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Welche Eltern können mir ihre Erfahrungen berichten (Gymnasium in Bayern)?

gefragt von mauricio am 02.04.2008 um 11:44 Uhr

Da ich mir nicht sicher bin, ob ich für mein Kind das Gymnasium oder die Realschule befürworten soll, hätte ich gerne von Eltern gewußt, welche Erfahrungen sie bei ihren Kindern gemacht haben, die in letzter Zeit aufs Gymnasium gewechselt sind. Ist es ratsam aufs Gymnasium zu wechseln, auch wenn man nur bedingt geeigent ist?


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Reply


waterlilies
beantwortet von waterlilies am 2. April 2008 11:53
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Mein Sohn ist 9. Klasse (G8). Er hat jede Menge Stoff, es wird sehr viel mehr an Eigeninitiative verlangt als in der Realschule (auch damit habe ich Erfahrung) und die verlangten Heimarbeiten erstaunen mich manchmal in ihrem Umfang.Gute Noten erfordern viel Lernfreude, Fleiss und Durchhaltevermögen. Du solltest mit den jetzigen Lehrern des Kindes sprechen und diese um Rat fragen.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 2. April 2008 11:49
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Ich komme zwar nicht aus Bayern (sondern aus BaWü), aber das Problem dürfte das selbe sein! Auf den Gymnasien herrscht natürlich ein ungeheurer Leistungsdruck! Wenn ein Kind da nicht gewisse Grundvorraussetzungen hat, wird es zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Die Leistungen werden schlecht sein und schlechte Noten demoralisieren. Wenn die Eltern nur die geringsten Zweifel haben, sollten sie das Kind lieber auf die Realschule geben. Es hat es dort leichter und wenn man mit Erfolg lernt und seine Arbeiten schreibt, ist es auch viel wahrscheinlicher, dass man sein Niveau steigert! Und dann hat man ja später immer noch die Möglichkeit auf ein WG zu wechseln und da dann entweder ein Fachabi oder mit einer zweiten Fremdsprache das allgemeine Abi zu machen. Im Ergebnis das Gleiche, nur sicher der wesentlich leichtere Weg!


butz1510
beantwortet von butz1510 am 2. April 2008 11:53
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Stimme RBMannheim voll zu. Auch in bin aus Ba-Wü und nicht aus Bayern, aber man weiß ja, dass der Druck in etwa derselbe ist. Wenn Dein Kind nicht zwischen eins und zwei oder auf einer guten 2 steht, dann überleg's Dir nochmal. Wäre schade, das Kind zu verheizen, so lange es die von RBMannheim ausführlich aufgezeigten Möglichkeiten für später gibt. Die Lehrer Deines Kindes werden Dich aber vermutlich auch beraten haben und auf deren Urteil kannst Du Dich schon verlassen.


ichbinjetzt
beantwortet von ichbinjetzt am 30. August 2008 20:36
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Du mußt dich zwischen späterer Stigmatisierung deines Kindes und seiner momentanen Lebensfreude entscheiden.

Wer kein Abitur hat ist und wird auch in naher Zukunft ein Mensch zweiter Klasse sein.

Wer jetzt auf die Realschule geht muß noch viel mehr Durchhaltevermögen haben wenn es erst ums Geldverdienen geht. Stichwort Bewerbungen. Wer will schon einen Realschüler wenn man einen Abiturienten haben kann.

Und die Zeit, in der das "Kind" das Abitur nachholen wird, ist mehr als schlimm, weil seine Bekannten alle bereits studieren und manche sogar schon arbeiten und den sprichwörtlichen Mercedes vor der Türe haben.

Du gehst das Ganze zu blauäugig an. Du redest von deinem Kind und dem Schulsystem als ob du nie jemals Schüler gewesen wärst.


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