Frage von uitefrage, 65

Welche DSLR oder DSLM?

Hallo Community

Ich möchte mir die kommenden Tage eine DSLR oder DSLM kaufen und ich weiß nicht welche wenn es so viel Auswahl wie bei Kameras gibt.
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Ich habe eine Liste von denen die mir am besten gefallen haben kurz mit Vorteilen und Nachteilen
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1. Nikon D5500
Ist eine Alleskönner Kamera
Bildqualität soll top sein
Jedoch ist der selbe Bildprozessor sowie Sensor auch in der Vorgängerin drin und auch in der für 300€ erhältlichen Nikon D3300
Jetzt stell ich mir die Frage ob sich der Aufpreis von 300€ lohnt oder sind die alle drei gleich.

2. Sony Alpha 6000
Ist schnell, klein und kompakt
APS-C Sensor
Akku reicht "nur" für 300 Fotoaufnahmen
Objektive sehr teuer

3. Sony SLT Alpha 77 M2
Bildqualität, Schnelligkeit, Funktionalität 1A
Etwas teurer body

4. Panasonic G70 und GX80
4K Video
Coole funktionen
Im gegensatz zu APS-C Sensoren muss man abstriche bei der Bildqualität machen
Objektive sind hier auch sehr teuer
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Canon eos 750d sowie 760d habe ich meine bedenken, da man Ende 2015 ein Fehler am Bildsensor endekt hat haben nicht alle aber viele seien betroffen.
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Könnt Ihr mir bei der Kaufentscheidung weiterhelfen oder helfen und auch die die schon Erfahrung mit einer dieser Kameras haben sind wilkonmen.

Danke im voraus
LG

Antwort
von Airbus380, 38

Es nuetzt nichts zu schreiben, was die Kameras koennen oder welche vermeintliche Macken sie haben. Du musst schreiben, was du erwartest, was du willst.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es hier:

  https://r.srvtrck.com/v1/redirect?url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBi...

 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 27

Geh die Sache mal anders an:

Du weißt was Du hauptsächlich fotografieren willst und wann und auch wo?

Ist es eher drinnen und bei Dämmerung?

Ist es eher Landschaft oder liebst Du das Extrem und magst es alles etwas dramatischer darzustellen, was für extremer Objektive spricht?

Möchtest Du Tiere fotografieren, die einen ausgeprägten Fluchtcharakter haben?

Ist es eher Sport und draußen und Du brauchts vorallem etwas schnelles bei guten Lichtverhältnissen?

Bist Du viel unterwegs bzw brauchst Du die Kamera für den Urlaub und wieviel bist Du im Urlaub bereit, tatsächlich mit umherzutragen, damit es für dich auch noch Urlaub ist?

Möchtest Du eher mit oder eher ohne Stativ fotografieren?

Magst Du manuell fokusieren?

Wie groß sollen deine ausgedruckten Bilder sein oder möchtest Du vielleicht garnicht drucken?

.....

mir fällt sicher noch mehr ein, allerdings sollte das erstmal reichen.

Antwort
von BurkeUndCo, 18

Wenn Du heute neu mit diesem Hobby beginnst und noch keine große Objektivsammlung besitzt, dann kann ich Dir nur zur modereneren Spiegel-losen Lösung raten.

Denn wenn für Dich außer dem Fotografieren Videofilmen eine gewisse Bedeutung besitzt, dann sind alle Spiegelreflexkameras für Dich ungeeignet -
unabhängig ob von Nikon oder Canon.

Statt dessen solltest Du Dich auf dem Markt für spiegellose Systemkameras umsehen. Das ist der wirklich aktuelle Stand der Technik. Spiegel sind veraltet (prinzipiell)
und bei Videos einfach nur hinderlich. Deshalb können
Spiegelreflexkameras Videos nur mit hochgeklapptem Spiegelaufnehmen.
Also erst für den Spiegel bezahlen, und dannn bei Gebrauch
ausschalten??? Jeder der dir das empfiehlt, kann nicht 1 und 1
zusammenzählen.

Bei spiegellosen Systemkameras gibt es aktuell zwei wirklich  empfehlenswerte Systeme:

Sona
A7xxx mit Vollformat und absoluter Profiqualität, leider natürlich auch
zum Profipreis und deshalb für Dich wahrscheinlich zu teuer.

Kameras
des MFT (Mikro Four Thirds) System von Olympus und Panasonic (LUMIX) ,
deren Sensor zwar kleiner ist, aber dafür sind die meisten Objektive
(und damit die gesamte Ausrüstungt) kleiner handlicher und leichter.

Hier gibt es Geräte, die all das können, was du willst und je nach Preisrahmen Videos bis einschließlich 4k-Qualität.

Antwort
von tactless, 35

Im gegensatz zu APS-C Sensoren muss man abstriche bei der Bildqualität machen


Wie kommst du denn auf die Idee? Bedingt durch die kleinere Sensorgröße ist MFT nicht so Lichtstark für eine APS-C Kamera, aber in Sachen Bildqualität steht das System einem APS-C System in nichts nach! 


Du solltest einfach mal jede der genannten Kameras in die Hand nehmen, und schauen welche am Besten in der Hand liegt, und mit welchem Menü du am Besten klar kommst! 


Denn an und für sich bringen solch Fragen nichts. Jeder Fotograf wird seine eigene Kamera empfehlen. Aber nicht alles was für einen selber perfekt ist, muss für den anderen gut sein. 

Darum ausprobieren ... 

Kommentar von FoxundFixy ,

Was hat denn die Sensorgröße mit der Lichtstärke zu tun? Es ist eben so, daß ein MFT-Sensor nicht an einen APS-C-Sensor herankommt,besonders bei High-Iso macht sich das bemerkbar

Kommentar von tactless ,

Ein größerer Sensor kann logischerweise mehr Licht einfangen! 

Antwort
von jnnkhnl, 33

Hallo würde dir die Nikon D5100 ans Herz legen. Super Preisleistung und nicht nur für Anfänger. Natürlich kann die Kamera noch so gut sein, wenn dein Objektiv nicht gut ist, nur mal so angemerkt. :)

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