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Das 18. Jahrhundert schleicht sich fast unbemerkt in die Nase. Und breitet sich dann mit der Wucht frisch gedüngter Felder aus. Aber es riecht nicht übel, eher modrig-adelig – nach uraltem Holz, eingestaubtem Leder und den Ausdünstungen von mehr als 300 000 vergilbten Buchseiten. In der Bibliothek des Schlosses Traquair sind die Wände mit antiken Büchern getäfelt. Eingerichtet wurde sie 1704 vom 4. Graf von Traquair. „Für den Erd- und den Himmelsglobus und ein Astronomiebuch hat er exakt 14 Pfund und 14 Cent bezahlt“, sagt Catherine Maxwell Stuart und zeigt auf die beiden verblichenen Kugeln auf dem Tisch. „In diesem Haus wurde jeder einzelne Kaufbeleg aufbewahrt“, betont sie.












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