Welche Faktoren haben die Ausbreitung des Christentums im Römischen Reich begünstigt?

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9 Antworten

Zum einen wegen Paulus. Paulus war wohl der bekannteste Missionar in den Anfängen des Christentums. Im Apostelkonzil ca. 49 nach Christus, setzte er sich gegen Petrus durch, dass alle Menschen Christen werden können und nicht vorher zum Judentum konvertieren müssen. 

Im 4.ten Jahrhundert wurde der Zerfall des römischen Reiches immer deutlicher. Trotz der der Christenverfolgungen in den vorigen Jahrhunderten wurde das Christentum immer größer. Bei einer Schlacht setzte Kaiser Konstantin auf den christlichen Gott und siegte. Danach gewährte er den Christen Religionsfreiheit. 

Sein Nachfolger, Kaiser Theodosius, ging sogar noch weiter - er wusste, dass die Christen immer mehr an Einfluss gewannen. Die Einheit des Volkes konnte nicht mehr gegen, sondern nur mit den Christen gewahrt werden. Um den Zerfall des römischen Reiches aufzuhalten, unterschrieb er ein Dekret, dass das Christentum zur Staatsreligion machte.

Das sind so die zwei wichtigsten Faktoren für die Begünstigung des Christentum im römischen Reich, die mir so spontan einfallen.

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- Niedergang der weltlichen Macht; den Menschen genügten die alten Kulte nicht mehr, sie suchten etwas Neues, Hoffnung im Jenseits. (das ist ja auch heutzutage so: WEnn es den Menschen schlechter geht, wenden sie sich der Religion zu)

dazu zählen Völkerwanderung, Auftreten von Krankheiten wie der Pest, staatliche Korupption, Inflation, Verarmung

- es scheint eine spirituelle Suche gegeben haben . Das Christentum galt als "modern" und "städtisch" - paganus, also Heide bedeutet geradezu "Landbewohner"

- Toleranzedikt von Konstantin, offene Bevorzugung von Christen im Staatsdienst von Kaiser Justinian.

- in der Zeit der Barbareneinfälle waren es oft Bischöfe, die die staatliche Organisation noch am Laufen hielten, wie beispielsweise in Köln

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Die Verarmung der römischen Soldaten hat die Anhängerschaft dort begünstigt, da das Christentum ursprünglich eine Religion der Armen war. Soldaten waren strategisch gut in der Lage, das Christentum flächenmäßig zu verbreiten.

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Die "Weltkirche" (1.Kor.4,4) sorgte dafür, geleitet vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9).

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Paulus hat ja viel gepredigt. Dank seiner  römischen Staatsbürgerschaft konnte er überall hin. Ausserdem gab es in den Gewässern weniger Piraten wie in der Zeit davor.

Ließ einmal Apostelgeschichte Kapitel 2 die ersten paar Verse, sie fingen an wie durch ein Wunder mehrere Sprachen sprechen zu können, obwohl sie diese nie gelernt hatte. Damit war es möglich fremde Nationen zu predigen.

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Die Sklaverei, dazu den Stoizismus und den Neoplatonismus als Wegbereiter.

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Wenn man den "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) als "Faktor" (2.Kor.4,4) bezeichnen will ?

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Konstantin der Große, Herrscher des römischen Reiches von 305/6 bis 328, war katholisch. Das hat sicher einiges ausgemacht.

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Mit dieser Religion als Staatsreligion liess sich das Imperium leichter regieren. Deshalb wurde das Christentum von einem römischen Kaiser, ich glaube es war Konstantin als Staatsreligion eingeführt.

Anscheinend weigerte er sich selbst sich Taufen zhu lassen. Seine Taufe hat er wie einige Zeitzeugen anscheinend berichten erst auf dem Sterbebett empfangen.

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