Und was sind die Notwendigkeiten von einer Biografie

Bewohnerakte - welche Umgebung? Einrichtung für Behinderte, Alte, Kinder und Jugendliche...???
Und was meinst du genau? Wie ist eine solche Akte grundsätzlich aufgebaut (Themen, wie: Personalien, Schriftverkehr,Betreuung/Vollmacht/Vorsorge,Krankenkasse,Kostenträger,Pflegekasse /Einstufungsbescheide/Heimvertrag,Aufnahme, Arztbericht,Diagnose (+med. Vorgeschichte), Barbetragsverwaltung...), oder was gehört zusätzlich rein (z.B. Arztberichte)?
Außer den Arztberichten natürlich noch Aktennotizen, Gesprächsnotizen, Fixierungen, ggf. Fotos zur Dokumentation von Verletzungen...
Wäre einfacher, wenn die Frage genauer gestellt wäre...

Biografie: ganz klar: um die Lebensgeschichte mit dem Bewohner festzuhalten - bei z.B. Demenzerkrankten (Alzheimer) sinnvoll, da die Vergangenheit eine sehr wesentliche Rolle spielt (man kann gezielter darauf eingehen und z.B. Ängste nehmen). Gleichzeitig verdeutlicht man durch eine gemeinsame Erstellung einer Biografie: du bist mir mit deinem ganzen Leben wertvoll - ich akzeptiere dich mit deiner ganzen Vergangenheit - ich kann verstehen, warum du so geworden bist, wie du jetzt bist - du bist es mir wert, dass ich mir soviel Zeit für dich nehme...
Aber auch hier wieder: In welchem Zusammenhang steht die Frage? Bei Menschen mit einer Behinderung oder bei Kindern mit Misshandlungen etc. geht man anders heran, aber auch hier ist es sehr wesentlich! Kannst mich gerne auch privat anschreiben...
helpmedoch am 21. Juli 2008 10:45 Ach ja, was ich noch nicht erwähnt hatte: die Biografie wird natürlich weiterhin benutzt, um sie bei Alltagshandlungen, Rituale, Festen etc. mit zu beachten!!!