Frage von mvpferd99, 19

Welche Einwände lassen sich gegen diese Thesen (von Fritz Gschnitzer) vorbringen?

Ich sitze gerade an meinen Geschichtshausaufgaben (Klasse 11) und habe die Aufgabe, Einwände gegen folgende Punkte zu finden: 1. "Die altgriechische Demokratie war im größten Ausmaß vom Krieg geprägt und diente dem Krieg." 2. "Die führenden Politiker waren in der Regel nicht einfache Bürger, sie waren Reiche oder Adlige, ja Herrscher oder Große an einem Königshof." Kann mir da vielleicht jemand helfen bitte?

Antwort
von rotreginak02, 14

Hallo, 

nicht so einfach zu beantworten, schließlich war die altgriechische Zeit von Kriegen geprägt.

Ich gehe mal davon aus, dass hier vorwiegend die attische Demokratie gemeint ist. Ob sie aber "dem Krieg diente" musst und kannst du selber für dich entscheiden, wenn du dich darüber schlau gemacht hast...dazu steht genug im Netz.

Die zweite These ist schon eher kritisch zu sehen, denn die Politiketr routierten regelmäßig und bestanden jeweils aus 400 später 500 Ratsmitgliedern. Natürlich kamen sie aus den oberen Schichten....mussten aber keineswegs adelig sein, sondern konnten auch ein hohes Einkommen haben. Wichtig war aber der Begriff des "Bürgers", denn nur die waren am Wahlsystem beteiligt und konnten wählen und selber gewählt werden. Selbst gewählt werden konnten allerdings nicht die 4. Klasse, die einfachen Bürger, aber neben den Adeligen auch Großgrundbesitzer und Ritter.... Im Gegensatz zu heutigen Demokratien waren Sklaven, Frauen und Ausländer -also Nicht-Athener - von der Politik ausgeschlossen...sie galten nicht als Bürger, und durften nicht mal wählen.

Ich will dich nicht entmutigen, aber es ist schon ein sehr großes Thema.

Auch hier kannst du dich mal reinlesen, um die Fragen zu beantworten:

http://www.geschichte-lernen.net/begruendung-der-attischen-demokratie/

Kommentar von pontios94 ,

auch in der heutigen demokratie dürfen menschen in zb deutschland die nach dem gesetz keine deutschen sind nicht wählen

gut sklaven gibt es heute nicht mehr und was das wahlrecht für frauen angeht so ist das ein fortschritt der mit der zeit kam

Kommentar von rotreginak02 ,

Gut erkannt Pontios:-) hatte das auch nur der Vollständigkeit wegen erwähnt, dass diese Gruppen gänzlich von der Politik ausgeschlossen wurden..und als Bürger nicht zählten....das ist schon anders heute, "Ausländer" zählen als Bürger, auch wenn sie nicht wählen dürfen.

Kommentar von pontios94 ,

ja das stimmt schon

aber  rotreginak02

ich muss die antike einfahc verteidigen xD

weil ich diese zeit ultra interessant finde


man kann heutige demokratien natürlich nicht mit denen aus den kinderschuhen vergleichen

doch zeigen sie doch viele ähnlichkeiten die man nicht außer acht lassen darf

ich persönlich muss sogar sagen das mich das direkte wahlverfahren aus der antike mehr anspricht als das verfahre


vertreter des volkes welches ihren "anführer" wählen


das volk hatte in der antike weit aus mehr zu sagen als es heut zutage der fall ist


ein grund dafür war natürlich das es mehr bürger und mittelständische gab als adelige aber das sei mal bei seite gestellt :P

Kommentar von rotreginak02 ,

ich finde die Entstehung der "Demokratie" auch mega interessant und wenn man bedenkt, in welcher Zeit diese entstand (!!), war das ein unglaublicher Fortschritt....ohne die "alten Griechen" gäbe es wohl keine Demokratie.
Auch das rasche und unkomplizierte "Abwählen" beziehungsweise verbannen der Politiker, die nach Ansicht des Volkes Nichts taugten, ist ebenfalls bemerkenswert --- das Scherbengericht---

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