Frage von jasmin2020, 16

Welche Funktionen der Geschichte für das Individuum stellen die Texte heraus?

Was ist mit dieser frage gemeint, was heißt in diesem Fall ,,Funktionen'' bitte hilft. Was muss ich da jetzt aus dem Text heraus aufschreiben?

Antwort
von skyberlin, 6

Texte können für das Individium:

Handlungsanweisungen

Geisteshaltungen

Verhaltensweisen

Denkimpulse

Befehle

Anordnungen/Weisungen

und sonstwas beinhalten.

Deine Frage ist zu offen, um sie abschließend zu klären.

Denk mal nach, welche Funktionen der Menschheit in Texten gegossen sind, z.B. I. Kant: der Kategorische Imperativ usw. usw.

Oder Hesse:


Hermann Hesse



Stufen



Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.


Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!




Bonus:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/-3505/1



Kommentar von jasmin2020 ,

Was heißt jetzt genau Funktionen?

Kommentar von skyberlin ,

Hast Du alle Links gelesen?

Funktionen sind, mathematisch gesehen, die Relationen zwischen messbaren Werten, wie Gewichten, Massen, Zeit, Maßen etc..

Geisteswissenschaftlich mußt Du jetzt das Verständnis von Funktionen bitte mal selber googeln.

Dafür habe ich Beispiele gepostet: Relation zwischen Zeit und Raum, zwischen Erkenntnis und Unverständnis, zwischen Annahmen und empirisch-wissenschaftlichen Beweisen.

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