Frage von steffiii91, 263

Welche Erfahrungen habt ihr bezüglich Rauchentwöhnung?

Die Frage betrifft alle Exraucher!
Ich spiele mal wieder mit dem Gedanken das Rauchen aufzuhören, da ich wieder mal einen schrecklichen Artikel gelesen habe!
Ich habe es schon mehrmals versucht, bin aber nicht standhaft geblieben!
Der längste Nichtraucherzeitraum waren 2 Monate!
Habe es mit Nikotinkaugummis versucht und mit Nichtraucherapps! Ich habe aber trotzdem wieder angefangen!
Wie war das bei euch? Wie habt ihr das geschafft? Hattet ihr Hilfsmittel?
Was war der ausschlaggebende Punkt fürs Aufhören?
Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen und Geschichte berichten würdet! :)
Ps: kann es funktionieren, wenn der Partner weiter raucht?

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Antwort
von DG2ACD, 147

Hilfsmittel wie Nikotin-Kaugummi oder Ersatzdrogen wie Süßigkeiten haben bei mir nie geholfen. Irgendwie APP's, wie bei "Gewichtskuckern" beim Gewichtabnehmen, das ist ja wie im Kindergarten ;-)

Du tust es für DICH und musst niemandem etwas beweisen.

Ich habe vor drei Jahren aufgehört. Ich war eine sehr gute Freundin im Krankenhaus besuchen, deren Bein amputiert wurde. Eine Durchblutungsstörung. Nein, es kam nicht vom Rauchen, ein Gendefekt war die Ursache. Aber Rauchen macht genau das auch, es begünstigt Durchblutungsstörungen.

Nach dem Besuch stand ich vorm Krankenhaus am Aschenbecher und zündete mir eine Zigarette an. Im nöchsten Moment habe ich mich gefragt wie blöd ich doch eigentlich bin und was ich da gerade tue. Habe Zigaretten und Feuerzeug entsorgt und keine Zigarette mehr angefasst.

Glaube mir, diese Bilder auf den Zigarettenschachteln finde ich eher lustig, ja, verdammt lächerlich. Ich habe Menschen gesehen, die beim Verkehrunfall gestorben sind und traue mich dennoch auf die Straße, täglich bringen die Nachrichten Bilder von Attentaten, dennoch gehen wir in Einkaufszentren...

Wenn Du aber ein sterbendes, schwarzes Bein an einem Menschen siehst, der Dir sehr nahe steht, dann stellt das ALLE Horrorbotschaften in den Schatten.

Klar hatte ich immer mal wieder den Drang nach einer Zigarette, aber bisher habe ich es geschafft.

Leider ist der Gedanke nach einer Zigarette im Suchtmoment sehr groß und die positiven Gedanken des Nichtrauchens weit weg. Eine lange Bewusstseinsumstellung führt erst zum Erfolg.

Ich mache mir oft bewusst, was ich mir durch das Nichtrauchen Schönes zugelegt habe. Nein, es ist kein Verzicht, sondern ein riesen Gewinn.

Das Geld, welches ich nun mehr habe, spielt eine untergeordnete Rolle, das geht im Alltag unter. Aber ich stinke nicht  mehr, ich kann tatsächlich Menschen gegenübertreten, sie teilweise sogar in den Arm nehmen und niemand ekelt sich vor mir. Ich schlafe nachts besser, weil ich nach wenigen Wochen wieder frei durchatmen konnte. Ich kann wieder 50km Fahrrad fahren, mir geht nicht nach 10km die Puste aus. Mein Essen schmeckt mir wieder, weil die Geschmacksnerven wieder gut funktionieren. Ich brauche mir keine Gedanken mehr machen, ob ich mir hier oder dort überhaupt eine Zigarette anzünden darf oder das Rauchen evtl. verboten ist.

Auch habe ich festgestellt, dass das Rauchen oft eine Routine, eine Gewohnheit ist. Nachdem ich die erste Zeit meines Nichtrauchens oft aus Gewohnheit eigentlich den Drang nach einer Zigarette hatte, so bin ich heute meinen positiven Gedanken sehr viel näher als meinem Dran nach einer Zigarette. Die Routine war nach kurzer Zeit verflogen.

Ach, ja, da war noch die Frage nach dem Partner/derPartnerin: Meine Frau raucht noch immer, sie würde gern aufhören, schafft es einfach nicht. Sie stinkt ständig, ich ertrage es, aber angenehm  ist es nicht. Im Winter steht sie bei feuchter Eiseskälte auf dem Balkon, das muss ich mir nicht antun ;-)

Ja, also ich habe es auch ohne meine Partnerin geschafft. Den Willen dazu musst Du allerdings haben, aber nach einer Weile wird daraus Überzeugung und die Routine aus Gewohnheit zu rauchen schwindet.

Achso, wie sagt ein sehr guter Freund von mir immer?

"Wollen reicht nicht. TUN!"

Kommentar von steffiii91 ,

Danke für deine ausführliche und nette Antwort! :) das mit den Bildern auf den Packungen finde ich auch unnötig! :D

Kommentar von Etter ,

Man könnte Sammelheftchen drucken. Dann kann man z.B. Raucherlungenbild gegen Krebsbild tauschen xD

Okay Spaß beiseite: http://www.news.de/politik/855643087/schockbilder-auf-zigarettenschachteln-belgi...

Antwort
von susebruse, 77

Hey Steffi,

die Grundlage zum Aufhören ist sicherlich zum einen, dass du es wirklich willst.

ABER:

Mein Mann und ich haben beide geraucht, als wir uns kennenlernten. Als dann der Gedanke an die Familienplanung aufkam, dachten wir, dass wir vernünftigerweise schon mal weit vor einer evtl. Schwangerschaft BEIDE aufhören sollten zu rauchen.

Wir haben das sehr leicht mit Bioresonanzbehandlungen geschafft. Wir konnten einfach nicht mehr rauchen, es gab keinen wirklichen Entzug. Das war echt prima. So krass sich das anhört: wir haben beide wieder angefangen! Das war schon ein Schock. Und totaler Frust, dass wir es mit diesem tollen Ziel vor Augen nicht geschafft haben! Und ich hatte solche Angst es womöglich auch nicht zu schaffen, wenn ich schwanger würde. Eine Schwangere mit Zigarette in der Hand - das ging gar nicht für mich.

Ein Jahr später: Ich habe gemerkt, dass ich schwanger bin, weil ich von einem Tag auf den anderen einen dermaßenen Ekel vor Zigaretten und dem Rauch hatte. Nur der Gedanke daran verursachte mir Übelkeit. Von ausbleibender Regel konnte noch keine Rede sein, so früh war ich beim Gynäkologen ;-)

Nach dem ersten Kind habe ich nach einem Jahr wieder angefangen ... Nach dem zweiten Kind habe ich es dann gelassen. Er wird in zwei Wochen zwanzig Jahre alt!

Mein Mann raucht immer noch und das wird immer unangenehmer.

Ich habe Freunde, die mit dem Buch "Endlich Nichtraucher" von einem auf den anderen Tag aufgehört haben zu rauchen und immer noch Nichtraucher sind.

Und ich kenne eine Kinesiologin, die Menschen begleitet, die aufhören möchten zu rauchen. Das Erfolgsrezept dabei ist, dass die Ursachen, warum man sich in diese Sucht flüchtet oder sich immer noch an der Zigarette festhält gleichzeitig mit aufgelöst werden. Das ist ja meist unbewusst. Ich wünschte, ich hätte das schon bei unserem ersten Versuch vor meiner ersten Schwangerschaft gekannt und gewusst. Denn unser/mein Scheitern damals war der beste Beweis, dass der Wille allein nicht reichte. Es gab etwas, das stärker war.

Mein Mann raucht immer noch, obwohl er diese geniale Möglichkeit vor der Nase hat. Er hat es lieber mit Hypnose versucht. Bei ihm hat es nicht funktioniert. Er kann nicht telefonieren ohne zu rauchen, keinen Stress aushalten ohne zu rauchen, keine Pause machen ohne zu rauchen, nicht ins Auto einsteigen ohne auf dem Weg von der Haustür zum Parkplatz noch eine zu rauchen ...

Ich denke, dass der Schlüssel ist: es wirklich zu wollen UND sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Mein Favorit: mit Hilfe eines/ einer Kinesiologen/in. Das Thema Sucht ist für einen allein manchmal zuviel.

Ich drücke dir die Daumen und bin gespannt, welchen Weg du gehst!


Kommentar von steffiii91 ,

Danke für die nette Antwort! :)
Ich hab mir gestern das "nichtraucher" Buch bestellt und bin schon sehr gespannt!
Die anderen Varianten die du aufgezählt hast, kannte ich noch garnicht!
Werd mich aber mal erkundigen! :)

Kommentar von susebruse ,

Ja, mach das!

Ich habe das "Nichtraucher-Buch" selbst nie gelesen. Vielleicht ist das ja schon der richtige Weg für dich. Auf jeden Fall schon mal der kostengünstigste ;-)  Und wenn du dann doch noch Unterstützung brauchen solltest, kannst du ja noch eine der anderen Möglichkeiten "dazu tun". Bleib dran! Du kannst das schaffen!

Antwort
von mglenewinkel, 41

ich habe mit 16 angefangen richtig zu rauchen.
Zwischenzeitlich schaffte ich es mal für ein dreiviertel Jahr nicht zu rauchen aber wegen negativen Stresses wärend meiner Ausbildung fing ich wieder an.

Danach war an Aufhören nicht mehr zu denken. Ich habe mich zwar intensiv mit meiner Sucht auseinander gesetzt, wusste genau wann ich wieviel Kippen brauchte und wie lang die Pausen sein durften aber das war es auch schon.

Mir wurden die Weisheitszähne gezogen in zwei Sitzungen. Da darf man 10 Tage lang nicht rauchen. Nach der ersten Sitzung schaffte ich es die 10 Tage durchzuhalten aber danach griff ich zum Päckchen Tabak wie ein Verdurstener nach ein Glas Wasser. Nach der zweiten Sitzung schaffte ich gerademal drei Tage.

Meiner Erfahrung nach wird es nach jedem gescheiterten Versuch schwieriger es sein zu lassen.

Im Endeffekt habe ich 22 Jahre lang geraucht. Bis ein Bekannter mich wegen E-Zigaretten nervte und ich mich da mal informierte und mir ein Set kaufte. Es wurde geliefert, ich baute es zusammen nahm einen Zug und huste mir die Lunge aus dem Leib.
Das ist fünf Jahre her, seitdem dampfe ich und habe keine Tabakzigarette mehr angerührt.

Kommentar von steffiii91 ,

Danke für deine Antwort! :)
Das Husten bei der e-zigarette hat nach der Zeit aufgehört??
Ich hab nämlich gehört, dass sie der shisha nachgeahmt wird und bei shisha krieg ich jedes mal einen Hustanfall! :/

Kommentar von mglenewinkel ,

mit ner Shisha hat das gar nichts zu tun.

Da es kein Rauch ist und die ganzen Zusätze der Tabakzigarette nicht enthalten sind verhält sich das anders als eine Tabakzigarette und das Inhalieren ist davon auch betroffen.

Dazu kommt das man an dem Gerät anders ziehen muss als an einer Tabakzigarette. Man zieht langsamer, sanfter und gleichmäßig. Nicht so hecktisch wie bei ner Kippe.

lange Rede kurzer Sinn. Ja, das mit dem Husten hat man schnell im Griff.

Wirklich nützliche Infos bekommst Du bei Philgood auf Youtube https://www.youtube.com/user/Dampferhimmel

Antwort
von BerlinEastside, 47

Ich habe mit 14 angefangen. Ich habe 16 Jahre geraucht, obwohl ich eigentlich Sportler bin. Total bescheuert. Vor 4 Jahren habe ich aufgehört.

Ich hatte ein "Erweckungserlebnis". Ich war bei meinem Bruder zu Besuch. Meine damals 4 jährige Nichte, sollte ins Bett gehen, und mir noch Gute Nacht sagen. Sie sagte dass sie mir keinen Kuss geben will, weil ich so nach Zigaretten rieche.

Ich bin ja ein harter Brocken, aber die Ehrlichkeit dieses kleinen Mädchens, dass ich wie eine eigene Tochter liebe, hat mir einen Stich ins Herz versetzt.

Ich war vorher schon kein Fan mehr vom Rauchen, und hatte auch schon zweimal versucht aufzuhören. Einmal mit so einem Buch, und einmal in einem Kurs der Krankenkasse. 3 Wochen, und 7 Wochen hat es angehalten.

Aber nach diesem "Schock", und dem Kussentzug meiner Nichte, bin ich abends nach Hause, habe Zigaretten, Feuerzeug, und Aschenbecher weggeworfen.

Seit dem habe ich nicht mehr geraucht. Es war nicht immer einfach. Es gab harte Tage. Aber ich habe immer daran gedacht, wie hart es war, dass meine kleine Maus mir keinen Gute Nacht Kuss geben wollte.

Das hat mir geholfen.

Alles Gute für Dich!

Kommentar von steffiii91 ,

Sehr schöne Geschichte! :)
Danke für deine Antwort! :)

Antwort
von Colopia, 84

Bei mir hat es so geklappt: von ca 25 Zig. auf Null von heute auf morgen:

Ich habe ALLE, wohlgemerkt ALLE Rauchutensilien, Feuerzeuge, Ascher etc. weg geworfen. Im Auto den Ascher gereinigt, alles frisch "beduftet" Fenster geputzt, Wäsche gewaschen, alles gereinigt um ja den Nikotinmuff aus der Nase zu haben.

Wichtig: Auch keine "Notkippen" bunkern. Alles radikal weg und gut.

Zusätzlich habe ich mich extrem abgelenkt. Einem Freund (NR) bei der Renovierung geholfen, Sport getrieben, Musik gehört, Ausflüge gemacht etc. Bewegung hilft! Meide eine Zeitlang rauchende Menschen, wenn du kannst. Manche möchten dich (aus Angst irgendwann der einzige Raucher zu sein) von deinem Ziel abbringen. Sag klipp und klar, dass du nicht rauchen willst und auch keine Kippe angeboten haben möchtest.

Situationen zu denen man sonst zur Zigarrette gegriffen hat unbedingt vermeiden! Wenn du früher mit Kaffee und Kippe auf den Balkon gegangen bist, trinkst du jetzt mal einen Tee z.B. in der Küche. Alles was anders ist als deine ehemaligen Rauchgewohnheiten ist gut und hilft dir.

Belohne dich für ruhig mal. Kauf dir was Schönes. Gönn dir mal etwas, wenn du z.B. 7 Tage durchgehalten hast.

Du brauchst diesen Mist nicht und bist auch keine Marionette der Tabakindustrie, die täglich ihr "Manna" kaufen und konsumieren muss um später den langsamen und schmerzhaften Krebstod zu sterben.

Du schaffst das! Sei stark!

Rauchen? Sowas macht doch nur noch die Unterschicht....

Ich wünsche dir viel Erfolg und ein langes Leben.

Antwort
von zumsee, 37

Ich habe 2x mit Rauchen aufgehört.Wichtig ist, dass man wirklich aufhören will und sich im klaren ist, warum man aufhört.

Das 1.Mal war relativ einfach gewesen bzw. zu einfach gewesen, weil ich nach 2 Jahren wieder angefangen habe.Es war so einfach, weil ich einen komplett neuen Lebensabschnitt begonnen hatte.Neuer Beruf,neue Stadt usw..Ich wollte diesen neuen Start komplett als Nichtraucher von Anfang an beginnen.Die Menschen kannten mich dadurch nur als Nichtraucher und haben auch nichts anderes erwartet.Das macht einiges einfacher.

Man fühlt sich dadurch vom ersten Tag an als Nichtraucher.Wenn wir ausgegangen sind habe ich mich aber ganz gerne neben die Raucher gesetzt.Viel Sport habe ich auch getrieben.

Beim 2.Mal war es um ein vielfaches schwieriger.Ich habe fast ein halbes Jahr gekämpft, bis ich mich wieder Nichtraucher nennen konnte.Jeden neuen Monat den Vorsatz gemacht weniger zu rauchen und manchmal voll motiviert meine halbe Schachtel in der Toilette versengt.2 Tage später wurde dann eine neue Schachtel gekauft.Jetzt bin ich wieder 2 Jahre rauchfrei und habe zumindest meinen alten Rekord gebrochen.Doch ich bin mir zu 99% sicher, dass ich nicht wieder anfangen werde.Einfach weil ich mir jedes mal ins Gedächtnis rufe, wie schwer das 2.Mal war und wie angeekelt ich von meiner Schwäche war.Wie gut ich mich ohne Zigaretten fühle und natürlich auch wie viel Geld man spart.

Im Winter oder bei schlechten Wetter sehe ich dann die Leute vor ihren Bürogebäuden, wie sie in eisiger Kälte oder bei strömenden Regen schnell ihre Zigarette ohne Genuss suchten.In diesem Moment fühle ich mich bestätigt und auch ein wenig stolz.

Mein Tip: Gehe den harten Weg, ohne irgendwelche Hilfsmittel, und versuche nie zu vergessen, wie schwer es war.Leide richtig.Das ist die beste Rückversicherung um Nichtraucher zu bleiben.

Antwort
von webheinerle, 45

Die Motivation muss eben stimmen. Ich gab das Rauchen auf, als das erste Kind unterwegs war. Dieser Tage ist der Bursche 26 Jahre alt  geworden und ich bin sauber geblieben. Ging ganz leicht, auch ohne Kaugummis, Pflaster etc., die ja auch nicht wirklich helfen, weil sie deinem Körper das ersehnte Nikotin zuführen und die Sucht aufrecht erhalten.

Antwort
von DarthAxes, 41

habe es auch oft versucht und es hat nicht wirklich geklappt das nikotin war bei mir aber eher weniger was gehiepert hat sondern die gewohnheit die man mit dem rauchen hatte zb das leichte kratzen im hals und die handbewegung

nach einem weiteren fehlversuch das rauchen raufzugeben habe ich mit dampfen angefangen was mittlerweile ein echtes hobby geworden ist

von von c.a. 2 bigpacks von einen tag auf den anderen umgestiegen umd mach es mittlerweile schon fast 6 jahre

die anschaffungskosten sind zwar am anfang recht hoch aber mittlerweile brauch ich nur 40 euro alle 3-4 monate und das hatte ich mit stopfzeug damals schon in einer woche verbraucht

ich habe auch mehrere freunde die durch ezigaretten komplett aufgehört haben mit rauchen und mit dampfen

Antwort
von Starjuice, 93

Hey Steffiii91,

Es ist ja schon mal gut zu lesen das du es mal für 2 Monate geschafft hast. Das zeigt das der Wille gegeben war.

kann es funktionieren, wenn der Partner weiter raucht?

Sehr schwer! Da du auf Nikotinentzug sein würdest und der Partner natürlich weiterraucht ist das keine gute Hilfe. Wenn man es unter diesen Umständen schaffen will, ist Doppelt so viel Disziplin nötig. Besser wäre wenn der Partner Rücksicht nehmen würde und vor dir nicht raucht. Generell würde ich dir empfehlen mich grade am Anfang von Rauchern fernzuhalten, um die Versuchung schlicht zu reduzieren.

Wie war das bei euch? Wie habt ihr das geschafft? Hattet ihr Hilfsmittel?

Also ich hab es mithilfe einer E-Zigarette geschafft. Hab mir eine gekauft, alle natürlichen Rauchutensilien weggeworfen und ab da an nur noch E-Kippe gedampft. Die erste Woche war etwas schwer, aber mittlerweile sind es 8 Monate her das ich eine normale Zigarette geraucht habe und derweil dampfe ich nur noch Liquids ohne Nikotin, man kann sich Stufenweise reduzieren. Derzeit habe ich auch kein Verlangen nach einer Zigarette und wenn man einen Raucher wahrnimmt, richt es unerträglich.

Hier eine Verlinkung zu einer ähnlichen Frage und Hilfsmittel:

https://www.gutefrage.net/frage/ist-vapen-schaedlicher-als-rauchen?foundIn=notif...

Im Enddeffekt hängt es aber von dir selber ab inwieweit du diszipliniert bist. Am besten einfach aufhören! :D Ich hatte das auch so gehandhabt, das wenn mich wirklich mal Verlangen überkommen hat, mir ein kurzes Video auf YT angesehen habe gegen Nichtrauchen und dann ne Runde raus war um bissle zu joggn. Wichtig ist es sich abzulenken, die erste zeit auch nicht mehr auf Partys zu gehen.

Als letztes empfehle ich dir evtl. ein Antiraucher seminar aufzusuchen oder sich nach Hypnose behandlungen zu erkundigen. Hab gehört bei manchen hats super geholfen.

Das Rauchen ist größtenteils nur Kopfsache und zu viel gewohnheit. Als du mal angefangen hast mit dem Rauchen, da hast du dir ja nicht gesagt. ich werde für immer Rauchen, oder ?

Lg und viel erfolg =)

Kommentar von steffiii91 ,

Dankeschön für die nette Antwort! :) an e-Zigaretten habe ich auch schon gedacht! Vielleicht probier ich das mal aus!
Und herzlichen Glückwunsch für deine 8 Monate! :)

Kommentar von ElfeLegolas ,

Es gibt schon Studien, das E-Zigaretten nicht wirklich gesund sind. ;-)

Kommentar von DG2ACD ,

Auch sind E-Ziggis wieder ein Ersatz.

Kommentar von Starjuice ,

Es gibt schon Studien, das E-Zigaretten nicht wirklich gesund sind. ;-)

Was ist schon heutzutage Gesund... Aber im Gegensatz zur Zigarette welche mindestens 200 Wirkstoffe in sich haben ist eine E-Zigarette zumindest um BIS zu 95% weniger schädlich. Außerdem spüre ich die Unterschiede deutlich. Als ich geraucht habe hatte ich schlechtere Ausdauer, oft husten, kaum Geruchs und geschmackssinn usw.

Jetzt wo ich nur E-Kippe dampfe bzw. gedampft hatte (überwiegend seit 8 mons) merke ich wieviel besser ich mich fühle. Alle negativen Eigenschaften von normalen rauchen gibt es nicht mehr.

Auch finde ich dads eine E-Zigarette eine Super Alternative ist um sich das Rauchen abzugewöhnen, denn darum geht es ja und bei mir hat es geklappt. Ich kenne auch viele die betreiben beides, rauchen und E-Kippe was ich aber überhaupt nicht verstehe, warum die das tun.

@Steffi, probieren würde ich es auf jeden fall, fang am besten mit 0.6% oder mit 0.3% Nikotingehalt im Liquid an und kauf dir nur CE-zertifizierte Liquids aus dem Laden, selber Mixen mit den Utensilien aus einem Laden (meist wo E-Zigaretten verkauft werden) kommt noch viel günstiger. Und wenn du auf E-Zigarette umsteigst, vernichte alle Zigaretten bei dir. Bleib stark und standhaft, du musst es dir selbst beweisen und keinem anderen.

Lg und danke ;)

Kommentar von ElfeLegolas ,

Es wurde schon raus gefunden, das E-Zigaretten Krebserregend sind. Wie auch, sehr viele chemische Stoffe drinnen sind die nicht gerade gesund sind. 

Ich hatte in TV darüber ein Bericht gesehen und hatte später es noch mal im Internet geschaut. 

Auch wenn ich rauche, aber E-Zigaretten Nein danke. 

Kommentar von DG2ACD ,

Ich selber habe nur passive Erfahrungen mit der E-Ziggi, die allerdings eher positiv sind. Klar, mag sein, dass sie krebserregend ist, aber die echte Ziggi ist es auch und wenn sie denn hilft, das Rauchen zu lassen, hat sie doch ihren Dienst getan.

Eine Bekannte von mir ist von der Ziggi auf die E-Ziggi umgestiegen, sie hatte die E-Ziggi immer um den Hals. Sie zog immer seltener daran, hat es schlicht vergessen. Inzwischen ist sie ganz weg.

Aus der Perspektive betrachtet, befürworte ich die E-Ziggi.

Antwort
von Mija2605, 97

Ich rauche nun seit dem 25.06.2012 nicht mehr.
Ich habe lange gebraucht bis mir klar war das ich wirklich aufhöre und es schaffe. Habe über alle Krankheiten die man so bekommen kann nachgedacht und das Buch "endlich nichtraucher" gelesen. Naja überflogen.
Dann hab ich mir gedacht.....eigentlich stimmt das ja was da stimmt und mich gefragt warum ich diese ekligen Dinger überhaupt rauche. Ich trink ja auch keine Verdünnung oder inhaliere brennnenden Kunststoff.

So fiel es mir eigentlich recht leicht und ich hab keine Kippe mehr angefasst.

Mal abgesehn von paar Kilo mehr gehts mir blendend 😏

Kommentar von steffiii91 ,

Danke für deine Antwort! :)
Würdest du das Buch empfehlen?

Kommentar von DG2ACD ,

Ich kenne einige, die es damit geschafft haben, auch ich selber, vor über zehn Jahren. Ich kenne aber auch viele, die wieder rückfällig wurden. Ich damals ja auch.

Das Buch ist trotzdem sehr gut, denn es bringt einem wirklich das wichtige Bewusstsein. Dann Nichtraucher zu bleiben ist eine Frage wie man das Nichtrauchen dann empfindet. Für mich ist es inzwischen wirklich ein Gewinn.

Kommentar von Mija2605 ,

Wenn du WIRKLICH vor hast aufzuhören dann unterstütz Dich das Buch auf jeden Fall und gibt gute Tipps. Es vollbringt jedoch keine Wunder, man muss schon dran glauben und Willen haben.

Antwort
von Screenshot, 45

Das geht nur mit einem festen Willen und von jetzt auf gleich. Keine Nikotinpflaster, keine Reduzierung der Kippen, sondern von heute auf morgen damit aufhören und das konsequent durchziehen. Ist zwar am Anfang schwer, aber je länger man durchhält, um so stolzer kann man auf sich selbst sein. 

Ich hab es so geschafft .... schon vor Jahren und bin nicht rückfällig geworden. Zur Nachahmung empfohlen :-)

Antwort
von JoachimWalter, 41

Ich hab einfach aufgehört, weil ich es wollte. Von drei Schachteln am Tag auf null und von einem Tag auf den anderen. War zwar teilweise nicht ganz einfach, aber wenn man den Willen hat geht das auch. Und ich denke mal, das entscheidende daran ist immer der Wille! Das ist nun über dreißig Jahre her, und ich habe nie wieder geraucht. Nikotinkaugummis und solch Zeug sind in meinen Augen nur Geldmacherei.

Viel Glück beim Aufhören!

Antwort
von Annyka67, 61

Wenn du einen schrecklichen Artikel gelesen hast, das wäre schon mal ein wichtiger Grund, warum du sofort mit dem Rauchen aufhören sollst...

Du muss selber wissen was für dich wichtiger ist deine Gesundheit oder die Zigaretten...

Ich habe mich für meine Gesundheit entschieden und das seit 8 Jahren schon...

Du brauchst keine Nikotinpflastern oder solchen Müll!!!

Das ist nur für Wirtschaft...helfen tun die nicht...DU bist das einzige die sich selber hilft...

Antwort
von TimeosciIlator, 66

Hatte ebenfalls vieles probiert und einen Rückfall nach dem anderen. Das einzige, was bei mir letztendlich half, war das Heiraten einer Nichtraucherin :)

Kommentar von DG2ACD ,

Nichtrauchen für die Partnerin ist auch toll, aber heiraten um nicht mehr  zu rauchen ist sicher nicht DIE Lösung ;-)

Kommentar von TimeosciIlator ,

Recht hast Du. Nur war's halt wirklich so bei mir. Was ich alles vorher ausprobierte ? Ich ließ mir vom Arzt Nikotinpflaster verschreiben. Als ich dann in der Apotheke erfuhr, dass die 40 DM kosten sollten, habe ich einen Rückzieher gemacht und mir lieber von dem Geld Zigaretten gekauft :)

Die Abgewöhnkassette auf der Rheinlandschau in Jülich hatte es ebenfalls in sich. Es ärgerte mich das Geflüster da drauf: "Nie mehr rauchen ! Nie mehr rauchen...! Nie mehr..."

Ebenfalls half auch ein Buch nicht, was ich mir extra bestellt hatte.

Warum es mit der nichtrauchenden Partnerin dann klappte ? Ich denke, es liegt daran, dass man alle Eigenschaften des Menschen, den man liebt, ebenfalls liebt. Sowieso ist das Rauch-Dilemma im eigenen Kopf derart von einem selber verpönt, dass man sich diese Situation für den Menschen, den man liebt, zunutze machen möchte.

Die Partnerin hatte übrigens überhaupt nichts dagegen, dass ich rauchte und gab mir sogar auch noch immer gerne anfangs Feuer. Ich war also keineswegs unter Zwang - es kam alles nur von mir selber. LG "Time"

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