Bei meinen Mitarbeitern herrscht nicht immer die beste Stimmung. Es sind auch zwei Leute im Team, die immer gegen alles sind. Ich überlege nun mit einem externen Trainer eine Teamentwicklungsmaßnahme durchzuführen. Allerdings habe ich die ERfahrung gemacht, dass solche Maßnahmen oft schnell verpuffen. Wer hat Tipps für mich?

Ich denke, wenn 2 Leute aus dem Team nicht mitziehen, weil sie gegen alles sind, wird solch ein Training nicht viel Sinn machen. Für sowas muss ein Team auch komplett bereit sein, sich davon was anzunehmen. Sonst ist das nur rausgeschmissenes Geld. Aber man sollte mal überlegen, ob in ein Team zwei "Querschläger" rein gehören, oder ob man sich nicht besser dann davon trennt.
Meine Erfahrungen mit Teamentwicklungsmaßnahmen sind im Wesentlichen positiv.
Eine einzige Teamentwicklungsmaßnahme wird wahrscheinlich nicht reichen, um das von dir beschriebene Problem zu beheben.
Es kann meiner Meinung nach aber ein Start sein, die beiden Kollegen mal von einer neutralen Person (Moderator) ins Team integrieren zu lassen. Professionelle Moderatoren haben nach solchen Veranstaltungen auch ein Bild des Teams (vielleicht liegt es nicht nur an den beiden...). Diese andere Sichtweise zu kennen, kann bei der längerfristigen Lösung, die im Tagesgeschäft und evtl. weiteren Teamworkshops erarbeitet werden muß, helfen.
Essentiell ist die Qualität des externen Trainers und auch die gezielte Vorbereitung der Veranstaltung (Ziele, Agenda...) mit diesem Trainer. Wichtig ist, dass die Agenda nicht zu vollgestopft ist und keinen der Mitarbeiter überfordert.
Die Teamentwicklung birgt meiner Erfahrung nach immer die Chance, Spannungen im Team und zwischen Teammitgliedern und Vorgesetztem zu mildern. Diese Chance zu nutzen, dabei hilft der externe Trainer wenn er/sie gut ist.
wenn es denn nur so einfach wäre, sich von "Querschlägern" zu trennen.... Entschärfen kann man sie manchmal, so dass sie möglichst wenig Schaden anrichten.
Wenn man es denn wirklich möchte, geht das relativ einfach. Wegen "Verletzung der Arbeits- und Leistungspflicht" abmahnen und wenn es nicht besser wird, kündigen.