Frage von Angel150900, 21

Welche Botschaft hatte Jesus?

Welche Botschaft hat Jesus durch seine Reden/ seinem Glauben/ seinem Handeln gebracht ?

Antwort
von Chris144108, 9

In der Christologie ist der Mittelpunkt von Jesu handeln die Verkündigung des Reich Gottes. Dies geschah durch Gleichnisse, Wunder und der Bergpredigt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom eschatologischen Vorbehalt. Dies bedeutet, dass das Reich Gottes noch nicht da ist, aber durch Jusu wirken zumindest partiell in der immanenten Wirklichkeit wahrzunehmen ist.

Antwort
von Dackodil, 17

Die Quintessenz ist für mich der Satz: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Was unausgesprochen impliziert, daß man sich erst mal selbst lieben muß, bevor man andere lieben kann.
Dieses Unausgesprochen wird gern vergessen, bzw. gar nicht wahrgenommen.

Kommentar von OhNobody ,

Zur Zeit Jesu gab es Leute, die sagten:

"Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘"

Doch Jesus sagte etwas ganz anderes:

"Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen." (Matth. 5:43, 44)

Und er sagte die Worte aus Markus 12:31 ("du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst").

Ist hier egoistische Liebe gemeint (zuerst ich)? Nein!

Jeder möchte normalerweise solange wie möglich leben. Deshalb meidet man möglichst alles, was einem schadet.

Wie wirkt es sich aber z. B. aus, wenn du rauchst? Du schadest dir selbst, und du schadest anderen, die den Rauch einatmen müssen. Also aus Nächstenliebe auf das Rauchen verzichten!

Jesus hat diese Liebe auch nicht eingeschränkt nach Nationalität.

 Er sagte zu seinen Jüngern: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:34, 35). I

hre Liebe zueinander würde so groß sein, dass sie als ein Erkennungszeichen dient. Sie würden eher ihr Leben füreinander geben, als anderen das Leben zu nehmen.

DAS ist "Lieben wie sich selbst".!


Kommentar von MatthiasHerz ,

Wo steht denn das mit der Nationalität?

Antwort
von mulano, 9

Ein Schriftgelehrter fragte ihn:
»Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz Gottes?«

Jesus antwortete ihm: »'Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von
ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!'

Das ist das erste und wichtigste Gebot.
Ebenso wichtig ist aber das zweite: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!'

Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.«

(Matthäus 22, 36-40)

Antwort
von Qualle5678, 11

Nächstenliebe war soweit ich weiß das Hauptthema, die goldene Regel kommt dann noch dazu.Letztendlich also nur das, was jeder mit gesundem Menschenverstand eh als normal betrachtet

Antwort
von Rocker73, 9

Das Evangelium, die frohe Nachricht und das das Reich Gottes bald da ist.

http://www.jesus.ch/information/glaube/fragen_und_antworten/jesus/113970-was_mei...

LG

Kommentar von MatthiasHerz ,

Wie „bald” sind bereits vergangene gut zwei Jahrtausende?

Kommentar von OhNobody ,

Gute Frage!

Kommentar von Rocker73 ,

Wir sprechen hierbei nicht von einem festen Termin.

Hierbei gibt es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten, Jesus erwähnte auch, dass das Reich Gottes schon da wäre, dies müssten die Menschen erst erkennen, auf das sie beginnen, in Frieden und Gerechtigkeit miteinander zu leben.

Kommentar von Abahatchi ,

Das Evangelium, die frohe Nachricht und das das Reich Gottes bald da ist.

Doch bis es soweit ist:

"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lutherbibel 1984)

Antwort
von JTKirk2000, 8

Wie wäre es mit Lesen? Die Bibel, wo in den vier Evangelien des Neuen Testaments die Lehre Jesu enthalten ist, zeigt deutlich genug auf, welche Botschaft er hatte und vertrat.

Antwort
von nowka20, 5

-die liebe in die welt bringen

-den impuls der freiheit in die menschen hineinsetzen

-das selbstbewußtsein zu erzeugen

-das ichgefühl zur icherkenntnis zu steigern

-selber dem tod kennenlernen

Antwort
von aloisff, 10

Ich verstehe die Botschaft von Jesus so;
-Zwar ist es wichtig auf Gott zu vertrauen (Sehet die Lilien...), aber man soll in der Behandlung nicht zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen unterscheiden (Bergpredigt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst).

- Für die Erlösung (nach dem Tod) ist primär nur wichtig (ganz unabhängig vom Glauben) ob man ein guter Mensch war(Gleichnis vom barmherzigen Samariter).

- Man kann Menschen töten aber nicht die Ideen, die sie in die Welt gesetzt haben (so verstehe ich die Wiederauferstehung)

...so bin ich als Agnostiker auch fein raus, wenn ich mich doch geirrt haben sollte ;).

Antwort
von DerBuddha, 5

Welche Botschaft hatte Jesus?

er hatte nur eine, nämlich den weltuntergang hervorzusagen,der jedoch nie eintraf.... er war nach dem tod von johannes der anführer einer weltuntergangssekte, die zum damaligen zeitpunkt ein kleiner sektenhaufen war und um neue anhänger warb.........dazu war ihm jedes mittel recht, was sich auch in seinen aussagen widerspiegelt............. :

"Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist!"

„Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

„Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.“

„Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert. Denn ich sage euch: Es muß noch das auch vollendet werden an mir, was geschrieben steht: "Er ist unter die Übeltäter gerechnet."

„So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“

die ganzen märchen über ihn wurden diesem menschen nur angedichtet, um dieser glaubenssekte ein dasein zu garantieren und mit dem märchen der auferstehung klappte es ja ja auch so richtig.............das christentum hat sich aus einer sekte heraus zu einer religion entwickelt.........

Kommentar von Abahatchi ,

er war nach dem tod von johannes

Welchen Johannes meinst Du? 

Kommentar von DerBuddha ,

johannes den täufer...........dem hat sich dieser jesus angeschlossen und nach dessen tod dessen sekte übernommen

Kommentar von Anthropos ,

Mal wieder Bibelverse komplett aus dem Zusammenhang herausgerissen; und ohne Stellenangabe, dass man die eigentliche Bedeutung der Verse nicht nachvollziehen kann.

Kommentar von DerBuddha ,

als bibelfester gläubiger sollte man auch diese stellen kennen.............*g*

im übrigen werden doch von gläubigen selbst ständig bibelzitate aus dem zusamenhang gerissen und dann darauf predigten aufgebaut...........jeden sonntag in der kirche z.b..*zwinker*

aber egal, aus welchem zusammenhang diese zitate sind, sie sind REAL und ein ein angeblicher sohn gottes hätte ANDERE worte genutzt, wenn er angeblich nur frieden und liebe in die welt bringen wollte...............!!!!

Kommentar von Anthropos ,

Kontextlose Zitate sind eigentlich eher die Vorgehensweise von unseriösen freikirchlichen Gruppen, nicht von fundamentalen Atheisten, oder nicht? Der hl. Papst Pius V. hat einmal gesagt, mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten könne man jeden zum Ketzer machen. Und damit hat er ja auch Recht. Deshalb sind Stellenangaben auch immer so wichtig.

Und als bibelfester Christ muss man nicht diese Stellen kennen ... ich weiß nicht, wie du dir Religion vorstellst. Vermutlich hast du dich noch nie persönlich mit einem Priester unterhalten.

Die Predigten jeden Sonntag werden nicht einfach so aus Zitaten ohne Kontext angeführt. Die Gottesdienstbesucher haben ja die Zitate im Kontext nur wenige Minuten vorher gehört.

Woher weißt du denn, welche Worte ein "angeblicher Sohn Gottes" benutzt hätte, wenn er Frieden in die Welt bringen wollte? Er hat schließlich Frieden in die Welt gebracht. Jeden Sonntag in der Messe heißt es doch: ... et in terra pax hominibus bonae voluntatis ... und auf der Erde Friede den Menschen guten Willens. Und wenn du tatsächlich leugnest, dass Jesus der Welt Frieden gebracht hat, ließ am besten mal die ganzen anderen Antworten.

Kommentar von DerBuddha ,

ein sohn gottes, der nur frieden predigt, sogar das märchen, die andere wange auch noch hinzuhalten, sagt nicht sowas:

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

und er wirft auch keine unschuldigen tische um...........*g*

mal im ernst, ein jesus, der überall immer nur frieden predigt, der wunder vollbringt, der kann sich auch anders artikulieren, oder?.........:)

Kommentar von Anthropos ,

Nenne mir bitte einmal die Stelle, an der dieser Satz steht. Dann können wir uns weiter unterhalten. Und Jesus ist natürlich auch der strafende Weltenrichter, das wird heutzutage vor allem bei evangelischen Gruppierungen ausgeschlossen. Aber Jesus ruft gewiss nicht zum Mord an Unschuldigen auf. Er ist eher der gerechte Richter.

Kommentar von DerBuddha ,

ich wundere mich echt immer, warum leute nicht selbst mal googeln........du brauchst nur diese aussage kopieren, bei google einfügen und ups, schon haste die bibelstelle........aber für dich mache ich es einfacher:

http://bibeltext.com/luke/19-27.htm

dort kannst du übrigens auch die anderen zitate alle finden...........

und JA, er ruft zum mord auf..............!!!!!!!

Kommentar von Anthropos ,

Nein, er ruft nicht zum Mord auf. Das ist ein Gleichnis. Gleichnisse sind häufig überspitzt formuliert, bzw. sollen ja bewusst provozieren. Um das Gleichnis authentisch zu machen, musste Jesus die normale Vorgehensweise eines orientalischen Königs gegen seine politischen Gegner erzählen.

Kommentar von Abahatchi ,

er ruft nicht zum Mord auf. Das ist ein Gleichnis.

Sicher, (Lukas 19:27) stammt aus einem echten Gleichnis. Es würde sich lohnen, Lukas 19 komplett zu lesen. Dann weis man, was der Verfasser dieser Texte letzten Endes wollte. Ob das nun gut ist?. 

Jedoch ruft Jesus trotzdem zum Mord auf. Warum? Wenn es ein Gesetzt gäbe, in dem zum Mord aufgerufen wird und Du Anthropos würdest verkünden, dieses Gesetzt ist zu befolgen, was machst Du dann eigentlich? Du hast zwar den Mordaufruf nicht selbst verfaszt aber deutlich in einem Aufruf verkündet, dasz es zu vollstrecken sei oder etwa nicht? ,

Und an dieser Stelle kommt Jesus wieder ins Spiel, denn Jesus hat das alte Testament nicht für unwirksam erklärt, nein, ganz im Gegenteil. Zwar schwätzen die Christen immer, ja ja, Dein Zitat stammt ja aus dem alten Testament aber heut gilt das neue. 

Papalapap. 

"(Jesus spricht:) Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich." 
(Mt 5:17-19)

Grusz Abahatchi

Kommentar von DerBuddha ,

@Anthropos

wier immer, die gleiche antwort wenn man nicht weiter weiß............*g*

Antwort
von fricktorel, 4

Oh, diese "Botschaft" steht in Gottes Wort:

Die "Gute Nachricht vom Reich Gottes" (Mt.6,33; Mk.1,1-15).

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, bis es mit dem Reich Gottes so weit ist, sieht es so auch:

"Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)

Antwort
von ela64tr, 6

jesus hat sein volk zum eingottglauben aufgerufen und dazu, nur diesem einen gott zu dienen und seine vorschriften einzuhalten, wenn man es ganz allgemein sagen will.

Antwort
von chrisbyrd, 2

Jesus hat das Reich Gottes gepredigt und dass die Menschen zu Gott umkehren, um Vergebung ihrer Sünden bitten und an den HERRN glauben sollen.

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Jesus hat gesagt: "Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut" (Lukas 15,10).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

In Jesus ist Gott Mensch geworden, um stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden am Kreuz zu sterben (Johannes 3,16; Römer 6,23). Nur Gott selbst hätte dies tun können, kein Mensch oder Engel wäre dazu fähig gewesen, zur Vergebung unserer Sünden zu sterben: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

Der Apostel Johannes schreib: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" (1. Johannes 5,20).

Antwort
von gottesanbeterin, 3

Jesus hat das Verzeihen in der Menschheit etabliert.

Verzeihen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass man die "2. Geburt", die "durch den Geist" erlangen kann.

Insoferne war/ist er der Weg/zeigt er den Weg zur "Erlösung". Die "2. Geburt" erlöst uns aus dem "Fleischrad", dem Karma.

Jesus hat immer wieder in seinen Gleichnissen auf das "Reich Gottes" hingewisen, das kein Ort ist, sondern ein ganz besonderer, eben himmlischer  Bewusstseinszustand.

Antwort
von MatthiasHerz, 12

Das weiß niemand genau, da die Zeitzeugen schon alle verstorben sind und es keine mündlichen Überlieferungen gibt.

Du musst Dich also an das halten, was in der Bibel steht, das erst über einhundert Jahre nach seinem möglichen Tod niedergeschrieben wurde.

Kommentar von OhNobody ,

Das Matthäus-Evangelium wurde ca. 41 u. Z. vollendet.

Jesus starb 33 u . Z.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Soweit ich noch weiß, ist das Markusevangelium das älteste, ungefähr aus dem Jahr 80, aber ich lese es gelegentlich noch einmal nach.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Also in einer Hinsicht stimmt die Reihenfolge der Evangelien in der Bibel. Das erste ist das zuerst niedergeschriebene und das zuletzt enthaltene das zuletzt niedergeschriebene, ebenso gilt die Reihenfolge wohl auch für die anderen beiden.

Kommentar von OhNobody ,

Markusevangelium

Vollendung um 60-65 u. Z.

Behandelter Zeitraum: 29-33 u. Z.

Welche Informationsquellen hatte Markus?

Die grundlegende Information für das Markusevangelium lieferte Petrus. Das stimmt mit der Tatsache überein, daß Markus in Babylon mit Petrus zusammen war (1Pe 5:13). Petrus war ein Vertrauter von Jesus.

Welche Quellen hatte Markus noch?

Die ersten Jünger Jesu kamen im Haus seiner Mutter zusammen (Apg 12:12).

Wahrscheinlich war Markus der ‘gewisse junge Mann’, den diejenigen, die Christus verhaftet hatten, zu ergreifen suchten, der aber ‘nackt entfloh’, und daraus ist zu erkennen, daß Markus selbst anscheinend doch etwas persönlichen Kontakt mit Jesus gehabt hatte (Mar 14:51, 52).

Kommentar von MatthiasHerz ,

Das ist möglich.

Aber ich kenne Quellen, die schreiben etwas anderes.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Die Jahreszahlen mögen sich nach verschiedenen Quellen unterschiedlich darstellen, aber die Annahme der Reihenfolge der Niederschrift der Evangelien dürfte in der Mehrheit der entsprechenden Quellen gleich ausfallen.

Ebenso gilt dies auch, dass nach verschiedenen Quellen Jesus offenbar nicht um die Zeit der Wintersonnenwende geboren wurde, sondern zu einer ganz anderen Jahreszeit und auch nicht direkt vor dem Jahr 1 unserer Zeitrechnung, sondern eher zum zurückgerechneten Jahr 7 bis 4 vor unserer Zeitrechnung, denn immerhin hat Herodes noch gelebt und er ließ alle Kleinkinder in und um Bethlehem mit Alter von bis zu zwei Jahren umbringen und Herodes starb im Jahre 4 vor dem zurückgerechneten Beginn unserer Zeitrechnung.

In der Nacht der Geburt Jesu sollen Hirten auf dem Feld bei ihren Herden übernachtet haben. Auch dort wo die Geschichte spielt, werden die im Winter garantiert nicht mit ihren Herden draußen in der Nacht gewesen sein.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ich stimme Dir uneingeschränkt zu.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Die heute Evangelisten genannten Verfasser waren namenlos und bekamen ihre Namen zwecks besserer Unterscheidung erst später zugeordnet.

Keiner dieser Schreiber hat Jesus „live” erlebt, sondern sie schrieben nur die bis dahin mündlichen Überlieferungen auf, wie zu jener Zeit allgemein üblich.

Wahrscheinlich war „Markus” nicht jener gewisse junge Mann.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Lesen und schreiben zu können war besonders vor etwa 2000 Jahren nicht jedermanns Sache. Von daher kann es durchaus sein, dass die Autoren selbst Jesus nie begegnet sind, aber sie können durchaus mit Zeitzeugen von Jesus Kontakt gehabt haben, vor allem was die Evangelien betrifft, die einzelne oder wenige Jahrzehnte nach dem Kreuzestod Jesu verfasst wurden. 

Kommentar von MatthiasHerz ,

Möglicherweise.

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