Welche christliche Ausrichtung ist die richtige, wenn man nach der Botschaft Gottes leben will?

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20 Antworten

Da Du nach der Bibel leben willst und nicht nach Dingen, die die Kirche dazu erfunden hat, wirst Du Dich in der römisch-katholischen Kirche wahrscheinlich nicht dauerhaft zu Hause fühlen können.

Außer der römisch-katholischen Konfession hast Du in Deutschland noch die Möglichkeit, Dich der evangelischen Kirche oder einer Freikirche anzuschließen.

Bei einer freien evangelikalen Gemeinde - Adventisten, Baptisten oder wie sie alle heißen - wirst Du viele Christen treffen, die die Bibel als das Wort Gottes extrem ernst nehmen. Aber nicht immer kann die Herzensbildung dieser Menschen mit ihrem enormen Bibelwissen Schritt halten. Dann treten sie ihren Mitchristen gegenüber belehrend und vielleicht sogar verurteilend auf, wenn diese eine bestimmte Bibelstelle anders verstehen, als sie es selbst für richtig halten.

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Bibeltreue auf der einen Seite und persönlicher Freiheit auf der anderen Seite bietet die evangelische Kirche.

Es kommt aber natürlich auch darauf an, welche Kirchengemeinde sich für Dich in erreichbarer Nähe befindet - vor allem dann, wenn Du vorhast, wöchentlich am Gottesdienst teilzunehmen.

Vielleicht schreibst Du mal noch im Kommentar, wo Du ungefähr wohnst. Dann kann ich Dir möglicherweise konkreter helfen.

Übrigens freue ich mich sehr, dass Du Christ geworden bist!

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Hallo OmaLover25,

Du kannst herausfinden, welches die wahre Religion ist, wenn Du Dich mit dem geoffenbarten Wort Gottes, der Bibel, eingehend beschäftigst. Dort erfährst Du viel von dem allein wahren Gott, dem Schöpfer aller Dinge. Auch zeigt die Bibel sehr deutlich, was Gott von den Menschen erwartet, die ihn als ihren Gott bezeichnen, ihn also anbeten.

Damit eine Religion den Anforderungen entspricht, den Gott an sie stellt, dann muss sie bestimmte, unverzichtbare Merkmale aufweisen. Einige wichtige Merkmale, an denen man wahren Glauben erkennt, möchte ich im Folgenden anführen.

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?  Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;  ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.  Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.  Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie sollten diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische.  Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus.  Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen.
Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich sämtliche Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).
Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).
Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20).
Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes (im deutschen Sprachraum gebräuchlich in der Form "Jehova") also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Und wer praktiziert nun heute noch diese Art Glauben, magst Du fragen? Das herauszufinden dürfte nicht allzu schwer sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.

LG Philipp

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Hallo,
in einer Frage vom 25.2.16 wußtest du noch nicht, ob der Koran oder die Bibel die Wahrheit ist, ein paar Tage später wolltest du schon Hilfestellung um deine  Verwandten vom Christentum zu überzeugen und jetzt suchst du schon eine christliche Konfession für dich, obwohl du nur nach der Bibel und Gottes Botschaft leben willst.
Geht dies nicht etwas "hopplahopp" ? Sei mir nicht böse - aber ich traue deinen  hier gebrachten Aktionen nicht - dir nicht !! Auch die Formulierung "zum Christentum bekehrt" ist mir hier suspekt - seit dem 25.2.16. !
Du hast wahrscheinlich gar keine Kenntnis vom Christentum. Die "Bibel" ist es jedenfalls nicht und ein bisschen darin blättern auch nicht.
Für mich sieht alles so aus, als hättest du irgendwie "Probleme" - oder willst uns verarschen ?
Wenn dem nicht so sein sollte möchte ich mich für die harsche Bewertung entschuldigen.
Egal wie - zur Sache.
Im Christentum ist die Botschaft Jesu maßgebend, welche in den Evangelien enthalten ist, nicht die "Bibel". Diese Botschaft sollte in den christl. Konfessionen im Mittelpunkt ihrer Lehre stehen.
Du solltest dich also zuerst in dieser Botschaft kundig machen, dann ob sie
für dich wirklich zum Lebensinhalt werden kann.
Die Konfession ist dann zweitrangig, aber alle haben auch ihre Lehren um diese Botschaft herum, welche dieser aber nicht widersprechen muß.
Jesus hat nicht vorgeschrieben, wie die Menschen die Verkündigung und Befolgung seiner Botschaft gestalten - Hauptsache sie tun sie und kippen sie nicht.
Und letzteres geschieht tatsächlich teilweise in den rel. Gemeinschaften.
(vor allem denen nach der Reformation)
Du solltest also denen nicht trauen, welche hier für ihre eigene "Konfession " werben.

Welche Ausrichtung könnt Ihr mir empfehlen 

Genau diese Frage macht mich weiterhin stutzig in Bezug zur Ernsthaftigkeit deines "Bemühens".

Gruß Viktor

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Hallo OmaLover,

zuerst einmal: toll, dass du Jesus nachfolgst!

Welche Gemeinde, welche Kirche die "richtige, wahre" ist, kann nicht sinnvoll beantwortet werden. ich nehme an, in jeder Kirche und christlichen Gemeinschaft gibt es Christen, die ehrlich davon überzeugt sind, dass ihre die wahre ist. 

Das heißt, du musst das selber prüfen und für die beantworten.

Dafür dir alles Gute und Gottes reichen Segen!

---

Ich selber bin katholisch und möchte kurz einige Punkte sagen, die ich in meiner Kirche positiv erlebe: 

  • Die Katholische Kirche hat viele Fehler über die Jahrhunderte gemacht, aber auch immer wieder Heiliges. In ihr wirkten auch unglaublich viele Menschen, die aus dem Geist Gottes lebten - und zwar über die Jahrhunderte und Jahrtausende. Kirche kann nicht "gemacht" werden, sondern geht auf Jesus Christus selber zurück.
  • Die Bibel ist wichtig, aber das Entscheidende kommt nicht immer (nur) vom Lesen. In Gottesdiensten wird die Größe und Liebe Gottes gefeiert, Jesu Tod und Auferstehung steht im Mittelpunkt . und das ist im Letzte nicht vom Verstand begreifbar ist - Mysterium/Geheimnis 
  • Jesu hat aufgefordert, in "alle Welt" zu gehen, Heute gibt es Katholiken auf der ganzen Welt - mit Schwerpunkt in den armen Regionen des Südens. 
  • In jeder katholischen Pfarre wirst du sehr unterschiedliche Menschen finden. Verschiedene Ordensgemeinschaften, Richtungen in Spiritualität und Praxis zeigen, es gibt nicht einfach "eine richtige Richtung", sondern dass jeder das Einzigartige von sich in die Kirche einbringen soll!

http://www.katholisch.de/startseite

http://www.katholisch.at/

https://www.heiligenlexikon.de/

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Kommentar von Hooks
03.03.2016, 22:50

Wir sollen im geistlichen Sinn niemanden unseren Vater nennen, wir sind alle Brüder. Wir sollen keine Toten anbeten, und es ist kein anderer Mittler und kein anderer Name als Jesus.

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Hallo :)
Es gibt nicht wirklich eine Ausrichtung, die du besonders bevorzugen könntest. Im Endeffekt kommt es immer sehr auf die Gemeinde speziell an und wie die mit der christlichen Gemeinde umgeht.
Generell sagt man, das evangelisch und (frei-)evangelikalisch eher in die Richtung geht, katholisch war für mich immer eher an der Kirche orientiert...
Im allgemeinen kann ich dir aber nur raten, in eine Gemeinde zu gehen (wo.du vielleicht auch jemandem kennst?) und herauszufinden, ob du dort klarkommst. Du kannst immer Glück und Pech haben mit den Leuten dort, egal ob katholisch oder evangelikalisch...

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Es gibt keine Botschaft Gottes! Es gibt nur die Botschaft der Kirche. Das ist ein riesen unterschied. Oder glaubst du immer noch das Gott seine Weisungen der Kirche "zugefaxt" hat? Oh Mann! 

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Besuche doch einfach mal verschiedene Konfessionen. Freikirchen sind ganz toll. 

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liebe deinen nächsten wie dich selbst ist die wichtigste botschaft

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Es freut mich sehr, dass du gläubiger Christ geworden bist. Dazu kann ich dich nur sehr beglückwünschen.

Ich denke, dass eine Freikirche bzw. freie Gemeinde für dich das richtige sein könnte (z. B. Brüdergemeinde, Freie evangelische Gemeinde, Evangelisch freikirchliche Gemeinde, EC, Stadtmission, Methodisten, Calvary Chapel, Baptisten usw.).

Besuche einfach mal ganz unverbindlich die Veranstaltungen verschiedener Gemeinden in deiner Nähe und finde heraus, ob die Bibel im Vordergrund der Verkündigung steht, ob die Geschwister (also die Besucher der Gemeinde) nett, freundlich und liebevoll sind und ob du dich dort wohlfühlst.

Wichtig ist natürlich auch, dafür zu beten, dass Gott dir die richtige Gemeinde zeigt.

Ich habe diesbezüglich keine Bedenken, denn dein Ansatz ist genau richtig: Du möchtest nach der Bibel leben und nicht nach Dingen, die von Menschen hinzugefügt wurden. Du hast völlig Recht, es kommt nicht auf menschliche Traditionen und Rituale an, sondern allein auf Gottes Wort. Das Vorbild sollten die Beröer sein, über die in Apostelgeschichte 17,11 steht: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

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Vielleicht ist da eine freie evangelische Gemeinde das Richtige für dich. Da gibt es wenige von oben aufgesetzten Pflichten. 

Weihnachten mit Tannenbaum usw. feiern die aber schon, obwohl nicht biblisch.

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Kommentar von iMPerFekTioN
03.03.2016, 12:12

Weihnachten wird ja nur gefeiert weil das ja "Die Geburt Jesu" ist und die Kinder (sofern vorhanden) ein tolles Krippenspiel aufstellen können =)
Zumindest ist das bei uns so =)

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@ OmaLover25

Da wird dir keiner eine Empfehlung geben können.

Du hast hoffentlich einen wachen Verstand und ein Unterscheidungsvermögen, um herauszufinden, welche Richtung für dich infrage kommt.

Was für den einen richtig ist, muss für dich nicht auch das optimale sein.

Also wirst du dir wohl die Mühe machen müssen, und selber herauszufinden, was für dich infrage kommt.

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Nach dem, was du schreibst, wäre für dich eine Freikirche die richtige.

Ich persönlich rate aber davon ab, eine all zu fundamentalistische oder biblizistische Richtung einzuschlagen. Das ist mehr so eine Kinderkrankheit von Neubekehrten. (Entschuldige, ich bin immer ziemlich direkt in meiner ausdrucksweise. Meine es aber nicht böse.)

Bei genauerem Studium der Bibel wirst du nämlich feststellen, das es "die eine, einzig richtige" Auslegung der Bibel gar nicht geben kann. Allein schon deswegen, weil in der Bibel selbst unglaublich viele Richungen und Strömungen zum Ausdruck kommen. Nicht umsonst gibt es vier(!) Evangelien und nicht nur eines.

Also klammere dich nicht zu sehr an den wörtlichen Bibeltext, auch wenn die Bibel natürlich wichtig ist und man sie als Christ kennen sollte. Vertraue darauf, dass der heilige Geist dich leiten wird!

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Kommentar von MarkusKapunkt
03.03.2016, 12:35

Korrektur: Es gab insgesamt mehr als achtzig (!!!) Evangelien. Dass es "nur" vier in den Kanon der Bibel geschafft haben zeigt, dass es schon in den ersten zwei Jahrhunderten nach Christus sehr viele Strömungen des Christentums gab. Alle Strömungen, auch die heutigen, nehmen für sich in Anspruch, die BESTE zu sein. Also kann man da eigentlich gar keinen Rat geben, in welche man eintreten soll.

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es ist die ausrichtung, die am stärksten zu deiner seele spricht

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Beschäftige dich mit allen Kirchen dann wirst du es herausfinden.

LG.

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Hallo,

es ist nie gut hier nach so etwas zu Fragen =)
Das solltest du für dich selbst entscheiden.

Probiere doch ein Paar Gemeinden in der Umgebung aus.

Freikirchen zahlen z.B. keine Kirchensteuer, du kannst aber auch zu einer richtigen Evangelischen Kirche oder Katholischen Kirche gehen.

Es gibt ja mehre Arten, die Baptisten, die Methodisten, Adventsgemeinden ...

Natürlich haben alle einen eigenen Stil und machen eben manche Dinge anders.

Vom Glauben her unterscheiden sie sich aber nicht.
Du musst halt für dich raus finden, welche Art dich am meisten Anspricht.
Empfehlen wird dir hier jeder seine eigene "Gemeindeart" sag ich mal ...

Deswegen wäre es besser, du gehst selbst zu den Gemeinden (ein paar mal )und schaust wie es dir gefällt und dann kannst du dich ja selbst entscheiden was dich am meisten angesprochen hat =)

Grüße und alles Gute,

iMPerFeklTioN

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Ich weiß nicht, ob man da unbedingt Mitglied werden sollte. Diese Gemeinden sind meist schon zu erstarrt. Du könntest eine kleine Anzeige aufgeben und fragen, wo sich Nachfolger des Herrn Jesus Christus versammeln.

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Wenn du die christlichen Ausrichtungen selber fragst, sagt jede, ihre Auslegung sei die einzig richtige. 

Ein objektives Kriterium, um diese Frage neutral zu entscheiden, gibt es nicht. 

Außerdem stellt sich die Frage, ob die Regeln, die sich ungebildete Ziegenhirten im mitteleren Osten vor bis zu 3500 Jahren ausgedacht haben, die richtigen Regeln für die heutige Zivilisation sind.

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Kommentar von Viktor1
03.03.2016, 18:10
Ein objektives Kriterium, um diese Frage neutral
zu entscheiden, gibt es nicht.

Oh doch, nämlich genau die Lehre und Botschaft dessen, für den das Christentum steht.

Und das gehört bestimmt nicht dazu:

die Regeln, die sich ungebildete Ziegenhirten
im mitteleren Osten vor bis zu 3500 Jahren
ausgedacht haben.....
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Also für mich ist der richtige Glaube ein authentischer, echter,gelebter Glaube. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass dies in 99% der Landeskirchen NICHT der Fall ist . Hier regieren eher Traditionen und heuchlerische Lippenbekenntisse. Das ist genau die Einstellung, die Jesus schon damals bei den Pharisäern kritisiert hat. Ich persönlich  habe die besten Erfahrungen in evangelisch-freikirchlichen Gemeinden gemacht. Suche doch mal bei Google EFG(+dein Wohnort) 

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Hallo OmaLover25,

Du schreibst: Ich möchte nach der Bibel leben...

Das ist ein sehr gutes Kriterium. Auch Jesus benutzt  es.

Sieh mal, was er auch uns, die wir seine Jünger sein wollen, sagt, in Mt 7,21:

21 "Nicht, wer mich dauernd 'Herr' nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Am Tag des Gerichts werden zwar viele sagen: 'Aber Herr, wir haben doch als deine Propheten das weitergesagt, was du selbst uns aufgetragen hast! Wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mächtige Taten vollbracht!' 23 Aber ich werde ihnen antworten: 'Ich kenne euch nicht, denn ihr habt nicht nach meinem Willen gelebt. Geht mir aus den Augen!'" 

Für die Anerkennung Gottes und seines Sohnes ist nicht entscheidend, wie sich einer nennt oder was er vorgibt zu sein, auch nicht dass er Gottes Wort kennt, sondern dass er nach der Bibel lebt.

Meine Empfehlung für Dich:

Schau Dir im Hinblick auf dieses Kriterium einmal Jehovas Zeugen an. Über den Link kannst Du  Dich vorab informieren und mit ein paar Klicks findest Du auch Zeit und Ort unserer Gottesdienste.

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/zusammenkuenfte/

Grüße, kdd


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wenn du nach der bibel leben willst, musst du wie der teufel werden, denn genau so hat der gott im alten testament auch gehandelt, so wurde er beschrieben..............

und mal im ernst, die frage hebt sich doch mit deiner vorstellung wieder auf, denn wenn du nach der bibel leben willst, warum fragst du dann nach der richtigen "ausrichtung"?..............ist doch lächerlich, nimm dir das märchenbuch, lese und dann lebe genaus so, wie das volk des monstergottes beschrieben wurde................*g*

p.s., wolltest du nicht erst zum islam wechseln?............und "schwule" menschen wollen die christen sowieso nicht..............*g*, tja, deine ganzen fragen sind schon echt lustig ............*zwinker*

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Kommentar von Gambler2000
26.03.2016, 20:47
und "schwule" menschen wollen die christen sowieso nicht

Wie kommst du darauf? In meiner Gemeinde sind 2 Homosexuelle.

LG.

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