtl.
Wie gesagt, nur ein Beispiel ;-) Aber eine gute Mischung
MfG
Der Unabhängige
Für Mittel- bis Langfristigen Kapitalaufbau eignet sich folgende Lösung:
Das Kapital ist dort auch gut besichert.
Dem Mr. Stingray68 (Schreiber des Kommentars vor mir), der scheinbar in etlichen Foren fleißig Werbung für diese ominöse "Sparer-Gilde" macht sei gesagt, dass diese "10% Rendite" Anlage alles andere als SICHER ist und alles andere als von der BaFin (Bundesaufsichtsamt für Finanzen) genehmigt. Wer aber sein Geld aus dem Fenster schmeissen will sollte diese Anlage gerne in Erwägung ziehen ;-)
MfG
Der Unabhängige
sehe ich auch so http://www.deutsche-finanzagentur.de/cln110/nn104000/DE/privateAnleger/Bundeswertpapiere/Bundesschatzbriefe/bundesschatzbriefenode.html?nnn=true
Und das Depot mach bei der Bundesbank, dann fallen auch keine Depotgebühren an.