Hallo, ich muss zur MPU, weil ich 18 Punkte habe. Alles was man im Internet aber findet, ist auf Alkohol-oder Drogenkonsum abgestimmt. Ich hatte einfach nur Pech und habe wegen 2 Anzeigen zu viele Punkte bekommen. Wie kann ich mich nun vorbereiten, ohne eine kostspielige Vorbereitung bei einschlägigen Stellen in Anspruch zu nehmen. Kostet eh alles schon ein heiden Geld!
grüsse Mahiba

Die standardisierte Fragenliste spielt da nur eine sehr untergeordnete Rolle. Du musst dem Psychologen eher im Gespräch den Eindruck vermitteln, du seist "geläutert". Wie sich der Psychologe verhält und fragt, hängt im Wesentlichen von deiner Einsicht und Reaktion ab; für so ein Gespräch kann es keine standardisierten Fragen geben.

Du hast nicht Pech gehabt, sondern Du hast gegen die Strassenverkehrsordnung verstossen. Die Teilnahme an einer MPU wird immer dann gefordert, wenn berechtigte Zweifel an der Fahreignung bestehen.(z.B. 18 Punkte im Verkehrszentralregister). Du solltest vielleicht einmal das eigene Fehlverhalten reflektieren, sonst hast Du u.U. schlechte Karten bei dem Psychologen.
Nicht nur unter Umständen schlechte Karten, sondern garantiert! Das mögen die Psychologen dort nämlich garnicht, wenn einer sich mit Pech, blöden Zufällen etc. herausredet, ohne sich über den eigenen Beitrag zu den vielen Punkten Gedanken zu machen!

Aber irgendwas wirst Du wohl falsch gemacht haben, sonst hätte es keine Punkte gehagelt. Würde man Zugang zum MPU-Fragenkatalog haben, könnte das ja jeder auswendig lernen und der Sinn und Zweck wäre verloren. Wird wohl nichts anderes übrig bleiben und mußt da hingehen..
Wegen 2 Anzeigen zu viele Punkte bekommen. Und an den Anzeigen trägst du keine Schuld, richtig? Also müssten doch die Anzeigeerstatter die Punkte in Flensburg haben, aber nie und nimmer du.
Wenn du dich so vorbereitest wird dir der Lappen wohl für immer entzogen bleiben.