Frage von Heisenberg90, 45

Welche drittschützende Norm?

Ich prüfe gerade die Zulässigkeit einer Nachbarklage und hänge. Ich hoffe es sind ein paar Juristen unter euch.

Es handelt sich um ein Randgebiet einer Stadt, in dem in der Nähe ein kleiner Supermarkt, eine kleine Pizzeria und sonst nur 2 Einfamilienhäuser sind. Der X will auf dem geerbten Grundstück nun ein Doppelhaus 300qm groß und 6m hoch bebauen. Der Y hat nördlich und östlich einen Wald und möchte dagegen klagen. (Brandschutz und Abstand kann ich schon ausschließen).

Ich bedanke mich vorab und würde mich sehr freuen wenn ihr mir helfen könntet!!

Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 28

Ist das ein echter Fall oder für die Uni?

Kommentar von Heisenberg90 ,

Ist für die Uni

Kommentar von uni1234 ,

Ok. Gibt es einen B-Plan?

Kommentar von Heisenberg90 ,

Nein, existiert kein Bebauungsplan

Kommentar von uni1234 ,

Ok. Dann dürfte es sich um einen Fall von § 34 Abs. 2 BauGB handeln. Die vorhandene Bebauung entspricht wohl dem eines allgemeinen Wohngebietes nach § 4 BauNVO.

§ 34 Abs. 2 BauGB ist nach h.M. eine generell drittschützende Norm, sodass der Kläger klagebefugt ist.

Kommentar von Heisenberg90 ,

Vielen Dank!!!

Kommentar von Heisenberg90 ,

Vielen Dank!!!

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